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24-Stunden-Warnstreik bei Porsche in Leipzig am Mittwoch

Von IG Metall Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Sachsen
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    Die IG Metall Leipzig ruft die rund 4.200 Beschäftigten des Porsches Werkes in Leipzig erneut zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Mit Beginn der Frühschicht am Mittwoch, 28. April 2021 stehen die Bänder über drei Schichten still.

    Die Beschäftigten des Porsches Werkes in Leipzig werden den 24-Stunden-Warnstreik, der heute am 28. April, von 06.00 Uhr bis Donnerstag, 29. April, 05.59 Uhr, andauern wird, aufgrund der pandemischen Lage zu Hause verbringen.

    Bernd Kruppa, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Leipzig erklärte: „Wir haben ein hohes Interesse daran, mit unserem regionalen Arbeitgeberverband eine Flächenlösung in Sachsen für das tarifliche Angleichungsgeld herbeizuführen. Bisher gibt es dazu seitens des Arbeitgeberverbandes jedoch keinerlei bzw. wenig Bewegung. Die Arbeitgeber sind in der Pflicht, jetzt Lösungen zu unterbreiten. Ansonsten tragen sie, vor allem aber die Konzernzentralen im Westen, allein die Verantwortung für eine weitere Eskalation des Tarifkonfliktes.“

    Nachdem am Montag, 19. April 2021, die Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband der Sächsischen Metall- und Elektroindustrie (VSME) in Sachsen erneut ergebnislos verlaufen waren, wächst der Unmut bei den Beschäftigten. Sie sind enttäuscht über die Ignoranz der Arbeitgeberseite. Das Verhalten sei nicht zukunftsweisend und zeuge von mangelndem Gestaltungswillen. Die Forderung nach dem Tariflichen Angleichungsgeld wurde regional im IG Metall Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen aufgestellt.

    Hintergrund:

    Die IG Metall fordert ein Volumen von 4 Prozent für Entgelterhöhungen oder zur Beschäftigungssicherung.

    Außerdem geht es um Zukunftstarifverträge, um die Transformation zu gestalten, und tariflich verbesserte Übernahmeregeln für Ausgebildete. Dazu fordert die IG Metall im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen für die rund 290.000 Beschäftigten (110.000 in Berlin-Brandenburg und 180.000 in Sachsen) ein Tarifliches Angleichungsgeld, damit 30 Jahre nach der Wiedervereinigung endlich Schluss ist mit der Ungleichbehandlung der Beschäftigten in Ost und West.

    Der sächsische Arbeitgeberverband VSME hatte am 15. April 2021 vor dem Arbeitsgericht Leipzig eine einstweilige Verfügung gegen die Forderung für das Tarifliche Angleichungsgeld in dieser Tarifrunde erwirkt. Die IG Metall musste in Folge der Entscheidung alle Warnstreiks absagen. Nachdem die IG Metall direkt dagegen unmittelbar Berufung eingelegt hatte, hatte das Landesarbeitsgericht am 16. April die Entscheidung des Arbeitsgerichts Leipzig kassiert. Die Forderung nach einem Tariflichen Angleichungsgeld wurde als rechtskonform bestätigt und die IG Metall kann damit weiterhin zu Warnstreiks in der laufenden Tarifrunde aufrufen.

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