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1. FC Lok Leipzig: Wie es Sportdirektor Wolfgang Wolf überraschend auf die Trainerbank verschlug

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    Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 72, seit 25. Oktober im HandelBeim Fußball-Regionalligisten 1. FC Lok ging es am vergangenen Wochenende ziemlich turbulent zu. Denn trotz einer sportlich bisher sehr erfolgreichen Saison, haben Teamchef Björn Joppe und sein Co-Trainer Ronny Surma ihre Ämter mit sofortiger Wirkung niedergelegt - „aus persönlichen Gründen“, wie es offiziell heißt. Die Lok-Gremien hielten Krisenrat und präsentierten Sportdirektor Wolfgang Wolf als Interimstrainer.

    Vor sieben Jahren hat der 62-Jährige zuletzt auf einer Trainerbank gesessen, damals beim FC Hansa Rostock. Zuvor hatte er mehrere Jahre für den VfL Wolfsburg, den 1. FC Nürnberg und den 1. FC Kaiserslautern in der ersten Bundesliga an der Seitenlinie gestanden. Das Trainer-Kapitel hatte der gebürtige Rheinland-Pfälzer für sich bereit abgeschlossen.

    „Ich wollte eigentlich gar nicht mehr Trainer werden. Aber was sollte ich machen, es war ja keiner da. Wen sollte ich aus dem Hut zaubern? Da habe ich gesagt, okay, ich helfe erst mal bis Ende des Jahres, und wir machen keinen Schnellschuss auf der Trainerposition.“, sagte er nach seinem erfolgreichen Pflichtspieleinstand am Montagabend (21.10.) gegen den SV Babelsberg.

    Die LEIPZIGER ZEITUNG Nr. 72, Ausgabe Oktober 2019. Foto: LZ (zum Vergrößern klicken)
    Die LEIPZIGER ZEITUNG Nr. 72, Ausgabe Oktober 2019. Foto: LZ (zum Vergrößern klicken)

    „Ich habe jetzt keinen Druck und noch zweieinhalb Monate Zeit. Ich habe bereits 25-30 Trainer auf meinem Computer, werde den Markt sondieren, und dann werden wir das intern besprechen. So wie wir das bisher immer gemacht haben: vertrauensvoll, ehrlich, offen.“

    Die Mannschaft macht Wolf den vorübergehenden Wiedereinstieg ins Trainergeschäft offenbar leicht. „Ich habe gesehen, dass die Jungs wollen, habe gesehen, dass sie sich an die Taktik halten und sich nicht nervös machen lassen. Ich habe gesehen, dass alles passt.“, so das Fazit nach dem Babelsberg-Spiel. Zuvor hatte er die Truppe in einer Ansprache eingeschworen. „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass ich an sie glaube, und dass wir den Weg jetzt zusammen gehen.“

    Vollkommen umkrempeln muss der frühere Bundesliga-Profi, der unter anderem zehn Jahre für den 1. FC Kaiserslautern kickte, den Laden also nicht. „Es ist vieles auf den Weg gebracht“, so Wolf, „aber ich werde natürlich mit der Mannschaft das eine oder andere im inneren Bereich verändern. Entscheidend ist, dass die Mannschaft und ich eine Einheit bilden und ich weiß, wie sie tickt. Ich kenne ja die ganzen Spieler, weiß, was los ist und was in der Mannschaft machbar ist. Der Zusammenhalt ist sensationell.“

    Als Co-Trainer wird Wolf Nicky Adler an die Seite gestellt. Rainer Lisiewicz („Rainer ist hier eine Legende. Ich habe zu ihm ein super Verhältnis.“) und Maik Kischko komplettieren den Trainerstab.

    Wolfgang Wolf ist also zurück auf der Trainerbank. Es ist sicherlich nicht die schlechteste (Zwischen-)Lösung für Lok. „Ich muss mich aber erst mal wieder daran gewöhnen, ich bin schon sieben Jahre weg von dem Platz. Ich wusste gar nicht, dass das schon so lange her ist.“

    1. FC Lok Leipzig vs. SV Babelsberg 1:0 – Arbeitssieg gegen Remis-Könige

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