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HENN Architekten gewinnen den städtebaulichen Ideenwettbewerb für zwei neue Büro-Hochhäuser an der Parthe

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    Leipzig bekommt zwei neue Hochhäuser. Es sind zwei Bürotürme, die direkt nördlich des Westin-Hotels an der Parthe entstehen sollen. Am Dienstag, 9. Juni, gab der Immobilienentwickler Covivio die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs bekannt. Danach geht HENN Architekten als siegreiches Büro für die Entwurfsplanung eines modernen Hochhauspaares mit insgesamt rund 30.000 m² Bruttogeschossfläche und bis zu 17 Geschossen hervor.

    Die Planung auf dem Grundstück des ehemaligen Löhrs Garten nimmt eine bedeutende Funktion als städtebaulicher Orientierungspunkt und als „Tor zur Innenstadt“ direkt neben der Gerberstraße ein.

    Die achtköpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Jörg Springer und unter Teilnahme der Leipziger Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau hat sich zum Abschluss der zweiten Phase des städtebaulichen Ideenwettbewerbs mit großer Mehrheit für den Siegerentwurf entschieden.

    In der Begründung der Jury heißt es: „Die Jury begrüßt die städtebauliche Setzung von zwei nicht orthogonalen, zueinander verschränkten Türmen, die durch einen zweigeschossigen Sockel verbunden sind. Es resultiert daraus ein offener, multiperspektivischer Stadtraum, der den dominierenden Hauptkörper des Westin-Hotels genauso selbstverständlich einbindet wie die großräumige Ufersituation entlang der Parthe.“

    Entsprechend der städtebaulichen Bedeutung des Standortes an der Parthenstraße/Berliner Straße sowie Gerberstraße hatte das führende europäische Immobilienunternehmen Covivio gemeinsam mit der Stadt Leipzig 2019 einen zweiphasigen städtebaulichen Wettbewerb unter zehn nationalen und internationalen Architekturbüros ausgeschrieben.

    Aufgabenstellung des Wettbewerbs war, neben der städtebaulichen und räumlichen Neuordnung des Areals, die Erstellung eines planerischen Entwurfs für ein modernes Bürogebäude auf dem Grundstück der heutigen Parkplatzfläche des The Westin Hotels. Das Hotel und das dazugehörige Grundstück sind in Besitz der Covivio, die europaweit in den wichtigsten Metropolen im Bereich Büro-, Hotel- und Wohnimmobilien aktiv ist. Dadurch kann der Wert des Grundstücks für die Stadtentwicklung und damit auch für Covivio genutzt werden.

    Prof. Jörg Springer, Dorothee Dubrau und Norman Weichhardt mit dem Siegermodell von HENN Architekten vor dem Westin Hotel. Foto: Covivio / Stefan Hoyer
    Prof. Jörg Springer, Dorothee Dubrau und Norman Weichhardt mit dem Siegermodell von HENN Architekten vor dem Westin Hotel. Foto: Covivio / Stefan Hoyer

    „Covivio verfolgt mit Büros, Hotels und Wohnimmobilien in europäischen Innenstadtlagen immer das Ziel, die sich ändernden Bedürfnisse in den Bereichen Arbeiten, Reisen und Wohnen umzusetzen und einen Mehrwert für die Nutzer zu schaffen“, erklärt Marcus Bartenstein, Co-CEO Covivio Deutschland. „Unsere Expertise erstreckt sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Immobilienprojekts: vom Entwurf über die technische Entwicklung bis hin zum Asset- und Property-Management.“

    „Mischgenutzte, lebendige Immobilien in funktionierenden Quartieren sind das Ergebnis dieser Denkweise von Covivio“, ergänzt Norman Weichhardt, Geschäftsführer Development Covivio Deutschland. „In enger Abstimmung mit den Planungsbehörden werden wir auf Basis des Siegerentwurfs prüfen, ob ein offenes, modernes Bürohochhaus realisiert werden kann, das den zukünftigen Nutzern sowie den Leipzigern moderne Büroflächen und darüber hinaus eine lebendige Erdgeschossfläche mit kleinen Cafés, Nahversorgern und kleinflächigem Einzelhandel, dem klassischen Leipziger Laden, bieten kann.“

    Der Siegerentwurf des Architekturbüros HENN geht aus dem zweistufigen anonymisierten Wettbewerb hervor, der in der finalen Phase fünf Entwürfe zur Auswahl präsentierte. Prof. Jörg Springer (Springer Architekten, Berlin), Vorsitzender des Preisgerichts, kommentiert dazu wie folgt: „Gemeinsam mit dem Hotel Westin gelingt durch die zwei, durch einen Sockel verbundenen Türme ein typologisch überzeugendes Ensemble. Zeitgemäßes und die Nachkriegsmoderne finden in einer selbstverständlichen Form zueinander.“

    Auch vonseiten der Stadt Leipzig zeigt man sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Wettbewerbs. Dorothee Dubrau, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Leipzig, dankt allen teilnehmenden Büros, die sich mit großer Expertise und hohem Detailgrad mit der Wettbewerbsaufgabe auseinandergesetzt haben.

    „Mit der eigenständigen Form der beiden Baukörper setzt das Hochhauspaar ein in die Zukunft weisendes Zeichen für die Entwicklung der Stadt Leipzig. Der neue, einladende öffentliche Raum an der Uferstraße ist ein gelungener Auftakt der künftigen Entwicklung in diesem Bereich“, sagt Dorothee Dubrau abschließend.

    Nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens plant die Stadt Leipzig in Kürze eine öffentliche Ausstellung der Entwürfe im Rathaus. Seitens Covivio wird man nun an einer entsprechenden Machbarkeitsstudie für das Projekt arbeiten.

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