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Dienstag, 19. Januar 2021

Thema

Hamburg

Martin Dulig kommentiert die Bürgerschaftswahl in Hamburg

Martin Dulig, Vorsitzender der SPD Sachsen, zum Ergebnis der Bürgerschaftswahl in Hamburg: „Herzlichen Glückwunsch lieber Peter Tschentscher und liebe Hamburger SPD. Das ist ein tolles Ergebnis bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg.“

Was hatten vermummte sächsische Polizisten bei G20-Demonstrationen in Hamburg zu suchen?

Man darf es zumindest seltsam nennen, was einige sächsische Polizeibeamte bei den G20-Demonstrationen im vergangenen Jahr in Hamburg so trieben. Aber viel seltsamer noch ist das Schulterzucken der Regierungspartei CDU, die gar nichts dabei findet, dass sich sächsische Polizisten vermummt unter vermummte Demonstranten mischen. Und dann? Eine Anhörung im Innenausschuss des Sächsischen Landtags sollte das am Freitag, 25. Mai, klären.

Welche Rolle spielt eigentlich Gewalt in unserer Gesellschaft und wem nützt sie?

Es liegt zwar ein bisschen knapp vor der Bundestagswahl am 24. September, das wird der Veranstaltung der Gesellschaft für Gemeinsinn e.V. viel Aufmerksamkeit nehmen. Aber der G20-Gipfel in Hamburg fand halt mitten in der Urlaubszeit statt. Und danach haben die Hardliner unter den regierenden Politikern die Diskussion an sich gerissen und damit jeden Protest gegen eine Tagung der Mächtigen in Misskredit gebracht. Also vielleicht doch mal den 21. September im Kalender vormerken.

Sachsens Innenminister weiß nichts über sächsische Randalierer in Hamburg

Nicht nur die AfD blamierte sich nach den Hamburger Krawallen zum G20-Gipfel mit Forderungen, die sächsischen Randalierer zu bestrafen, die da in Hamburg dabei gewesen sein sollen. Auch die Leipziger CDU preschte mit Forderungen in die Öffentlichkeit, die jeden Leipziger vermuten lassen mussten, die Hamburger Krawalle seien im Werk 2 und im Conne Island ausgeheckt worden. Augenscheinlich gut informiert, diese Politiker. Oder doch nicht?

AfD blamiert sich mit Sondersitzung zu den Hamburger Krawallen im Sächsischen Landtag

Für FreikäuferSo nach zwei, drei Jahren Mitarbeit in deutschen Landtagen dürfte man auch von einer neueren Partei wie der AfD erwarten können, dass man dort die simpelsten Funktionsweisen des Staates begriffen hat. Wenn dann trotzdem eine Ausschusssitzung beantragt wird, um irgendwie härtestmögliche Verfolgung noch gar nicht bekannter Täter zu verlangen, dann ist das entweder dilettantisch, Zeitverschwendung oder reine Marktschreierei. So wie gestern im Sächsischen Landtag.

summit policing & Gewollte Gewalt: In Hamburg ist nichts aus dem Ruder gelaufen

„Warum die Höllendemo so schnell eskalierte“, titelte die „Welt“. Andere Medien kopierten die Schlagzeile „Polizeistrategie bei G20-Protesten ‚gescheitert‘“. Übrigens alle mit den hämischen Gänsefüßchen von dpa. Die Gänsefüßchen verpasste die stockkonservative Nachrichtenagentur, weil das dummerweise eine Aussage der Linken war. Wie kann die Linke es wagen, eine deutsche Polizeistrategie für gescheitert zu erklären?

G20-Gipfel: Sächsische Polizisten erhalten Urlaub und Geldprämie

Sächsische Polizistinnen und Polizisten, die zum G20-Gipfel in Hamburg eingesetzt waren, erhalten einen Tag Sonderurlaub und 500 Euro Prämie. Innenminister Markus Ulbig erklärt dazu: „Unsere Polizistinnen und Polizisten haben in Hamburg über mehrere Tage bis an den Rand der Erschöpfung gearbeitet. 22 Kollegen sind während des Einsatzes verletzt worden. Für diese Aufopferung im Dienste der Sicherheit gilt allen meine Anerkennung und mein Respekt.“

Eine FDP-Wortmeldung und die linksradikal genutzten Netzwerke

Da waren wir doch schon etwas verblüfft. Es prasselten etliche Stellungnahmen zu den Hamburger Krawallen ins Redaktionspostfach. Manche überzogen gewaltig. Manche mahnten oder versuchten das Phänomen einfach in die linksradikale Ecke zu schieben. Das ist immer einfach, aber eigentlich keine Lösung. Auch Sachsens FDP versuchte, die ganze Sache irgendwie dort abzulegen.

Trotz Luther-Jahr haben eine Menge Leute nicht mal die Bibel gelesen

Bevor wir hier wieder mit Schuldzuweisungen beginnen, stellen wir einfach fest: Was unsere gesellschaftlichen Konfliktstrategien betrifft, befinden wir uns im Jahre 2017 noch immer vor der Geburt Christi. Seitdem haben mehrere tausend Kriege stattgefunden, aber gelernt haben einige von uns daraus nicht die Bohne. Was in Hamburg sehr schön zu beobachten war. Da hilft keine Talkshow und kein Fingerzeigen. Worum geht es?

Kein „Fest der Demokratie“: Gewollte Eskalation und sinnlose Gewalt in Hamburg

Über eine Woche fanden aus Anlass des G 20-Gipfels in Hamburg Proteste statt. Vom Alternativ-Gipfel über Demonstrationen, Kunstaktionen bis hin zu Aktionen des zivilen Ungehorsams: Die Proteste waren so vielfältig wie deren OrganisatorInnen. Ziel der Proteste war, dem Treffen der 20 wichtigsten Wirtschaftsmächte hinter verschlossenen Türen eine gemeinsame Vision globaler sozialer Gerechtigkeit, ökologischem Wandel und Demokratie entgegenzustellen.

Gastkommentar von Christian Wolff: Gewalt in der Sackgasse

Innenpolitisch war es eine Katastrophe, was sich in den vergangenen Tagen in Hamburg ereignet hat: Hunderte Menschen meinten, Krieg spielen zu müssen. Spielen? Nein, sie machten ernst mit kriegerischer Gewalt, gingen mit äußerster Brutalität und rücksichtslos auf Menschen los und zerstörten fremdes Eigentum. Wie im realen Krieg war ihnen gleichgültig, ob die Menschen, die Opfer ihrer Gewalttätigkeit wurden, irgendetwas zu tun haben mit den vorgeschobenen „politischen“ Begründungen ihres verwerflichen Treibens. Wie im Krieg steht man fassungslos vor so viel Brutalität.

Ein sattes, schnelles Buch mitten aus der Welt der Fahrradkuriere: Pedalpilot Doppel-Zwo

Mit einem richtigen Karacho-Buch hat sich ein neuer Leipziger Verlag zu Wort gemeldet. Neu im doppelten Sinn. 2013 gegründet. Und mit einem Anliegen, das in Zeiten eines völlig überhitzten Bücher-Marktes ganz bewusst auf die Bremse tritt und da ansetzt, wo die großen Verlage in den letzten Jahren allesamt eingespart und outgesourct haben: bei der Betreuung der Autoren. Wer seine Autoren liebt, der betreut sie richtig.

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