Neuer Quartalsbericht Nr. 2/2017, Teil 7

Werden Leipziger Unternehmen immer mehr Shops auflegen und die Leipziger rund um die Uhr beliefern?

Für alle LeserDie Diskussion um den Wirtschaftsverkehr in Leipzig kocht ja gerade. Und sie wird weiterkochen, weil viele wirtschaftliche Prozesse parallel im Gang sind, die alle schon existierenden Probleme im Stadtverkehr noch verschärfen. Das macht just das Wirtschaftsdezernat der Stadt Leipzig im neuen Quartalsbericht deutlich. Denn man hat versucht, so ein bisschen nach eCommerce zu fragen. Obwohl man etwas ganz anderes meint.

Wir werden hier nicht alles aufdröseln, was heute schon zum eCommerce gehört, dem also, was man alles mit digital basiertem Handel abwickelt. Wirklich aussagefähige Statistiken dazu gibt es nicht. Und die, die es gibt, deuten darauf hin, dass der Löwenanteil des digitalen Handels reiner Handel zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber ist: B2B oder im Fachchinesisch – Business to Business. Der Normalsterbliche merkt davon gar nichts, der bekommt irgendwann bestenfalls mal die fertigen Produkte zu sehen.

Und das wird in Leipzig mit seiner rasant gewachsenen Informations- und Kommunikationsbranche nicht anders sein.

Aber die kommt in der Befragung, die sich im Beitrag niederschlägt, gar nicht vor. Stattdessen dominieren Handwerksbetriebe. Nur jedes fünfte angefragte Unternehmen hat überhaupt einen ausgefüllten Fragebogen abgegeben – 579 insgesamt.

Und das Ergebnis deutet darauf hin, dass auch nicht wirklich nach eCommerce gefragt wurde, sondern vor allem nach zwei Klassikern: Websites als Verkaufsplattformen und Shops.

Shops aber sind, wenn man es richtig betrachtet, kein echter eCommerce, denn sie haben ein Problem, über das all die ach so smarten Unternehmen, die hier unterwegs sind, gern hinwegschweigen: Sie erfordern alle ein gewaltiges logistisches Netzwerk. Auch die Post rechnet damit, dass sich mit der Verbreitung des neuen Faulheitssyndroms „Ich kaufe alles von zu Hause ein“ das Paketaufkommen verdoppeln wird. Die Vorreiter der Branche kennt jeder – angefangen mit Amazon, das sich vom Buchverschicker zum Alles-Lieferer entwickelt hat.

Parallel dazu wuchern immer neue Zustelldienste aller Art, die sich gegenseitig den Markt der faulen Kunden abzujagen versuchen – vom Pizza-Lieferanten über den nach Hause liefernden Supermarkt bis hin zum Essenbringdienst aus dem Nobelrestaurant. Alles Angebote, die augenscheinlich bei Politik und Interessenvertretungen jede Menge Beifall bekommen.

Aber sie sind auch in der Verkehrsstudie der Wirtschaftskammern wieder aufgetaucht. Denn dort hat man sehr wohl bemerkt, dass das eigentlich wachsende Segment am Wirtschaftsverkehr nicht die Bautransporter oder Handwerker-Einsatzwagen sind, die dann vor der Baustelle oder dem Einsatzort keinen Parkplatz mehr finden, sondern die zunehmende Zahl von Lieferanten aller Art, die oft gar nicht mehr nach Parkplätzen suchen, sondern gleich auf der Fahrbahn blinkend halten, während sie den fröhlichen Home-Bestellern den Packen Fastfood liefern oder was der gewünschten Schnell-Lieferungen mehr sind.

Bestellt alles über Shop-Systeme. Das Internet ist ja voll davon. Und die Gurus der Branche behaupten ja gern, dass das nun die Einkaufszukunft wird. Mit all ihren katastrophalen Folgen für den Verkehr und die Umweltbelastung. Und den Einzelhandel, das muss dazu gesagt sein. Denn bei der nächsten Kampagne werden die Kammern auch wieder auf das zunehmende Drama des Einzelhandels zu sprechen kommen und für Sonntagsöffnungen kämpfen, weil die eShops ja nun einmal rund um die Uhr geöffnet sind und die Kuriere jederzeit liefern.

Das Problem solcher Liefersysteme ist aber: Sie sind für kleine Unternehmen zu teuer, wenn die Produkte nicht gerade mit der Post verschickt werden können.

