Anzeige

Anzeige
Artikel aus der Rubrik Theater

"Da stehen dann Spiegel auf der Bühne und wir laden uns selbst ein und aus"

Tanners Interview mit dem Leipziger Theatervordenker und Regisseur Olav Amende

Foto: Volly Tanner

Um die eigene Position zu hinterfragen braucht es hin und wieder Gespräche. Einfach sagen: "Das ist Mist!" kann jedermensch. Doch warum sich dieses Statement durch die logischen Beweggründe bohrt, sollte eben auch eruiert werden. Denkanstöße bietet hier, besonders beim Thema Theater in Leipzig, das Treffen von Theatervordenker und Regisseur Olav Amende mit Volly Tanner, der sich eben gern selber eine Meinung bildet. Bildet Euch doch einfach mit. Anmelden und weiterlesen.

"Zeit heilt alle Wunden sprach der Henker"

Tanners Interview mit dem Theaterdirektor des Kabarett SanftWut Ingolf Serwuschok

Foto: Andy Koll

25 Jahre einen Kulturbetrieb aufrechtzuerhalten, der sich mit Satire die Butter aufs Brot schmiert, scheint in der Jetztzeit fast eine Heldentat. Schließlich ist Häme und Hetze allerorten, da entwöhnt sich der Mensch leicht des gutgemachten Spotts. Tanner traf Ingolf Serwuschok, den Chef im Ring. Weiterlesen.

Satire-Kult

L-IZ-Ticketverlosung für die „Titanic“-Boygroup im Täubchenthal

Foto: Tom Produkt / Presse

VerlosungIm September sind die Drei von der Titanic live im Täubchenthal. Gemeint sind die ehemaligen Chefredakteure der Satirezeitschrift „Titanic“. Martin Sonneborn, Thomas Gsella und Oliver Maria Schmitt wissen, was komisch ist. Die Leipziger hoffentlich auch. Das Trio Infernale begibt sich ins Leipziger Täubchenthal. Klar, dass die L-IZ mit Karten winkt. Weiterlesen.

Premierenvorstellung im Westflügel Lindenfels

L-IZ-Ticketverlosung für „Sibirien“ des Figurentheaters Wilde & Vogel

Foto: Thilo Neubacher / Westflügel Lindenfels

VerlosungDas Leipziger Figurentheater Wilde & Vogel macht eine Koproduktion mit dem FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart und dem Lindenfels Westflügel Leipzig. Heraus kam eine Wanderung zu einem fiktiven Ort soweit einen die Füße tragen. Die L-IZ verlost gemeinsam mit dem Westflügel 2x2 Freikarten für die Premiere am 10. September. Weiterlesen.

Wagners „Parsifal“ in 70 Minuten für Kinder in Bayreuth gespielt

Ein Held wird gesucht, der die Waffe in Sicherheit bringt

Foto: Bayreuther Festspiele / Jörg Schulze

Vormittags gegen 11.00 Uhr in Bayreuth strömen Schulklassen und Kinder samt Eltern am Festspielhaus vorbei. Sie wollen zu einer Probebühne mit Kinderoper. Ältere Leute laufen in die andere Richtung zu einem Seiteneingang des großen Hauses zur Einführung für das Wagner-Werk am Abend. Es sind sogenannte inszenierungsbezogene Einführungen, dort wird erklärt, was man von der Kunst des Regisseurs sehen wird und halten kann. Anmelden und weiterlesen.

„Durst“ - Warten auf Merlot

L-IZ-Ticketverlosung zu Philipp Webers Gastspiel im academixer

Foto: Philipp Weber / Presse)

VerlosungPhilipp Weber dürfte Leipzigern kein Unbekannter sein. Zusammen mit Mathias Tretter und Claus von Wagner erntete er 2010 für das Programm „MACH3!“ den Deutschen Kleinkunstpreis. Philipp Weber war auch der Dritte im Bunde des „Deutschen Zwangsensembles“, das in Leipzig zur Lachmesse seine Triumphe feierte. Im September kehrt er nach Leipzig für ein Gastspiel zurück. Gemeinsam mit dem academixer verlost die L-IZ an seine Leser im Leserclub 2x2 Freikarten. Weiterlesen.

