Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche




Tagesübersicht Leipziger Internet Zeitung
Alle Nachrichten von: heute | gestern | vorgestern

Dresdner Abhörskandal: Datenschutzbeauftragter geht mit Sachsens Behörden hart ins Gericht

Redaktion
Datenschutzbeauftragter Andreas Schurig.
Datenschutzbeauftragter Andreas Schurig.
Foto: www.saechsdsb.de
Der Handyabhörskandal anlässlich der Demos in Dresden im Februar 2011 war einer der bundesweit größten Masseneingriffe in die persönlichen Rechte von Bürgern. Das bestätigt jetzt auch der aktuelle Bericht des Sächsischen Datenschutzbeauftragten Andreas Schurig. Demnach war die Abhöraktion eindeutig rechtswidrig.

Anzeige

Schurig kritisiert in seinem Bericht neben Polizei und Staatsanwaltschaft auch das Verhalten von Justiz- und Inneministerium. In seinem Bericht meldet Schurig erhebliche Bedenken an, ob eine ausreichende rechtsstaatliche Prüfung der Erforderlichkeit der Strafverfolgungsmaßnahme und die notwendige umfassende Abwägung seitens der Polizei sowie der Staatsanwaltschaft im Hinblick auf das Strafverfolgungsinteresse, die Grundrechtseingriffe und die große Anzahl Betroffener stattgefunden habe.

So erscheint ihm die gesamte Maßnahme in Hinblick auf Begründung, Verhältnismäßigkeit, Tiefe und Ausmaß der Datenverarbeitung fraglich. Zuvor hatte der Sächsische Datenschutzbeauftragte die Polizeidirektion Dresden, das Landeskriminalamt, letztere Behörde wegen der Datenverarbeitung von rund 900.000 Verkehrsdatensätzen, etwa 258.000 Rufnummern und fast 41.000 Bestandsdaten in einem weiteren Ermittlungsvorgang, sowie die Staatsanwaltschaft Dresden jeweils nach § 29 des sächsischen Datenschutzgesetzes beanstandet.

Johannes Lichdi: Ich bedanke mich für den ausführlichen und sorgfältigen Bericht des Datenschutzbeauftragten 
Johannes Lichdi: Ich bedanke mich für den ausführlichen und sorgfältigen Bericht des Datenschutzbeauftragten 
Foto: Matthias Weidemann (Archiv)

Bemerkenswert sind auch die Ausführungen zum Zustandekommen der richterlichen Anordnung der Funkzellenabfrage. Die Staatsanwaltschaft Dresden hatte ihren Antrag auf Genehmigung einer Funkzellenabfrage bereits als vorformulierten Beschluss des Amtsgerichts mit dessen Briefkopf beim Amtsrichter vorgelegt, der diesen dann einfach unterschrieben hatte. Eine ordentlich Ohrfeige für die Dresdner Polizei- und Justizbehörden. Das sehen auch die Vertreter der im sächsischen Landtag sitzenden demokratischen Parteien so.

Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Ich bedanke mich für den ausführlichen und sorgfältigen Bericht des Datenschutzbeauftragten, Herrn Schurig. Er entlarvt die rechtlich haltlosen Beschönigungen der Minister Markus Ulbig und Dr. Jürgen Martens, mit der diese die Öffentlichkeit bisher über eine der bundesweit größten Masseneingriffe in die Kommunikations-, Versammlungs- und Religionsfreiheit beschwichtigt hatten. Die Minister müssen endlich die Rechtswidrigkeit der Funkzellenabfragen gegen bekannt Unschuldige eingestehen und daraus die von Schurig geforderten Konsequenzen ziehen. Das Verfahren zur Funkzellenabfrage kann nur als Karikatur des Rechtsstaats bezeichnet werden. Offenbar fehlt es an der erforderlichen Sensibilität für den Schutz unserer Grundrechte."

Lichdi fordert weiter: „Die Staatsregierung muss jetzt alles veranlassen, um die eingetretenen Grundrechtsbeschädigungen nicht weiter anwachsen zu lassen. Ich fordere Justizminister Dr. Martens auf, dafür zu sorgen, dass die unschuldig Betroffenen unverzüglich benachrichtigt werden und deren Daten nicht in weitere Dateien überführt sondern gelöscht werden. Die hilfreichen Vorschläge des Datenschutzbeauftragten zu einer Änderung der Strafprozessordnung werden wir prüfen."


