Nach Baumfällstopp im westlichen Auenwald

Baumfällungen von Sachsenforst bei Gundorf und Dölzig waren mit den Naturschutzbehörden abgestimmt

Für alle LeserFür eine gewisse Aufregung sorgten in jüngster Zeit die Baumfällungen im Kanitzsch bei Gundorf und im Dölziger Waldgebiet, beide bewirtschaftet vom Staatsbetrieb Sachsenforst. Beide Waldgebiete aber liegen auch im geschützten Leipziger Auensystem. Da kann man doch nicht einfach die Eichen fällen, fand der NuKLA e.V., der die gefällten Baumriesen mit einigem Entsetzen sah, und Anzeige erstattete. Aber so funktioniert das nicht, teilt uns Sachsenforst mit.

Was schon mit den Bewirtschaftungsplänen für den Wald beginnt. Nach dem derzeit noch geltenden Waldgesetz hat „die Körperschaft (…) über den periodischen Betriebsplan zu beschließen und den Beschluss mit den erforderlichen Unterlagen innerhalb von vier Monaten der oberen Forstbehörde vorzulegen.“ Das gilt für Gebietskörperschaften wie Leipzig und deren eigenen Wald. Danach muss der Stadtrat über die Forstwirtschaftspläne beraten und beschließen. Das tat er 2018 zum ersten Mal.

Aber im Entwurf zum neuen Waldgesetz soll das entfallen. Da liest man: „Die §§ 48 und 49 werden aufgehoben.“ Der Paragraph 48 ist der, der Gemeindeparlamente bislang verpflichtet, über die Forstwirtschaftspläne zu beschließen.

Aber wie ist das im sächsischen Staatswald, den der Staatsbetrieb Sachsenforst bewirtschaftet? Also auch in den Waldstücken hinter Gundorf, wo jetzt die Baumfällungen für Furore sorgten? Muss nicht auch Sachsenforst solche Betriebspläne aufstellen und absegnen lassen?

Betriebspläne kennt auch Sachsenforst, teilt uns Dr. Renke Coordes, Sprecher von Sachsenforst, mit. „,Für den Staats- und Körperschaftswald sind in der Regel zehnjährige Betriebspläne sowie jährliche Wirtschaftspläne aufzustellen‘. (Zitat §22 Abs. 2 SächsWaldG). Auf Basis solcher periodischen Betriebspläne und jährlichen Wirtschaftspläne wurden und werden auch die Maßnahmen im (kommunalen und staatlichen) Leipziger Auenwald durchgeführt. Die periodischen Betriebspläne werden unter Berücksichtigung gesetzlicher Grundlagen, der Waldfunktionen- und Waldbiotopkartierung sowie naturschutzfachlicher und -rechtlicher Grundlagen erstellt und orientieren sich an vorhandenen Managementplanungen in Natura2000-Gebieten (Managementplan für das FFH-/SPA-Gebiet Leipziger Auensystem/Leipziger Auwald).“

Diese Betriebspläne sind betriebsinterne Steuerungsmittel und als solche nicht öffentlich einsehbar, teilt er uns mit. „Periodische Betriebspläne für den Staatswald des Freistaates Sachsen werden durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) fachaufsichtlich geprüft. Jährliche Wirtschaftspläne werden betriebsintern auf Basis der periodischen Betriebsplanung erstellt und in Form von Zielvereinbarungen durch das SMUL genehmigt.“

Da muss also kein Parlament drüber abstimmen. Abgestimmt werden die Pläne trotzdem, so Coordes: „Damit bei der Aufstellung des periodischen Betriebsplans für den Staatswald im Leipziger Auenwald naturschutzfachliche Zielstellungen hinreichend berücksichtigt werden, wurde den zuständigen unteren Naturschutzbehörden (UNB) des Landkreises Nordsachsen und der Stadt Leipzig die Möglichkeit zur Mitwirkung gegeben. Die zuständigen Naturschutzbehörden haben mitgewirkt und Stellungnahmen abgegeben.“

Die sächsische Biotop-Kartierung - hier die geschützten Bereich im Leipziger Auenwald. Karte: Freistaat Sachsen

Die sächsische Biotop-Kartierung – hier die geschützten Bereich im Leipziger Auenwald. Karte: Freistaat Sachsen

Aber wie ist das nun mit den Baumfällungen bei Dölzig und Gundorf? Immerhin hatte ja zumindest die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Nordsachsen sehr alarmiert reagiert, als ihr die Baumfällungen gemeldet wurden?

