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Regionalliga

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Holocaust-Verharmlosung mit Folgen: Strafanzeige gegen Ex-Lok-Stadionsprecher

Gilbert Kallenborn bittet in seiner Mail vom 1. Oktober 2022 an die LZ vorab um eines: „Bitte informieren Sie Ihre Leser, dass es jetzt hier ein heftiges Nachspiel geben wird. Hier wurde kein Kavaliersdelikt durch Betrunkene im Bierzelt begangen, sondern eine schwere Straftat, nüchtern und gezielt wurde hier der Holocaust verharmlost, jüdische Opfer lächerlich gemacht“. […]

Freudentänze bei den Spielern der BSG Chemie. Foto: Jan Kaefer

BSG Chemie vs. Berliner AK 2:1 – „Das lassen wir heute erst einmal sacken“

Überraschung am 6. Spieltag der Regionalliga Nordost. Am Samstag (17. September) brachte die BSG Chemie Leipzig dem bisher verlustpunktfreien Tabellenführer Berliner AK die erste Saisonniederlagen bei. Vor 3.485 Zuschauern im Alfred-Kunze-Sportpark gewannen die Leutzscher mit 2:1 (1:0) und hatten dabei noch weitere klare Torchancen liegenlassen. Mit diesem Sieg klettert Chemie vorerst auf den 7. Tabellenplatz […]

Trotz Regenwetters war die Stimmung beim Auftakttraining des 1. FC Lok bestens. Foto: Jan Kaefer

Lok und Chemie laufen sich warm: Trainingsauftakt bei den Lokalrivalen

Am ersten August-Wochenende (05.–07.08.) zündet die Regionalliga Nordost ihren ersten Spieltag der neuen Saison 2022/2023. Wie schon in den letzten drei Jahren mischen mit dem 1. FC Lok und der BSG Chemie auch wieder die beiden Leipziger Lokalmatadore mit. Beide Vereine sind vom Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) inzwischen auflagenfrei für das Spieljahr zugelassen worden. Zu Wochenbeginn […]

Chemie-Kapitän Stefan Karau bejubelt den Derbysieg. Foto: LZ

Partie kurz vor dem Abbruch: BSG Chemie erkämpft Derby-Sieg + Bildergalerie

Das Sportliche zuerst: Die BSG Chemie Leipzig hat am Samstagnachmittag das 106. Leipziger Stadtderby gegen den 1. FC Lok Leipzig mit 2:1 (1:0) gewonnen. In einer ausgeglichenen und umkämpften Begegnung vor 4.999 Zuschauern im Alfred-Kunze-Sportpark, erzielte Florian Kirstein den Siegtreffer für die Leutzscher. Allerdings: Die Partie musste kurz nach Beginn der 2. Halbzeit 17 Minuten […]

Das Leipziger Siegtor fiel bereits in der ersten Spielminute. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. Meuselwitz 1:0 – Arbeitssieg vor dem Lockdown

Der nächste Heimsieg für den 1. FC Lok. Gegen den ZFC Meuselwitz obsiegten die Blau-Gelben am Mittwochabend mit 1:0 (1:0). Vor 999 Zuschauern traf Tom Nattermann schon nach 50 Sekunden zur Führung. Danach bot das Spiel Kampf und Krampf. Lok und Meuselwitz wollten, konnten allerdings kaum Angriffe durchspielen.

Denis Jäpel sucht den Abschluss gegen David Hollwitz. Foto: Thomas Gorlt

SV Lichentberg vs. 1. FC Lok Leipzig 3:2 – Premiere mit Problemen

Der 1. FC Lok Leipzig hat das erste Regionalliga-Pflichtspiel in der Hans-Zoschke-Arena in Lichtenberg mit 2:3 (0:1) verloren. Vor 966 Zuschauern liefen die Blau-Gelben gegen Lichtenberg 47 ab der 2. Minute einem Rückstand hinterher, nach 28 Minuten auch nur noch zu zehnt. Auf den Ausgleich antwortete Lichtenberg postwendend mit einem Doppelschlag. Abderrahmanes Anschlusstreffer 23 Minuten vor Schluss sollte trotz hochkarätiger Chancen auf beiden Seiten der letzte Treffer in einem unterhaltsamen Spiel bleiben.

Drei der fünf Leipziger Treffer steuerte Morgan Fassbender (mitte) bei. Foto: Jan Kaefer

BSG Chemie Leipzig vs. Bischofswerda 5:1 – „Wie Männer- gegen Jugendfußball“

Klare Sache für Regionalligist BSG Chemie Leipzig am Samstag gegen den Bischofswerdaer FV. Vor - aufgrund der aktuellen Corona-Vorschriften - nur noch 999 zugelassenen Zuschauern überforderten die Leutzscher das junge BFV-Team von Anfang an. Bereits zur Pause führten die Gastgeber mit 4:0, wobei sich Morgan Fassbender mit einem lupenreinen Hattrick in die Torschützenliste eintrug.

