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Am 19. April geht es los: Der Leipziger Mängelmelder geht online

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    Ab Montag, 19. April, geht der Mängelmelder online. Ob Abfälle in Parks und auf öffentlichen Plätzen, defekte Spielgeräte und Bänke oder Schrottfahrräder und Fahrzeuge ohne Kennzeichen – die Leipzigerinnen und Leipziger können diese Mängel nun direkt über die Internetseite des Mängelmelders an die Stadt Leipzig melden. Zur besseren Einordnung können zudem auch Fotos hinzugefügt werden.

    Nach dem Abschicken geht der Hinweis direkt an die zuständige Stelle, versprechen das Dezernat Umwelt, Ordnung, Sport und der Eigenbetrieb Stadtreinigung. Denn in den entsprechenden Diskussionen des Stadtrates bestand man zwar immer darauf, dass Meldungen über Müllablagerungen im Stadtraum stets schnell gefolgt und der Müll fortgeschafft würde.

    Aber in den letzten Jahren hat sich das Problem zugespitzt, hinterlassen immer mehr Leipziger/-innen ihren Unrat mal im Wald, mal in der Grünanlage, immer lieber noch gleich am Straßenrand oder neben den Kleidercontainern. Logisch dass auch bei Stadträt/-innen der Wunsch wuchs, endlich auch in Leipzig eine wirksame Dreck-weg-App zu bekommen.

    „Wer sich unterwegs beispielsweise über illegale Abfälle ärgert, kann einen Hinweis mit Bild und Standort über den Mängelmelder an die zuständigen Stellen bei der Stadt schicken“, erläutert Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal das neue Angebot.

    „Wir erhoffen uns, dass sich damit die Sauberkeit in Leipzig deutlich verbessert, weil die Handhabung so einfach ist und wir die Hinweise sofort erhalten. Und eine saubere Stadt ist den Leipzigerinnen und Leipzigern wichtig, das hat auch die letzte Bürgerumfrage gezeigt.“

    Der Mängelmelder auf der Website der Stadt Leipzig. Screenshot: LZ
    Der Mängelmelder auf der Website der Stadt Leipzig. Screenshot: LZ

    Der Mängelmelder unter mitdenken.sachsen.de/maengelmelder-L wird vom Dezernat Umwelt, Klima, Ordnung und Sport verantwortet. Die Leipzigerinnen und Leipziger haben damit neben Telefon und E-Mail einen weiteren, direkten Kommunikationskanal.

    Bisher sind neun Kategorien für die Bürgerinnen und Bürger auswählbar: illegale Abfälle, verschmutzte Glasinseln, überfüllte Papierkörbe, Hundekot, Schaden an Bänken, Schaden an Spielplätzen, Gewässerverunreinigung, Fahrzeuge ohne Kennzeichen im öffentlichen Verkehrsraum und Schrottfahrräder im öffentlichen Verkehrsraum. Neben den Kategorien kann auch der Standort ausgewählt oder über GPS automatisch hinzugefügt werden.

    Aktuell bearbeiten das Amt für Stadtgrün und Gewässer, das Ordnungsamt und der Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig die eingegangenen Hinweise. So gehen etwa Meldungen zu illegalen Abfällen, verschmutzten Glasinseln, übervollen Papierkörben und Hundekot direkt an den Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig.

    „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten diese Hinweise und übernehmen die Beseitigung innerhalb der nächsten Tage“, erklärt Thomas Kretzschmar, Erster Betriebsleiter des Eigenbetriebs Stadtreinigung Leipzig. Wie der aktuelle Status ist und wann der Abfall beseitigt oder die defekte Bank repariert wurde, erkennen die Nutzer anhand des Bearbeitungsstandes.

    Und die Mitarbeiter des Eigenbetriebes werden eine Menge zu tun bekommen.

    Dass das Problem freilich nicht neu ist, wissen die engagierten Leipziger/-innen, die sich jedes Frühjahr treffen, um die Hinterlassenschaften ihrer Artgenossen aus Parks, Wäldern und Gewässern zu sammeln.

    Diese Aktionen gibt es auch in diesem Frühjahr wieder.

    Und auch in diesem zweiten Corona-Frühling will die Stadt Leipzig die diversen Reinigungsaktionen unterstützen, die an den traditionellen Frühjahrsputz angelehnt sind. Diese Reinigungsaktionen finden unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Vorschriften dezentral und nur in kleinen Gruppen statt. Somit können sich trotz der aktuellen Situation die Leipzigerinnen und Leipziger ehrenamtlich für die Sauberkeit in der Stadt engagieren.

    Interessenten können per E-Mail an projekt-stadtsauberkeit@srleipzig.de die Information senden, wann das Vorhaben stattfinden soll. Die Aktion sollte mindestens eine Woche vorher angekündigt werden. Nach Absprache und im Rahmen der Möglichkeiten wird die Stadt Leipzig dann eine logistische Unterstützung anbieten.

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