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Sachsenforst

Lila Flecken auch im Auwald: Satellitendaten zeigen historisches Ausmaß an Dürreschäden

Zwar fallen einem auf dem Satellitenfoto zuerst die großflächig geschädigten Wälder im Erzgebirge auf. In Nordsachsen sind es eher die dürregeschädigten Wälder um Eilenburg. Aber wenn man sich hineinzoomt in den Leipziger Auwald, sieht man, dass selbst hier mitten in gesunden Waldbeständen ganze Inseln mit erheblichen Dürreschäden aufgetaucht sind. Die Satellitenbilder aus dem April 2020 hat jetzt der Staatsbetrieb Sachsenforst veröffentlicht.

Forstminister Günther ernennt Sachsenforst-Reviere für beispielgebende integrative, naturgemäße Waldbewirtschaftung

Forstminister Wolfram Günther hat zum ersten Mal die waldrechtliche Möglichkeit genutzt und dreizehn Reviere von Sachsenforst als Beispielreviere für eine integrative, naturgemäße Waldbewirtschaftung ernannt. Die Ernennung erfolgt für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2025.

Sachsenforst sagt alle Veranstaltungen ab

Aufgrund der aktuellen kritischen Lage in Bezug auf die Verbreitung des Corona-Virus sagt Sachsenforst bis einschließlich 20. April 2020 alle geplanten Veranstaltungen ab. Dies betrifft besonders die zahlreichen Pflanzaktionen, an denen sich eine Vielzahl von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Schulen, Familien und Vereinen beteiligen wollte. In über 30 Veranstaltungen sollten unter dem Motto „Gemeinsam für den Wald – Sachsen macht mit“ klimastabile und artenreiche Mischwälder entstehen.

Sachsen zahlt Prämien für Erstaufforstungen

Der Freistaat zahlt derzeit Prämien von mehr als einer Million Euro für neu aufgeforstete Waldflächen aus. Insgesamt gehen die Mittel an 552 Zuwendungsempfänger, die auf rund 2.000 Hektar Fläche Wald neu angelegt haben.

NuKLA überlegt weitere Rechtsmittel zu unrechtmäßigen Baumfällungen im Leipziger Auenwald

Fast ein ganzes Jahr hat es gedauert: Im Februar 2017 hatte der NuKLA e. V. Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen Sachsenforst wegen des Verstoßes gegen das Naturschutzgesetz in besonders schwerem Fall gestellt. Doch nun hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Denn wenn die untere Naturschutzbehörde in Leipzig keinen Verstoß gesehen haben will, gibt es auch keinen. So funktioniert Naturschutz in Sachsen.

Wenn ein Sachsengespräch offenlegt, wie Naturschutz in Sachsen (nicht) funktioniert

Was kann man tun, wenn in einem Bundesland wie Sachsen die Verantwortlichkeiten nicht stimmen? Wenn es keinen identifizierbaren Ansprechpartner für den Naturschutz gibt, das Umweltministerium ausweicht und keiner sich so recht für die Verstöße in sächsischen Naturschutzgebieten zuständig fühlt? Zum Beispiel bei den Baumfällungen im Winter 2018/2019 im Leipziger Auenwald durch den Staatsbetrieb Sachsenforst?

Wie auch Sachsens Förster versuchen, den Hartholzauenwald irgendwie forstwirtschaftlich zu retten

Dürfen die denn das? Der NuKLA e.V. war sich im Februar sicher: Sachsenforst hätte in den wertvollen Auwaldbeständen bei Gundorf und Dölzig überhaupt keine Bäume fällen dürfen, schon gar nicht ohne Absprache mit den zuständigen Naturschutzbehörden. Immerhin ist das alles streng geschütztes FFH-Gebiet „Leipziger Auensystem“. Und da die Lage in Leipzig so unklar war, hat Wolfram Günther, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag, lieber noch mal nachgefragt.