Liebesleid und Liebestod und die Ehe mit einem anderen

Bayreuths „Tristan und Isolde“ live, in Kino und TV

Foto: Bayreuther Festspiele / Enrico Nawrath

Wir reisen weder nach Cornwall noch nach Irland, dazu fehlt auch das Schiff. „Tristan und Isolde“ begegnen sich irgendwo auf der Welt, zum Beispiel im fränkischen Bayreuth. Treppen, die nirgendwo hin führen zeigt der erste Aufzug, im Gefängnis mit Überwachungspersonal spielt der zweite Teil, der Schlussakt zeigt Halluzinationen. Anmelden und weiterlesen.

Theater-Ausflugstipp zur Felsenbühne Rathen

Tom Pauls tourt als „Glöckner von Notre Dame“ in Sachsen

Foto: Landesbühne Sachsen / Hagen König

Keine Kittelschürze, kein Queen-Kostüm war bisher vor Tom Pauls sicher, dem berühmten Dresdner Kabarettisten aus Leipzig mit eigenem Theater in Pirna, kein "Sommernachtstraum" oder Olsenbanden-Look. Jedoch einen Quasimodo als Parodie-Nummer oder gar Abendfüller hätte man von ihm nicht unbedingt erwartet. Umso neugieriger kaufte man die Tickets. Noch dazu wenn die Landesbühne Sachsen ihr Quartier in Radebeul verlässt und dorthin reist, wo historisch gewachsene Kulissen schon da sind. Nach Vorstellungen auf der Leisniger Burg und der Meissner Albrechtsburg wird nun noch auf der Felsenbühne Rathen in der Sächsischen Schweiz weitergespielt. Anmelden und weiterlesen.

fact-Sommertheater an der Hainstraße

Molières „Tartuffe“: Einer für alle. Einer nimmt alle aus.

Foto: Karsten Pietsch

Belacht und zeitweise verboten war diese Komödie Molières. Heiter erzählen lässt sie sich heute, und amüsiert konsumieren am lauen Sommerabend beim Theater fact. Schon der Titel „Tartuffe“ liest und spricht sich wie ein Markenname, Molières Komödie taucht immer mal wieder auf Theaterspielplänen auf. So zeigt sich diese „Tartuffe“-Komödie als ein Stück aus grauer Vorzeit, als Figuren auf der Bühne über Dinge verhandelten, um Unrecht oder Recht kämpften ... Anmelden und weiterlesen.

Ein Balkon in Verona in Leipzig-Lindenau und Venedig in Austria...

Mirko Mahr lässt tanzen und staunen

Foto: Andreas Pohlmann

In Leipzigs Musikalischer Komödie ist "Romeo und Julia" ein Renner geworden, denn es sollte unbedingt ein Stück für junge Leute werden. Doch dem Haus haftete der Ruf eines älteren Stammpublikums an. Das ist inzwischen anders geworden. Dieser Tage beschäftigt den Leipziger MuKo-Ballettchef Mirko Mahr "Eine Nacht in Venedig" vor der Premiere am 09.07.2015 am Neusiedler See im österreichischen Mörbisch. Anmelden und weiterlesen.

"Diese Welt ist ein Misthaufen"

Umjubelte „West Side Story“ feierte an der Oper Premiere

Foto: Ida Zenna

Das Musical-Highlight des Jahres ist 2015 in der Messestadt zu erleben. Ballettdirektor Mario Schröder inszenierte an der Oper Leipzig mit einem internationalen Solisten-Ensemble, der Ballett-Compagnie und dem Gewandhausorchester eine progressive wie bildgewaltige "West Side Story". Das Premierenpublikum spendete am Samstag anhaltenden Beifall. Anmelden und weiterlesen.

