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#BTW17 Die Kandidaten stellen sich vor: Daniela Kolbe (SPD)

Von Wahlarena-Redaktion René Loch & Robert Dobschütz

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    Seit Anfang März 2017 stellt die L-IZ.de gemeinsam mit der LEIPZIGER ZEITUNG die Direktkandidaten der Parteien in den Wahlkreisen (WK) 152 (Leipzig I, Leipzig-Nord) und 153 (Leipzig II, Leipzig-Süd) vor. Drei Fragen wurden dazu an die Kandidaten versandt. In der Folge haben alle Leser und Leipziger die Möglichkeit, ihre eigenen Fragen an die Kandidaten zu richten, welche die Kandidaten in der Folge nach Themen sortiert beantworten werden. Hier also die Grundvorstellung der Kandidatin der Leipziger SPD, Daniela Kolbe (WK Nord, Leipzig I, 152).

    Was halten Sie für das größte Problem in der heutigen Gesellschaft & wie wäre es zu lösen?

    Deutschland geht es gut. Wir sind ein sehr reiches Land. Allerdings ist dieser Reichtum sehr ungleich verteilt. Ob jemand etwas aus sich machen kann, hat leider zu wenig damit zu tun, was er oder sie leistet und zuviel damit, aus welchem Elternhaus man stammt und wieviel Geld man hat.

    Wenn es in Deutschland gerechter zugehen soll, dann brauchen wir gute Löhne und Renten, ein gerechtes Steuersystem und bessere Bildung.

    Was glauben Sie in Berlin speziell für Leipziger Belange tun zu können?

    Jede Menge. Einer der besten Momente der letzten Zeit war es für mich, dem Mindestlohn zustimmen zu können. Der hilft ganz vielen Leipzigern, ebenso wie die Begrenzung der Leiharbeit und die Rente mit 63.

    Auf meiner Agenda stehen unter anderem noch: eine stärkere Unterstützung von Familien, eine Solidarrente, die garantiert, dass wer jahrzehntelang gearbeitet hat, im Alter anständig leben kann und eine Bürgerversicherung, die Schluss macht mit der Zwei-Klassenmedizin in unserem Land.

    Wie stehen Sie selbst zur Demokratie derzeit in Deutschland – gibt es hier Veränderungsbedarf?

    Ich bin überzeugte Demokratin. Der Ton, in dem derzeit manche Debatte geführt wird, macht mir aber Angst. Was wir in dieser Situation brauchen, ist eine klare Haltung. Die SPD – sei es mit Martin Dulig in Sachsen, oder Martin Schulz im Bund – vertritt eine solche glasklare Haltung.

    Und wir brauchen viele, viele Demokratinnen und Demokraten, die sich ganz klar für unsere Demokratie, für Gerechtigkeit und Pluralismus positionieren, da wünsche ich mir noch mehr von.

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