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Wer spart am meisten CO2 ein? Klimawette macht am Neuen Rathaus Station und lädt die Leipziger/-innen zum Mitmachen ein

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    Die bundesweite Mitmachaktion „Die Klimawette“ radelt 100 Tage und über 6.000 km für mehr Klimaschutz quer durch Deutschland. Unter dem Motto „Kickt die Tonne!“ ist die Aktion mit einem Lastenrad, Riesen-Pin und einer Tonne CO2 unterwegs. Am heutigen Mittwoch, 23. Juni, macht sie auch Station in Leipzig und will auch möglichst viele Leipziger/-innen dazu animieren, einfach mal selbst das eigene CO2-Konto zu verkleinern. Das geht nämlich. Man muss nur wollen.

    Die bundesweite CO2-Sparaktion „Die Klimawette“ macht am Mittwoch, 23. Juni, um 19 Uhr vor dem Neuen Rathaus von Leipzig Station. Der Initiator Dr. Michael Bilharz vom Verein 3 fürs Klima radelt für die Klimawette aktuell mit Lastenrad und einer Tonne CO2 unter dem Motto „Kickt die Tonne“ über 6.000 km in 100 Tagen quer durch Deutschland. Die Klimawette zeigt spielerisch auf, wie jeder und jede einfach einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz leisten und die nächste Tonne CO2 einsparen kann. Schirmherr der Klimawette ist der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dirk Messner.

    Die Klimawette will zeigen, dass jeder und jede einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz leisten kann. Sie möchte deshalb bis zur nächsten Weltklimakonferenz in Glasgow Anfang November eine Million Menschen gewinnen, die zusammen eine Million Tonnen CO2 einsparen. Heruntergerechnet auf die Einwohnerzahl von Leipzig entspricht dies 8.893 Tonnen CO2. Was natürlich nicht wirklich viel ist bei einer offiziellen Gesamtemission von 3,38 Millionen Tonnen, die allein auf Leipzig entfallen.

    „Das ist zu schaffen und wäre gleichzeitig ein beeindruckendes Zeichen für den Klimaschutz“, ist sich der Initiator der Klimawette, Dr. Michael Bilharz vom Verein 3 fürs Klima, sicher. „Wir zeigen hierzu auf, welche Möglichkeiten jeder und jede hat, die nächste Tonne CO2 schnell und wirksam einzusparen.“

    Wie kann man mitmachen?

    Das Mitmachen geht ganz einfach über die Website www.dieklimawette.de auf zwei Wegen. Zum einen kann man selbst CO2 einsparen und für die Klimawette erfassen. Aus einer Liste von 20 Vorschlägen kann man hierzu seinen eigenen Vorsatz für den Klima-Sommer heraussuchen: vom LED-Lampentausch über den fleischfreien Monat oder den autofreien Arbeitsweg bis hin zum solaren „Balkonkraftwerk“.

    Zum anderen kann man konkrete Klimaschutzprojekte von gemeinnützigen Kompensationsdienstleistern durch eine Spende möglich machen und damit tonnenweise CO2 vermeiden. Zur Auswahl stehen Solar- und Effizienzprojekte ebenso wie Aufforstungs- und Pflanzenkohle-Projekte.

    Um die Aktion bundesweit bekannt zu machen, hat sich das Team der Klimawette einen besonderen Wettbewerb ausgedacht. In 100 Tagen radelt der Initiator mit dem Lastenrad über 6.000 km quer durch Deutschland. Er macht in 200 Städten Station, um die Klimawette vor Ort vorzustellen und zum Mitmachen zu motivieren.

    Am Mittwoch, 23. Juni, wird die Klimawette hierzu um 19 Uhr vor dem Neuen Rathaus in Leipzig sein. Das Motto der Sommerradtour „Kickt die Tonne!“ ist dabei durchaus wörtlich zu nehmen. Denn im Gepäck ist auch eine Tonne CO2, die jeder und jede mal so richtig „umhauen“ darf.

    „Beim Einsatz für den Klimaschutz kann sich schon auch der Frust ansammeln. Deshalb darf der Spaß nicht zu kurz kommen“, wirbt Michael Bilharz für die spielerische Herangehensweise.

    CO2-Städteliga: Wer wird Klimaschutz-Meister?

    Die Klimawette fordert deshalb auch Leipzig auf, die Herausforderung anzunehmen, eine eigene Klimawette auszurufen und bis November 8.893 Tonnen CO2 einzusparen. Aachen, Haan, Potsdam oder Backnang haben bereits ihre eigene Klimawette am Laufen. Die CO2-Städteliga der Klimawette ermöglicht den direkten Vergleich mit der Nachbarstadt oder anderen Städten. Denn alle Teilnehmer/-innen werden über ihre Postleitzahl automatisch den jeweiligen Städten „gutgeschrieben“.

    „Klimaschutz geht leichter, wenn man ihn nicht als Belastung, sondern als sportliche Herausforderung begreift“, betont Bilharz. „Beim Sport legen wir uns oft mächtig ins Zeug und haben Freude daran. Warum soll das nicht auch bei der Sicherung unserer Lebensgrundlagen möglich sein?“

    Unterstützt durch das Klimabündnis Leipzig fürs Klima wird zeitgleich eine Mahnwache zur globalen 48-Stunden-Aktion „Action for Antarctica“ stattfinden. Am 23. Juni 2021 feiert der Antarktisvertrag – der den Kontinent und das Südpolarmeer schützen und Frieden und Wissenschaft fördern soll – sein 60-jähriges Inkrafttreten. Doch trotz der internationalen Zusammenarbeit gibt es bisher wenig zu feiern, wenn wir die Treibhausgasemissionen nicht drastisch reduzieren, wie im Pariser Abkommen versprochen. Darauf möchte die Aktion aufmerksam machen.

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