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Thema

Trinkwassertalsperren

„Italienische Wassertemperaturen“ in der Rappbodetalsperre

Die Botschaft ist angekommen: Wenn unser Klima sich weiter aufheizt, müssen sich auch die Unternehmen etwas einfallen lassen, die unser Trinkwasser bereitstellen. Auch jene, die den Süden Sachsen-Anhalts versorgen – wie die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz. Denn das dortige Trinkwasser kommt aus der Rappbodetalsperre, die sich möglicherweise aufheizen könnte wie der Gardasee in Italien.

UFZ-Forschung: Der Klimawandel stellt die Trinkwasserversorgung auch in Mitteldeutschland vor neue Herausforderungen

Schlechte Politik lebt davon, dass Menschen vergesslich sind. Dass sie sich gern einreden lassen, die Dinge würden sich schon von allein bessern, es brauche keine Sanktionen und Gesetze, um die Klimaerhitzung und das Artensterben zu stoppen. Obwohl jetzt schon überall sichtbar wird, wie die Folgen auch unsere Lebensgrundlagen angreifen. Und wenn unsere Talsperren sich aufheizen, ist das ganz und gar nicht gut für die Trinkwasserversorgung, warnt das Umweltforschungszentrum.

Trinkwassertalsperren sind keine Badeseen! Schützen Sie unser wichtigstes Lebensmittel!

Die Landestalsperrenverwaltung weist erneut darauf hin, dass das Baden in Trinkwassertalsperren verboten ist. Auch wenn die hochsommerliche Hitze an den Stausee lockt, darf das unmittelbare Ufer der Trinkwassertalsperren nicht betreten werden. Das dient dem Schutz und der Sicherheit unserer Trinkwasserversorgung.

Grenzüberschreitender Tag der offenen Tür an den Talsperren Rauschenbach (D) und Fláje (CZ)

Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen und der tschechische Staatsbetrieb Povodí Ohře laden am Samstag, 7. September 2019 von 9 bis 16 Uhr zu einem grenzüberschreitenden Tag der offenen Tür an die Trinkwassertalsperren Rauschenbach und Fláje ein. Die Besonderheit an diesem Tag sind Innenbesichtigungen an beiden Talsperren sowohl in Deutsch als auch in Tschechisch.

125 Jahre Talsperre und Wasserwerk Einsiedel – Tag der offenen Tür am 15. Juni 2019

Die Trinkwassertalsperre Einsiedel und das Wasserwerk wurden zwischen 1891 und 1894 in Einsiedel bei Chemnitz gebaut. Sie war die erste Talsperre in Sachsen und zählt zu den ältesten in Deutschland. Gebaut wurde sie, um dem steigenden Wasserbedarf in der aufstrebenden Industriestadt Chemnitz Ende des 19. Jahrhunderts zu begegnen.

Zum „Tag des Wassers“: Talsperren in Sachsen wieder gut gefüllt

Pünktlich zum „Tag des Wassers“ sind nahezu alle sächsischen Trinkwassertalsperren wieder vollständig gefüllt. Damit ist auch trotz der Dürre des vergangenen Jahres für das Jahr 2019 eine stabile Wasserversorgung gewährleistet.

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