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Dienstag, 19. Januar 2021

Thema

Erich Loest

Schneisen der Geschichte: Regine Möbius hat ihr Erich-Loest-Buch auf den neuesten Stand gebracht

Schon einmal hat sich Regine Möbius mit dem hochpolitischen Wirken von Erich Loest beschäftigt. 2009 erschien ihr Buch „Wortmacht und Machtwort“. Das erlebte der Ehrenbürger Leipzigs noch mit. Da war er 83 und die Zipperlein des Alters machten ihm schon zu schaffen. Aber ans Aufhören dachte er gar nicht. Seinen Erfolgsroman „Völkerschlachtdenkmal“ erweiterte er noch einmal zu „Löwenstadt“. Leipzig blieb immer seine große Wut und Liebe.

Erich-Loest-Preis 2019 der Medienstiftung geht an Hans Joachim Schädlich

Hans Joachim Schädlich wird mit dem Erich-Loest-Preis 2019 ausgezeichnet. Der von der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig im Andenken an den 2013 verstorbenen Leipziger Schriftsteller und Ehrenbürger Erich Loest ins Leben gerufene Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird zum zweiten Mal verliehen.

Die Bibliothek Gohlis erhält den Namen Erich Loest

Am Mittwoch, dem 24. Februar, wird die Bibliothek Gohlis in der Georg-Schumann-Straße 105 nach Erich Loest benannt. Um 11 Uhr enthüllt Kulturbürgermeister Michael Faber das Namensschild. Der Autor und Leipziger Ehrenbürger Erich Loest wäre an diesem Tag 90 Jahre alt geworden. Der Name Erich Loest ist damit im Stadtbild würdig verankert und der Autor mit seinem Werk unvergessen.

Jetzt wird unerschrockene Literatur aus Mitteldeutschland gesucht für den ersten Erich-Loest-Preis 2017

Das kann ja heiter werden. Die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig hat einen weiteren Preis ausgelobt. Dessen Titel hat es in sich - und setzt Ansprüche. Aber warum wird die Jury dann mit den Chefredakteuren der langweiligen Regionalzeitungen besetzt? Wie provinziell sollen dann erst die Preisträger werden? Es steht Schlimmes zu befürchten. Das hat Erich Loest eigentlich nicht verdient.

Loests großes Buch über NS-Zeit, 17. Juni und Bautzen ist als Neuauflage so aktuell wie zur Entstehungszeit

Kann man Bücher, die vor einem Vierteljahrhundert erstmals erschienen, eigentlich noch einmal besprechen? Sollte man sogar. Immer wieder. Erst recht, wenn es Bücher sind, die so unverblümt ein ganzes Zeitalter sezieren. Erstmals erschienen ist Loests Buch 1981, dann wieder 1990 - mittendrin im Trubel der Umbrüche. Geschrieben hat er das Buch viel früher. Seit 1972 versuchte Loest, sein Leben in Worte zu fassen. Und er tat es schonungslos.

Der Nachlass von Erich Loest wird am 21. November versteigert

Was passiert eigentlich mit dem, was für einen Menschen zeitlebens vertraute Umgebung war? Manchmal übernehmen es die Erben, manchmal landet es unbesehen in einer Haushaltsauflösung. Manchmal aber kommt es auch in eine Versteigerung, erst recht, wenn die Erinnerungen an einen berühmten Zeitgenossen drin stecken. Am Sonnabend, 21. November, wird in Barthels Hof der Nachlass von Erich Loest versteigert.

Gelindes Grausen: Erich Loests couragiertes Tagebuch über die letzten drei Jahre

Am 24. Februar wäre Erich Loest 88 Jahre alt geworden. Doch am 12. September 2013 hat er seine Leipziger geschockt, als er sich bei einem Aufenthalt im Uniklinikum durch einen Fenstersturz das Leben nahm. Seine Leser kannten ihn nur als Kämpfer, als einen Mann, der sich nicht klein kriegen ließ und mit messerscharfen Texten bis zum Schluss immer wieder Stellung nahm.

Das halbvolle Glas: Ein Lesebuch über den erstaunlich aktuellen Chronisten Loest

In vielerlei Hinsicht ist Erich Loest in den letzten Jahren zurückgekehrt. In seine Heimatstadt Leipzig, zu seinen Lesern im Osten, selbst zu seinem einstigen Ostverlag, dem Mitteldeutschen, der im Februar einen Großteil seines Werkes in Vertrieb nahm. Ein bisschen bitter für den Leipziger Plöttner Verlag, der das kurz zuvor so im Programm hatte. Doch dafür hat der jetzt ein fast 500 Seiten dickes Loest-Lesebuch im Programm.

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