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Pierre-Bénite-Platz in Markkleeberg eingeweiht

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    Der 08. Dezember 2021 ist ein besonderes Datum für die Stadt Markkleeberg. Am gestrigen Tag vor 50 Jahren, am 08. Dezember 1971, haben die Städte Markkleeberg und Pierre-Bénite (Frankreich; Nähe Lyon; auch „Stadt am heiligen Stein“ genannt) ihre Städtepartnerschaft geschlossen. Aus diesem Anlass wurden gestern im Markkleeberger Ortsteil Oetzsch der Pierre-Bénite-Platz sowie ein Gedenkstein eingeweiht.

    „Wenn man an den Vertragsschluss zurückdenkt, dann war das tiefste DDR-Zeit“, sagte Markkleebergs Oberbürgermeister Karsten Schütze in einer kleinen Ansprache. Zum damaligen Zeitpunkt hatte die Region um Lyon den Kontakt zu Orten im Umkreis von Leipzig gesucht – mit Erfolg. Karsten Schütze: „Dass hier Städtepartnerschaften geschlossen wurden, ist auf zwei Gründe zurückzuführen: die chemische Industrie damals hier in unserer Region und auch dort in der Region Lyon sowie die politische Situation in Frankreich. Das Land hat sich dank seiner Regierung damals der DDR geöffnet.“

    So viel Kontakt untereinander habe es damals allerdings nicht gegeben, erinnert er sich. Mitbekommen hat man nicht viel, bestätigt auch der Verein Städtepartnerschaften. „Wir wussten von der Städtepartnerschaft, weil ein Schild in Koburger Straße damals darauf hinwies“, berichten Mitglieder. Sie wussten auch von Besuchen französischer Jugendgruppen hier. Der Gegenbesuch sei damals aber mehr als schwierig gewesen.

    Karsten Schütze: „Die Partnerschaft konnte erst nach der Wende so richtig mit Leben gefüllt werden.“ Seitdem gab es zahlreiche Besuche hier und dort. „Auch am vergangenen Wochenende wären wir mit einer kleinen Delegation in Pierre-Bénite gewesen, um das Jubiläum zumindest in kleiner Runde zu feiern“, erläutert der Oberbürgermeister. Corona-bedingt musste die Reise leider aber komplett abgesagt werden. Karsten Schütze: „Wir hoffen, dass wir die Feierlichkeiten so schnell wie möglich nachholen können.“

    In seiner Rede dankte der Oberbürgermeister allen Beteiligten aus Verwaltung und Verein sowie den beteiligten Baufirmen, dass der Platz mit einem Gedenkstein sowie einer Gedenktafel hergestellt werden konnte.

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