„Für zulässige forstwirtschaftliche Maßnahmen benötigen Waldbesitzer keine Genehmigung. Geplante Maßnahmen in FFH- und SPA-Gebieten, Naturschutzgebieten bzw. geschützten Waldbiotopen werden den Unteren Naturschutzbehörden (UNB) informell übermittelt“, betont Coordes.

„Diese können anhand der vorgelegten Unterlagen anschließend prüfen, ob zu den geplanten Maßnahmen aus ihrer Sicht naturschutzfachlich und -rechtlich Anmerkungen bzw. Einwände bestehen. Die von Sachsenforst durchgeführten Maßnahmen waren zulässig. Der von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Nordsachsen mündlich angeordnete Stopp der Fällungen wurde am 11. Februar 2019 von der Behörde nach Prüfung vor Ort aufgehoben. Ein Großteil der geplanten Maßnahmen war bereits umgesetzt. Der Umsetzung eines Teils der noch ausstehenden Maßnahmen innerhalb der nächsten Wochen wurde seitens der UNB Nordsachsen zugestimmt. Ein weiterer Teil soll erst im nächsten Winterhalbjahr umgesetzt werden.“

Dazu gibt es augenscheinlich noch ein paar offene Fragen. Deshalb wurde vereinbart, in den kommenden Wochen hierzu eine Klärung mit der Unteren Naturschutzbehörde Nordsachsen herbeizuführen, so Coordes. „Außerdem soll in diesem Zusammenhang die Umsetzung des Naturschutzkonzeptes von Sachsenforst einschließlich der Sicherung eines ausreichenden Anteils von Altholz-, Reife- und Zerfallsphasen erörtert werden.“

Die Unteren Naturschutzbehörden haben also über naturschutzfachliche Belange durchaus mitzureden. Auch die Leipziger Umweltschutzbehörde. Nur ein Genehmigungsrecht für forstwirtschaftliche Maßnahmen hat sie nicht.

Trotzdem, so betont Coordes, würde auch Sachsenforst die schutzwürdigen Güter in den betreuten Wäldern berücksichtigen. Auch der Leipziger Auenwald kommt in den Biotopkartierungen von Sachsenforst vor.

Und die werden bei den Betriebsplänen von Sachsenforst auch berücksichtigt, betont Coordes: „Die Daten aus der Waldbiotopkartierung und den FFH-Managementplänen werden in die innerbetrieblichen Informationssysteme (‚Förster-PC‘) übernommen. Dadurch und durch entsprechende betriebsinterne Regelungen soll sichergestellt werden, dass die gesetzlichen Vorgaben und die relevanten Vorgaben aus dem FFH-/SPA-Managementplan eingehalten werden. Die Maßnahmen sind im Rahmen der multifunktionalen Forstwirtschaft selbstverständlich auch auf die naturschutzfachlichen Zielstellungen (u. a. Eschenscheckenfalter, Eremitkäfer, Mopsfledermaus, Lebensraum Hartholzauenwälder) ausgerichtet. Zum Beispiel wird über zulässige Femelhiebe der Anteil der auch naturschutzfachlich wertvollen Baumart Stieleiche im Leipziger Auenwald konsequent erhöht.“

Und gerade Biotopbäume blieben stehen, betont Coordes: „Ein Anteil an Bäumen darf auch uralt werden. Dies trifft für die sogenannte rund 100 Biotopbaumgruppen zu, die im Staatswald nach einem vorgegebenen Konzept ausgewiesen wurden, sowie für die zahlreich im Wald vorhandenen höhlenreiche Einzelbäume als gesetzlich geschützte Biotope.“

