Die höchst prekären Zukunftschancen in den drei ostdeutschen Wachstumsstädten

Für FreikäuferDa war der Jubel wieder groß. Ach, wie toll Leipzig doch ist. Wieder ist es in einem bundesweiten Ranking ganz vorn gelandet. Diesmal in einem, das die Berenberg Bank beim Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut bestellt hat. Platz 2 hinter München, vor Frankfurt, weit vor Dresden und Berlin. Selbst „Focus“ glaubte am 15. September, Lob verteilen zu müssen.

Denn in dem Ranking „schneiden Städte aus dem Ost-Teil besonders gut ab – ihnen bescheinigen die Studienautoren eine hohe Zukunftsfähigkeit.“

„Die Städte im Osten haben es mit immensen Anstrengungen geschafft, sich im Vergleich gut zu positionieren, und sich auch imagemäßig gut darzustellen – als Städte, in denen man etwas näher an der Zukunft ist“, meinte der Chef der Berenberg Bank Hans-Walter Peters gegenüber „Focus“. Und Marcel Fratzscher, Präsident des DIW, sah in der guten Entwicklung ostdeutscher Metropolen zum einen die Folge der vergangenen Investitionen, zum anderen des kreativen Klimas: „Sie ziehen abenteuerlustige, kreative Köpfe an.“

Wenn man so etwas nur mit so einem Ranking messen könnte. Kann man aber nicht.

Denn die Indikatoren, die auch das HWWI nur heranziehen kann, sind die üblichen, die man in den offiziellen Statistiken der Bundes-, Landes- und kommunalen Statistikämter findet. Daten zur Bevölkerungsentwicklung, zu Schulabschlüssen, zu Wirtschaftsumsatz, Erwerbstätigenrechnung, Forschungsbereichen, Tourismusübernachtungen, Studierendenzahlen und – in diesem Fall mal ein Alleinstellungsmerkmal – Fahrzeiten zu Flughäfen, Autobahnanschlüssen und ICE-Bahnhöfen aus dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

Dabei geht es auch in diesem Ranking eigentlich um zwei Rankings: Eines, das den augenblicklichen Stand der Wirtschaftsentwicklung zeigt (Standortindex) und eines, das die Wachstumspotenziale zeigt (Trendindex).Und siehe da: Es ist dasselbe Bild wie bei all den anderen Ranking-Erstellern.

Die gepriesenen ostdeutschen Städte (Leipzig, Dresden und Berlin) haben ein ganz tolles Wachstumspotenzial – im Vergleich. Denn wer von ganz unten kommt und endlich wieder in allen Bereichen wächst, der überholt im Wachstumstempo auch alte Champions wie München, Frankfurt oder Köln.

Was natürlich bei Leipzig besonders auffällt. Denn der auffällige Zuwachs bei Erwerbstätigenzahlen, Geburten und Bevölkerungszahl sorgt diesmal dafür, dass Leipzig auch im Gesamtranking vorn landet, auf Platz 2 hinter München.

Was die Studie dazu so zu erklären versucht: „Mit Leipzig ist erstmals eine Stadt aus den neuen Bundesländern auf Platz 2 des Rankings zu finden. Damit hat die zehntgrößte Stadt Deutschlands eine rasante Aufholjagd seit 2008 hingelegt (2008: Rang 25; 2010: Rang 11; 2013: Rang 12; 2015: Rang 3). Leipzig belegt im Trendindex den ersten und im Demografieindex den dritten Platz.“

Demografieindex ist der, in dem Geburten und Bevölkerungszuwachs zu Buche schlagen. Übrigens ein Thema, das nur aus Leipziger Sicht so fürchterlich dramatisch aussieht, weil die Stadt schlicht nicht den nötigen Zuwachs an Finanzkraft hat, um jetzt auch für diesen Zuwachs bauen zu können. Andere Städte – wie München, Frankfurt oder Berlin – werden bis 2030 viel mehr zusätzliche Bevölkerung verkraften müssen. Die wären froh, wenn es nur prognostizierte 140.000 wie in Leipzig wären.

Wachstum lässt sich mit einer stärkeren Wirtschaftskraft und höheren Steuereinnahmen eindeutig besser gestalten.

Aber das Problem ist: Es sind nicht die Städte, die im Osten über das Geld entscheiden, sondern Landesregierungen, denen das rasante Wachstum der wenigen Großstädte geradezu suspekt ist.