Martin Dulig: Der Bericht des Datenschutzbeauftragten ist äußerst aufschlussreich.
Martin Dulig: Der Bericht des Datenschutzbeauftragten ist äußerst aufschlussreich.
Foto: SPD-Fraktion/spd-sachsen.de
In die gleiche Kerbe schlagen Martin Dulig, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag und Sabine Friedel, innen- und rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion: „Der Bericht des Datenschutzbeauftragten zur sogenannten Handydaten-Affäre ist äußerst aufschlussreich. Und erschreckend. Unterm Strich bleibt eine klare Feststellung: Die sächsischen Behörden haben rechtswidrig gehandelt. In massiver Weise. Und was noch schlimmer ist: Sie haben kaum Unrechtsbewusstsein, sondern verteidigen ihr rechtswidriges Handeln. Insbesondere die im Bericht enthaltenen Stellungnahmen der Staatsanwaltschaft Dresden und des Landeskriminalamtes erschüttern. Die Behauptungen darin sind abbügelnd, vernagelt und zum Teil hanebüchen. Die zuständigen Staatsminister Martens und Ulbig müssen Konsequenzen ziehen und dringend ihre Häuser aufräumen! Der Bericht macht auch deutlich, dass es entgegen mancher Erwartung nicht allein die Polizeidirektion Dresden war, die Sensibilität gegenüber unserer Rechtsordnung vermissen ließ."

Weiter heißt es in der Einschätzung der beiden SPD-Mitglieder: "Auch die Staatsanwaltschaft Dresden und das LKA Sachsen sind weit über das Ziel und alle Verhältnismäßigkeit hinausgeschossen. Vor diesem Hintergrund wird einmal mehr deutlich, dass die Strafversetzung des Polizeipräsidenten Hanitsch ein übles Bauernopfer war. Eine Reihe von Fakten war durch die Aufklärungsarbeit der Opposition bereits bekannt. Der Bericht enthält jedoch noch weitere besorgniserregende Neuigkeiten: So wurden mit der Funkzellenabfrage erhobene Daten nicht nur in Verfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz rechtswidrig verwendet. Sie wurden auch herangezogen für Verfahren wegen Sachbeschädigung und sogar Beleidigung. Das ist eine eklatant missbräuchliche Verwendung, die keinesfalls von § 100 g Abs. 2 Satz 2 StPO gedeckt ist. Die SPD-Fraktion erwartet eine ausführliche Stellungnahme der Staatsregierung - mündlich zur nächsten Plenarsitzung und schriftlich in Reaktion auf den Bericht des Datenschutzbeauftragten. Die heute bekannt gewordenen Fakten verlangen eine intensive Aufarbeitung.“

Der Vorsitzende der Fraktion Die Linke Dr. André Hahn sieht sich betätigt.
Der Vorsitzende der Fraktion Die Linke Dr. André Hahn sieht sich betätigt.
Foto: Linksfraktion Sachsen
Der Vorsitzende der Fraktion Die Linke Dr. André Hahn sieht sich ebenfalls betätigt und meint: „Es war richtig, die „Handygate“-Bewertung nicht parteipolitisch motivierten Stellen zu überlassen und wie von uns gefordert an Sachsens obersten Datenschützer zu übergeben. Andreas Schurig hat die beispiellose Massenerhebung von Mobilfunkdaten im Umfeld des Versammlungsgeschehens im Februar in Dresden sachlich analysiert und - ebenso wie Die Linke - deren Unverhältnismäßigkeit und teilweise Rechtswidrigkeit klar festgestellt. Der Bericht belegt auf bizarre Weise die tatsächliche Existenz einer speziellen „Sächsischen Demokratie“ und bescheinigt den Ermittlungs- sowie Strafverfolgungsbehörden und damit auch den für sie verantwortlichen Ministerien, kollektiv versagt zu haben.

Schurigs Kritik zielt neben Polizei und Staatsanwaltschaft auch ganz deutlich auf das Justiz- und Innenministerium. Ohne das Zusammenspiel der Genannten wäre das einer Rasterfahndung gleichkommende Erfassen von mehr als einer Million sogeannter Handy-Verkehrsdatensätze von Demonstranten, Unbeteiligten und geschützten Berufsgruppen überhaupt nicht möglich gewesen. Folglich haben alle administrativ und ausführend Beteiligten Konsequenzen zu ziehen. Die in einer Art Vorahnung der verheerenden Bewertung durch den Datenschützer vorige Woche im Kabinett beratene Bundesratsinitiative kann da nur ein erster Schritt sein. So ist bis heute nicht bekannt, wessen Daten „eingefangen“ wurden und was damit geschieht. Auch propagieren Koalition und Staatsregierung unverdrossen weiter die Rechtmäßigkeit der Funkzellenabfragen vom Februar in Dresden und begründen dies nach wie vor mit der Verfolgung erheblicher Straftaten, was bei 1 Mio. Datensätzen jedoch höchst abenteuerlich erscheint. Zudem ist die Staatsregierung den Beleg derlei schwerer Straftaten bis heute schuldig geblieben.

