2009. Was kommt? – Vielleicht doch das Auto mit Lithium-Ionen-Zelle?
Redaktion
05.01.2009
Foto: Dörthe Stanke
Benzin ist – mancher dankt ja der Finanzkrise dafür – billiger geworden. Das wird nicht so bleiben. Erst recht, wenn die Anbeter der "Globalisierung" wieder Kredite und Oberwasser bekommen. Dann wird das Thema alternativer Antriebe notwendig wieder aktuell. Und Sachsen könnte dabei sein.
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Evonik Industries und Autobauer Daimler haben zum Jahresende 2008 beschlossen, gemeinsam die Entwicklung und Produktion von Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos voran treiben. Daimler hat sich dazu auch an der Evonik-Tochterfirma Li-Tec beteiligt, die bereits in Kamenz Lithium-Ionen-Zellen für automobile Anwendungen entwickelt und produziert.
"Kamenz schreibt die Geschichte der Batterietechnologie neu", befeuert Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich die Vorfreude auf die neue Art des Tankens. "Lithium-Ionen-Zellen haben das Potential, zu einer Schlüsseltechnologie bei alternativen Antrieben und damit zu einem echten Jobmotor für Sachsen zu werden."
Der Freistaat profitiere einmal mehr von seiner Stärke in Forschung und Innovation. Gerade für den Automobilstandort Sachsen sei der Einstieg in klimaneutrale Antriebssysteme von überragender strategischer Bedeutung. Das Automobil werde nur eine Zukunft haben, wenn die Antriebstechnik von Öl und Gas unabhängig wird. In der Automobilindustrie stehe die zweite Revolution bevor: der Einstieg ins Elektroauto. Diese neue Technologie werde viele Arbeitsplätze gerade im Autoland Sachsen schaffen.
Foto: Dörthe Stanke
Das gelte auch für den ganzen Bereich der Energie- und Umwelttechnik: Er schafft Arbeitsplätze.
Nach Ansicht von Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk hat "Kamenz damit beste Voraussetzungen, einer der führenden Standorte für die Entwicklung und für die Serienfertigung von Lithium-Ionen-Zellen für Elektroautos in Europa zu werden".
"Besonders erfreulich ist für mich, dass sich die Zahl der Arbeitsplätze in Kamenz mittelfristig von derzeit etwa 100 auf etwa 1.000 verzehnfachen soll", sagt er. "Für den Technologiestandort Sachsen eröffnet sich ein weiteres Wachstumsfeld in einem vielversprechenden Markt, der vor dem Hintergrund der Klimaproblematik und der Verknappung fossiler Energieträger zunehmend attraktiver wird."
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Am 6. Juni 2012 lädt die Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) gemeinsam mit der Firma Würth Elektronik zu einem Industrieseminar in die Hochschule ein. Von 09:00 bis 15:00 Uhr werden in diesem praxisnahen Seminar Themen der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) diskutiert. mehr…
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