Artikel zum Schlagwort Adolf Hitler

Rechtsextremismus: Leipziger Staatsanwälte dulden seit zwei Jahren Nachdruck von NS-Literatur durch Nazi-Verlag

Bücher aus dem Giftschrank

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserLZ/Auszug aus Ausgabe 54Seit Frühjahr 2016 handelt ein Leipziger Verlag mit Nachdrucken nationalsozialistischer Hetzschriften (LZ berichtete in der November-Ausgabe 2016). Das Sortiment umfasst unter anderem Hitlers „Mein Kampf“, Werke des NS-Ideologen Alfred Rosenberg und antisemitische Kinderbücher. Wenngleich die Staatsanwaltschaft seit 2016 ermittelt, kann dessen Eigentümer sein Treiben unbehelligt fortsetzen. Weiterlesen

1938 - Eine Zeitreise in seltsam vertraute Propaganda über den Wert der Arbeit

Zeitreise „Das Volk am Werk“: Ein Lob dem deutschen Arbeitsethos

Foto: Cigaretten-Bilderdienst Hamburg, gemeinfrei

Für FreikäuferLZ/Auszug aus Ausgabe 54Die Zeitreise macht einen Sprung. Seit der Machtübertragung auf die Nationalsozialisten sind über fünf Jahre vergangen, die deutsche Olympiade 1936 hat Nazi-Deutschland enormes Re­nom­mee verschafft. Parallel wurden Presseorgane aufgelöst oder auf Linie gebracht, die von der SPD gegründete LVZ gibt es nicht mehr, aber die ohnehin reaktionären „Leipziger Neuesten Nachrichten“. Andere Parteien als die NSDAP sind seit dem Frühjahr 1933 von den Nazis verboten worden oder haben sich auf Druck der Nazis lieber aufgelöst. Nationalsozialistischer Alltag ist – soweit man davon sprechen kann – eingekehrt. Weiterlesen

Die letzten Tage vor Hitler im Spiegel der „Leipziger Neusten Nachrichten“ im Jahr 1933

„In die Ecke drücken bis er quietscht“

Foto: Bilderdienst Hamburg, gemeinfrei

Für FreikäuferLZ/Auszug aus Ausgabe 52Wenn man aus dem Februar 2018 auf Leipziger Zeitungsberichte aus dem Jahresbeginn 1933 zurückblickt, ist eine gewisse Gewöhnung an die schwankenden Regierungsverhältnisse in der Reichsregierung zu spüren. Die Wirtschaftslage ist schlecht, von „19 Krisenjahren“ ist die Rede. „Das Reich kennt die Notlage Sachsens an“, heißt es im Januar 1933 in den „Leipziger Neusten Nachrichten“ (LNN). „Im 135 Millionen Reichsmark schweren Arbeitsbeschaffungsprogramm wird der Freistaat nun doch mit mehr als 6,3 Millionen bedacht. Verhandlungen haben eine Erhöhung auf 7,5 Millionen erbracht. Konkret fließt das Geld in Bau-Investitionen.“ Weiterlesen

„Ruhig abwarten“ Hitler, Trump & wer jubelt

Gastkommentar von Christian Wolff: Der 30. Januar

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer 30. Januar: Vor 84 Jahren wurde Adolf Hitler zum Kanzler des Deutschen Reiches ernannt. In der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ findet sich eine Zusammenstellung der Einschätzungen vom Januar/Februar 1933 von Journalisten, Wirtschaftsvertretern, Diplomaten: „Ruhig abwarten!“. Wer das liest, kann nur erschaudern vor der Fehleinschätzung kluger Männer. Weiterlesen

Wie heute mit dem Text von Adolf Hitler umgehen?

Vortrag am 5. Dezember: Hitler, Mein Kampf – Eine kritische Edition

Foto: L-IZ.de

In Kooperation von Schulmuseum – Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig, der Sächsischen Bildungsagentur, Regionalstelle Leipzig, ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. und der AG Demokratie macht Schule finden am 05.12.2016 im Schulmuseum Veranstaltungen zur neuen Kritischen Ausgabe von Hitlers „Mein Kampf“ des Instituts für Zeitgeschichte München (IfZ) statt. Weiterlesen

Antisemitische Hetzschriften aus Leipzig

Ein Schelm

Buchcover Schelmverlag Screenshot

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 37Für alle LeserWie kann man in heutigen Zeiten als Fan des Dritten Reiches Hitlers „Mein Kampf“ neu herausbringen, Alfred Rosenbergs NS-Schriften vertreiben und weitere antisemitische Hetzschriften als Nachdrucke im Netz verkaufen? Offenbar, indem man in den Produktbeschreibungen Bücher wie „Judas der Weltfeind“ oder „Das Buch Isidor“ vom ehemaligen Reichspropagandaminister Joseph Goebbels mit schelmischen Worten begleitet und sich vor allem vom Inhalt distanziert. Weiterlesen