Wie auch Sachsens Förster versuchen, den Hartholzauenwald irgendwie forstwirtschaftlich zu retten

Für alle LeserDürfen die denn das? Der NuKLA e.V. war sich im Februar sicher: Sachsenforst hätte in den wertvollen Auwaldbeständen bei Gundorf und Dölzig überhaupt keine Bäume fällen dürfen, schon gar nicht ohne Absprache mit den zuständigen Naturschutzbehörden. Immerhin ist das alles streng geschütztes FFH-Gebiet „Leipziger Auensystem“. Und da die Lage in Leipzig so unklar war, hat Wolfram Günther, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag, lieber noch mal nachgefragt.

Dass Sachsenforst da auch in Waldstücken, wo eigentlich die Kontrollhoheit bei den Umweltschutzbehörden des Landkreises Nordsachsen bzw. der Stadt Leipzig liegen, richtig viele Bäume gefällt hat, bestätigt nun der auch irgendwie für Wald und Naturschutz zuständige Agrarminister Thomas Schmidt (CDU) in seiner Antwort: „Vom 1. Oktober 2018 bis zum 28. Februar 2019 wurden im Staatswald des Freistaates Sachsen innerhalb des FFH-Gebietes ‚Leipziger Auensystem‘ sowie des SPA-Gebietes ‚Leipziger Auwald‘ durch den Staatsbetrieb Sachsenforst (SBS) 122 Bäume gefällt, die einen Stammdurchmesser mit Rinde von 60 Zentimeter oder mehr aufwiesen (gemessen in einer Höhe von 1,3 Meter über dem Boden). Dabei handelte es sich um 79 Eschen (Fraxinus excelsior), 21 Hybridpappeln (Populus x canadensis), 19 Stiel-Eichen (Quercus robur) sowie 3 Bergahorne (Acer pseudoplatanus).“

Das ist der reine Tatbestand. Aber durfte das Sachsenforst überhaupt? Sollte der Auenwald nicht eigentlich bewahrt und beschützt werden?

Da kommt auch der Minister in eine Grauzone. Denn was er dem Grünen-Abgeordneten eigentlich erklärt, ist das, was Sachsens Naturschutzpolitik so ungreifbar macht. Denn Naturschutz kommt im Naturschutzgebiet erst an vierter Stelle.

Fast hätte man es genau so erwartet.

Baumfällungen im Kanitzsch bei Gundorf. Foto: NuKLA e.V.

Baumfällungen im Kanitzsch bei Gundorf. Foto: NuKLA e.V.

Wie das Denken in Sachsens Behörden funktioniert, klingt dann so:

„Innerhalb des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 werden wirtschaftliche Tätigkeiten nicht ausgeschlossen, sondern Parameter für die entsprechenden Maßnahmen vorgegeben, welche einen Erhalt der besonders wertvollen Arten und Lebensraumtypen gewährleisten sollen. Die nachhaltige und erhaltungszielkonforme Bewirtschaftung der betreffenden Waldgebiete ist nicht nur zulässig, sondern bei einigen Waldlebensräumen notwendige Voraussetzung zur Erfüllung der naturschutzfachlichen Erhaltungs- und Entwicklungsziele. Hierfür sind ein Beispiel die von Stiel-Eichen geprägten Hartholzauenwälder, die durch zurückliegende Bewirtschaftung entstanden sind und die ohne weiteres Eingreifen zu verschwinden drohen.