Ich fordere Innenminister Ulbig und Justizminister Martens auf, die Forderungen des Datenschutzbeauftragten schnellstens umzusetzen und die rechtlichen Grundlagen dafür zu schaffen, dass sich eine Verletzung des Datenschutzes wie im Februar in Dresden geschehen, keinesfalls wiederholen kann. Zudem müssen die im Zuge der Handyaffäre gesammelten Daten all derer, gegen die kein schwerer Straftatverdacht vorliegt, umgehend gelöscht werden. Ich erwarte ebenso wie der Datenschutzbeauftragte, dass diejenigen, deren Bestandsdaten gespeichert wurden, umgehend zu informieren sind. Selbstverständlich ist das Parlament umfassend und zeitnah über sämtliche, mit den Funkzellenabfragen im Zusammenhang stehende Schritte zu informieren.“

Mit Einschränkungen schließt sich selbst die CDU in Person des rechtspolitischen Sprechers der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Marko Schiemann, der Kritik an. Und auch aus Berlin hagelt es von Seiten der Leipziger Bundestagsabgeordneten Daniela Kolbe (SPD) Kritik. Marko Schiemann (CDU) zum Bericht des Datenschutzbeauftragten: „Die Staatsregierung hat bereits sehr schnell mit einer Bundesratsinitiative darauf gedrängt, dass die Voraussetzungen für eine Funkzellenabfrage präzisiert werden. Ungeachtet dessen sind die Ermittlungsbehörden aufgerufen, die Kritik des Datenschutzbeauftragten ernst zu nehmen. Wenn die Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt worden ist, dann müssen dies alle an Strafermittlungsverfahren Beteiligten - von der Polizei über die Staatsanwaltschaft bis zum Richter - künftig berücksichtigen. Dies ist offenbar im Zuge der Ermittlungen der Gewaltausschreitungen im Februar dieses Jahres nur unzureichend erfolgt."

Daniela Kolbe fordert weiterhin umfassende Aufklärung.
Daniela Kolbe fordert weiterhin umfassende Aufklärung.
Foto: bundestag.de
Nach diesen Worten, versucht Schiemann dann jedoch den Vorgang wieder ins CDU-Licht zu setzen: "Ein Richter hat etwas genehmigt, was sich im Nachhinein als unverhältnismäßig erwiesen hat. Gleichwohl darf dabei das Instrument der Telekommunikationsüberwachung auch in Zukunft nicht infrage gestellt werden. Für künftige Einsätze dieses Instrumentes muss allerdings ein Datenreduzierungskonzept entwickelt werden. So können die erfassten Daten auf ein zur Strafverfolgung erforderliches Maß beschränkt werden. Ich warne aber davor, die Arbeitsfähigkeit der Ermittlungsbehörden unerträglich zu erschweren. Denn nach wie vor dürfen wir nicht vergessen, dass Polizei und Justiz mit ihrer Ermittlungsarbeit auf ein in Dresden noch nie dagewesenes Demonstrationsgeschehen reagiert haben. Und wir dürfen nicht zulassen, dass die Urheber der Gewalteskalation ungeschoren davonkommen. Die Gewalttäter gehören angeklagt und nicht die Ermittler.“

Denn Daniela Kolbe spricht heute von einem Ablenkungsmanöver von Ulbig und Martens und fordert umfassende Aufklärung: „Der Bericht des Sächsischen Datenschutzbeauftragten Andreas Schurig zeigt, dass die Handydatenaffäre noch schwerer wiegt als bisher angenommen. Die sächsischen Behörden haben bei der Erhebung von und beim Umgang mit den Funkzellendaten im Umfeld des 19. Februar den Boden der Verhältnismäßigkeit und damit möglicherweise auch den der Rechtmäßigkeit vielfach verlassen. Die Bundesratsintiative der sächsischen Staatsregierung entpuppt sich wie erwartet als ein reines Ablenkungsmanöver. Wenn Innenminister Ulbig und Justizminister Martens denken, damit könnten sie die Aufarbeitung umgehen, haben sie sich geirrt. Die skandalösen Vorfälle massenhaften Missbrauchs von Handydaten in diesem Jahr und auch in den vorigen Jahren müssen umfassend aufgeklärt werden!“

