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Zurück nach oben: HC Leipzig schmiedet Aufstiegspläne

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    Alle sieben Jahre, so heißt es, beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Den Handballerinnen des HC Leipzig würde dieser Termin optimal in den Plan passen. Denn erst vor wenigen Tagen hat der Verein öffentlich gemacht, für das Jahr 2024 den Aufstieg zurück in die 1. Bundesliga anzupeilen. Das wären dann genau sieben Jahre nach dem dramatischen Zwangsabstieg der Leipzigerinnen in die 3. Liga, der durch die Insolvenz der HCL Bundesliga GmbH herbeigeführt worden war. Doch nun wird wieder nach oben geschaut.

    „Dieses Ziel war eine Gemeinschaftsentscheidung der sportlichen Leitung mit dem Präsidium“, unterstreicht Cheftrainer Fabian Kunze im Gespräch mit der LZ. „Die Spielerinnen tragen das mit und haben Bock.“ Am für diese Saison postulierten Ziel, im gesicherten Mittelfeld, also auf den Plätzen 7 bis 9 einzukommen, ändert sich dadurch nichts. „Wir wollen uns dieses Jahr individuell entwickeln, es gibt also keinen Grund, dieses Ziel nach oben zu korrigieren“, so Kunze.Wenn bis dahin vom Verein die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen sind, soll das Spieljahr 2022/23 den HCL in das obere Tabellendrittel der 2. Bundesliga führen. Und dann soll idealerweise 2024 wieder der Sprung in die 1. Bundesliga gelingen, in der der „alte“ HC Leipzig einst Stammgast war und zahlreiche Titel gewann.

    Damit der Plan aufgehen kann, muss ein tragfähiges Konzept her, das auch finanziell funktioniert. Das bedeutet unter anderem, den aktuellen Etat von 460.000 Euro um mindestens 400.000 Euro aufstocken zu können. Denn auch die strukturellen Anforderungen für die 1. Liga sind teuer. Jeweils rund 100.000 Euro im Jahr kostet beispielsweise die erforderliche LED-Werbebande sowie ein Spielfeldbelag, auf dem ausschließlich Handball-Linien aufgebracht sein dürfen.

    Die Leipziger Zeitung, Ausgabe 95. Seit 1. Oktober 2021 im Handel. Foto: LZ
    Die Leipziger Zeitung, Ausgabe 95. Seit 1. Oktober 2021 im Handel. Foto: LZ

    Auch die Einstellung eines Geschäftsführenden, höhere Spielerinnengehälter oder eine professionelle Trainer/-innenstelle im Nachwuchs kosten zusätzliches Geld. Außerdem muss der HCL dann streng genommen sogar in eine andere Sporthalle umziehen, da die Regeln der Liga fordern, dass sich auf beiden Seiten des Spielfeldes Zuschauertribünen befinden. Das ist in der Brüderhalle aber nicht umsetzbar. Der HC Leipzig hofft hier auf eine Ausnahmegenehmigung.

    Jede Menge Arbeit also auch für den Vorstand des Vereins. Dieser wurde erst Mitte September auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung neu gewählt. Zwei Rücktritte im Sommer hatten diesen Schritt erforderlich gemacht. Präsident ist nun der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Torsten Brunnquell.

    Ebenfalls neu dabei ist Ronald Schierbok. In ihren Ämtern bestätigt wurden zudem Jochen Holz und Andreas Kuthe. Das Präsidium soll nun gemeinsam die Professionalisierung im Verein vorantreiben. Der Gewinnung und Betreuung von Sponsoren kommt dabei eine große Bedeutung zu.

    Auf dem Weg nach oben wollen die Blau-Gelben ihrer sportlichen Philosophie treu bleiben: „Wir haben viele talentierte Mädels und wollen den eigenen Nachwuchs auf jeden Fall integrieren. Es werden keine Stars geholt, maximal Jugendnationalspielerinnen oder Spielerinnen mit HCL-Vergangenheit, die sich hiermit gut identifizieren können“, verspricht Fabian Kunze.

    Crowdfunding-Aktion für den HCL-Nachwuchs:
    www.99funken.de/jugendkonzept-hc-leipzig

    „Zurück nach oben: HC Leipzig schmiedet Aufstiegspläne“ erschien erstmals am 1. Oktober 2021 in der aktuellen Printausgabe der LEIPZIGER ZEITUNG. Unsere Nummer 95 der LZ finden Sie neben Großmärkten und Presseshops unter anderem bei diesen Szenehändlern.

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