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Aufhebung der Maskenpflicht beim Einkaufen ist ein großer Rückschlag in der Pandemiebekämpfung

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    Die sächsische Coronaschutzverordnung ändert sich. Ab diesem Freitag muss unter anderem bei einer Inzidenz von unter 10 beim Einkaufen keine Maske mehr getragen werden. Charlotte Henke, Landessprecherin der Grünen Jugend Sachsen, erklärt dazu: „Diese Regelung kommt ziemlich überraschend und zeigt, wie wenig manche Mitglieder der Landesregierung aus den vergangenen 1,5 Jahren Pandemie gelernt haben.“

    „Mit vielen Einschränkungen haben wir es geschafft, die Infektionsrate zu verringern und hatten in den letzten Wochen glücklicherweise viel weniger schwere Verläufe sowie Todesopfer zu beklagen. Gleichzeitig hat sich die Maske als sehr einfache, aber effektive Schutzmaßnahme erwiesen.

    Mit der Aufhebung der Maskenpflicht wird dieser Erfolg leichtsinnig verspielt. Dadurch steigt nicht nur das Risiko für mehr Infektionen und mehr Todesfälle, sondern auch für mehr schwere Verläufe und volle Intensivstationen. Und all das passiert auf dem Rücken der ohnehin überlasteten Pfleger/-innen.“

    Jonathan Gut, Landessprecher der Grünen Jugend Sachsen, ergänzt:

    „Wieder einmal fühlen wir uns als junge Menschen, die in der Schule, im Studium oder in der Ausbildung stecken, nicht gehört. Anstatt gezielt dafür zu sorgen, dass im Herbst ein geregelter Unterricht und nach 1,5 Jahren auch wieder Präsenzstudium möglich sein wird, sorgt die Landesregierung dafür, dass die ohnehin wieder ansteigenden Zahlen in die Höhe schießen. Hier wird verdrängt, dass Studierende seit Beginn der Pandemie praktisch nur online studiert haben und auch Schüler/-innen große Teile online lernen mussten.

    Ganz abgesehen von der Notwendigkeit des Austauschs untereinander wird vergessen, dass es immer noch junge Menschen gibt, die nicht die nötige Ausstattung bzw. den nötigen Freiraum dafür zuhause haben. Bei den vielen Studierenden, die wegen geschlossener Gastronomie ihre Nebenjobs verloren haben, ist bis heute nichts angekommen.“

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