Sachsenforst fällt hinter Gundorf ungehindert weiter wertvolle Auenbäume

 

SachsenforstBaumfällungenLeipziger Auensystem
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 
3 Kommentare


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Das Schauspielhaus soll in den nächsten drei Jahren für 1,8 Millionen Euro energetisch saniert werden
Schauspiel Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWer sparen will, braucht einen langen Atem. Aber es lohnt sich. So wie beim Schauspielhaus, wo jetzt sowieso die nächsten Schritte bei der Sanierung der Außenhülle anstehen. Das will das Schauspiel auch gleich mit einer energetischen Dämmung der Gebäudehülle verbinden, um den Energieaufwand für das Haus deutlich zu senken. Ein Bündel von Maßnahmen im Umfang von 1,789 Millionen Euro soll dazu bis 2022 umgesetzt werden. Und die Außenbeleuchtung soll auch endlich sparsamer werden.
OBM soll sich in Dresden um eine Verlängerung der Kappungsgrenzen-Verordnung bemühen
Für kleine Einkommen ist der Leipziger Wohnungsmarkt längst eng geworden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Leipziger Wohnungsmarkt ist eng geworden. Gerade in innerstädtischen Quartieren ist das schon deutlich zu spüren. Umso besorgter waren die Fraktionen von SPD, Linken und Grünen im März, dass die Kappungsgrenzen-Verordnung 2020 ohne Nachfolgeregelung ausläuft. Deshalb beantragten sie, der OBM möge sich in Dresden darum bemühen, dass es eine Anschlussregelung gibt.
Leipzig soll noch im Sommer Mitglied der Arbeitsgemeinschaft sächsischer Kommunen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs werden
Radfahrer im südlichen Auenwald. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 7. März gründete sich in Bautzen die Arbeitsgemeinschaft sächsischer Kommunen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs (Rad.SN). Gründungsstädte waren Bautzen, Borna, Meißen, Niesky, Pirna, Radeberg, Radebeul und Zittau. Und auch die Stadt Leipzig wird der Arbeitsgemeinschaft beitreten. Die Vorlage für den Beitrittsbeschluss hat das Planungsdezernat jetzt eingebracht.
Leipzigs Wirtschaftsdezernat sieht noch lange kein Überangebot an Hotelbetten in der Stadt
Das künftige Hotelgebäude am Burgplatz. Foto: Petersbogen Burgplatz GmbH

Foto: Petersbogen Burgplatz GmbH

Für alle LeserEs wird gebaut und gebaut und gebaut. Immer mehr Hotels entstehen in Leipzig. Und einige alteingesessene Hoteliers stöhnen schon, weil sie befürchten, dass es viel zu viel werden könnte. Ein Thema, das Piraten-Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann aufgriff und jetzt von Leipzigs Stadtverwaltung wissen wollte, wo denn nun die Grenzen dieses Wachstums sind. Und warum stattdessen keine Wohnungen gebaut werden.
Club Convention vom 23.-26. Mai – Festival der Theaterspielclubs am Schauspiel Leipzig
Schauspiel Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Vom 23. bis 26.5. findet mit der Club Convention wieder das Festival der Theaterspielclubs am Schauspiel Leipzig statt. Auf den Bühnen stehen neben dem Seniorenspielclub „Die Spielfreudigen“ auch der Club „ü31“ und die beiden Theaterjugendclubs „#noname“ und „Sorry, eh!“. Sie alle zeigen die Neuinszenierungen, die sie unter Anleitung von Schauspielern und Theaterpädagoginnen des Hauses für das Festival erarbeitet haben. Nachgespräche und eine Festivalparty runden das Programm der Club Convention ab.
1.300 Kilometer Elbeabenteuer mit Karten, Adressen, Quartieren und Reparaturwerkstätten
Oliver Pape am vierten Tag seiner Tour von Dessau bis zur tschechischen Grenze auf dem Elberadweg. Hier radelt der Berliner gerade durch das Städtchen Königstein in der Sächsischen Schweiz – im Hintergrund die berühmte Bergfestung. Foto: Hartmut Landgraf