Endlich wieder jubeln. Das 4:0 gegen TeBe war Balsam für die strapazierte Lok-Seele. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. Tennis Borussia Berlin 4:0 – Viele Chancen, viele Tore

Nach dem 0:5 bei der VSG Altglienicke hat Lok Leipzig in der Liga wieder in die Spur gefunden. Vor 1.755 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion besiegten die Blau-Gelben den Aufsteiger Tennis Borussia Berlin klar mit 4:0 (2:0). Tore durch Heynke und Boakye brachten Lok zeitig auf die Siegerstraße, Ziane legte nach kurioser Szene kurz nach der Pause nach, ehe Jäpel Mitte der zweiten Halbzeit das vierte Tor nachschob. Tennis Borussia musste nach einer gelb-roten Karte gegen Nicolai Matt eine Stunde in Unterzahl spielen. Es war das erste Pflichtspiel beider Teams gegeneinander, die sich vor dem Anstoß gemeinsam gegen Rassismus im Fußball aussprachen.

Zwei Tore durfte Chemie bejubeln, die am Ende wichtige Punkte einbrachten. Foto: Jan Kaefer

BSG Chemie Leipzig vs. Luckenwalde 2:0 – Per Doppelschlag zum wichtigen Heimsieg

Nach den Niederlagen in den letzten beiden Spielen gegen Jena und Viktoria Berlin sollten für die BSG Chemie am Samstag gegen den direkten Konkurrenten aus Luckenwalde wieder wichtige Punkte für den Klassenerhalt her. Ein Doppelschlag Mitte der ersten Halbzeit sorgte dafür, dass die Leutzscher vor den zugelassenen 2.300 Zuschauern im Alfred-Kunze-Sportpark am Ende ihren vierten Saisonsieg feiern durften.

Wieder mal Remis für Lok, in einer hart umkämpften Partie gegen Cottbus. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. Energie Cottbus 1:1 – Drittes Remis in Folge

Auch im dritten Spiel der englischen Woche bringt der 1. FC Lok eine Führung nicht ins Ziel. Beim 1:1 (1:1) vor 2.257 Zuschauer im Plache-Stadion, fiel der Ausgleich allerdings nicht in der Schlussphase. Schinkes frühe Führung nach vier Minuten, glich Max Kremer per Elfmeter aus. Schiedsrichter Daniel Bartnizki aus Erfurt hatte in der 30. Minuten nach einem Cottbusser Freistoß auf den Punkt gezeigt. Anschließend hatten beide Teams noch Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden. Am Ende hätte wohl Lok den Sieg eher verdient gehabt.

Lok-Keeper Jannes Tasche pflückt den Ball herunter. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Optik Rathenow vs. 1. FC Lok Leipzig 2:2 – Nächster Rückschlag für Lok

Erneut hat der 1. FC Lok Leipzig eine Führung nicht über die Zeit bringen können. Das 2:2 (0:1) beim FSV Optik Rathenow war bereits das dritte Spiel in dieser Saison, das Lok trotz zwischenzeitlicher Führung nicht gewinnen kann. Außerdem fing sich Leipzig erneut ein vermeidbares Gegentor. Verspielte Führung und kuriose Gegentore – sie dominieren die blau-gelbe Gefühlslage in den letzten zwölf Monaten. Ziane und Pfeffer hatten zwischendurch die Partie beim Tabellen-Letzten gedreht.

Chancen waren für Chemie vorhanden, doch ein (gültiger) Treffer wollte nicht gelingen. Foto: Jan Kaefer

BSG Chemie Leipzig vs. Berliner AK 0:0 – Chemie bleibt ungeschlagen

Nach dem dritten Unentschieden in Folge bleiben die Regionalliga-Kicker der BSG Chemie Leipzig in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. Am Samstag trennten sich die Grün-Weißen im Alfred-Kunze-Sportpark vom Berliner AK torlos, ließen vor allem in der 1. Halbzeit aber einige gute Möglichkeiten aus. „Wir können mit dem 0:0 gut leben und sind sehr zufrieden“, lautete das Fazit von Chemie-Trainer Miroslav Jagatic. „Wir kommen unserem Ziel, dem Klassenerhalt, immer einen Schritt näher.“

Nach zwei Spieltagen ist die BSG Chemie überraschend Tabellenführer. Das Saisonziel lautet aber, möglichst früh den Klassenerhalt zu sichern. Foto: Jan Kaefer

Trainer Miroslav Jagatic hat mit seiner BSG Chemie noch viel vor: „Entweder richtig oder gar nicht!“

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 82, seit 28. August im HandelDa staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich. Nach zwei Spieltagen der neuen Saison hält die Tabelle der Regionalliga Nordost einige Überraschungen bereit. Denn während Aufstiegskandidaten wie Energie Cottbus oder auch der BFC Dynamo mit null Punkten einen klassischen Fehlstart hinlegten, ließ z. B. der Bischofswerdaer FV, der letztes Spieljahr wohl nur durch den Saisonabbruch einem Abstieg entgangen ist, mit zwei Siegen zum Auftakt aufhorchen.