Und weil fast nur kleine und Kleinstunternehmen auf die Anfrage des Wirtschaftsdezernats reagiert haben, sieht das Ergebnis auch entsprechend aus: 66 Prozent denken nicht daran, einen Shop aufzulegen. Zumeist, weil sie dem eigenen Tätigkeitsfeld (Handwerk oder Dienstleistung) gar nichts bringen. Man betreibt die eigene Homepage eher als Visitenkarte und Kontaktmöglichkeit für Kunden. Aber Dachziegel müssen schon von Hand verlegt werden, Fenster kann man auch nicht digital putzen, und Architerkturentwürfe kann man zwar digital versenden – aber für sie macht ein Shop keinen Sinn.

Das Wirtschaftsdezernat lernt also ein bisschen was über die reale Welt der kleinen Unternehmen. 15 Prozent von denen planen immerhin einen Shop, nur 19 Prozent haben einen.

Denn ein Problem ist auch: Wenn ein Shop wenigstens die Gelder für seinen eigenen Betrieb einspielen soll, braucht man Aufmerksamkeit. Und einen größeren Markt, den man in Leipzig selten findet. Deswegen zielen nur 20 Prozent der Shop-Angebote auf die Region, 36 Prozent suchen die Kundschaft bundesweit, 7 Prozent sogar international. Viele Shops sind sowohl auf Endverbraucher als auch Geschäftskunden ausgerichtet – aber da das nicht nach Branchen sortiert wird, bekommt man kein Gefühl dafür, was das für Shops sein sollten.

Deutlicher ist, wenn 80 Prozent der Befragten angeben, dass Shops im eigenen Geschäft eher nichts nützen, weil man keine vertreibbaren Produkte hat oder eben (wie etwa bei den Pflegediensten) echter Service das Kerngeschäft ist.

Der Artikel betont zwar noch die möglichen „positiven Ergebnisse“ so eines Shops etwa für die Eigenwerbung und das „Sichtbarmachen von Alleinstellungsmerkmalen“. Viel erstaunlicher ist, dass die Kosten eines Shop-Systems und des nötigen Vertriebs kaum benannt werden. Von den daran hängenden logistischen Problemen in dichten Verkehrsräumen ganz zu schweigen.

Aber natürlich steht die Frage: Wenn sich die Befürworter des Home-Lieferdienstes durchsetzen und die bequemen Kunden sich alles, was sie brauchen, lieber liefern lassen, statt es sich im Laden zu holen, dann rollt da auf die Städte ein ganz neues, zusätzliches Problem im Wirtschaftsverkehr zu. Erst recht, wenn die Lieferanten auf Motorisierung setzen und nicht – wie im Foto – auf zum Beispiel Fahrradkuriere.

In eigener Sache: Abo-Sommerauktion & Spendenaktion „Zahl doch, was Du willst“

QuartalsberichteCommerce
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Frei nach Schiller: Die Gedanken sind nicht frei, wenn Einer nicht den Mut zur Freiheit hat
Leipziger Zeitung Nr. 69: So geht sächsisch 2019, Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Zur Ausgabe 69, seit 19. Juli im HandelManchmal schält sich erst beim Lesen der frisch gedruckten „Leipziger Zeitung“ heraus, wo eigentlich der Schwerpunkt des Monats lag. Oder liegt. Welches Thema wirklich die Stadt oder gleich die ganze Gesellschaft tatsächlich bewegt hat. Nicht nur aufgeregt, so wie die üblichen Themen, über die sich die Zeitgenossen in unsozialen Medien zerfleischen. Das heimliche Mega-Thema in der Juli-Ausgabe ist tatsächlich das Thema Freiheit.
Freispruch im Fall Gemkow: Lehrstück der Rechtsstaatlichkeit
Der sächsische Justizminister Sebastian Gemkow (CDU), hier 2017 als Zeuge am Amtsgericht. © Lucas Böhme

© Lucas Böhme

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausg. 69„Funfacts aus Sachsen: Richter, der diese Woche einen einschlägig vorbestraften rechten Hooligan bezüglich Steinwürfen auf Justizministerwohnung freisprach, weil DNA-Spuren als Beweis nicht ausreichen würden, verurteilte 2018 einen linken Steinewerfer wegen DNA-Spuren zu Haftstrafe.“ – so lautete der Eintrag eines Nutzers im Kurznachrichtendienst Twitter am Tag nach dem Urteil.
Israel-Fahnen spalten „unteilbar“ + Video
Israelflaggen auf der Unteilbar-Demonstration. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausg. 69Eigentlich sollte die „unteilbar“-Demonstration in Leipzig der Auftakt zum „Sommer der Solidarität“ sein – im Kampf gegen Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus. Und für viele der mehr als 3.000 Teilnehmenden war er das auch. Dennoch sorgten einige Vorfälle auf der Demonstration im Nachhinein für Diskussionen. Es geht unter anderem um israelische Nationalfahnen.
Neues Open-Air-Theater: Ab 26. Juli spielt das Sommertheater DER FRIEDEN im Lene-Voigt-Park
Sommertheater DER FRIEDEN ab 26.7.2019 in Leipzig. Foto: Simeon Wutte

