Artikel aus der Rubrik Theater

Ich püriere mir einmal in der Woche einen Grottenolm. Dazu Olivenöl, Ingwer und isländische Schafskötteln.

Tanners Interview mit Larsen Sechert, dem Gerno Knall vom KNALLtheater

Foto: Volly Tanner

An Gerno Knall kommt niemand vorbei, der hier in der Stadt Kinder hat. Oft reden die Kleinen begeistert am Abendbrottisch vom tollen Typen - oder Gerno knallt durch die Stadt und schauspielt oder Theater sind rammelvoll oder oder oder. Tanner traf Larsen Sechert, den Mann hinter Gerno zum Gespräch. Und erfreute sich an Sprachhumor und Weisheit. Anmelden und weiterlesen.

„Die Welt durchzog ich urweisen Rat zu gewinnen“

„Siegfried“ als Wagner-Idyll in der Oper Leipzig

Foto: Karsten Pietsch

Nach dem dritten Abend weiß man wieder nicht, wohin die Reise in Rosamund Gilmores Inszenierung noch gehen wird. Er wird nach und nach rund, der neue Leipziger "Ring des Nibelungen". In den Theatern der Umgebung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist der Zyklus komplett. In Leipzig lässt man sich von Jahr zu Jahr Zeit. Und Leipzig war einmal die erste Einstudierung nach der Bayreuther Uraufführung. Anmelden und weiterlesen.

Sachen machen, die man noch nicht gemacht hat, die einen fordern, die einen aus seiner Wohlfühlzone herausholen

Tanners Interview mit der Schauspielerin (u.a. Cammerspiele) Ina Isringhaus

Foto: Volly Tanner

Für Journalisten ist es wichtig, hin und wieder Hinweise zu bekommen. So erfuhr Tanner von Ina über Bianca, eine ihrer Freundinnen - und schnappte sie sich auch gleich, während eines Festes, im Vorbeihuschen. Beim Recherchieren wurde sie immer interessanter. Was doch hinter Menschen, die nicht nur TV schauen und Sich-Verraten-Fühlen alles zu finden sein kann. Hier erfahren die Leserschaften aus erster Hand, wie es ist, in Leipzig Schauspielerin zu sein. Anmelden und weiterlesen.

Eine Generation sächselt der nächsten was zu

„… zefrieden, ruhich un glicklich“ mit der Mundartbühne Borna

Foto: Karsten Pietsch

Ein Kaffeegespenst geht um! Wie vorausgesagt von Dichterin Lene Voigt, am Lilienstein in der Sächsischen Schweiz. So auch in Bad Lausick! Paule Borbsich aus Birne... oder kam der jetzt aus Bornä? ...war unterwegs, und traf auf den Geist in Nachthemd und Schlafmütze...! Immer wieder gibt’s Krach der Frau Ziedschen mit der Frau Biedschen. - Kaum waren die ersten Sätze gesprochen, ging das Lachen durchs Publikum. Anmelden und weiterlesen.

Livestream: Late-Night-Show “Über Brücken” aus dem Neuen Schauspiel

Foto: L-IZ.de

Ab etwa 21 Uhr übertragen wir aus dem Neuen Schauspiel Leipzig per Livestream die Late-Night-Show “Über Brücken” mit Moderator Uwe Brückner. Sein Gast ist Robert Dobschütz von der geplanten Wochenzeitung "Leipziger Zeitung", der bereits seit vielen Jahren für die Leipziger Internet Zeitung L-IZ.de arbeitet. Thema heute: “Lügenpresse”. Anmelden und weiterlesen.

Gepustetes als Puppenspiel

Der Wolf und die drei kleinen Schweine

Foto: NSL 2015

Die Geschichte kennt eigentlich jeder. Walt Disney verfilmte den Stoff für die Kinder, die Erwachsenen bekamen in den Neunzigern den punkigen Hit von der US-amerikanischen Rockband Green Jelly um die Ohren gepustet. Die Rede ist vom Märchen vom Wolf und den drei kleinen Schweinchen. Das Puppentheater ECKstein hat daraus eine phantastische, abenteuerliche Reise gemacht, bei der nicht nur die Schweine, sondern auch alle Betrachter aus dem Häuschen geraten. Weiterlesen.