Die entsprechenden Verordnungen für das FFH-Gebiet ‚Leipziger Auensystem‘ beziehungsweise SPA-Gebiet ‚Leipziger Auwald‘ bestimmen, dass die der guten fachlichen Praxis entsprechende land- und fischereiwirtschaftliche Nutzung sowie die ordnungsgemäße forstwirtschaftliche Nutzung weiter zulässig sind, soweit hierdurch nicht das [jeweilige] Gebiet in seinen, für die Erhaltungsziele maßgeblichen Bestandteilen erheblich beeinträchtigt werden kann oder soweit nicht anderweitige Rechtsvorschriften entgegenstehen.“

Was eben auch bedeutet, dass nicht der Naturschutz an erster Stelle steht oder gar (wie eigentlich im Managementplan gefordert) die Revitalisierung des auentypischen Lebensraums (was Schmidt erst gar nicht erwähnt). Über Letztere wird zwar derzeit im Rahmen eines neuen Leitbildes diskutiert. Aber die Zweifel wachsen, dass die aktuelle sächsische Regierung überhaupt bereit ist, das im Koalitionsvertrag vereinbarte Auenprogramm auch umzusetzen.

Was im Ergebnis eben auch heißt, dass in der Leipziger Flussaue mit forstwirtschaftlichen Mitteln versucht wird, einen typischen Hartholzauenwald zu erhalten, der ohne eine funktionierende Flussaue gar nicht lebensfähig ist.

Das Konstrukt kennt man aus der Leipziger Waldbewirtschaftung. Auch hier hat der zuständige Bürgermeister jegliche Aktivitäten auf Eis gelegt, die Leipziger Elster-Luppe-Aue wieder zu einer lebendigen Flussaue zu machen. Im Ergebnis wird seit Jahren mit ziemlich weitgreifenden forstwirtschaftlichen Maßnahmen versucht, einen Hartholzauenwald zu imitieren. Und zwar ohne dass der Bedrohungsstatus im mindestens sinkt.

In der Antwort des Ministers liest sich das so: „Die Bäume wurden im Zuge der ordnungsgemäßen forstwirtschaftlichen Nutzung entnommen. Die Entnahme hat waldbauliche Gründe (Bestandespflege, Förderung der Verjüngung, Holznutzung), dient aber auch naturschutzfachlichen Zielen. Waldbauliches und naturschutzfachliches Ziel in den betreffenden Gebieten ist, die Vitalität der lebensraumtypischen Baumarten – insbesondere der Stiel-Eichen – durch Umlichtung ihrer Baumkronen zu fördern und für einen ausreichenden Nachwuchs zu sorgen, um sie als prägende Elemente des Lebensraumtyps ‚Hartholzauenwald‘ nachhaltig zu sichern. Da sich die lichtbedürftigen Stiel-Eichen im Leipziger Auwald ohne menschliches Zutun nicht ausreichend ansamen und aufwachsen, sind aktive Verjüngungsmaßnahmen (Auflichtung der Altbestände, Pflanzung, gegebenenfalls Zäunung, Kulturpflege) unverzichtbar.“

Da taucht auch das viel geplagte Wort „nachhaltig“ wieder auf. Aber an diesen forstwirtschaftlichen Maßnahmen ist nichts nachhaltig. Die Rahmenbedingungen stimmen nicht. Es entsteht schlicht kein Wald, der sich künftig ohne immer neue menschliche Eingriffe selbst erhalten kann.

Baumfällungen im Kanitzsch bei Gundorf. Foto: NuKLA e.V.

Baumfällungen im Kanitzsch bei Gundorf. Foto: NuKLA e.V.

Und die Aufzählung, die Schmidt zur Baumentnahme macht, zeigt deutlich, welche Zielreihenfolge im Leipziger Auenwald tatsächlich verfolgt wird.

„Die Entnahme hat waldbauliche Gründe

1. Bestandespflege,

2. Förderung der Verjüngung,

3. Holznutzung, dient aber auch

4. naturschutzfachlichen Zielen.“

Als 5. nennt er dann noch die Wegesicherung.

Man nähme aber Rücksicht auf alte Biotopbäume, betont Schmidt noch.

