ConIFA-Weltfußballmeisterschaft: Karpatalya hat das Ding!

Für alle LeserLZ/Auszug aus Ausgabe 56Fußball hier, Fußball da. Aktuell ist kein Vorbeikommen am runden Leder. Und während die Fans auf der ganzen Welt noch angeregt darüber debattieren, welches Land am Ende des Turniers in Russland wohl den goldenen WM-Pokal in die Höhe recken wird, ist eine andere Welttrophäe bereits vergeben worden: Karpatalya hat am 9. Juni in London das Finale um die ConIFA-Weltfußballmeisterschaft für sich entscheiden können. Punkt. Vermutlich nur sehr wenige Leser werden an dieser Stelle wissend nicken. Karpatalya? ConIFA? Weltfußballmeisterschaft? Fragen über Fragen.

Aktuell gehören 211 Nationen dem Weltfußballverband FIFA an. Die besten von ihnen ermitteln gerade in Russland ihren Champion. Aber was ist mit den Nationen, Regionen, Minderheiten, staatenlosen Völkern oder nicht anerkannten Staaten, die nicht Mitglied der FIFA sind – aber trotzdem gern Fußball spielen? Die können sich alternativ in der ConIFA organisieren. Die Abkürzung steht für Confederation of Independent Football Associations.

Die durchweg ehrenamtlich agierende Non-Profit-Organisation wurde 2013 in Schweden gegründet, hat aktuell 47 Mitglieder sowie mit Sascha Düerkop einen deutschen Generalsekretär. „ConIFA möchte zwischen Gesellschaften, Nationen, Minderheiten und isolierten Regionen aus aller Welt, durch Freundschaft, Kulturaustausch und die Freude am Fußball, Brücken schlagen“, werden auf der Homepage des Verbandes die Ziele definiert.

Seit 2014 wird daher alle zwei Jahre eine eigene Weltfußballmeisterschaft ausgetragen. Ach ja: Aus lizenzrechtlichen Gründen darf die Veranstaltung nicht Fußballweltmeisterschaft genannt werden. Erster Titelträger war die Grafschaft Nizza (2014), gefolgt von Abchasien (2016) und nun eben Karpatalya (2018).

Der aktuelle Sieger – aus einer historischen Karpatenregion ganz im Westen der Ukraine stammend – war übrigens erstmals überhaupt beim Turnier dabei – und rückte auch nur deshalb nach, weil das eigentlich qualifizierte Felvidèk (Oberungarn) vier Wochen vor dem Championat seine Teilnahme abgesagt hatte. Absagen kommen hin und wieder vor, zum Beispiel weil die Reisekosten nicht aufgebracht werden können oder es an der Ausstellung von notwendigen Visa hapert.

Der Leipziger Schiedsrichter René Jacobi (vorn) mit seinem Team - Martin Rauh, Raymond Mashamba und Dennis Wall (v.l.). Foto: ConIFA

Der Leipziger Schiedsrichter René Jacobi (vorn) mit seinem Team – Martin Rauh, Raymond Mashamba und Dennis Wall (v.l.). Foto: ConIFA

Das sind solche Momente, in denen sich der Leipziger Schiedsrichter René Jacobi selbst immer wieder bewusst macht, „wie gut es uns hier eigentlich geht und wie viele Möglichkeiten uns offenstehen“. Denn der 33-Jährige hatte keine Probleme dabei, von Deutschland nach England reisen zu dürfen. Dass er sich ausgerechnet für eine solche alternativ zum übermächtigen Verband organisierte Veranstaltung begeistern konnte, scheint ihm im Blut zu liegen. Denn auch in Deutschland engagiert sich Jacobi für eine Option in Sachen Fußballverband.

Er ist Präsident der Confederation of Football e.V. (CoF), die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Vereinen, Schiedsrichtern und Fans im Amateurbereich eine auf ihre Bedürfnisse angepasste Verbandsorganisation zur Verfügung zu stellen. Und hier gleichen sich ConIFA und die CoF, beide sehen sich als vollkommen unabhängig von den bestehenden Strukturen. Die CoF entsandte zum Turnier in London gleich zwei Schiedsrichterteams, die neben Jacobi mit Leon Dastych, Wilhelm Gürtler und Martin Heiland noch drei weitere Leipziger Referees aufzuweisen hatten.

Im Vergleich zu anderen Teilnehmern dürften sich deren Reisestrapazen in Grenzen gehalten haben. Für Tuvalu (kleiner Inselstaat im Pazifischen Ozean) sah das schon anders aus. Das Team war 40 Stunden per Flieger unterwegs, um nach London zu kommen. „Matabeleland wiederum hat seine Flugkosten von 40.000 Dollar größtenteils über Spenden finanziert. Diese Spenden kamen wirklich aus aller Welt“, staunte auch Jacobi.

