Gesellschaft für Zeitgenössische Lyrik

Benefiz-Veranstaltung „Worte sind Boote“. Grafik: Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V.
Kultur·Lesungen

Worte sind Boote: Eine Benefiz-Lesung für eine Schule aus dem Flutgebiet ++ Lesung verschoben ++

Am 20. September geht es bei einer Benefiz-Veranstaltung der Lyrikgesellschaft einmal nicht um den Bundestagswahlkampf, sondern schlicht um eine gute Tat. Denn mit der 2012 veröffentlichten Lyrik-CD „Worte sind Boote“ lädt die Lyrikgesellschaft ein zu einer Benefiz-Veranstaltung zugunsten der Kinder aus den Flutgebieten, die ihre Spielsachen und manche sogar ihr Kinderzimmer verloren haben.

Ralph Grüneberger: Bienen über Brooklyn. Foto: Ralf Julke
Kultur·Lesungen

Der Tag nach dem 11. September: Ein Gedicht von Ralph Grüneberger als Poetry Clip

Viel zu oft hat man das Gefühl in Sachsen, dass die hier entstehende Literatur nicht wirklich ernst genommen wird. Obwohl sie oft mehr zum Zeitgeschehen zu sagen hat als die flachbrüstigen Kommentatoren der hier ansässigen Zeitungen. Dass Ralph Grüneberger ausgerechnet den 11. September zum Anlass nimmt, nicht mehr für den Vorsitz der Lyrikgesellschaft zu kandidieren, hat auch mit dieser Gleichgültigkeit zu tun.

Wassertropfen & Seifenblase: Filme zur Lyrik von Joachim Ringelnatz. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Wassertropfen & Seifenblase: Die DVD mit den Gedichtfilmen zu den nachdenklichsten Ringelnatz-Gedichten

Wenn die Folgen der Corona-Pandemie etwas deutlich machen, dann ist es die Tatsache, wie sehr Menschen eigentlich darauf angewiesen sind, zueinanderzukommen. In kleinen Gruppen, in großen. In fröhlicher, unbeschwerter Gesellschaft. Und nun das: Dieses Nichtstattfinden, das vor allem all jene Künstler und Veranstalter trifft, die darauf angewiesen sind, dass Menschen zu ihren Veranstaltungen kommen. Und dabei wollte auch die Gesellschaft für Zeitgenössische Lyrik den Welttag der Poesie feiern.

Ralph Grüneberger: Ich habe die Schönheit gesehen. Gestaltung: Torsten Hanke, Foto: Ralph Grüneberger
Politik·Engagement

Gesellschaft für Zeitgenössische Lyrik sammelt jetzt Spenden, um ihre Lesungen 2019 zu finanzieren

Es ist in der Literatur genauso wie in der Musik oder der bildenden Kunst: Eine wirkungsvolle Vereinsarbeit mit Veranstaltungen, die auch die Öffentlichkeit erreichen, braucht in der Regel ein bisschen Förderung. Die in Leipzig heimische Gesellschaft für Zeitgenössische Lyrik hatte im September einen Projektantrag an das Leipziger Kulturamt gestellt, um im Jahr 2019 zwölf Lyrik-Lesungen finanzieren zu können. Aber das Kulturamt stimmte nicht zu. Jetzt hängen die Lesungen in der Luft.

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