Sachsens Gleichstellungs- und Europaministerin Katja Meier befürwortet den von der Europäischen Kommission vorgelegten EU-Aktionsplan für eine Gleichstellung der Geschlechter und eine Stärkung der Rolle von Frauen in den EU-Außenbeziehungen.

Gleichstellungs- und Europaministerin Katja Meier: „Die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Rolle der Frauen sind von herausragender Bedeutung sowohl innerhalb der Europäischen Union als auch in der Zusammenarbeit mit anderen Ländern.

Um Versuchen, die Gleichstellung der Geschlechter zu schwächen entgegenzuwirken, müssen mehr und schnellere Fortschritte bei der Stärkung der Stellung von Frauen und Mädchen angegangen werden. Der Aktionsplan sieht mit konkreten Maßnahmen vor, geschlechtsspezifische Gewalt zu bekämpfen und die wirtschaftliche, soziale und politische Teilhabe von Frauen und Mädchen zu fördern.“

Die Europäische Kommission hatte heute, am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, ihren 3. Aktionsplan zur Gleichstellung der Geschlechter und Stärkung der Rolle der Frau im gesamten auswärtigen Handeln der Europäischen Union für die Jahre 2021 bis 2025 (GAP III) vorgestellt. Ziel ist es, Frauen und Mädchen weltweit einen gleichwertiger Zugang zu sozialen und wirtschaftlichen Rechten zu gewährleisten und deren Rolle in der Gesellschaft langfristig zu stärkten.

Der Aktionsplan basiert auf den Ergebnissen des vorgehenden Plans (GAP II) und legt für die nächsten fünf Jahre die Prioritäten für ein umfassendes und verstärktes Engagement der EU in allen Bereichen der Außenpolitik fest.

Der Aktionsplan spiegelt die Ziele der bereits am 5. März 2020 vorgelegten „Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter 2020-2025“ der Europäischen Kommission wider, wie bis zum Jahr 2025 messbare Fortschritte auf dem Weg zu einem Europa der Gleichstellung erzielt werden können. In der Europäische Union sollen Frauen und Männer, Mädchen und Jungen in all ihrer Vielfalt ihr Leben frei gestalten können, die gleichen Chancen haben, gleichberechtigt an unserer Gesellschaft teilhaben und diese führen können.

Leipziger Zeitung Nr. 85: Leben unter Corona-Bedingungen und die sehr philosophische Frage der Freiheit

- Anzeige -

Keine Kommentare bisher

Schreiben Sie einen Kommentar