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Mietpreissteigerung

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Quartalsbericht 1/2022: Welche Miete ist eigentlich die richtige?

Wenn diverse Zeitungen immer wieder neue Mietmarktberichte veröffentlichen, weiß man meist gar nicht mehr, wovon da die Rede ist. Manchmal merkt man nur, dass irgendwelche Interessenverbände dahinterstecken, die steigende Mieten für eine profitable Geschäftsgrundlage halten. Im neuen Quartalsbericht haben Leipzigs Statistiker/-innen mal eine Mietpreisanalyse unternommen. Die von Andrea Schultz, Martin Waschipky und Stephan Hack unternommene […]

Ein inzwischen typisches Bild. Foto: MEINFAIRMIETER

Neues Siegel MEINFAIRMIETER: Gerade Geringverdiener leiden unter dem Mietpreisanstieg in Leipzig

Im Bericht zur „Bürgerumfrage 2019“ findet man auch ein ganzes Kapitel zum Wohnen und zur Mietbelastung. Ein Kapitel, das im Grunde davon erzählt, wie die letztlich überschaubaren Einkommenszuwächse der letzten Jahre in vielen Haushalten gleich wieder von Mieterhöhungen aufgefressen wurden. Ein deutschlandweit brisantes Thema, das jetzt auch das Pestel-Institut aufgegriffen hat.

Wohnungsneubau in Connewitz. Foto: Ralf Julke

Wann steigen die Leipziger KdU-Sätze endlich so wie das Leipziger Mietniveau?

Man muss die seit 2014 vermehrten Anschläge auf Immobilienunternehmen und Baustellen in Leipzig nicht verstehen, auch wenn sie aus Sicht der Täter eine Logik haben mögen. So eine Art Einschüchterungslogik, mit der man eine Wohnungspolitik erzwingen will, die auf parlamentarischem Weg feststeckt. Oder zumindest heftig gebremst wird, weil gerade in Sachsen lange Zeit galt: Es gibt keine Wohnungsnot. Auch im Leipziger Stadtrat waren solche Töne zu hören. Und statistisch mag das stimmen. Mit Statistik kann man alles Mögliche beweisen.

Für kleine Einkommen ist der Leipziger Wohnungsmarkt längst eng geworden. Foto: Ralf Julke

OBM soll sich in Dresden um eine Verlängerung der Kappungsgrenzen-Verordnung bemühen

Der Leipziger Wohnungsmarkt ist eng geworden. Gerade in innerstädtischen Quartieren ist das schon deutlich zu spüren. Umso besorgter waren die Fraktionen von SPD, Linken und Grünen im März, dass die Kappungsgrenzen-Verordnung 2020 ohne Nachfolgeregelung ausläuft. Deshalb beantragten sie, der OBM möge sich in Dresden darum bemühen, dass es eine Anschlussregelung gibt.

Foto: LZ

Student_innenRat solidarisiert sich mit Mietdemo

Das Aktionsbündnis Wohnen ruft am 06. April in Leipzig zur Demonstration auf, um ein Zeichen gegen steigende Mieten und knappen Wohnraum zu setzen. Der Student_innenRat der Universität Leipzig solidarisiert sich mit den Anliegen der Veranstalter_innen der Demo und teilt deren Aufforderung an die Politik, endlich entschieden gegen Spekulationen mit Wohnraum und Prozesse der Verdrängung auf dem Wohnungsmarkt vorzugehen.

Hat am 4. November 2017 den Staffelstab im Landesvorsitz der Linken von Rico Gebhardt übernommen: Antje Feiks. Foto: L-IZ.de

Die Linke unterstützt Mietendemos am 6. April in Sachsen

Die Linke Sachsen ruft zur Teilnahme an den beiden Mietendemonstrationen unter dem Motto „Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn“ am 6. April in Leipzig und Dresden auf. Die Demonstrationen sind Teil eines europaweiten Aktionstages, mit dem ein breites Bündnis auf die Missstände in der Wohnungspolitik aufmerksam machen will. Allein in Deutschland wird in 24 Städten demonstriert.

Foto: LZ

Mietwahnsinn auch in Sachsen stoppen! Protestdemo am 6. April

Der Mietenwahnsinn greift jetzt auch auf Sachsens Städte über. Dagegen macht das neu gegründete Bündnis „Mietwahnsinn stoppen“ mobil. Der DGB Dresden unterstützt das Bündnis und ruft alle Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter der Region auf: Kommt zur Demonstration “Mietwahnsinn stoppen“! am 6. April 2019, Start: 14 Uhr, Postplatz.

Monika Lazar (Grüne). Foto: Büro Monika Lazar MdB

Monika Lazar äußert sich zu stark steigenden Mieten in Leipzig

Die Lage auf den Wohnungsmärkten ist ernst, auch in Leipzig explodieren die Mieten. Innerhalb von nur einem Jahr sind die Mieten hier um 5,4 Prozent gestiegen. Bestimmte Bevölkerungsgruppen, wie Familien mit mehreren Kindern, Menschen mit geringem Einkommen oder mit Migrationshintergrund haben kaum noch eine Chance, eine Wohnung zu finden.

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