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1. FC Lok Leipzig vs. Luckenwalde 3:0 – Lok macht mit Kirsten den Klassenerhalt (so gut) wie perfekt

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    Der 1. FC Lok Leipzig wird auch in der kommenden Saison in der Regionalliga Nordost spielen. Darauf deutet nach dem 3:0 (1:0)-Heimsieg gegen den Tabellen-Sechzehnten FSV Luckenwalde alles hin. Zwei Brügmann-Tore und ein Misch-Premierentor sorgten für einen 20-Punkte-Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz bei noch 30 zu vergebenden Punkten. Vor 2.067 Zuschauern stand erstmals Benjamin Kirsten im Lok-Tor und ersetzte den handgeprellten Stammtorhüter Latendresse-Levesque. Ärgerlich: Mit Nils Gottschick verletzte sich Loks gefährlichster Flügelläufer am Schultereckgelenk.

    Ins Tor hätten Heiko Scholz und Rüdiger Hoppe genauso gut auch die Sporttasche des Franko-Kanadiers stellen können, denn die Gäste aus Brandenburg schossen das ganze Spiel über genau zwei Mal aufs Lok-Tor. Gewiss: Das reichte dem FC Schönberg vor elf Tagen zum Auswärtssieg im Plache-Stadion. Aber Luckenwalde war noch mal eine Spur ungefährlicher.

    „Wir mussten heute zehn Stammspieler ersetzen, haben mit einem Stürmer als Rechtsverteidiger gespielt. Im Sturm ist jeder Ball zurückgekommen, das war eine Katastrophe“, so Luckenwaldes Trainer Ingo Nachtigall. Lok versuchte mit viel Ballbesitz und schnellem Gegenpressing den Gegner mürbe zu laufen, große Torchancen boten sich den Hausherren im Probstheidaer Dauer-Nieselregen dadurch allerdings lange nicht.

    Felix Brügmann (Lok) "tanzt" mit Denys Repetylo (Luckenwalde) um den Ball. Foto: Jan Kaefer
    Felix Brügmann (Lok) „tanzt“ mit Denys Repetylo (Luckenwalde) um den Ball. Foto: Jan Kaefer

    Ein Standard von Becker, der auf Brügmann flankte, brachte nach 38 Minuten die Führung und lockte die Gäste etwas aus der Reserve. Die offene Feldschlacht vor der Pause brachte den Mann an der Anzeigetafel allerdings nicht ins Schwitzen. Zu ungenau agierte Leipzig, zu ideenlos die Gäste. „Wir haben uns anfangs schwergetan, Kompliment an die Zuschauer, dass sie so lange ruhig geblieben sind“, lobte Heiko Scholz.

    Am Spielgeschehen änderte sich auch nichts im zweiten Spielabschnitt. Daniel Becker sprintete der Brandenburger Abwehr zwanzig Minuten vor Schluss davon, überlupfte Torwart Petereit, und Brügmann drückte den Ball erneut ins Tor. Den 3:0-Endstand besorgte Peter Misch – abermals nach einem Freistoß von Becker, den Petereit vor Peter Mischs Kopf boxte.

    Marcel Trojandt (Lok) auf Abwehrmission. Foto: Jan Kaefer
    Marcel Trojandt (Lok) auf Abwehrmission. Foto: Jan Kaefer

    „Den Peter möchte ich heute noch mal hervorheben, er war wieder sehr fleißig“, so Scholz, der abermals die gesamte Mannschaft lobte. „Wir haben jetzt zweimal ordentlich rotiert und alle haben ihr Zeug gemacht, das ist nicht selbstverständlich.“ Tatsächlich hatte Lok Leipzig bei Viktoria Berlin auf fünf Positionen getauscht, gegen Luckenwalde sogar auf acht.

    Auch gegen Bischofswerda wird Scholz seine Mannschaft wieder ändern müssen. Nils Gottschick hat sich nach einem Foul das Schulter-Eckgelenk gebrochen. „Es sieht so aus, als ob er die Saison nicht mehr spielen kann.“ Ein herber Rückschlag vor dem Sachsenpokal-Halbfinale am Sonntag, 14 Uhr, im Wesenitz-Sportpark von Bischofswerda. Ob Kirsten oder gar wieder Latendresse-Levesque im Lok-Tor stehen wird, ist noch nicht raus – wobei „Latte“ einem Wiedereinsatz bereits optimistisch entgegensieht.

    Sicher ist: Eine Sporttasche wird dort sicher nicht reichen.

    Kopf und Kragen musste Lok-Keeper Benjamin Kirsten bei seiner Feuertaufe eher selten riskieren. Foto: Jan Kaefer
    Kopf und Kragen musste Lok-Keeper Benjamin Kirsten bei seiner Feuertaufe eher selten riskieren. Foto: Jan Kaefer

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