„Die im Leipziger Auwald zahlreich vorhandenen höhlenreichen Einzelbäume sind nach dem Sächsischen Naturschutzgesetz (SächsNatSchG) geschützt. Diese Bäume können ihr natürliches Alter erreichen, darunter vor allem auch Stiel-Eichen. Nach dem Naturschutzkonzept des SBS für den sächsischen Landeswald werden darüber hinaus in naturnahen Waldbeständen ab einem Alter von achtzig Jahren sogenannte ‚Biotopbaumgruppen‘ ausgewiesen, um sie dem natürlichen Zerfall zu überlassen. Eine Biotopbaumgruppe besteht aus mindestens zehn starken Bäumen. Größere Waldbiotope sollen mindestens eine Biotopbaumgruppe je drei Hektar Biotopfläche aufweisen, kleinere Waldbiotope mindestens eine. Im betreffenden SPA-Gebiet sind im Staatswald nach aktuellem Stand 102 Biotopbaumgruppen markiert. Sogenannte ‚Methusalem-Eichen‘ aus früheren Waldgenerationen, welche in der Regel vereinzelt in den Waldbeständen über die gesamte Aue verteilt stehen, verbleiben ebenso.“

Wer derzeit durch den Auenwald wandert sieht freilich auch, dass der Wald allein schon durch den Sturz vieler Eschen auflichtet. Und daran ist nicht nur das Eschentriebsterben schuld, das Leipzigs Stadtforsten seit ein paar Jahren zutiefst beunruhigt. Die Eschen haben noch einen weiteren Feind dazubekommen, der ihnen den Garaus macht. Der Minister: „Insbesondere alte, starke Eschen leiden aktuell an einem vermehrten Befall durch den Großen Eschenbastkäfer, der solche Bäume erheblich schwächt und in nennenswertem Umfang auch zum Absterben bringt.“

Was eben auch bedeutet, dass Leipzigs Auenwald immer stärker gestresst wird – klimatisch mittlerweile ja auch, aber eben auch durch allerlei Schädlinge, die sich in den geschwächten Baumbeständen vermehren. Das auch noch jahrzehntelang allein mit forstwirtschaftlichen Mitteln irgendwie ausgleichen zu wollen, dürfte mehr als frustrierend sein. Und es hat mit nachhaltig wachsenden Wäldern nichts zu tun. Eine echte Revitalisierungspolitik für das Leipziger Auensystem ist überfällig.

Baumfällungen von Sachsenforst bei Gundorf und Dölzig waren mit den Naturschutzbehörden abgestimmt

SachsenforstBaumfällungenLeipziger Auensystem
Print Friendly, PDF & Email
 
2 Kommentare


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

In Torgau eröffnete am vergangenen Wochenende das erste Autokino der Region
Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Seit Mitte letzter Woche erhebt sich ein Containerturm am äußeren Rand des Gewerbegebietes in Torgau - zwischen Autohäusern, Einkaufszentrum und Holzwerk. An dem dreizehn Meter breiten und fast acht Meter hohen Stapel aus zehn Übersee-Containern befindet sich eine fast ebenso große Leinwand. Von Donnerstag bis Sonntag werden mit Einbruch der Dunkelheit hier Kinofilme gezeigt.
Donnerstag, der 4. Juni 2020: Städtetagspräsident Burkhard Jung freut sich über Konjunkturpaket
Leipzigs Oberbürgermeister und Präsident des Deutschen Städtetages Burkhard Jung (SPD). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDas gestern Abend vom Koalitionsausschuss der Bundesregierung beschlossene Konjunkturpaket enthält viele Maßnahmen, die den Kommunen helfen sollen. Darüber freut sich unter anderem Leipzigs OBM Burkhard Jung (SPD), der zugleich Präsident des Städtetages ist. Altschulden von Kommunen will der Bund allerdings nicht übernehmen. Gleichzeitig scheint nun die Abwrackprämie tatsächlich zu entfallen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 4. Juni 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Gastkommentar von Christian Wolff: Sieben Lehren aus der Coronakrise
Das alles bestimmende Thema der letzten Wochen - als Graffiti in Leipzig verewigt. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserDer Sozialpsychologe Harald Welzer hat im Blick auf die Coronakrise im Deutschlandfunk bemerkt, dass es „spannend (ist) zu sehen, wie wir mit einer Situation umgehen, die wir nicht kennen.“, um dann die Frage zu stellen „Was kann man denn daraus lernen?“
Interview mit Thomas Rühmann zum Thema Freiheit Teil 3: Über das Freisein
Tobias Morgenstern und Thomas Rühmann im Theater am Rand in in Zollbrücke im Oderbruch. Foto: Theater am Rand/ Wolfgang Rakitin