Foto: Hartmut Landgraf

Für alle LeserDer Elberadweg ist – was das Prestige sächsischer Radwege betrifft – natürlich unschlagbar. Wer mit dem Rad hingelangen will, kann von Leipzig aus drei verschiedene Routen nutzen – den Radweg Leipzig-Berlin über Wittenberg, die Kohle-Dampf-Licht-Route ebenfalls über Wittenberg oder – mit Anschluss über den Partheradweg – zum Mulderadweg über Dessau. Und wie es dort an der Elbe weitergeht, zeigt jetzt das neue Handbuch zum Elberadweg.
Gastkommentar von Christian Wolff: Wen wundert’s noch + Neuwahlankündigung in Österreich
Straches Sturz am heutigen 18. Mai 2019 - Ein Rückschlag für Europas Rechtsradikale nur eine Woche vor der EU-Wahl. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDass Menschen, die Führungspositionen in der Gesellschaft einnehmen, sich verfehlen, ist leider nichts Neues. Es kommt in allen gesellschaftlichen Bereichen vor: Wirtschaft, Gewerkschaften, Parteien, Kirchen, Verbände. Niemand ist davor gefeit. Denn es gehört zum menschlichen Wesen, dass er den Erwartungen nicht gerecht wird, die in ihn gesetzt werden und dass er sich nicht an Grundrechte und Grundwerte hält, die ein friedliches Zusammenleben ermöglichen. Darum sind Transparenz, Öffentlichkeit, demokratische Strukturen, politische Bildung und streitiger Diskurs in allen Bereichen und auf allen Ebenen so wichtig.
Live-Video: Townhall mit Habeck und Cavazzini in Leipzig
Anna Cavazzini – die Chemnitzerin ist bei den Grünen auf Listenplatz 7 und dürfte so als Ostdeutsche am 26. Mai 2019 den Sprung ins neue Europaparlament schaffen. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVideoLeipzig ist mehr und mehr auch bei der Europawahl eine Stadt der hohen Politikerbesuche geworden. SPD-Spitzenkandidatin Katharina Barley warb erst am 15. Mai 2019 mit ihrer Europa-Tour auf dem Leipziger Wagner-Platz für ein starkes und geeintes Europa und nun folgt am heutigen Samstagabend erneut Robert Habeck. Im Kupfersaal starten die Grünen die „Townhall“-Veranstaltung, ein Format für direkte Wählerfragen an ihn und ihre aussichtsreiche Chemnitzer Europakandidatin Anna Cavazzini. Wer nicht vor Ort dabei ist, kann hier die Veranstaltung im Livestream verfolgen oder anschließend das Video anschauen.
Stadträte fragen, Verwaltung antwortet: Jobcenter, Kohleausstieg und Nahverkehrsplan + Video
Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVideoDie Stadtverwaltung hat am Mittwoch, den 15. Mai, auf mehrere Anfragen der Stadträte geantwortet. Aus den Antworten geht unter anderem hervor, dass das Jobcenter zu Umzügen von Bedarfsgemeinschaften keine Statistik erfasst, dass der Stadtrat künftig in die Erarbeitung von Vorschlägen für die Finanzierung des Kohleausstiegs einbezogen werden soll und dass der Stadtrat in Kürze die zweite Fortschreibung des Nahverkehrsplans erhalten soll.
Stell dir vor: Wie sich unsere Einstellungen allein durch die Kraft der Vorstellung verändern
Stellt sich Roland Benoit seine Tochter im Aufzug vor, wird im Gehirn sowohl ihre Repräsentation als auch die des Aufzugs aktiv. Wenn beide verknüpft werden, überträgt sich der positive Wert der Person auf den vorher neutralen Ort. Foto: MPI CBS

