Artikel zum Schlagwort Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Wo Zwangsarbeiter/-innen in Leipzig lebten und wo sie schuften mussten

Am 30. August wird die digitale Karte zur „NS-Zwangsarbeit in Leipzig“ in der Feinkost vorgestellt

Screenshot: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Für alle LeserDas Ende des 2. Weltkrieges jährt sich 2020 zum 75. Mal. Und damit auch das Ende eines finsteren Kapitels, das eher selten thematisiert wird: die Verschleppung von Millionen meist junger Menschen aus den von der Wehrmacht besetzten Gebieten nach Deutschland, wo sie Zwangsarbeit leisten mussten und unter primitivsten Bedingungen meist in Barackenlagern leben mussten. Es gibt keine deutsche Stadt, die nicht eine Karte der Zwangsarbeit zeichnen könnte. Leipzig bekommt jetzt eine. Weiterlesen

Gedenkveranstaltung am 27.Januar

Künstlerische Installation an der Theklaer Straße erinnert künftig an die Namen der Toten

Foto: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Gedächtnis wird eigentlich immer erst konkret, wenn Namen auftauchen und die persönlichen Schicksale zumindest zu erahnen sind. Auch wenn die über 200 Toten, derer mit dem Mahnmal in Leipzig-Abtnaundorf gedacht wird, ihre Geschichte nicht selbst erzählen können. Am Samstag, 27. Januar, wird vor dem Mahnmal eine neue künstlerische Installation eingeweiht, die vielen Opfern erstmals einen Namen gibt. Weiterlesen

Vortrag am 2. März: Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern

Foto: Verlag Ferdinand Schöningh

1941 befahl der Reichsführer-SS und Herr über die NS-Konzentrationslager, Heinrich Himmler, die Errichtung von Bordellen für KZ-Häftlinge. Der Grund dafür waren die ökonomischen Interessen der SS. Die KZ waren nicht nur Orte des Terrors und des Massenmordes, sondern auch Stätten der Zwangsarbeit. Die SS hatte ein gewaltiges Wirtschaftsimperium aufgebaut, das Himmler und seiner SS die finanzielle Unabhängigkeit sichern sollte. Zwangsarbeit war das Rückgrat dieser Wirtschaft. Weiterlesen

15 Jahre Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Eine Interims-Ausstellung erzählt jetzt eindringlich vom „Provisorium“ NS-Zwangsarbeit in Leipzig

Foto: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Bis zum 11. November war die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig noch wegen Umbauarbeiten geschlossen. Aber am 12. November öffnete sie wieder – diesmal mit einer Interims-Ausstellung mit dem Titel „Im Provisorium. NS-Zwangsarbeit in Leipzig und beim Rüstungskonzern HASAG“. Weiterlesen