Foto: Theater am Rand/ Wolfgang Rakitin

Für alle Leser„….Vielleicht ist ja Freiheit ein innerer Motor. Dinge zu erfahren über die Welt, zuzuhören, aufzunehmen – und dann vielleicht als Künstler die Dinge über die Welt mitzuteilen, die man erlebt hat und von denen man denkt, dass man es unbedingt mitteilen muss. Zum Beispiel auf der Bühne. - …“ (Thomas Rühmann)
Für Raik Singer fast ein Heimspiel: Eine richtige Heimkehrer-Komödie mit sächsischen (und schwäbischen) Akzenten
Raik Singer in „Faustdick“. Foto: HNYWOOD

Foto: HNYWOOD

Für alle LeserAm heutigen Donnerstag, 4. Juni, wird im Autokino Alte Messe Leipzig um 21:30 Uhr ein außergewöhnlicher Film aufgeführt – die Feel-Good-Komödie „Faustdick“. Darin spielt der Leipziger Schauspieler Raik Singer die Rolle des Dietmar Uhlig – eines Leipzigers. Er wird am Abend der Aufführung live anwesend sein.
Uta trifft Nina: Sieker-Ausstellung lädt ab dem 7. Juni nach Naumburg ein
Nina Hagen und Uta. Foto: Jürgen Sieker

Foto: Jürgen Sieker

Für alle LeserNicht nur in Leipzig, auch in der Region erwachen die Museen und Ausstellungen wieder zum Leben, empfangen ihr Publikum unter den nötigen Schutzauflagen. Was meistens nicht wirklich stört, weil man ja sowieso nur schauen und staunen möchte. Und vielleicht die Frage beantwortet bekommen: Was hat Nina Hagen eigentlich mit der berühmten Uta von Naumburg zu tun? Die Antwort gibt es ab Sonntag, 7. Juni, in der Naumburger Marienkirche.
Grimma: Veranstaltungen vom 5. Juni bis 14. Juni 2020
Das Rathaus in Grimma. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Kabarettabend, Grimmas historische Altstadt entdecken, Ausstellungseröffnung von Christina Heidemann „Bewahrte Zeit“ , Fährten lesen im Geopark Porphyland, Tag der offenen Gartenpforte, Erlebnisführung Katharina von Bora und das Kloster Nimbschen.
Über 200 gesunde Bäume sollen gefällt werden, weil sie den Planungen im Wege stehen
Alter Baumbestand im Gelände der Parkstadt. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserWahrscheinlich wird die „Parkstadt Dösen“ mal als exemplarisches Beispiel für altes Bauen zumindest bei den nachdenklicheren Planern der Stadt im Gedächtnis bleiben. Denn es macht sehr schön sichtbar, mit welcher Radikalität über 100 Jahre alte Baumbestände entfernt werden, um ein autogerechtes Wohnen „im Grünen“ zu ermöglichen. Für den BUND Leipzig hatte Elke Thiess ja extra noch einmal nachgefragt.
Landesdirektion Sachsen gibt grünes Licht für die nächste Großbaustelle der Leipziger Verkehrsbetriebe im Jahr 2021
Die Haltestelle Antonienstraße in den Plänen zum Adler-Umbau. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserUrsprünglich sollte ja schon ab April am Adler gebaut werden. Der Umbau der Kreuzung in Kleinzschocher – auch mit barrierefreien Haltestellen – ist seit Jahren überfällig. Und wirklich beendet ist die Diskussion um den Umbau nicht, auch wenn die Landesdirektion Sachsen am Mittwoch, 3. Juni, den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) die Genehmigung zum Ausbau des Verkehrsknotens „Adler“ im Leipziger Südwesten erteilt hat.
Über 6.000 Betriebe in Kurzarbeit, aber auch die Zahl der frei gemeldeten Stellen steigt wieder
Arbeitslosenzahlen im Mai. Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Für alle LeserWas mit all den Corona-Einschränkungen zu erwarten war, ist natürlich im April und Mai auch passiert: Viele Leipziger/-innen mussten sich arbeitslos melden, viele gingen in Kurzarbeit, andere mussten sich als Aufstocker beim Jobcenter melden. Dass die Kurve im Mai, wo die meisten Einschränkungen noch galten, nach oben schoss, war zu erwarten.
Die Wüste: Chaim Nolls Reise durch 4.000 Jahre Wüsten-Literatur
Chaim Noll: Die Wüste. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSie wissen wirklich nichts mit Ihrer Zeit anzufangen? Wirklich nicht? Dann holen Sie sich dieses Buch. Die Dicke trügt nicht. Es ist ein echter Dauerbrenner. Und das macht nichts. Man kann sich Zeit lassen beim Lesen, Kapitel für Kapitel vornehmen, denn jedes einzelne ist ein Schlüsselloch in einen Abschnitt der großen Weltliteraturgeschichte, deren Besichtigung Chaim Noll natürlich im alten Babylon und in Ägypten beginnt, dort, wo die Schriftkultur unserer Zivilisation begann.
Mittwoch, der 3. Juni 2020: Sachsen lockert weitere Corona-Einschränkungen
Im Krankenhaus sind Besuche ab Samstag wieder erlaubt. Foto: Stefan Straube / UKL