Auch die gesamte Organisation rund um das Turnier in der englischen Hauptstadt war auf Begegnung ausgerichtet. „Alle Fußballteams, Schiedsrichter und Offizielle waren in demselben Hotel untergebracht“, erklärt Jacobi. „Dadurch haben sich abends die verschiedensten Gruppen getroffen. Wir hatten im Prinzip einen Vier-Kontinente-Tisch mit Afrika, Asien, Europa und Amerika. Da sitzen dann zwölf Leute und diskutieren über die Weltgeschichte. Und du stellst fest, du landest immer wieder ganz schnell beim Thema Fußball, was dort wirklich das verbindende Element ist. Dabei war es vollkommen egal, wo man herkam.“

Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen LEIPZIGER ZEITUNG vom Freitag, 22.06.2018. Dort gewährt der Leipziger Schiedsrichter René Jacobi einen tieferen Einblick in die ConIFA-Meisterschaft, berichtet unter anderem von tanzenden Fußballern aus Simbabwe, die zum ersten Mal mit Fußballschuhen spielen, über kleine Planungspannen trotz sorgfältiger Vorbereitung, über Kritiker des Turniers – und über die weltweit erste Grüne Karte in einem Fußballspiel.

Die LZ finden Sie neben den normalen Presseläden (u. a. am Hauptbahnhof Leipzig und Dresden) auch im Szenehandel in Leipzig. Die monatliche Zeitung kann man hier abonnieren und so mit 29,50 Euro im Jahr echten Lokaljournalismus unterstützen. Das geht natürlich noch besser: Mit einem Kombi-Abonnement für L-IZ.de (alle Artikel frei lesen) & LEIPZIGER ZEITUNG.

Leipziger Zeitung Nr. 56, seit Freitag, 22.06.2018 im Handel: Die neue „Leipziger Zeitung“ kämmt die Sommeridylle mal gegen den Strich

Leipziger ZeitungSchiedsrichterConIFA
Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Die kleine Beltjungfrau: Ein Zeichentrickfilm zeigt Zerstörung durch den drohenden Ostsee-Tunnel
Die kleine Beltjungfrau. Grafik: Beltretter e.V.

Grafik: Beltretter e.V.

Für alle LeserDas Urteil ist hart, aber deutlich: „Unsere Meere werden geplündert, zerstört und verschmutzt, nur für den kurzfristigen Profit – mit drastischen Folgen für die Artenvielfalt und letztlich für uns alle“, sagte Thilo Maack, Greenpeace-Meeresbiologe, anlässlich der jüngsten Studie von Greenpeace zu Ostsee und Nordsee. Beiden Meeren geht es dreckig, ihren Fischbeständen sowieso. Und eigentlich müssten die Anrainer die Finger von jedem Bauprojekt lassen, das die sensiblen Gebiete zu stören droht. Hilft jetzt wenigstens die kleine Beltjungfrau?
Donnerstag, der 9. Juli 2020: Klimadebatten bestimmen den Tag
Kundgebungsteilnehmer/-in vor der Kongresshalle, in der der Stadtrat tagte. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser/-innenSei es die anderthalbstündige Debatte im Stadtrat, die Präsenz von Klimaaktivist/-innen vor der Kongresshalle oder das Anbringen von Werbeplakaten in der Nacht zuvor – das Klimathema dominiert den Tag in Leipzig. Außerdem: Der Fall Oury Jalloh sorgt weiter für Fragezeichen und sächsische Kinos dürfen sich über finanzielle Hilfen freuen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 9. Juli 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Der Stadtrat tagt: Leipzig verschiebt die Klimarettung um eine Woche + Video
Der Druck von außen wächst freundlich aber bestimmt. Die Omas for Future und die Parents bei der Übergabe der Klimawünsche an OB Jung. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserLeipzig war im vergangenen Oktober dem Beispiel vieler Städte gefolgt und hat den „Klimanotstand“ ausgerufen. Nun soll ein Sofortmaßnahmenprogramm folgen. Die Abstimmung darüber war eigentlich für Donnerstag, den 9. Juli, geplant. Doch weil kurzfristig noch einige Änderungsanträge hinzukamen, entschied sich die Mehrheit des Stadtrates, die Abstimmung um eine Woche zu verschieben.
Der Stadtrat tagt: Konzept für die Umweltbibliothek geplant, aber kurzfristig nicht mehr Geld
Stadtrat Michael Neuhaus (Die Linke). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Umweltbibliothek hat einen hohen Stellenwert für vergangene und aktuelle Kämpfe der Umweltbewegung. Darüber herrschte im Stadtrat weitgehend Einigkeit. Kurzfristig mehr Geld bekommt sie dennoch nicht. Stattdessen soll die Verwaltung bis September ein langfristiges Konzept für den Erhalt der Einrichtung erarbeiten. Denkbar wäre, dass die Stadtbibliothek die Trägerschaft übernimmt.
Der Stadtrat tagte: Verwaltung hat jetzt aller zwei Jahre Berichtspflicht zum Ausbau des Radnetzes in Leipzig + Video
Die Baudezernentin Dorothee Dubrau (Parteilos) bei einer ihrer letzten Ratsversammlungen. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEigentlich war es eher eine Informationsvorlage, die der Stadtrat zur Kenntnis nehmen sollte: Nach Jahren des Wartens hat das Dezernat Stadtplanung und Bau endlich ein neues Konzept „HauptnetzRad und Wegweisung SachsenNetz Rad“ erarbeitet, das das veraltete Konzept aus dem Radverkehrsentwicklungsplan von 2010 ersetzen soll. Was nicht nur die SPD zu der drängenden Frage brachte: Und wann kommt endlich der neue Radverkehrsentwicklungsplan?
Pfarrer Andreas Dohrn im Interview: „In kirchlichen Konflikten klare Kante zu zeigen, hat sich bewährt.“
Andreas Dohrn hat eine Meinung. Er ist aktiv und mischt sich in die Diskussion zu aktuellen Themen ein, so wie hier bei der Demo am 16. Mai gegen das unsolidarische Bündnis Widerstand2020. © Michael Freitag

