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Kultur

„Götterdämmerung“ im Audimax: Leipziger Verein bringt große Oper auf die Bühne

Hakenkreuzarmbinden an Uniformen im Audimax am Augustusplatz. Und es ging nicht in aller Theorie um das Godwin-Gesetz, wonach alle Chats irgendwann zum Thema Hitler kommen. Nein, es waren Theaterkostümteile, passend, weil Wagners Werk als Familienchronik dargeboten werden sollte. mehr…


Am Brunnen vor der Treppe: Wagners „Rheingold“ im maroden Palast - Rosamund Gilmore inszenierte an der Oper Leipzig

Das Rheingold.
Graue Düsternis dominiert, wie im Tageslicht wird es gelegentlich heller. Durchs Oberlicht scheint der Regenbogen wie Wetterleuchten. Pure Natur, weniger göttliches Symbol. „In Leipzig muss immer sehr schön gesungen werden“, hatte RING-Dirigent, Generalmusikdirektor und Intendant Ulf Schirmer dieser Tage in einem Radiointerview die Publikumserwartung resümiert. Er wagnert hin und her zwischen Opernhaus und Gewandhaus, mixte mit beim Sound-Track des neuen „Ludwig II“-Spielfilmepos. mehr…


Wagner mal anders feiern mit Marlene Jaschke: Auftakt der Wagner-Festtage in de Oper Leipzig mit einer Persiflage auf "Der Ring des Nibelungen"

Auf in den Ring!
Am Freitag, 17. Mai, um 19:30 Uhr beginnen die Wagner-Festtage der Oper Leipzig mit einer etwas anderen Perspektive auf den großen Sohn der Stadt Leipzig. Zu Gast ist die deutsche Kult-Komikerin und mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Kabarettistin Jutta Wübbe alias Marlene Jaschke. Den Auftakt für die Feierlichkeiten anlässlich des 200. Geburtstages des Komponisten gestaltet sie mit ihrem Programm „Auf in den Ring!“. mehr…


Am 19. Mai: FestSpielhaus-Eröffnung auf dem Grünen Hügel

Auf dem "Grünen Hügel" eröffnet das FestSpielhaus.
Nicht nur drunten im Tal wird Wagners Geburtstag gefeiert - auch droben auf dem Hügel. Am Sonntag, 19. Mai, wird das Leipziger FestSpielhaus auf dem „Grünen Hügel Leipzig“, dem Fockeberg in der Fockestraße eröffnet. Karten muss man nicht auf dem Schwarzen Markt kaufen. Im Gegenteil: Der Eintritt ist frei. mehr…


Ein Rap als Ode an die Mutter: Bühne der Kulturen im Theater der Jungen Welt

Der Schönefelder Muhsin Issiz alias MARAZ siegte mit seinem emotionalen Rap „Mama“ bei der „Bühne der Kulturen“ am Sonnabend in der Kategorie Gesang. Junge Leipziger mit ganz verschiedenen Herkunftsgeschichten präsentierten sich bei dem Wettbewerb im Theater der Jungen Welt. Und sie zeigten damit die Vielfalt ihrer gemeinsamen Heimatstadt Leipzig. mehr…


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Theaterpremiere in der Krypta des Völkerschlachtdenkmals: Ein einziges langes Donnergebrüll

Ein einziges langes Donnergebrüll.
Das Völkerschlachtdenkmal ist nicht allzu oft Schauplatz für Theaterstücke. Im 100. Jahr seiner Einweihung ist das etwas anders. Am Samstag, 25. Mai, um 19 Uhr feiert in der Krypta des Völkerschlachtdenkmals das Stück "Ein einziges langes Donnergebrüll" Premiere. Im Zeichen der Völkerschlacht geht es um Leben zwischen Pulverdampf und Freiheitsmythos. Das ganze ist eine Theatercollage mit Szenen, Zeitzeugen und Musik. mehr…


LTT & Co.: Linksfraktion fordert Planungs- und Baubeschluss für Theaterzentrum der Freien Szene

Neuer LTT-Geschäftsführer Gundolf Nandico.
Seit 2007, nachdem das letzte große Kooperationsprojekt der Freien Szene - auf dem Gelände der „Feinkost" - gescheitert war, ist das Leipziger Tanztheater auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten. Die Stadtverwaltung war dem Verein dabei bislang keine große Hilfe. Ein entsprechender Antrag der Fraktion Die Linke, der seit 2011 auf Eis liegt, kam nie zur Abstimmung, weil sich aus der Standortsuche für das LTT ein komplexeres Vorhaben entwickelte: ein Theaterzentrum für die Freie Szene in Kooperation von LTT, Lofft, Schaubühne Lindenfels und Lindenfels Westflügel. mehr…


