Staatsministerin Petra Köpping hat sich heute online mit etwa 70 Vertreterinnen und Vertretern der sächsischen Zivilgesellschaft über deren aktuelle Situation informiert und über Handlungsperspektiven ausgetauscht. Die Ministerin sprach den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Mut zu, weiterhin gegen Hass und Hetze aufzutreten.

Staatsministerin Köpping: „Demokratinnen und Demokraten stehen angesichts der derzeitigen gesellschaftlichen Spannungen unter großem Druck. Mir ist es wichtig, Engagierten in dieser Zeit zuzuhören, ihnen den Rücken zu stärken und Handlungsperspektiven für eine lebendige Zivilgesellschaft auf Augenhöhe zu besprechen. Wir müssen als Gesellschaft zusammenstehen.“

Thematisiert wurde von den Teilnehmenden u.a. der Umgang mit den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen und die Zunahme von Verschwörungstheorien in der Gesellschaft. Allen ist bewusst, dass mitnichten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Protesten Extremisten sind. Von den anwesenden sächsischen Trägern der Demokratiearbeit und Extremismusprävention sowie lokalen Bürgerinitiativen wurden verschiedenste Perspektiven eingebracht. Die mitunter sehr persönlichen Eindrücke brachten auch die Sorge um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in dieser Zeit zum Ausdruck.

Im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt ist das Demokratie-Zentrum Sachsen seit Jahren ein wichtiger Ansprechpartner für alle, die sich im Freistaat mit Demokratiefeindlichkeit auseinandersetzen wollen oder müssen. Neben der Beratung von Engagierten sowie Betroffenen, stellen Unterstützungsangebote für Kommunen sowie lokale Verantwortungstragende einen Schwerpunkt der Arbeit dar.

Auf die Beratungs- und Unterstützungsangebote des Demokratie-Zentrums Sachsen können alle Schulen, Eltern und Familienangehörige, Kommunen, Vereine, Verbände, Religionsgemeinschaften sowie weitere Ratsuchende im Freistaat kostenfrei zurückgreifen.

Hinweis: Das Demokratie-Zentrum Sachsen wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert. Die Maßnahme wird zudem mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag verabschiedeten Haushaltes.

Kontakt:
Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratie-Zentrum Sachsen, Albertstr. 10, 01099 Dresden, Tel. 0351 56454-999,
E-Mail: [email protected], www.demokratiezentrum.sachsen.de

- Anzeige -

Keine Kommentare bisher

Schreiben Sie einen Kommentar