© Michael Freitag

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 80, seit Freitag, 26. Juni im HandelEr ist engagiert und streitbar. Pfarrer Andreas Dohrn mischt sich ein und bringt sich ein. Zuletzt stritt er sich mit Finanzbürgermeister Torsten Bonew und beide blockierten sich gegenseitig auf Facebook, beim Rücktritt des Sächsischen Landesbischofs Carsten Renzing bohrte Dohrn so lange, bis sich etwas tat. Aber haben nun die Konflikte in der Gesellschaft zugenommen oder mischt er sich gern ein? Was hat Corona mit der hiesigen Kirche gemacht und warum hat die Peterskirche die Toiletten tagsüber nun immer geöffnet?
Der Stadtrat tagt: Feuerwerk soll reduziert werden – Verwaltung zweifelt Rechtmäßigkeit an
Stadtrat Jürgen Kasek (B 90/Die Grünen) am 20. Mai 2020 in der Kongresshalle zur Ratsversammlung. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserSilvesterfeuerwerk spaltet nicht nur die Meinungen jener, die es lieben oder hassen, sondern auch den Leipziger Stadtrat. Kaum eine Fraktion war sich am Donnerstag, den 9. Juli, einig, wie sie sich zu einem Antrag der Grünen verhalten soll, der auf eine deutliche Einschränkung des Feuerwerks abzielte. Am Ende gab es mehrheitlich Zustimmung. Die Verwaltung hat jedoch bereits erklärt, dass viele Maßnahmen rechtswidrig wären.
Der Stadtrat tagt: Die erste Fortsetzung der Juli-Sitzung im Livestream und als Aufzeichnung
Der Stadtrat tagt in der Kongresshalle am Zoo. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser/-innenEinen neuen Baubürgermeister gewählt, ein Statement gegen Islamfeindlichkeit beschlossen, die Termine für den Doppelhaushalt 2021/22 bestimmt und einiges mehr – das war der erste Teil der Ratsversammlung. Am heutigen Donnerstag geht es gleich weiter, unter anderem mit einer „klimapolitischen Stunde“. Die L-IZ wird darüber und über weitere Themen berichten. Ab circa 14 Uhr ist zudem ein Livestream verfügbar.
Endlich wieder vor Publikum: TheaterBundT freut sich aufs Freilufttheater mit „Don Quijote“
TheaterBundT: Don Qhijote. Foto: Clemens Albert