Foto: MPI CBS

Für alle LeserDie meisten Menschen wissen es nicht. Sie fallen auf Werbebotschaften herein oder laufen wilden politischen Hasardeuren hinterher. Und das bloß, weil ihre Phantasie angefixt wurde, weil ihnen die die Botschaft der Verführer präsentiert wurde wie eine herrliche Erinnerung. Sie rührt ans Herz, an unsere besten Gefühle. Wie das funktioniert, zeigen jetzt Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften. Unser Gehirn ist nämlich verführbar.
Am 26. Juni in der Moritzbastei: Fjarill – Schwedischer Folk und mystische Eigenkompositionen
Fjarill. Quelle: Moritzbastei

Quelle: Moritzbastei

„Das Licht ist blau und mystisch, denn auch wenn die Sonne gegen Mitternacht untergeht, wird es nie richtig dunkel. Die Luft ist klar und frisch, es duftet nach Moos, nach Wald und nach Blumen... Butterblumen und wilde Wiesenblumen.“ So beschreibt die Schwedin Aino Löwenmark ihre Heimat Darlarna, Schwedens kulturelles Zentrum.
TV-Aufzeichnung vom 3. – 6. Juni im Neuen Schauspiel: Olafs Klub
Foto: Amac Garbe/Neues Schauspiel Leipzig

Foto: Amac Garbe/Neues Schauspiel Leipzig

Das „Neue Schauspiel Leipzig“ begrüßt den Godfather of sächsisch Comedy, Olaf Schubert! Und der grüßt fröhlich zurück – mit seiner neuen Mixed-Show: „Olafs Klub“. Getreu dem Motto: „Humorscharen aller Bundesländer vereinigt euch“ zeigen in jeder Folge 5 handverlesene Comedians, was in ihnen steckt.
Leipzig muss Schulen für 21.000 Schüler mehr bauen oder erweitern
Schulsanierung am Standort Opferweg in Wahren. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist ein Riesenpaket, das Leipzig da stemmen muss. Und es ist der Hautgrund, warum Leipzig in den nächsten zwei Jahren so viele Kredite aufnehmen will, dass die Landesdirektion regelrecht erschrocken war. Leipzig habe doch gar nicht genug Eigenmittel erwirtschaftet? Aber Schulenbauen ist nun einmal Pflichtaufgabe, wenn in einer Stadt wie Leipzig die Schülerzahlen so deutlich steigen. Am Freitag, 17. Mai, informierte das Amt für Jugend, Familie und Bildung über den neuen Schulentwicklungsplan.
Burkhard Jung erklärt seine Bereitschaft für eine dritte OBM-Kandidatur
Fragestunde an den OBM: Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAugenscheinlich haben ihn die jüngeren Beschlüsse des Leipziger Stadtrats ermutigt, doch wieder Lust an der Politik zu finden. Denn danach sah es ja nicht mehr aus, als Oberbürgermeister Burkhard Jung sich vor einem Jahr um den Job des ostdeutschen Sparkassenpräsidenten bewarb. Doch nun macht er gleich zwei Mal deutlich, dass er sich noch ein paar Jahre als OBM der Stadt Leipzig vorstellen kann.
Ökolöwe mahnt: Das darf jetzt kein Verhinderungskonzept werden
Aktion des Ökolöwen im Neuen Rathaus. Foto: Ökolöwe

Foto: Ökolöwe

Für alle LeserAm Mittwoch, 15. Mai, beschloss der Stadtrat, dass die Verwaltung bis 2020 ein Konzept vorlegen soll, ob und wie Leipzig in den nächsten Jahren das 365-Euro-Jahresticket bei den LVB einführen könnte. Den Antrag gestellt hatten SPD- und Linksfraktion. Auch die Grünen stimmten zu. Und wer genau hinsah, sah auch die „Ja“-Stimme von OBM Burkhard Jung. Und der Ökolöwe setzte gleich nach der Entscheidung noch einen drauf.