Der neue Lok-Trainer Almedin Civa gibt Anweisungen. Foto: Jan Kaefer

Der 1. FC Lok zwischen Trauer und Träumen: „Wir nehmen die Herausforderung an“

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 81, seit 31. Juli im HandelDie neue Saison beim 1. FC Lok begann mit Tränen. Sportdirektor und Cheftrainer der vergangenen Saison, Wolfgang Wolf, versammelte zwei Tage nach dem Scheitern in den Aufstiegsspielen gegen den SC Verl noch einmal die Mannschaft, seine Mannschaft. In der Kabine versuchte er den Jungs zu erklären, warum er gehen muss und bekam bald vor Tränen keine kompletten Sätze mehr heraus. Der Bundesligaspieler und -trainer, der mit dem 1. FC Nürnberg und den Stuttgarter Kickers aufgestiegen war, sollte kein dritter Aufstieg vergönnt sein.

Der neue Lok-Trainer und Sportliche Leiter Almedin Civa stellt sich vor. Foto: Thomas Gorlt

Civa bringt frischen Wind beim 1. FC Lok: Wolf macht Platz für neue Spieler

Zwei Tage nach der Enttäuschung von Bielefeld beginnt beim 1. FC Lok Leipzig eine neue Zeitrechnung. Mit Almedin Civa wurde ein neuer Cheftrainer und Sportdirektor vorgestellt. Der bisherige Mann auf der Position, Wolfgang Wolf, beendet planmäßig nach einem Jahr sein Engagement. Wolf wäre gern geblieben, bei den kleinen Brötchen, die der Verein wieder backen muss, bedeutet Wolfs Abschied aber ein bis zwei weitere Spieler für Lok. Wer kommt und geht, wird in den kommenden Tagen entschieden.

Die Sanierungsarbeiten für die geschichtsträchtige Tribüne im Bruno-Plache-Stadion haben gerade begonnen. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Probstheidaer Baustellen-Report: Traum von der 3. Liga stellt den 1. FC Lok vor neue bauliche Herausforderungen

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 79, seit 29. Mai im HandelIm Jahr 2015 ist das Bruno-Plache-Stadion in Leipzig-Probstheida ein Abziehbild der 1980er Jahre. An der Westseite des Geländes stand mehr ein metallener Flickenteppich als ein Zaun, von der Tribünenwand fiel der Putz, die Mannschaften trainierten im Winter auf dem Hartplatz, in der Halle war der Bodenbelag schon fünfmal abgespielt, und laut Sächsischer Versammlungsstättenordnung war das Stadion nur noch für 4.999 Zuschauer zugelassen.

Gibt es bei Lok nun doch bald wieder was zu feiern? Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Verband und Klubs für Quotientenregel

Auf einer Videokonferenz hat sich am Dienstagnachmittag laut L-IZ-Informationen die Mehrheit der Regionalliga-Klubs für einen Saisonabbruch und die Quotientenregel bei der Meisterfrage ausgesprochen. Lok Leipzig, derzeit Tabellen-Zweiter, könnte somit bald Meister der Regionalliga Nordost sein. Die Entscheidung ist noch nicht fix, noch müssen der NOFV-Verbandstag oder der DFB-Bundestag darüber entscheiden. NOFV-Präsident Erwin Bugar und NOFV-Vize Hermann Winkler bestätigten bereits am Freitag, dass der Verband ebenfalls zur Quotientenregel tendiere. Doch es gibt auch Widerspruch.

Spitzenreiter! Die Lok-Kicker David Urban und Robert Zickert jubeln gemeinsam. Foto: Jan Kaefer

Drittliga-Aufstieg: Warum hat Lok eigentlich ein Spiel weniger als Altglienicke?

Nichts Neues im Streit um den Drittliga-Aufstieg in der Regionalliga Nordost. Erst am Mittwoch tagen die aufstiegsberechtigten Klubs aus der Spitzengruppe wieder mit dem Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV). Streitpunkt bei einem Saisonabbruch wäre die Wertung der Tabelle. Lok hat die gleiche Punktzahl wie Tabellenführer VSG Altglienicke, aber ein Spiel weniger. Das ist aber kein Nachholspiel, was aus Witterungsgründen abgesagt wurde, sondern hat nur indirekt mit Lok zu tun.

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