Foto: Clemens Albert

Für alle LeserDarf gespielt werden? Lange haben Theaterfreunde gezittert – jetzt gibt es auch von TheaterBundT die gute Nachricht: Ab Samstag, 18. Juli, gibt es wieder Sommertheater in Leipzig. In der Open-Air-Saison 2020 lockt der Cervantes-Klassiker „Don Quijote“ in einer denkbar kuriosen Inszenierung … Und das auch noch in Connewitz: auf der Freiluftbühne im „Willsons“ in der Bornaischen Straße 3.
Auch die Mitstreiter/-innen von „health for future Leipzig“ wenden sich mit einem dringenden Appell an die Ratsfraktionen
Melanie Gerhards mit einer Corona-Karikatur von Jörg Schwulst, die alles sagt. Foto: health for future Leipzig

Foto: health for future Leipzig

Für alle LeserAm heutigen Donnerstag, 9. Juli, hat der Stadtrat seine klimapolitische Stunde angesetzt. Ab 16 Uhr wollen sich Stadträtinnen und Stadträte intensiv mit den klimapolitischen Folgen für Leipzig beschäftigen. Initiativen wie „Fridays for Future“, „Parents for Future“ oder der BUND werden die Brisanz des Themas vor der Kongresshalle sichtbar machen, Und auch „health for future Leipzig“ meldet sich zu Wort. Denn viel zu oft wird vergessen, dass die Klimaerhitzung gravierende gesundheitliche Folgen haben wird.
Leipzigs Verkehrs- und Tiefbauamt arbeitet derzeit an acht Projekten zur Radwegmarkierung
Dittrichring: Hier soll jetzt endlich ein Radstreifen auf die Fahrbahn. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserGibt es eine Stagnation beim Leipziger Radwegebau? „In den letzten Monaten wurden trotz Freigabe und Anordnung kaum neue Radwege markiert“, stellte die Linksfraktion trocken in ihrer Anfrage für die Ratsversammlung fest. Schon am 10. März, noch vor dem Corona-Lockdown, veröffentlichte ja der ADFC seine Auswertung zum Leipziger Radverkehrsentwicklungsplan, der in diesem Jahr ausläuft. Die Bilanz war ernüchternd. Drei Viertel der geplanten Radfahrstreifen wurden nicht gebaut.
Was passiert eigentlich, wenn sich das Kraftwerk Lippendorf schon lange vor 2035 nicht mehr rentabel betreiben lässt?
Kohlerevier Vereinigtes Schleenhain Tagebau Peres. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle Leser„EnBW stellt sich beim Kohleausstieg quer“ titelte das „Handelsblatt“ am 30. Juni. EnBW sei nicht zufrieden mit den Details zum Ende der Kohleverstromung „und will den Vertrag zur Braunkohle vorerst nicht unterschreiben“, hieß es weiter. EnBW gehört der Kraftwerksblock S im Kohlekraftwerk Lippendorf im Leipziger Südraum. EnBW wäre durchaus bereit gewesen, den Block früher vom Netz zu nehmen. Deswegen erstaunte die Nachricht auf den ersten Blick.
Auszüge aus Francis Neniks „Tagebuch eines Hilflosen“ #36

Foto: David Mark / Pixabay

Für alle LeserHeiraten bedeutet, seine Rechte zu halbieren und seine Pflichten zu verdoppeln. In Washington D.C. zu leben bedeutet, keine Rechte zu haben, aber seinen Pflichten voll nachkommen zu müssen. Klingt komisch, ist aber so. Zumindest was gewisse Wahl- und Repräsentationsrechte betrifft.
Mittwoch, der 8. Juli 2020: Abschiebungen, Regenbogenfahnen, Sexarbeit und Corona
Neues Rathaus in Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser/-innenWährend der Stadtrat heute zur ersten von insgesamt drei Sitzungen innerhalb einer Woche zusammenkam, war die Nachrichtenlage außerhalb der Kongresshalle eher überschaubar. In der Zusammenfassung beschäftigen wir uns daher heute mit Ausblicken: auf ein Jahr Abschiebung in der Eisenbahnstraße, auf den diesjährigen Christopher-Street-Day und auf Warnungen vor Corona-Dynamiken. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 8. Juli 2020, in Leipzig wichtig war.
Der Stadtrat tagt: Leipzig verurteilt antimuslimischen Rassismus und Islamfeindlichkeit + Video
Kanwal Sethi - seit 2015 Vorsitzender des Migrantenbeirat Leipzig - brachte den Antrag ein. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserBereits im Februar – kurz nach dem rassistisch motivierten Massenmord in Hanau – stand der Antrag auf der Tagesordnung der Ratsversammlung. Rund fünf Monate später hat der Stadtrat nun beschlossen, antimuslimischen Rassismus und Islamfeindlichkeit zu verurteilen. Zudem beschlossen die Stadträt/-innen, Geld in Bildungsarbeit zu investieren.