Der Sächsiche Datenschutzbeauftragte:
www.saechsdsb.de



Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks




Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Lok-Präsident Notzon zum Kronhardt-Rücktritt: „Wir gleiten nicht ins Chaos ab“

Präsident Notzon: "Lok ist wie jeder andere Oberligist finanziell sehr knapp genäht."
Nach dem überraschenden Rücktritt von Lok-Trainer Willi Kronhardt hat beim 1. FC Lok Ernüchterung Einzug gehalten. Präsident Michael Notzon rekapituliert noch einmal für L-IZ.de die Ereignisse am Sonntagvormittag und bezieht Stellung zur Finanzsituation des Vereins. mehr…

Am 22. Mai Film und Diskussion in der naTo: „Wir weigern uns Feinde zu sein“

Wir weigern uns Feinde zu sein
Ein Film über eine einzigartige Begegnungsreise durch die Krisenregion Nahost ist am Dienstag, dem 22. Mai, um 19:30 Uhr der naTo, Karl-Liebknecht-Str. 8, zu sehen. Für den Film „Wir weigern uns Feinde zu sein“ begleiteten Stefanie Landgraf und Johannes Gulde zwölf deutsche Jugendliche. mehr…

Am 23. Mai: Podiumsdiskussion „Todesfalle Syrien – Aufstand der Hilflosen“ und Ausstellungseröffnung „Syrien 1986“

Am Mittwoch, dem 23. Mai um 19:30 Uhr wird Wolfgang Tiefensee, MdB (SPD), im BüroCafé Tiefensee, Gottschedstraße/Ecke Zentralstraße in Leipzig, mit Günter Gloser, MdB (SPD), Staatsminister a.D., Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und Berichterstatter der SPD-Fraktion für den Nahen und Mittleren Osten, über den Aufstand in Syrien und die Auswirkungen auf die Region sowie den „Arabischen Frühling“ sprechen. mehr…

Ausschreiben, so lange das Geld reicht: Schienenpersonennahverkehr mitten in der Vergabespitze

Nahverkehrszug im Leipziger Schienennetz.
Eine Riesenanspannung auf dem Markt hat Frank Sennhenn, Vorstandschef der DB Regio AG, ausgemacht. Denn der Schienenpersonennahverkehr befinde sich inmitten einer „Vergabespitze“. Zwischen 2012 und 2014 werden insgesamt 260 Millionen Zugkilometer ausgeschrieben. Zwischen 2014 und 2017 werden weitere 100 Millionen folgen. mehr…

Filmpremiere in der Schaubühne am 24. Mai: „Aber das Leben geht weiter“

Karin Kaper mit Mutter und Tante.
Am Donnerstag, dem 24. Mai, 19:00 Uhr begrüßt die Schaubühne zur Filmpremiere von "Aber das Leben geht weiter" die Regisseurin Karin Kaper. In ihrem Dokumentarfilm setzen drei polnische und drei deutsche Frauen, deren Familiengeschichte sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf dramatische Art kreuzte, bewusst persönlich zum Thema „Flucht und Vertreibung“ ein Zeichen der Annäherung. mehr…

Verhandlungen zum sächsischen Finanzausgleich: Ein paar Bonbons für alle

Ein paar Bonbons für die sächsischen Kommunen.
Am Ende hat wieder der Finanzminister gewonnen. Nicht nur den anderen Ministern gegenüber hat Georg Unland (CDU) den längeren Hebel in der Hand und kann die Richtung per Finanzzuweisung dirigieren, auch gegenüber Städten, Gemeinden und Landkreisen in Sachsen gibt er die Richtung vor. Und so hieß es am Freitag, 18. Mai, wieder einmal im Unland-Stil: „Wir sorgen vor!“ mehr…

Gemeinsam etwas bewegen: Freiwilligenagentur lädt zum 1. Ehrenamtscafé im Leipziger Zentrum ein

Die Freiwilligen-Agentur Leipzig lädt am Dienstag, 22. Mai, Bürgerinnen und Bürger, die sich für ein Ehrenamt interessieren, herzlich zum Ehrenamtscafé in ihre Räumlichkeiten am Dorotheenplatz 2 ein. Von 16:00 bis 18:00 Uhr stellen fünf gemeinnützige Einrichtungen ihre ehrenamtlichen Angebote vor: Bürgerverein Kolonnadenviertel e. V., Durchblick e. V., Bürgerverein Waldstraßenviertel e. V., Jugendpresse e. V. und Caritasverband Leipzig e. V. mehr…

