Immer mehr Menschen sind auch in unserer Stadt mit dem Fahrrad unterwegs. Das ist gut und richtig so und ich war schon dabei, als kaum einer an diese Alternative zu Auto und ÖPNV dachte. Idealerweise auf Wegen jenseits der von Kfz okkupierten Straßen. Wie gesagt, das ist richtig gut! Aber warum müssen in der heutigen Zeit diese von Fußgängern und Radfahrern gemeinsam genutzten Wege nach wenigen regenfreien Tagen zu Sahara-gleichen Staubpisten mutieren?

Könnte man da nicht mal über eine schöne Asphaltpiste nachdenken so mit Löchern gegen die totale Versiegelung?? Nach meinen groben ersten Recherchen gibt es Lösungsansätze diesbezüglich. Ansonsten wäre das doch auch ein echtes praxisnahes Experimentierfeld für Bauingenieurs- und Architekturstudenten der HTWK.

Zu den erwähnten Staubpisten zähle ich mit der gleichen Dringlichkeit:

• Radweg von Kreuz und Kurt-Eisner-Straße und Wundetstraße (Dürrplatz) entlang Elsterflutbett und Rennbahn bis zur Rennbahnbrücke und weiter zur Industriestraße in Schleußig.
• Weg von der Richard-Lehmann-Straße (ab B2) über die Probsteibrücke Richtung Schleußiger Weg.
• Die Linie auf der ganzen Linie
• Verbindung von ebendieser Die Linie zur Straße „Am Teilungswehr“
• Neue Linie auf der ganzen Länge bis zum „Equipagenweg“ in Markkleeberg
• Radweg entlang Elsterbecken/Neue Luppe und der Großkläranlage Rosental
• weitere Wegeverbindungen können nachgereicht werden …

Dies sind alles stark frequentierte Wege für den Radverkehr, die ganz nebenbei das Zeug zu echten Radschnellwegen haben.

In diesem Zusammenhang passt außerdem die Forderung nach einer Querung des Elsterflutbettes nördlich des LKC, die den Radverkehr von der Richard-Lehmann-Straße in Richtung Groß- und Kleinzschocher und Grünau via Kurt-Kresse-Straße radfahrerfreundlich an den Hauptstraßen (Schleußiger Weg, Antonienstraße) vorbeileiten wird/kann. Hier würde ich auch gern als Multiplikator zur Verfügung stehen.

So wie es jetzt ist, kann und darf es aber wirklich nicht bleiben!

Für eine umweltfreundliche Welt und Zukunft und eine echte Verkehrswende!

Ergänzung der Redaktion: LKC ist der Leipziger Kanu-Club, der sein Bootshaus am Elsterflutbett hat, an jenem Radweg übrigens, der schon seit drei Jahren saniert werden sollte. Aber selbst das passiert nicht. Es kann nicht nur an der Landesregierung liegen, dass die wichtigsten Radwegebauten in Leipzig einfach nicht in die Pötte kommen.

2018 bekommt Leipzig wenigstens 260.000 Euro für zwei Radwegeprojekte gefördert

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