Zwischen Trauerrede und Bällebad: PIK 7 präsentiert „Wir arbeiten dran: Es könnte auch schön werden”

In der Schaubühne Lindenfels feiert das neue Stück des Kollektivs Pik7 Premiere. Mit bildnerischen, textlichen und theatralen Mitteln widmen sich die drei Leipziger Performerinnen Ulrike Feibig, Martina Hefter und Angelika Waniek dem Sprechstück „Es könnte auch schön werden" von Mitglied Martina Hefter und nähern sich damit dem Themenkreis Alter und Pflege auf künstlerische Weise.
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Wann waren Sie zuletzt in einem Pflegeheim? Wie sind Sie wieder rausgekommen? Sind Sie überhaupt wieder rausgekommen? Was passiert, wenn Sie allein in einem Pflegeheimzimmer sterben? Wie und wo wollen Sie eigentlich sterben? Was, wenn Sie einfach nicht sterben? Pik 7 fragt nach.

Zwischen Trauerrede und Bällebad, zwischen Monolog und Totentanz, zwischen Biografie und Fiktion bewegen sich die drei Performerinnen und blicken auf Alter, Bedürftigkeit und Tod. Ausgangspunkt der aktuellen Arbeit ist der Sprechtext „Es könnte auch schön werden“ von Martina Hefter, erschienen 2018 im kookbooks-Verlag, Berlin.

Das Performancekollektiv Pik 7 besteht aus den Künstlerinnen Ulrike Feibig, Martina Hefter und Angelika Waniek, die in den Bereichen Literatur, bildende Kunst und Performance/Tanz tätig sind. Gemeinsam und gleichberechtigt setzen sie Verfahren und künstlerische Mittel ihrer Arbeitsgebiete miteinander in Beziehung, wobei jedes Mitglied auch die Grenzen zur jeweils anderen Kunstform überschreitet – bzw. wird die Frage nach den Begrenzungen gar nicht erst gestellt. Die Gruppe war bereits mit dem erfolgreichen Stück „Stellen Sie sich vor, Sie haben Hühner, wollen aber Rosen“ 2017 in der Schaubühne Lindenfels zu erleben.

„Wir arbeiten dran: Es könnte auch schön werden” ist eine Produktion von PIK 7 in Kooperation mit der Schaubühne Lindenfels. Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. Zudem gefördert durch die Stadt Leipzig.

Vorverkauf in der Schaubühne, an allen bekannten VVK-Stellen und über www.schaubuehne.com sowie Abendkasse: 15 / 9 (erm.) Euro

Premiere: Fr, 10. Jan | 20 Uhr im Ballsaal der Schaubühne
Weitere Vorstellungen: Sa, 11. Jan | 20 Uhr und So, 12. Jan | 18 Uhr

Die neue Leipziger Zeitung ist da: Wenn Leipziger/-innen träumen

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