Standortindex. Grafik: HWWI

Standortindex. Grafik: HWWI

Was Leipzig nicht hilft. Denn: „Im Standortindex muss sich die Stadt allerdings mit einem der letzten Plätze (Rang 27) zufrieden geben und hat sich seit 2008 gegenüber den Wettbewerbern nur gering verbessern können (2008: Rang 30). Die zunehmende Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung in Leipzig ist jedoch im Vergleich so hoch, dass die Standortnachteile im Ranking seit Jahren überkompensiert werden.“

Und dann kommt es und dürfte auch Leipzigs Oberbürgermeister als Warnung dienen: „Die unterdurchschnittlich ausgeprägten Standortfaktoren stellen für die weitere Entwicklung Leipzigs ein erhebliches Entwicklungsrisiko dar.“

Dresden übrigens kommt da besser weg: „Mit einem achtzehnten Rang im Standortindex steht Dresden deutlich besser da als der größere sächsische Nachbar Leipzig.“

Aber da kommt man dann in die Interpretationsschatten dieses Rankings. Denn gerade der Vergleich mit Dresden macht deutlich, dass es hier tatsächlich nur um Interpretationen geht, ohne dass wirklich schlüssig wird, was tatsächlich die Entwicklung einer Stadt befeuert.

„Der Standortindex besteht zu jeweils einem Drittel aus den Indizes Bildung und Innovationsfähigkeit, Internationalität sowie Erreichbarkeit.“ So erklärt es die Studie selbst.

Dass ausgerechnet Chemnitz unter den 30 Städten ganz abgeschlagen im Standortranking liegt, hat auch mit seiner miserablen Verkehrsanbindung zu tun. Leipzig hat sich – wenn das irgendetwas mit echter Veränderung zu tun hat – an Bielefeld und Gelsenkirchen vorbei gearbeitet, steht aber, wenn man den ganzen Rechenspaß ernst nimmt, schlechter da als Essen, Wuppertal und Bochum.

Gesamtindex. Grafik: HWWI

Gesamtindex. Grafik: HWWI

 

Aber in Wirklichkeit ist es egal. Es geht nicht um Plätze („Ätschi. bätschi, ich bin besser!“), sondern um Strukturen. Das bringt die Studie nur andeutungsweise zum Ausdruck: Dass auch die drei hervorgehobenen Großstädte im Osten (Berlin, Leipzig und Dresden) nicht derart dynamisch sind, weil die Leute dort besonders kreativ sind. Dass die Nähe zu guten Verkehrsanbindungen wichtig ist, wird man bestätigen können. Es geht nämlich um Strukturen. Um Strukturen, die entweder fähig sind, Entwicklungen aufzunehmen und zu verstärken – oder eben nicht. Bildungs- und Forschungsstrukturen gehören genau hier her, die Strukturen zur Familienbildung ebenfalls.

Die Nachricht lautet tatsächlich: Leipzig hat seit 2008 nicht allzu viel falsch gemacht. Und es hat von vorher gebauten Strukturen profitiert. Und zwar nicht von Straßenstrukturen in der Stadt, sondern den richtig großen drumherum: Flughafen, Autobahnring, Güterverkehrszentrum, Messe, City-Tunnel. Das sind Strukturen, die entscheiden, ob eine Stadt mithalten kann.

Ergänzt natürlich um die richtige Mischung aus Hochschul- und Forschungseinrichtungen und einem Ding, das selten bis nie in Stadt- und Landesplanungen auftaucht: Freiräume.

Das ist die Glaswand, gegen die Leipzig schon in Kürze knallen kann, wenn die bärbeißige Politik dieser Tage so weitergeht, dieses verkniffene Besitzstandsdenken, das schon mal seine strafrechtlichen Krallen zeigt gegen alles, was nicht ins genormte Raster passt. Noch hat Leipzig Freiräume. Aber sie verschwinden Stück für Stück, ohne dass neue Räume geschaffen werden.

Die Warnung aus der Studie ist berechtigt.

Mit Kreativität kann man solche Verdrängungsprozesse nicht aufhalten. Mit Politik schon. Aber die ist in Leipzig seit geraumer Zeit am Kippen, weil hier die demografische Entwicklung zuschlägt: Alte Besitzstandswahrer erobern die Mehrheiten und bremsen, wo sie können. Noch ein, zwei Runden nach dem Muster und sie treten so richtig schön auf die Klötzer, wie sie es schon immer mal wollten. Mit Freiräumen darf man ihnen nicht kommen. Da rufen sie nach der Polizei.

Eine sehr brisante Situation. Vielleicht ahnt es der OBM so langsam.

Die LEIPZIGER ZEITUNG ist da: Ab 15. September überall zu kaufen, wo es gute Zeitungen gibt

 

WirtschaftswachstumStädteranking
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