Ist Richards RING ein Leipziger RING? Sehnsüchte vor dem Vorabend zum Wagner-Zyklus

Ein paar Leipziger Taxis tragen die Aufschrift „Ring des Nibelungen“, dazu grafisch das Viertelstück eines Rings. Samstag ist in Leipzigs Opernhaus Premiere, Ulf Schirmer dirigiert, Rosamunde Gilmore inszeniert das „Rheingold“, drei weitere RING-Abende wird sie um Monate versetzt folgen lassen. Zurück auf Anfang, das Spiel beginnt: Lieblosigkeit lässt Macht explodieren. mehr…


Am 4. Mai: Premiere für Wagners "Das Rheingold" in der Oper Leipzig

Das Rheingold.
Am Samstag, 4. Mai, 19 Uhr feiert die Oper Leipzig mit der Premiere von Richard Wagners „Das Rheingold“ den Auftakt zu einem neuen szenischen „Ring des Nibelungen“ in der Geburtsstadt des Komponisten. Nach vierzig Jahren ist dies für die Oper wie auch die Stadt Leipzig, die mit dem ersten szenischen „Ring“ außerhalb Bayreuths und dem legendären Herz-„Ring“ Geschichte geschrieben haben, ein ganz besonderes Ereignis im Jubiläumsjahr 2013. mehr…


Getanzte Wagner-Liebe: Leipziger Ballett zeigt seinen ersten Beitrag zum Wagnerjahr 2013

Ein Liebestraum.
Am Freitag, 12. April, um 19:30 Uhr feiert das Leipziger Ballett mit der Produktion „Ein Liebestraum“ Premiere im Opernhaus. Die Compagnie startet mit dem dreiteiligen Ballettabend der Geschwister Silvana und Mario Schröder in das Wagner-Jahr 2013. mehr…


Am 6. April: Gershwin-Musical "Crazy for you" kommt wieder auf die Bühne der MuKo

Crazy for you.
Am Samstag, 6. April, um 19 Uhr ist mit der Wiederaufnahme der Gershwin-Komposition „Crazy for you“ wieder Zeit für ein gutes Musical in der Musikalischen Komödie. Spätestens mit der Deutschen Erstaufführung von „Lend me a Tenor!“ nach der erfolgreichen Boulevardkomödie „Otello darf nicht platzen“ von Ken Ludwig hat sich die MuKo als eines der führenden Musicaltheater in Deutschland etabliert. mehr…


Leipzigs Caroline-Neuber-Preis: Fachausschuss will ihn aufwerten - weiß nur nicht wie

Der Saal im Schauspielhaus - mit bereitgestelltem Wasserreservoir für Vielredner.
Was macht man eigentlich mit einem Preis, der mit Leipzig nichts zu tun hat und dessen Wirkung verpufft? Auch wenn er gut gemeint ist. Aber irgendwie hat auch der Fachausschuss Kultur – oder zumindest einige seiner Mitglieder - das Gefühl, dass der Caroline-Neuber-Preis irgendwie exotisch ist, überregional eigentlich niemanden interessiert. mehr…


Premiere und Uraufführung am 26. März in den Cammerspielen: Beelitz Heilstätten

Christian Backhauß spielt in "Beelitz Heilstätten" den Ersten Mann.
Am kommenden Dienstag, 26. März, um 20:00 Uhr feiern die Cammerspiele die erste Premiere des Jahres 2013. Zu sehen bekommt der Besucher das Stück "Beelitz Heilstätten" von Jan Decker. Die Inszenierung ist zugleich eine Uraufführung. Kein Geringerer als Deutschlands zurzeit wohl bekanntester Gegenwartsdramatiker Roland Schimmelpfennig betreute Jan Deckers Abschlussarbeit, den Theatertext "Beelitz Heilstätten", am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (DLL). mehr…


Alarm beendet Bühnenprobe: Das Drama beginnt - „Leonce und Lena“ und „Die Theaterfalle“ an einem Abend im Theater fact