Anmeldung bis 21. Mai möglich: Industrieseminar Elektromagnetische Verträglichkeit an der HfTL

Industrieseminar Elektromagnetische Verträglichkeit.
Am 6. Juni 2012 lädt die Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) gemeinsam mit der Firma Würth Elektronik zu einem Industrieseminar in die Hochschule ein. Von 09:00 bis 15:00 Uhr werden in diesem praxisnahen Seminar Themen der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) diskutiert. mehr…

Adolf Südknecht am 24. Mai im Horns Erben: Seifenoper-Impro-Schau, Kapitel 4

Adolf Südknecht.
Am Donnerstag, 24. Mai, gibt es im Kulturclub „Horns Erben“, Arndtstraße 33, die nächste Show "Adolf Südknecht - The improvised alternative-history-show". Untertitel: Eine Kneipiersfamilie improvisiert die potenzielle Chronik des Südmeilen-Kiezes. Diesmal gibt's Folge 4: „Menschen, Messe, Megastadt!" mehr…

SG LVB vs. Münster 33:26 - Der Spieler des Jahres ist bester Mann

Tommi Sillanpää - der LVBer des Jahres.
Tommi Sillanpää hat die SG LVB am Samstag vor 250 Zuschauern im letzten Saisonspiel zum 33:26 (19:10)-Sieg gegen die TSG Münster geschossen. Im Anschluss wählten ihn Fans, Mannschaft und Trainerteam sogar zum LVB-Spieler des Jahres - eines Jahres, in dem aus blaugelber Sicht vieles passte. mehr…

Stricken darf wieder Kunst sein: Farbenspiel mit verkürzten Reihen

Maschenzauber: Farbenspiel mit verkürzten Reihen.
Zwei links, zwei rechts - wie langweilig! Mit Wolle kann man noch ganz andere Sachen machen. Mit Ruth Kindla hat der Buchverlag für die Frau jetzt eine Autorin ins Programm genommen, die das Stricken mit farbigen Garnen zu einer Kunst entwickelt hat. Ihre Geheimwaffe: verkürzte Reihen. Das Wichtigste, was man zum Funktionieren der verkürzten Reihen wissen muss, ist die Technik der Wendemasche. Rätsel über Rätsel. mehr…

Am 21. und 22. Mai im Lofft: Werkstattbühne „Nachdenken über Christa T.“

In dem ca. 90 minütigen Solo-Programm wird der Roman „Nachdenken über Christa T.“ von Christa Wolf auf eine Sprecherin und eine Leinwand übertragen. Sprache wird ein Mittel des Bewusstseins, die handelnde Stimme wird ein aktives Medium, dass den Zuschauer verführen will, ihm auf seinem Erkenntnisweg zu folgen. mehr…

Bittenfeld vs. SC DHfK 25:29 - Die stabilste Leistung seit Wochen

Lukas Binder, SC DHfK.
Das vorletzte Saisonspiel endete wieder mit einem Sieg für den SC DHfK. Nach sieben Auswärtsspielen ohne Sieg in Folge gewannen die Grünweißen mit 29:25 (14:11) beim TV Bittenfeld. Die Mannschaft von Trainer Uwe Jungandreas bestimmte das Spiel über weite Strecken und lieferte eine stabile Leistung ab. mehr…

Schweinevogel von Schwarwel (156): Aufprall

Täglich gehts voran, man strebt und lebt nach vorn. Vollgas, Sommer wie Winter, keine Zeit zur Besinnung. Schön so eigentlich, bevor man noch auf dumme Gedanken kommt, einfach weiter, weiter, weiter. mehr…

Der Stadtrat tagte: Leipzig unterstützt Kampagne „Alle bleiben“ – NPD-Stadtrat ufert aus

Die Stadt Leipzig wird die Kampagne „Alle bleiben“ unterstützen, so beschloss es der Stadtrat am 16. Mai. Bei dieser Kampagne geht es vor allem um das humanitäre Bleiberecht für langjährig in Deutschland geduldete Roma aus den Teilrepubliken des ehemaligen Jugoslawien. Bei solch einem Thema rings um menschliche Schicksale konnte sich der NPD-Stadtrat Klaus Ufer nicht zurückhalten und meldete sich prompt zu einem Redebeitrag (siehe Audio). mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Anzeigen.
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Aktuelle Dossiers.
Anzeigen.
Leipziger Leselust Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher Leipziger Autoren und Verlage.
Link-Tipps.
Bildblog