Foto: Simeon Wutte

Ab 26. Juli gibt es Sommertheater: Inmitten der Open-Air-Saison spielen professionelle Schauspieler und Schauspielerinnen das Stück „Der Frieden“ in der Version von Peter Hacks. Die Aufführungen sind open air und kostenlos – ein Highlight der Kultursaison 2019.
Was bedeutet eigentlich Markkleebergs Plus in der Bevölkerungsstatistik?
Wanderungsaldo Leipzigs mit dem Umland 2018. Grafik: Stadt Leipzig, Quartalsbericht 1 / 2019

Grafik: Stadt Leipzig, Quartalsbericht 1 / 2019

Für alle LeserMarkkleeberg ist ja ein ganz lustiges Städtchen. Leipzigerseits kann man es richtig wütend machen, wenn man auch nur andeutet, dass es eigentlich eingemeindet gehört. Dafür erwähnt Markkleeberg die große fette Nachbarstadt möglichst nie in seinen Pressemitteilungen und schafft sich so ein Bild von einem ganz eigenständigen Wachstum. Kleine Boomtown zwischen den Seen. So wie am 17. Juli.
Leipzigs Stadtreinigung testet als erster städtischer Betrieb den Einbau von Abbiegeassistenten in ihre Lkw
Sammelfahrzeug der Leipziger Stadtreinigung mit Grüner Plakette. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit dem betroffen machenden Unfall an der Einmündung der Petersstraße in den Martin-Luther-Ring 2018 wird auch in Leipzig heftig über das Thema Abbiegeassistenten debattiert. Denn Radfahrer/-innen verschwinden an Einmündungen meist im toten Winkel der neben ihnen stehenden Lkw. Und deutschlandweit gibt es immer mehr Meldungen über Radfahrer, die im toten Winkel übersehen und überfahren wurden.
Leipzigs Verwaltung will mal drei städtische Gebäude zur Fassadenbegrünung prüfen
Fassadenbegrünung am Haus der Demokratie. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit Leipzig ein Jugendparlament hat, bekommen auch Verwaltung und Ratsfraktionen mit, wie das eigentlich nach außen wirkt, wenn wichtige Entscheidungen immer Jahre dauern vom ersten Antrag bis zum Stadtratsbeschluss und dann – nach weiteren Jahren – erst die Umsetzung. Das wirkt, als würde ein ganzes Leben davonfliegen, bis endlich Dinge getan werden. Jedenfalls aus Sicht der jungen Leute. Stichwort diesmal: die Fassadenbegrünung.
Warum eine lieblose Politik sich gegen Menschenfeinde nicht wehren kann
Naomi Klein: Gegen Trump. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNicht nur AfD-Wähler stecken in der Angstfalle, schrieb ich hier jüngst. Ja, bestätigte m.k. im Kommentar: „Aber nicht alle sind von dieser Angst getrieben (die man auch noch ganz anders erklären kann, was ganz andere Lösungsansätze zur Folge haben müsste). Viele sind getrieben von einem, man möchte fast sagen heiligen Zorn, darüber, wie dieser global agierende entfesselte Kapitalismus sich in die Politik hineingefressen hat ...“.
Wie man aus einem Verkehrsminister, der gerade 360 Millionen Euro verteilt hat, einen Bankrotteur macht
Wenn Fördergelder den Bedarf nicht decken ... Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist zwar Landtagswahlkampf und Politiker greifen zur großen Keule. Aber das heißt nicht, dass sie tatsächlich so frei sind, Tatsachen immer wieder verdrehen zu können. So lange, bis falsche Behauptungen dabei herauskommen, so wie beim sächsischen FDP-Vorsitzenden Holger Zastrow am Freitag, 19. Juli: „Leerer Fördertopf für kommunalen Straßenbau ist Bankrotterklärung von Verkehrsminister Dulig.“ Die Frage lautet: Warum schießt er auf den schwächeren Gegner?
Bei Nacht und Nebel (2): Von Abschiebungen, Drittstaatenregelung und Illegalität + Videos & Bildergalerie
Etwa 500 Demonstranten rufen am Tag danach: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Nachbarn klaut.“ © Michael Freitag

