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Oberschule ist fertig, das Bauen geht weiter: Baubeschluss für ein neues Gymnasium in Wiederitzsch geht jetzt in den Stadtrat

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    Schuleröffnungen sind in Leipzig schon fast nichts Besonders mehr, seit das Schulbauprogramm endlich läuft. Zu Schuljahresbeginn 2021/2022 ging auch die für 34 Millionen Euro neu gebaute Oberschule Wiederitzsch in Betrieb. Hier konnte schnell und ohne Störungen gebaut werden und gleichzeitig auch ein modernes Raumangebot geschaffen werden. Aber kaum sind die Bauleute abgerückt, legt die Leipziger Verwaltung den nächsten Plan vor: Gleich daneben soll jetzt auch noch ein neues Gymnasium entstehen.

    Wie schon beim Bau der jetzt eröffneten Oberschule kann die Stadt auf unbebautes Gelände zugreifen. „Der Standort ‚Wiederitzsch – Messe-Allee‘ wurde für den Neubau einer 5-zügigen Oberschule sowie der Neubau eines 5-zügigen Gymnasiums bereitgestellt. Beide Schulen verbindet der Gedanke eines gemeinsamen Schulcampus“, betont die Verwaltung jetzt in der Vorlage, mit der ein „Baubeschluss Neubau 5-zügiges Gymnasium mit 3-Feld Sporthalle an der Messe-Allee“ herbeigeführt werden soll.„Die 5-zügige Oberschule einschließlich 3-Feld-Sporthalle, Sportfreianlagen für beide Schulen (100 m-Laufbahn, Weitsprung,- u. Kugelstoßanlage), Spielfeld und Freianlagen ist zum Schuljahr 2021/22 auf dem westlichen Baufeld fertiggestellt worden. Auf dem östlichen Baufeld soll die Errichtung des 5-zügigen Gymnasiums mit Außenanlagen und einer Dreifachsporthalle einschließlich ergänzender Freisportanlagen für beide Schulen und Pausenfreifläche als separate Maßnahme folgen. Das Baufeld des Gymnasiums befindet sich weitgehend in einem beräumten Zustand. Es wurde im Rahmen der Errichtung der Oberschule als Baustelleneinrichtungsfläche mitgenutzt.“

    Gebraucht wird auch das Gymnasium dringend, so die Verwaltungsvorlage: „Zum Schuljahr 2020/21 wurde die Einrichtung eines Vorinterims des Gymnasiums beschlossen (VII-DS-00681). Der Aufwuchs des Gymnasiums kann bis zum Schuljahr 2024/25 am Standort Anhalter Straße 1 in 04129 Leipzig bzw. ab dem Schuljahr 2022/23 im benachbarten Oberschulgebäude der Schule Wiederitzsch erfolgen. Danach sind die Kapazitäten der Oberschule ausgeschöpft. Die Fertigstellung des Gymnasiums bis zum Schuljahr 2024/25 ist daher zwingend abzusichern.“

    Freier Bauplatz für das neue Gymnasium in Wiederitzsch. Foto: Ralf Julke
    Freier Bauplatz für das neue Gymnasium in Wiederitzsch. Foto: Ralf Julke

    An dieser Stelle hätten wir gern schon die kalkulierten Kosten für den Neubau genannt, denn eine Vorplanung gibt es schon. Aber die Zahlen behandelt die Verwaltung nicht öffentlich. Begründung: „Die Vorlage beinhaltet die Bestätigung zur Vorbereitung eines Ausschreibungs- und Vergabeverfahrens an einen Generalunternehmer. Die Einhaltung der vergaberechtlichen Grundsätze und des Geheimwettbewerbes sind sicherzustellen. Eine nichtöffentliche Behandlung ist erforderlich, um die Position der Stadt Leipzig in den weiteren Verhandlungen nicht zu gefährden.“

    Die Kosten werden also erst nach Beendigung des Wettbewerbsverfahrens öffentlich.

    Das aber muss jetzt sehr zügig über die Bühne gehen, denn das Gymnasium wird ziemlich bald gebraucht: „Zum Schuljahr 2020/21 wurde die Einrichtung eines Vorinterims des Gymnasiums beschlossen (VII-DS-00681). Der Aufwuchs des Gymnasiums kann bis zum Schuljahr 2024/25 am Standort Anhalter Straße 1 in 04129 Leipzig bzw. ab dem Schuljahr 2022/23 im benachbarten Oberschulgebäude der Schule Wiederitzsch erfolgen. Danach sind die Kapazitäten der Oberschule ausgeschöpft. Die Fertigstellung des Gymnasiums bis zum Schuljahr 2024/25 ist daher zwingend abzusichern.“

    Die Fahrgastzahlen auf der Linie 16 werden sich bis dahin deutlich erhöhen, denn sie wird den Hauptteil des Schülerverkehrs bewältigen müssen. Auch wenn ein Fahrradpark mit 646 Fahrradstellplätzen an der Schule angelegt wird. Denn Radwege existieren zwar entlang der Delitzscher Straße, sind aber 25 Jahre nach ihrem Bau in einem knochenerschütternden Zustand.

    „Es ist vorgesehen, das 5-zügige Gymnasium bei einer Klassenstärke von 28 Schülern und je einem Lehrer pro Klasse für 1.120 Schüler und 100 Personen pädagogisches Personal auszulegen (Regelbelegung)“, beschreibt die Verwaltungsvorlage die künftige Kapazität.

    „Zusätzlich ist eine Maximalbelegung/Kapazitätserweiterung bis auf 1.400 Personen in Bezug auf Sanitär, Lüftung, Rettungswege, Brandschutz und Stellplätzen im Zuge des Baugenehmigungsverfahrens geplant. Die gymnasiumeigene 3-Feld-Sporthalle wird mit mobiler Zuschauertribüne für 199 Personen errichtet, um den Schulsport abzusichern und darüber hinaus Vereinssport sowie Wettkampfbetrieb zu ermöglichen.“

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