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HC Leipzig mit neuem Cheftrainer Fabian Kunze: Minimalziel Klassenerhalt – Platz 7 als optimistisches Sahnehäubchen

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    LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 82, seit 28. August im HandelBereits seit Mitte März war klar: Die Zweitliga-Handballerinnen des HC Leipzig werden mit Fabian Kunze als neuen Cheftrainer in die Saison 2020/2021 starten. Der bisherige HCL-Jugendkoordinator löst damit Jacob Dietrich ab, der sich nach zweijähriger Amtszeit bei den Blau-Gelben nun wieder voll und ganz seiner Landestrainertätigkeit beim Handball-Verband Sachsen widmen kann.

    Nach dem Corona-Lockdown ging es bei den Leipzigerinnen im Juni langsam wieder mit dem Training los, ab Juli wurde dann nach und nach ein paar Gänge höher geschaltet. Besonders im Mittelpunkt standen dabei auch teamstärkende Maßnahmen, wie eine Fahrradtour mit Zelten und Klettern, Wildwasser-Rafting im Kanupark Markkleeberg oder auch ein Trainingslager in Zinnowitz. „Unser Teamspirit ist für mich das höchste Gut der Vorbereitung“, begründet Coach Kunze diesen Fokus.

    Zur Vorbereitung gehörten bisher aber auch zwei Testspiele gegen den Erstliga-Aufsteiger Union Halle-Neustadt (27:35 und 26:32) sowie zuletzt ein Viererturnier im tschechischen Hodonin, das die Leipzigerinnen für sich entscheiden konnten. Am Sonntag (30. August) steht gegen den Thüringer HC II nun noch ein letzter Test auf dem Programm, bevor es am darauffolgenden Sonntag, 6. September, um 16 Uhr in der Brüderhalle mit dem ersten Saisonspiel losgeht. Gegen den BSV Sachsen Zwickau wird es zum Auftakt auch gleich ein Derby geben.

    Das Titelblatt der LEIPZIGER ZEITUNG Nr. 82, Ausgabe August 2020. Foto: Screen LZ
    Das Titelblatt der LEIPZIGER ZEITUNG Nr. 82, Ausgabe August 2020. Foto: Screen LZ

    In seiner neuen Rolle als Cheftrainer fühlt sich Fabian Kunze pudelwohl. „Mir geht es sehr gut!“, versichert er der LEIPZIGER ZEITUNG (LZ). „Die Zusammenarbeit im neuen Trainerteam, aber auch mit den Mädels, ist super. Ich war seit langem mal wieder vor einem Spiel aufgeregt, was sich aber mit dem Anwurf erledigt hatte. Ich merke vor allem den medialen Druck, da unser tolles Team von sehr vielen Medien und Zuschauern beobachtet wird. Außerdem verbringe ich mehr Zeit mit der Analyse unserer Gegner, was im Nachwuchs kaum eine Rolle spielte.“

    Auch wenn in der Saisonvorbereitung immer der Schutz vor einer möglichen Corona-Infektion – samt einschränkender Maßnahmen – mitgedacht werden musste, zeigt sich Kunze mit den letzten Wochen zufrieden. „Die Vorbereitung war in diesem Jahr eine sehr besondere. Die Rahmenbedingungen wurden zur Genüge diskutiert, aber auch für das Trainerteam war es ja quasi eine Premiere im Bundesligabereich. Ich bin mit dem Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft sehr zufrieden. Da hat sicherlich die Abwechslung innerhalb und außerhalb des Trainings eine Rolle gespielt. Wir sehen gute Fortschritte im individuellen und Kleingruppenbereich. An der Abstimmung müssen wir noch am meisten arbeiten, wobei uns gerade die Testspiele sehr helfen. Außerdem haben wir ja nur sehr wenige Neuzugänge, weshalb die Stammsechs des letzten Jahres bereits sehr gut funktioniert.“

    Mit Ellen Janssen, Lea Guderian und Francisca Buth hatte der HCL nur drei Abgänge zu vermelden. Dafür kamen mit Annabell Krüger (Torfrau von den Füchsen Berlin), Nina Reißberg (Kreisläuferin vom FSV Mainz), Tyra Bessert (Rückraumspielerin vom Thüringer HC) und Lotta Röpcke (aus dem eigenen Nachwuchs) vier Neue ins Team. „Unser gesetztes Ziel ist ein sicherer Klassenerhalt und die Weiterentwicklung jeder einzelnen Spielerin“, gibt Coach Kunze die Marschrichtung vor. „Wir haben mal recht positiv und selbstbewusst gerechnet und erhoffen einen 7. Platz. Dass es aber auch schnell nach unten gehen kann ist uns bewusst, weshalb wir jedes Spiel mit vollem Engagement angehen werden und niemals aufgeben.“

    Traditionell werden die Leipziger Handballerinnen von vielen Fans lautstark unterstützt. Bisher (Stand: 24.08.2020) ist aber noch unklar, ob diese ihre Heldinnen zum ersten Pflichtspiel wieder live in der Brüderhalle bejubeln dürfen. „Wir haben ein vom Gesundheitsamt bestätigtes Hygienekonzept und haben bisher positives Feedback vom Ordnungsamt angezeigt bekommen. Darin enthalten sind ebenfalls die Richtlinien der Handball Bundesliga Frauen (HBF). Ob wir Zuschauer empfangen dürfen, ist leider noch nicht ganz endgültig, aber wir sind guter Dinge“, macht Fabian Kunze Hoffnung. Wenn alles gut läuft, können Mannschaft und Fans bereits am 1. September gemeinsam den ebenfalls traditionellen öffentlichen Saisonauftakt begehen. „Fakt ist, dass wir uns genauso auf die Fans freuen, wie diese sich auf uns!“, versichert der neue HCL-Trainer.

    Mehr Infos:
    HCL-Homepage: www.hc-leipzig.com
    Homepage der Frauen-Bundesliga: www.hbf-info.de

    Die neue Leipziger Zeitung Nr. 82: Große Anspannung und Bewegte Bürger

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