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Holger Mann (SPD): Angriff auf die Beschäftigten: keine Rente erst mit 70

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    Sachsens Spitzenkandidat für die Bundestagswahl zur Forderung des Präsidenten des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Stefan Wolf, das Rentenalter auf bis zu 70 Jahre zu erhöhen: „Ein weiteres Heraufsetzen des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre käme einer Rentenkürzung durch die Hintertür gleich. Das lehne ich ab“, sagt Holger Mann.

    „Deutschland hat bereits ein hohes Renteneintrittsalter und in den neuen Bundesländern fehlen vielen Beschäftigten durch die Transformation nach 1990 Versicherungsjahre und damit Rentenansprüche. Ein solcher Vorschlag ist daher eine sozialpolitische Amokfahrt.“

    „Ich kann verstehen, wenn Beschäftigte, die viele Jahre lang in ihren Jobs hohen Belastungen ausgesetzt waren, wütend werden angesichts solcher Forderungen. Wer jahrzehntelang körperlich hart gearbeitet hat, kann nicht einfach noch länger arbeiten. Das belegen Studien“, so Holger Mann.

    „Die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre wäre eine fatale Ungerechtigkeit. Das machen wir nicht mit.“

    „Dass der im Frühjahr aus dem Altmaier-Ministerium geäußerte Vorschlag wieder öffentlich platziert wird, dürfte kein Zufall sein. Das CDU-Wahlprogramm ist so voller Allgemeinplätze, dass einem schwant, was passiert, wenn CDU und FDP regieren würden. Wer sicher sein will, dass die Rente nicht auf 70 erhöht wird und die Möglichkeit zur Rente mit 63 bleibt, muss SPD wählen. Wir lehnen die weitere Anhebung des Renteneintrittsalters ab. Wir wollen einen Mindestlohn von 12 Euro und mehr Tariflöhne, damit die Menschen jetzt höhere Löhne bekommen und später dann auch eine höhere Rente“, argumentiert Holger Mann.

    „Wenn die Wirtschaft die Rente sichern will, kann sie für gute Arbeit und gute Löhne sorgen und zudem attraktive Bedingungen für freiwilliges längeres Arbeiten schaffen. Der Staat soll und kann seinen Teil durch moderne Infrastruktur und Innovation, gute Bildung und ausgebaute Kinderbetreuung für höhere Vollzeit-Beschäftigung sowie eine möglichst breite Bemessungsgrundlage für die Rentenversicherung beitragen.“

    „Das alles sind klare Ziele der SPD, an denen wir bereits arbeiten und die in unserem Zukunftsprogramm stehen“, fasst Holger Mann zusammen.

    Hintergrund:

    Die Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) für den Sozialverband VdK hat jüngst bestätigt: Rentner, die in Berufen mit hoher Belastung gearbeitet haben, leben drei Jahre kürzer im Vergleich zu jenen, bei denen die Belastung geringer gewesen ist.

    Noch drei Monate vor der Bundestagswahl hatten Berater des CDU-geführten Wirtschaftsministeriums dennoch den Vorschlag erarbeitet, mit der steigenden Lebenserwartung solle künftig auch das Eintrittsalter in die Rente steigen.

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