Leserbrief zu 2013 - was kommt: Die 3. Internationale Demokratiekonferenz in Leipzig
Redaktion
01.01.2013
Die Gedenksäule auf dem Nikolaikirchhof.
Foto: Ralf Julke
Von Dr. med. Hanns Boerner: Die in Ihrem wohltuend kritischen Artikel beschriebenen Pläne für eine neue Demokratie-Konferenz interessieren mich, weil ich bereits vor 15 Jahren für Leipzig die Errichtung eines „Theaterforums“ (nicht gemeint Forumtheater von Agosto Boal) ausgearbeitet hatte, dessen Aufgabe sein sollte, dem Publikum einen geschützten Raum zur Verfügung zu stellen, in dem "Dialog" ermöglicht und gefördert werden könnte.
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Dialog zwischen Personen , die an Zeitfragen interessiert wären, dabei öffentlich angebotene Theaterstoffe als Ausgangsthema und Bezug für solche Gespräche nützen würden. Die historische Situation nach der Wende hätte damals sowohl Ost/West-Gedanken als auch eben neue Demokratie-Möglichkeiten bereitgehalten. Unser Vorschlag konnte sogar Herrn Girardet schriftlich und mündlich unterbreitet werden, der allerdings das Überangebot an Kultur und die dafür begrenzten Fördermöglichkeiten in Leipzig als Hinderungsgrund plausibel machte.
Sie argumentieren, daß vor aller Demokratie Bereitschaft und Fähigkeit zu Dialog stehen muß, das bedeutet zu Gesprächen mit der Bereitschaft, Konsequenzen folgen zu lassen. Aus wenigen Quellen kommt immer mal wieder diese Einsicht. Aber, wie Sie anhand der bisherigen „Demokratiekonferenz“ beklagen, ohne echte Nachhaltigkeit. Die Forderung verlangt offensichtlich sehr viel vom Menschen und müßte meines Erachtens mithilfe einer ständigen Einrichtung dauernd und immer wieder erhoben werden, wobei auch didaktische Hilfen zum Gesprächführen zu erwägen wären.
Zum Artikel vom 31. Dezember 2012 auf L-IZ.de 2013 - was kommt: Die 3. Internationale Demokratiekonferenz in Leipzig
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Am Mittwoch, 19. Juni, hielt Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich die erwartete Regierungserklärung zum Hochwasser. „Das Hochwasser hat aber auch deutlich gezeigt, dass Sachsen aus der Flut im Jahr 2002 gelernt hat und vieles viel besser funktioniert hat", sagte er. Aber auch: Der Kampf mit den Naturgewalten lehre Demut und mache deutlich, dass es keinen absoluten Schutz gebe. Aber lernt er was draus? - Die Opposition zweifelte in ihren Rede-Beiträgen unüberhörbar deutlich. mehr…
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Am Mittwoch, 19. Juni, debattierte der Sächsische Landtag zu den Hochwasserfolgen im Freistaat. Eigentlich hat die Flut kein Umdenken bewirkt. Die regierende Koalition von CDU und FDP findet die Errungenschaften bei Deichen und Technischen Anlagen vorbildlich. Dass der rein auf technische Bauten fixierte Aufwand Kritik findet, hat nicht nur in Leipzig zu einigen irrationalen Reaktionen geführt. mehr…
Für Dienstag, den 2. Juli von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr laden die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters und der Arbeitsagentur Leipzig, Bärbel Hutschenreiter und Annette Denkert, interessierte Frauen und Männer ins Café Yellow im Haus Steinstraße 18 zu einer offenen Gesprächsrunde rund um den beruflichen Wiedereinstieg ein. mehr…
Wer kennt sie nicht, die wohl leidenschaftlichste und und gleichzeitig traurigste Liebesromanze der Weltliteratur? Ein alter Streit zwischen den Häusern Capulet und Montague ist Ausgangspunkt dieser Geschichte. Provoziert durch Tybalt lodert der Familienzwist aufs neue auf und ruft Prinz Escalus von Verona auf den Plan. Er verlangt unter Androhung der Todesstrafe ein Ende der Fehde zwischen den beiden Familien. mehr…
Am Sonntag, 23. Juni, lädt das Museum für Druckkunst Leipzig um 12 und 15 Uhr zu einem Vortrag mit anschließendem Künstlergespräch. Der Gernsheimer Künstler und Lithograf Mario Derra ist zu Gast im Museum und stellt seinen noch bis 30. Juni im Museum ausgestellten 21-teiligen Holzschnitt-Zyklus „Peter Schöffer und die Entfaltung der beweglichen Lettern“ (2003-2010) vor. mehr…
Die BUND Regionalgruppe Leipzig und das Kontaktbüro “Wolfsregion Lausitz” laden am 24. Juni um 18:00 Uhr zu einem bilderreichen Vortrag zum Thema „Wölfe in der Lausitz“ in das Café des Hauses der Demokratie Leipzig ein. Vor über 100 Jahren, am 27. Februar 1904, wurde der letzte freilebende Wolf Deutschlands in der Lausitz erschossen. Furcht, Nahrungskonkurrenz und Dämonisierung sorgten dafür, dass diese faszinierenden Räuber in Deutschland bis zur völligen Ausrottung gejagt wurden. mehr…
Der Vorentwurf des Bebauungsplanes für ein rund 55 Hektar großes Gebiet in Lützschena-Stahmeln zwischen der Bundesstraße 6 im Norden und der Halleschen Straße im Süden ist zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung freigegeben. Das Areal soll als Gewerbegebiet entwickelt werden. Die genaueren Modalitäten der Öffentlichkeitsbeteiligung werden gesondert bekannt gemacht. mehr…
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Mit ihm hatte wohl kaum einer gerechnet. Als die Kandidaten für den Posten des Sozialbürgermeisters heute im Leipziger Stadtrat benannt wurden, tritt NPD-Mann Klaus Ufer vor: „Ich nominiere Winfried oder Wilfried Meißner.“ Oberbürgermeister Burkhard Jung fragte nach: „Ja, wie denn nun?“ Er heißt Wilfried Meißner. „Entschuldigung, ich war mir nicht sicher“, so Ufer. mehr…
Eine Boulevardzeitung mit großen Buchstaben hat gestänkert: Der Leiter der Branddirektion Leipzig, Karl-Heinz Schneider, war während des Hochwassers im Urlaub. Angeblich habe er am Balaton Badeferien gemacht. So ein Skandal, oder? mehr…
Die Edouard-Manet-Schule wird stärker als bisher als die Grundschule der Stadt Leipzig für die Ausbildung der Thomaner-Anwärter positioniert. Dies beschloss der Stadtrat auf seiner heutigen Sitzung. „Wir sind nicht gegen eine private Grundschule auf dem Campus des Forum Thomanum, stellte Stadtrat Stefan Billig (CDU) fest. „Wir sind für beides, nämlich auch für eine Grundschule in kommunaler Trägerschaft.“ Beide sollten nicht in Konkurrenz stehen sondern in Symbiose. Die Elternvertreter wüssten dies. mehr…