Baumfällungen von Sachsenforst bei Gundorf und Dölzig waren mit den Naturschutzbehörden abgestimmt

Für eine gewisse Aufregung sorgten in jüngster Zeit die Baumfällungen im Kanitzsch bei Gundorf und im Dölziger Waldgebiet, beide bewirtschaftet vom Staatsbetrieb Sachsenforst. Beide Waldgebiete aber liegen auch im geschützten Leipziger Auensystem. Da kann man doch nicht einfach die Eichen fällen, fand der NuKLA e.V., der die gefällten Baumriesen mit einigem Entsetzen sah, und Anzeige erstattete. Aber so funktioniert das nicht, teilt uns Sachsenforst mit.

Leserbeitrag zu NuKLA schreibt einen Offenen Brief an die Leipziger Grünen-Fraktion

Von Ulrike Böhm, Sprecherin des Arbeitskreises Umwelt und Klimaschutz der Leipziger GRÜNEN: NuKLA erweist mit diesem Offenen Brief der Sache einen Bärendienst. Es wird auf eine Anfrage der GRÜNEN Stadtratsfraktion vom Dezember 2017! Bezug genommen und auf eine Mitteilung unseres Fraktionsvorsitzenden. Norman Volger hat zu keinem Zeitpunkt Bürger*innen Leipzigs der Verwendung von Verschwörungstheorien bezichtigt, insbesondere auch nicht im Zusammenhang mit dem Auwald.

Das Jahr 2018 hat gezeigt, wie wenig zukunftstauglich Sachsens Wälder sind

Das Jahr 2018 war ein Warnschuss – für den Sachsenforst genauso wie für den Umweltminister. „Wir erleben in diesem Jahr die verheerendsten Waldschäden in Sachsen seit der Wiedervereinigung“, stellte Umweltminister Thomas Schmidt am Mittwoch, 19. Dezember, bei der Vorstellung des „Waldzustandsberichts 2018“ in Dresden fest.

Grüne wollen mehr richtige Wildnisgebiete in sächsischen Wäldern

Die Diskussion um die Leipziger Forstwirtschaftspläne ebbt nicht ab. Sie scheinen so überhaupt nicht in eine Zeit zu passen, in der Pflanzen- und Tierwelt massiv unter menschlichen Einflüssen leiden. Nicht nur der Sommer, auch die Winterstürme haben dem sächsischen Wald schon zugesetzt. Und die Bäume stürzten zu Tausenden um – im Wirtschaftswald. Höchste Zeit, so fordern die Grünen, dass mehr Wald wieder sich selbst überlassen wird und gesunden kann.

Sachsenforst legt aktuelle Waldbiotopkartierung vor – Waldbiotope in Sachsen auf großer Fläche

Die aktuelle landesweite Waldbiotopkartierung bringt es ans Licht: Fast zwölf Prozent des sächsischen Waldes werden durch naturschutzfachlich wertvolle Biotope gebildet, ein Viertel von ihnen genießt sogar einen gesetzlichen Schutzstatus. Von höhlenreichen Altholzinseln auf wenigen Quadratmetern bis zu großflächigen standortsheimischen Fichtenwäldern in den Kammlagen der Mittelgebirge – die sächsischen Wälder bieten vielfältige Lebensräume für zahlreiche seltene und geschützte Arten

Volle Kraft für Waldarbeiter – Sachsenforst stellt Waldarbeitern Sonderkraftstoffe und Biokettenöle

Nach einem Jahr Praxiserprobung im Rahmen eines Pilotprojektes steht fest: Sachsenforst wird seinen Waldarbeitern ab dem kommenden Jahr den Sonderkraftstoff und das Biokettenöl für den Betrieb der Motorsägen zur Verfügung stellen. Bislang haben die Waldarbeiter die benötigten Betriebsstoffe gegen eine tarifliche Entschädigung eigenständig beschafft. Doch damit ist jetzt Schluss. Sachsenforst hat die entsprechenden Lieferverträge nun öffentlich ausgeschrieben.

