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Streckenreaktivierung

PRO BAHN kritisiert Reaktivierungsstudie Sachsen: Das Denken für das ganze Schienennetz fehlt

Eine Ecke Kritik hat Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) ja bekommen, als er am 17. August endlich die Studie zur Reaktivierung sächsischer Bahnstrecken vorstellte. Auch der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert ihn – und das durchaus aus fachlichen Gründen. Aber Dulig hatte am 17. August auch etwas gesagt, was in der Diskussion fast immer vergessen wird: ÖPNV wurde vom Bund über die Jahre auch ganz gezielt kaputtgespart, verklausuliert in Phrasen von „Wirtschaftlichkeit“.

Reaktivierung von Bahnstrecken in Sachsen: Warum die alten „Wirtschaftlichkeitsberechnungen“ in die Irre führen

Wie bremst man eigentlich den ÖPNV aus? Ganz einfach: Man zwingt seine Anbieter dazu, Wirtschaftlichkeitsberechnungen vorzulegen, bevor eine Linie überhaupt erst konzipiert und bestellt wird. Eigentlich ein Narrenstreich, der aber wirksam ist, genau das zu verhindern. Auch in Sachsen. Auch das sächsische Verkehrsministerium hat diese Art verkehrten Denkens zur Grundlage gemacht, als es die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken „begutachten“ ließ.

Streckenreaktivierung: Deutsche Bahn leitet Trendwende ein, Sachsen schafft Voraussetzungen für Reaktivierungen

Zu den gestern von der Deutschen Bahn und den Verbänden VDV und Allianz pro Schiene vorgestellten Streckenreaktivierungen erklärt Gerhard Liebscher, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag: „Für uns Bündnisgrüne ist es ein gutes Zeichen, dass die Deutsche Bahn mit den nun vorgelegten Reaktivierungsvorschlägen eine Trendwende einleiten und stillgelegte Bahnstrecken wieder nutzbar machen will.“

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