Mit tausend Wassern gewaschen

Am Karl-Heine-Kanal spielt und spült ganz Leipzig: Neue Sommertheater-Fahrt mit dem TdJW

Foto: Karsten Pietsch

Abfahrt Bootshaus, Nonnenstraße 23, so steht es auf dem Ticket. Dort finden sich in der Abenddämmerung die Teilnehmer ein, wenig Aufwand, kein Geschwätz, alles zielführend. Platz nehmen, eine Frau in Stöckelschuhen muss für fünf Begleiter noch Plätze reservieren, 22 Passagiere, das Boot MS "Sturmvogel" , die Reisetrainerin Franziska von Leipzig begrüßt Kapitän Erik und die Insassen. Sie werden die Tour über eingewiesen ins Karl-Heine-Gewässer, denn rückwärts soll ja geschwommen und getaucht werden! Da sollten aber, fordert Franziska, die Stöckelschuhe ausgezogen werden. Anmelden und weiterlesen.

Einmal mit Herbert Grönemeyer im Scheinwerferlicht

L-IZ-Ticketverlosung zum Sommertheater der Theaterakademie Sachsen in Delitzsch

Foto: BAFF Theater / Presse

VerlosungWer schon mal den Blick über den Tellerrand Leipzigs in dessen Umland gewagt hat, wird vielleicht in Delitzsch fündig. Zumindest wenn es ums Theaterspielen geht. Die Theaterakademie Sachsen des BAFF THEATER Delitzsch e.V. bespielt ein wunderschönes Gebäude - einen umgebauten preisgekrönten alten Bahnhof. Und genau dorthin will die L-IZ seine Leser schicken, insofern sie sich für Herbert Grönemeyer, Dieter Bohlen und Lady Gaga interessieren. Weiterlesen.

Anarchist, Rebell, Psychopath

Schauspiel zeigt Ur-Fassung von Brechts „Baal“

Foto: Rolf Arnold

1923 erblickte "Baal" in Leipzig das Licht der Welt. Dass die Uraufführung von Brechts Erstling der Auftakt der Bühnenkarriere einer Theaterlegende sein sollte, konnte damals niemand ahnen. 92 Jahre später entscheidet sich Nuran David Calis bewusst für die Aufführung der frühesten Fassung aus dem Jahr 1918. Der in ästhetischer wie konzeptioneller Hinsicht grandiose Theaterabend gefiel nicht allen Zuschauern. Anmelden und weiterlesen.

Sie wissen, wovon sie reden

Sisyphos-Arbeit wider Gift und Sucht: Das Theater Trockenbau zeigt sehr private Erinnerungen und Hoffnungen

Foto: Theater Trockenbau

Bei diesem "Trockenbau" geht es nicht um Gipskarton und Metallträger, Bauherren und Bauleute. Um Arbeits- und Gesundheitsschutz geht es denn doch. In den Theaterstücken "Wie geht's?" und "Sisyphosen" mischt sich in die Themen des Lebens ein anderes Thema ein: Alkoholkrankheit. Sie zehrt, und zerrt und plötzlich gibt sie den Ton an. Wird Bestimmer. Aus der Erkenntnis kann ein Ausweg werden. Anmelden und weiterlesen.

Kabarettkunst als Blumenstrauß

SanftWut-Abend “Alle Tassen im Schrank – das Beste in bunter Besetzung“

Foto: Waltraud Grubitzsch / SanftWut

Mit „Alle Tassen im Schrank? – Das Beste in bunter Besetzung“ macht das Kabarett SanftWut etwas ganz Neues, Verrücktes. Das Kabarett präsentiert ein Programm und bietet doch gleich mehrere zur Auswahl. SanftWut legt damit ein klares Bekenntnis zur Ensemblekunst ab und zeigt, was es zu bieten hat. Anmelden und weiterlesen.