Sachsens Umweltministerium denkt gar nicht daran, den Sachsenforst nach FSC zu zertifizieren

Auch der Streit um die Wälder in Sachsen wird weitergehen. Nicht nur auf Leipziger Ebene. Auch die Staatsregierung steht für ihre Waldpolitik in der Kritik. Und dasselbe Trauerspiel gibt es in Thüringen, wo die Staatsregierung zumindest schon mal die Prüfung eingeleitet hat, was die Umstellung der Zertifizierung des Thüringer Staatsforstes auf den höheren Standard FSC kosten würde.

Sachsenforst rechnet mit großen Schäden und warnt Waldbesucher vor den Gefahren im Wald

Der Herbststurm Herwart hat im sächsischen Wald große Schäden hinterlassen. Durch orkanartige Böen im Tiefland und insbesondere in Mittelgebirgslagen wurden zahlreiche Bäume im Wald entwurzelt oder gebrochen. Das genaue Ausmaß der Schäden wird erst in den kommenden Tagen abschätzbar sein. Fest steht aber: Herwart wird der folgenreichste Sturm für den sächsischen Wald in diesem Jahr.

Staatssekretär Herbert Wolff startet Bodenschutzkalkung 2017

Am Schneckenstein bei Muldenhammer (Vogtlandkreis) hat Umweltstaatssekretär Herbert Wolff heute, 6. Juli 2017, die diesjährige Bodenschutzkalkung in Sachsen gestartet. „Diese Sanierungsmaßnahme ist in den von der Versauerung der Waldböden besonders betroffenen Bergregionen Sachsens eine wesentliche Voraussetzung für den ökologischen Waldumbau“, betonte der Staatssekretär. „Wir unterstützen damit die Anpassung unserer fichtendominierten Mittelgebirgswälder an den Klimawandel“. Die Bodenschutzkalkung schützt unter anderem das Grundwasser vor Schwermetall- und Säureeinträgen, außerdem verbessert sie die Nährstoffverhältnisse, die Lebensbedingungen für Bodenlebewesen, die Entwicklung günstigerer Humusformen sowie die Vitalität der Waldbestände insgesamt.

CDU reagiert mit Beleidigung auf rot-grünen Antrag zu Sachsens großen Naturschutzgebieten

Eigentlich kann man davon ausgehen, dass die Oppositionsfraktionen im Sächsischen Landtag wohl eine wunde Stelle erwischt haben mit ihren Anträgen, wenn postwendend gleich das Dementi der CDU folgt. So wie am Montag, 3. Juli, bei einem gemeinsamen Antrag von Grünen und Linken. Die halten den Sachsenforst nicht wirklich für geeignet, sich um die vier großen Schutzgebiete zu kümmern.

Im sächsischen Staatswald beginnen die herbstlichen Drückjagden

In vielen sächsischen Waldgebieten finden je nach Witterung von Ende Oktober bis in den Januar hinein Drückjagden statt. Dabei wird das heimische Wild effizient und tierschutzgerecht bejagt. Das Wildbret (Fleisch) des erlegten Wildes ist ein wertvolles und gesundes Naturprodukt, welches dann in den Forstbezirken/Schutzgebieten erworben werden kann.

Die Fichte ist Baum des Jahres 2017

Seit 27 Jahren wird durch die Dr. Silvius Wodarz Stiftung der Baum des Jahres ausgerufen. Im kommenden Jahr wird diesen begehrten Titel erstmals die Fichte tragen – eine Baumart die polarisiert, und die wie keine andere die Geschichte des sächsischen Waldes geprägt hat. Wer die Landschaft Sachsens mit offenen Augen erkundet, kommt an der Fichte nicht vorbei. Ob Elbsandsteingebirge, Erzgebirge oder Zittauer Gebirge, Tharandter, Werdauer oder Wermsdorfer Wald. Das schlanke Nadelgehölz begegnet einem in Sachsen allerorten.

Forststudentin aus Tharandt ist neue Botschafterin von Wald und Forst

Staatsminister Thomas Schmidt hat gestern Abend auf dem Leipziger Forstball die 7. Sächsische Waldkönigin gekrönt. Neue Botschafterin für Wald und Forstwirtschaft in Sachsen ist die 22-jährige Forststudentin der Technischen Universität Dresden Friederike Binder.

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