RC Leipzig vs. Hannover 5:35 – Den Saisonstart verpennt

Als am Samstag über dem Sportplatz an der Stahmelner Straße der Regen einsetzte, hatten die Rugby-Männer des RC Leipzig ihre kalte Dusche schon längst erhalten. Denn zum Bundesliga-Auftakt gegen Hannover 78 gelang ihnen vor allem in der 1. Halbzeit nicht viel. Mit einem 0:25-Rückstand ging es in die Pause, am Ende stand mit 5:35 eine deutliche Heimniederlage zu Buche. "Vielleicht wollte die Mannschaft zu viel und war übermotiviert", sucht RCL-Trainer Andreas Kuntze nach Ursachen.

„Wir haben eindeutig die erste Halbzeit verschlafen, teilweise waren wir da wie blockiert. Wir haben es nicht geschafft, so viel Druck aufzubauen, um die Hannoveraner zu Fehlern zu zwingen bzw. unsere eigenen Bälle zu behaupten. Das war heute unser Problem – und wir hatten relativ wenig Ballverwertung“, legt der Coach den Finger in die Wunde.

Neuzugang Lex Botha (RCL) will Jan Piosik (Hannover) nicht entwischen lassen. Foto: Jan Kaefer

Neuzugang Lex Botha (RCL) will Jan Piosik (Hannover) nicht entwischen lassen. Foto: Jan Kaefer

Dazu kam, dass sich die Leipziger mit Mthunzi Moloi, Reinhardt Engelbrecht (beide Südafrika) und Michael Vaaiga (Samoa) zwar über drei internationale Neuzugänge freuen durften, diese allerdings erst zwei Tage vor dem Spiel in die Messestadt einflogen. „Die Neuzugänge sind am Donnerstag hier angereist, hatten am Freitag die erste Trainingseinheit mit dem Team. Da ist sicherlich noch Bedarf, sich zu unserem Spielsystem abzustimmen“, so Kuntze.

Zumindest für einen Tag hält der RCL mit dieser Niederlage die sprichwörtliche rote Laterne der Nord/ Ost-Staffel in den Händen und möchte diese so schnell wie möglich wieder los werden. Die nächste Liga-Partie findet gegen Germania List statt und ist erneut ein Heimspiel (16. September, 15 Uhr). Dann sollen unbedingt die ersten Punkte her.

RCL-Kapitän Benno Förtsch geht im Kampf um den Ball mit dem Hannoveraner Nico Müller zu Boden. Foto: Jan Kaefer

RCL-Kapitän Benno Förtsch geht im Kampf um den Ball mit dem Hannoveraner Nico Müller zu Boden. Foto: Jan Kaefer

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Clara-Zetkin-Park. Foto: Ralf Julke

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