Moderne

Die Stadtbibliothek am Wilhelm-Leuschner-Platz. Gebäude mit Säulen und Schriftzug.
·Kultur·Lebensart

Reihe Netzwerk Baukultur: Jahresthema nimmt sich der Leipziger Ostmoderne an

Die Veranstaltungsreihe Netzwerk Baukultur Leipzig startet am kommenden Donnerstag, dem 15. Januar 2026, in das neue Jahr, teilt die Stadt mit. Die Themenabende stehen 2026 unter dem Motto „Ostmoderne – Ein Blick zurück in die Zukunft“. Baubürgermeister Thomas Dienberg lässt zunächst die Diskussionsrunden des vergangenen Jahres Revue passieren, stellt dann die neuen Partner im Netzwerk […]

Cover des Buches.
·Bildung·Bücher

Große Versprechen: Warum die westliche Moderne so heftig angegriffen wird und trotzdem das bessere System ist

Um Religion geht es dem Religionsforscher Detlef Pollack in diesem Buch einmal nicht. Auch wenn der „Glaube“ an die Versprechungen der Moderne schon etwas fast Religiöses hat. Denn sie lebt vom Aufstiegsversprechen an alle Mitglieder der Gesellschaft. Und sie enttäuscht dieses Versprechen für viele, obwohl sie wie keine andere Gesellschaftsformation der Menschheitsgeschichte Wohlstand geschaffen hat. […]

Porträt Jens-Uwe Jopp.
·Bildung·Bücher

Überm Schreibtisch links: Das Ich – ganz romantisch

Jena. Universitätsstadt mit ca. 18.000 eingeschriebenen Studentinnen und Studenten, Regionalligist im Herrenfußball, Zweite Liga bei den kickenden Frauen … und vieles mehr, vor allem beschauliche und pulsierende thüringische Kleingroßstadt im 21. Jahrhundert. Interessant, im besten Sinne. Dass sie die historisch gewichtigen Mitkonkurrenten Weimar, Erfurt und Gotha in meiner Wahrnehmung aus dem Felde schlägt, hängt mit […]

Cover des Buches.
·Bildung·Bücher

Museum der Popmoderne: Tim Preuß’ Versuch, Literaturkritik mäandernd zu erkunden

Wie schreibt man eigentlich Kritik? Und was ist Kritik? Das sind Fragen, die augenscheinlich auch Literaturwissenschaftler wie Tim Preuß bewegen. Geht es nur um „Fundiertes Meckern“, wie Preuß es in seinem ersten Packen „Thesen zur kritischen Kritik“ mäandernd umfragt? Oder geht es um Orientierung für die Leserinnen und Leser? Der Kritiker quasi als Pfadsucher durch […]

Daniel Thalheim: Wilhelm Haller. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Wilhelm Haller: Die zerstörte Feierhalle an der Delitzscher Straße und ihr Leipziger Architekt

So langsam erst wird sich Leipzig wieder bewusst, dass in dieser Stadt bis 1933 auch einmal ein reiches jüdisches Leben pulsierte. Das war zwar seit den Maßstab setzenden Büchern von Bernd Lutz Lange schon bekannt. Aber wirklich präsent ist es im öffentlichen Leben nicht. Auch nicht, wie stark jüdische Architekten wie Wilhelm Haller vor 90 Jahren das Stadtbild veränderten.

Peter Leonhardt: Moderne in Leipzig. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Moderne in Leipzig: Das Buch über die kurze Blütezeit modernen Bauens im Leipzig der 1920er Jahre

Irgendwie wird ja in diesem Jahr überall in Deutschland 100 Jahre Bauhaus gefeiert. Auch Leipzig feiert mit, obwohl Leipzig eher keine Heimatstadt der Bauhaus-Architektur war. Was auch Gründe hat. Sie ähneln den Gründen für das Ende des Bauhauses sowohl in Weimar als auch in Dessau: Die renitenten Ewiggestrigen machten mobil. In Leipzig sorgten sie mit dem Sturz von Stadtbaurat Hubert Ritter auch für ein Ende der hiesigen Moderne.

Modell des Augustusplatzes. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Wie Leipzig zwischen 1945 und 1976 beinah zu einer modernen Vorzeigestadt geworden wäre

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 43Eins, zwei, drei – es ist tatsächlich die vierte Ausstellung zur modernen Leipziger Baugeschichte, die das Stadtgeschichtliche Museum seit dem 16. Mai 2017 zeigt. „Monumental“ hieß die erste zur großen Gründerzeit in Leipzig, gefolgt von „Moderne in Leipzig“ und „Totalitär“, der Bauunwucht der Nazi-Zeit. Und da landet man natürlich irgendwann in der Nachkriegszeit und DDR. Da scheint der Titel „Plan!“ geradezu folgerichtig, oder?

Paul Ernst: Polymeter. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Wenn sich die Sehnsucht nach einer leiseren Welt noch heute so modern liest wie 1898

Der kleine Leipziger Verlag Reinecke & Voß mausert sich in einigen Sparten zum Wieder-Entdecker-Verlag. Das betrifft die Lyrik des Barock genauso wie die Lyrik jener Übergangszeit, die meist „vergessen“ wird, wenn von der „Moderne“ die Rede ist. Die Dichterschule des Arno Holz war schon Thema. Jetzt wird ein Mann gewürdigt, den Holz gern als „seinen Schüler“ begriffen hätte. Dabei hatte Paul Ernst das Zeug, selbst ein ganz Großer zu sein. Er hatte Pech.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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