© Michael Freitag

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausg. 69Als sich die knapp 500 herbeigelaufenen Anwohner, Studenten, Presse und Aktivisten am 10. Juli 2019 auf der Hildegardstraße gegen 1 Uhr Aug in Aug mit der uniformierten Staatsmacht und deren Gewalt konfrontiert sehen, ist das eigentliche Drama längst geschehen. Leise, schnell und überaus effizient. Der Sohn der Familie A. ist vor Stunden von einer Art Greiftrupp der Polizei in ein Auto bugsiert und weggefahren worden, seine Mutter befindet sich mit einem Nervenzusammenbruch im Krankenhaus.
1.422 ältere Lehrerinnen und Lehrer bekommen aktuell eine Bindungszulage
Die Rotstiftpolitik hat dem sächsischen Bildungssystem gar nicht gutgetan. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSachsen kam spät zu Potte, was das Thema Lehrermangel betrifft. Eigentlich erst 2016. Da hieß die zuständige Kultusministerin noch Brunhild Kurth und nach fünf Jahren des Versuchs, das Problem mit den fehlenden Lehrer/-innen irgendwie mit Notfallkoffern zu lösen, beschloss Sachsens Regierung endlich ein „Lehrermaßnahmenpaket“, für das einmal richtig Geld in die Hand genommen wurde. Über 200 Millionen Euro. Ein Bestandteil dieses Pakets war die sogenannte Bindungszulage.
Vom 15. bis 18. August: 50 Jahre Woodstock – 23 Jahre Flowerpower Leipzig
Tino Standhaft. Foto: Elia van Scirouvsky

Foto: Elia van Scirouvsky

Leipzig ist eine der schönsten Städte und immer einen Besuch wert – besonders vom 15. bis zum 18. August 2019, wenn die weit über die Grenzen Leipzigs bekannte Musikkneipe »Flowerpower« an diesem Wochenende 50 Jahre Woodstock und ihren 23. Geburtstag feiert! Es waren genau diese Tage vor 50 Jahren, als Woodstock zum Sinnbild einer Generation wurde, und ohne diese Zeit hätte es das Flowerpower Leipzig – mittlerweile mit Ablegern in anderen Städten – nie gegeben.
In der Polizeidirektion Leipzig fehlen noch immer 143 Polizeibeamte zur Soll-Stärke
Sächsischer Polizist - hier bei der Neueinkleidung 2010. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserWenn in Sachsen alljährlich die neuen Fallzahlen der Kriminalpolizei veröffentlicht werden, dann zeigen viele Finger schnell auf Leipzig, fallen Begriffe wie „Kriminalitätshochburg“ und auch die zuständigen Innenminister tun gern so, als hätte man da mit Leipzig ein besonderes Problem. Die zuständigen Polizeipräsidenten pressen dann meist lieber die Lippen aufeinander. Denn Leipzig war bei der Ausstattung mit Polizisten in den vergangenen Jahren stets das fünfte Rad am Wagen.
2018 starben in Sachsen 27 Menschen an einer Infektion mit antibiotikaresistenten Keimen
Luftbild Klinikums St. Georg. Foto: Klinikum St. Georg

Foto: Klinikum St. Georg

Für alle LeserDie Frage musste dann auch einmal gestellt werden. Denn seit Jahren machen multirestistene Keime unseren Krankenhäusern zu schaffen. Bisherige Antibiotika helfen nicht mehr gegen sie. Der Kampf um das Leben der Patienten wird immer schwerer. Und nicht alle Patienten überleben die Begegnung mit diesen Keimen. Wie sieht es eigentlich aktuell in Sachsen aus, wollte Susanne Schaper wissen.
Unterstützung der Staatsregierung für die TU Dresden hat sich gelohnt, jetzt geht es um die Grundsicherung aller Hochschulen in Sachsen
Blick von der Bergstraße auf das Hörsaalzentrum der TU Dresden. Foto: TU Dresden

Foto: TU Dresden

Für alle LeserFür mehr hat’s nicht gereicht, könnte man auch sagen zur Auszeichnungen der TU Dresden in der Exzellenzinitiative der deutschen Universitäten. Dass ein Land wie Deutschland exzellente Hochschulen braucht, ist klar. Doch wie stellt man das an sie zu schaffen, wenn es keine milliardenschweren Förderer gibt wie in den USA? Da muss der Staat ran, beschloss die Bundesregierung 2004. Aber das Geld sollten nur die Universitäten bekommen, die sich in einem echten Fight durchsetzen würden.