Foto: Stefan Straube / UKL

Für alle LeserAbgesehen von einigen Einrichtungen, die weiterhin geschlossen bleiben, und dem Verbot großer Veranstaltungen beziehungsweise größerer Menschenmengen ist in Sachsen ab Samstag fast alles wieder erlaubt. Dann soll eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft treten. Auch für Schulen und Kitas gibt es Neuigkeiten. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 3. Juni 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Finissage* mit Musik und Gesprächen am Sonntag, den 7. Juni
„Brücke“ © Felix Lorenz

© Felix Lorenz

Die Ausstellung zeigt Werke junger Künstler/-innen. Einige sind Studierende des 1. und 2. Studienjahres an der HGB oder Absolvent/-innen aus Wismar und Berlin und an der HGB Leipzig ihr Studium fortsetzen. An diesem Nachmittag, den letzten Tag der Ausstellung, werden Nathanael Uhlig und Alexandra Ellerbrock musizieren.
136 Runden um den Leipziger Marktplatz: Marathon-Mann Jens Körner lief schon 115 mal mindestens 42,2 Kilometer
Jens Körner beim Boston-Marathon 2019. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 79, seit 29. Mai im HandelMit seinem Marathon rund um den Leipziger Marktplatz hat Jens Körner mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Er machte aus der Not des Läufers in Coronazeiten eine Tugend. 136 Mal umrannte er den Platz. Außerdem lief der 47-Jährige schon in New York, in Boston, in einem Bergwerk und in einer Turnhalle. Im LZ-Interview erzählt er aus seinem verrückten Läuferleben.
Programm bis Mitte Juni im Museum für Druckkunst Leipzig
Blick in die Sammlung des Museums für Druckkunst Leipzig © Klaus-D. Sonntag

© Klaus-D. Sonntag

Mit der Wiedereröffnung zahlreicher Museen und dem Einsetzen wärmerer Temperaturen nimmt der kulturelle Sommer endlich Fahrt auf! Im Museum für Druckkunst bieten wir im Juni einige spannende Veranstaltungen rund um das Jahr der Industriekultur sowie das Immaterielle Kulturerbe Drucktechniken. Hier eine Übersicht zum Programm bis Mitte des Monats.