Bühnen-Events mit eingängigen Sprüchen zu bewerben, ist so in Mode, wie englische Verklausulierungen deutscher Redewendungen. Wenn an dem Abend auch noch Stücke und Autoren gemixt werden, darf der Cocktail seinen eigenen Namen führen: „Keine alltägliche Übung oder Zwischen den Beinen eines Mädchens“. mehr…


Von Goldbäumen, Feuerfressern, sprechenden Thunfischen und langer Nase: "Pinocchio" feiert am 16. März Premiere im Leipziger Opernhaus

Olena Tokar als Pinocchio.
Am Samstag, 16. März, 18 Uhr feiert die Familienoper „Pinocchio“ Premiere in der Oper Leipzig. In der 2006 an der Komischen Oper Berlin als deutsche Erstaufführung herausgebrachten Familienoper „Pinocchio“ des italienischen Komponisten Pierangelo Valtinoni spielt der Kinderchor der Oper Leipzig die Hauptrolle. Neben der Sopranistin Olena Tokar, als Pinocchio stehen an diesem Abend knapp 100 Kinder im Alter von sieben bis achtzehn Jahre auf der großen Bühne des Opernhauses. mehr…


Grandios zwischen Operette und Musical: „Lend me a Tenor“ feierte Premiere in der Musikalischen Komödie

Das Wort „fantastisch“ fiel des Öfteren am Premierenabend am Samstag. Dabei ist das Stück „Lend me a tenor – Otello darf nicht platzen“ lediglich eine Überspitzung des ganz realen Opern- und Theatergeschäfts, muss daher gar nicht so fantastisch daherkommen. Es bietet viel mehr feine Selbstironie in jeder Szene und sorgt in einer guten Inszenierung wie der von Volker Vogel für intelligente Unterhaltung. mehr…


Letzte Probe im Flur: So sehen Sieger aus

So sehen Sieger aus ...
Am Ende eines schier endlosen Ganges trifft sich eine bunte Gruppe junger Menschen, es wird geprobt. Ein letztes Mal nach unzähligen Proben, leider ohne Probebühne, hier im Gang des Spinnwerkes in der alten Spinnerei. Am Montag, 11. März ist Premiere, nur noch Stunden, der Text sitzt und so mancher Lacher hat es trotz aller Probenarbeit auch bei den Aktiven bis in den Generaldurchlauf geschafft. „Wer ist eigentlich dieser Rudi Dutschke?“ hallt's durchs Gemäuer. mehr…


Tanners Interview mit Katharina Eirich, Katja A. Pohl und Hannah Maneck vom TheaterPACK: Moskau ist Illusion, höchstes Glück, Vollkommenheit

Drei junge Frauen in einem Provinzstädtchen. Und weit entfernt eine Großstadt, zu der es sie alle zieht. Klingt nach Studentinnengeschichte in Richtung Uni Leipzig, ist aber Tschechows Theaterstück „Drei Schwestern“. Tanner traf die drei Darstellerinnen Katharina Eirich, Katja A. Pohl und Hannah Maneck zum Gespräch, die am Samstag Premiere in der naTo feiern – hat doch Frank Schletter und sein TheaterPACK diesen Text angepackt und die Ränzlein geschnürt. mehr…


Premiere in der Musikalischen Komödie am 9. März: Deutsche Musical-Erstauführung von "Lend me a Tenor!"

Lend me a Tenor!
Die Musikalische Komödie präsentiert am Samstag, 9. März, um 19 Uhr die deutsche Erstaufführung von „Lend me a Tenor!“. Das Musical, basierend auf der erfolgreichen Boulevardkomödie von Ken Ludwig, die seit über zwanzig Jahren zu den Klassikern am Broadway und im Londoner West End gehört, wurde in über zwanzig Sprachen übersetzt, in mehr als dreißig Ländern auf die Bühne gebracht und ist in Deutschland unter dem Titel „Otello darf nicht platzen“ bekannt. mehr…


Die Linke will's wissen: Was kostet Hartmanns letzter Akt?

Heute Abend beginnen im Centraltheater die "Leipziger Festspiele". Ein munterer Stückereigen unter Mitwirkung einiger Gaststars, der den den letzten Akt des gescheiterten Intendanten Sebastian Hartmann markiert. Der Theatermacher ließ hierfür den Zuschauerraum zu einer Agora nach griechischem Vorbild umbauen. Geschätzte Kosten laut einem Medienbericht: Rund 450.000 Euro. mehr…



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