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Verband und Klubs für Quotientenregel

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    Auf einer Videokonferenz hat sich am Dienstagnachmittag laut L-IZ-Informationen die Mehrheit der Regionalliga-Klubs für einen Saisonabbruch und die Quotientenregel bei der Meisterfrage ausgesprochen. Lok Leipzig, derzeit Tabellen-Zweiter, könnte somit bald Meister der Regionalliga Nordost sein. Die Entscheidung ist noch nicht fix, noch müssen der NOFV-Verbandstag oder der DFB-Bundestag darüber entscheiden. NOFV-Präsident Erwin Bugar und NOFV-Vize Hermann Winkler bestätigten bereits am Freitag, dass der Verband ebenfalls zur Quotientenregel tendiere. Doch es gibt auch Widerspruch.

    Am Dienstagnachmittag tagten erneut die Klubs der Regionalliga Nordost mit Vertretern des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV), um die Zukunft der Saison zu besprechen. Der Verband wollte die Sitzung nutzen, um ein Stimmungsbild bei den Vereinen einzuholen. Nach L-IZ-Informationen sollen sich die Klubs mehrheitlich für einen Saisonabbruch und die Quotientenregel zur Ermittlung des Meisters ausgesprochen haben. Demnach würde der 1. FC Lok Nordost-Regionalliga-Meister sein und sich damit für die Aufstiegsspiele gegen den Vertreter der Regionalliga West qualifizieren. Diese sollen nach jetzigem Stand Ende Juni über die Bühne gehen.

    Nachdem NOFV-Präsident Erwin Bugar bereits am Freitag im Mitteldeutschen Rundfunk bekanntgab, dass der Verband zur Quotientenregel tendiert und dies NOFV-Vizepräsident Hermann Winkler am Wochenende bestätigte, scheint die Meisterschaft des 1. FC Lok immer wahrscheinlicher. Beschlossene Sache ist sie indes nicht. Dies wird der NOFV-Verbandstag oder der DFB-Bundestag Ende Mai oder erst Anfang Juni tun.

    Allerdings gibt es auch Gegner dieser Regelung. So soll Energie Cottbus ähnlich wie Rot-Weiss Essen und Rot-Weiß Oberhausen im Westen an einer anderen Lösung arbeiten, die Ausscheidungsspiele zwischen dem derzeitigen Tabellenführer VSG Altglienicke, Lok Leipzig und dem Dritten Energie Cottbus beinhalten soll.

    Lok Leipzig ist derzeit nur Tabellen-Zweiter, allerdings punktgleich mit der VSG Altglienicke und mit einem Spiel weniger. Diese Disparität kommt durch den Rückzug von Rot-Weiß Erfurt aufgrund der Insolvenz zustande, da die Spiele mit Erfurter Beteiligung annulliert wurden. Da Lok bereits zwei Spiele gegen Erfurt absolviert hatte, Altglienicke nur eins, hat Leipzig ein Spiel weniger. Rechnet man diese Spiele mit dazu, hättte Lok drei Punkte Vorsprung vor Altglienicke bei gleicher Spielanzahl.

    Rot-Weiss Essen präsentierte am Dienstag gemeinsam mit Rot-Weiß Oberhausen den Plan, ein Halbfinalspiel zwischen beiden Klubs auszuspielen. Der Sieger soll gegen den derzeitigen Zweiten SC Verl ein Finalspiel um die Meisterschaft im Westen bestreiten. Das berichtete die Bild-Zeitung am Dienstag. Der Tabellenführer der Regionalliga West, der SV Rödinghausen, hat bereits auf das Aufstiegsrecht verzichtet, Verl ist als Zweiter mit zwei Punkten mehr, aber auch zwei Spielen weniger als Essen und sieben Punkten mehr und einem Spiel weniger als Oberhausen.

    Drittliga-Aufstieg: Warum hat Lok eigentlich ein Spiel weniger als Altglienicke?

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