"Ich bin, was ich bin, und das ist ungewöhnlich"

“La Cage aux Folles” feiert umjubelte MuKo-Premiere

Foto: Ida Zenna

"La Cage aux Folles" erzählt eine Geschichte über Anderssein und Toleranz. Wenngleich die Welturaufführung von Jerry Hermans Musical über drei Dekaden zurückliegt, ist die Botschaft ungebrochen aktuell. Am Samstag feierte der moderne Klassiker in der Musikalischen Komödie eine umjubelte Premiere. Anmelden und weiterlesen.

Schauspiel Leipzig

Schauspielstudenten begeben sich in die Welt von Facebook & Co.

Foto: Rolf Arnold

Wie in jeder Spielzeit haben die Studenten des Studios am Schauspiel Leipzig auch 2014/15 eine eigene Inszenierung erarbeitet. Der Dramatiker Volker Schmidt setzt sich in "Eigentlich schön" mit dem Kommunikationsverhalten junger Großstadtbewohner im 21. Jahrhundert auseinander. Am Freitag feierte die Uraufführung Premiere. Anmelden und weiterlesen.

Liebe ist ein Schmetterling. Wer zahlt, der kriegt.

Wer verzweifelt, gibt sich die Klinge: Puccini in der Oper Leipzig

Foto: Karsten Pietsch

Krimi, Bluff und Geschäft mit Beginn der Partitur und der ersten Töne aus dem Orchestergraben in Aaron Stiehls Leipziger Inszenierung. Nach seiner Leipziger Wagner-Inszenierung geht es hier nun um einen ganz anderen "Liebestraum". Amerikanischer Mariner sucht Spaß und markiert den Weltmann. Wer Geld hat, findet Helfer und Gehilfen. Betrug und Heiratsschwindel, davor ein Saal voller stummer Zeugen. Alles Oper! Anmelden und weiterlesen.

Schule, Disco, Sex: TdJW spielt “Frühlings Erwachen!”

Foto: Tom Schulze.

Frank Wedekinds "Frühlings Erwachen" provozierte seit seinem Erscheinen 1891 Generationen von konservativen Lesern und Theatergängern. Der Theatermacher Nuran David Calis schrieb 2007 für das Schauspiel Hannover einen eigenständigen Bühnentext mit Wedekinds Figuren, der sich an der Lebenswirklichkeit heutiger Jugendlicher orientiert. In Leipzig ist diese Fassung seit Sonntag im Theater der Jungen Welt zu sehen. Anmelden und weiterlesen.

Champagnertheater und Avantgarde

L-IZ-Ticketverlosung: Herbert Fritschs Oper „Ohne Titel“ im Schauspiel Leipzig

Foto: Thomas Aurin / Schauspiel Leipzig

Verlosung„Ich kann nur Volldampf.“ Das sagt Herbert Fritsch über sich selbst. Seine Inszenierungen sind bekannt für Speed und Spaßgewitter. Der aus Augsburg stammende Schauspieler, Regisseur und Medienkünstler gastiert mit seiner Produktion für die Berliner Volksbühne am Leipziger Schauspiel. Am 24. und 25. April lautmalert Fritsch über die sowjetische Avantgarde und den Abstrakten Expressionismus in den USA. Ein Stück für Kunstfreunde, für das die L-IZ für die Vorstellung am 24. April 1x2 Freikarten verlost. Weiterlesen.

Interrobang - Theater zur Zukunft Europas

Gastspiel in der Residenz des Schauspiel Leipzig

Foto: Interrobang / Press / Michael Bennett 2015

Das Stück ist ein Erfolg. Warum, erklärt sich fast schon von selbst. In „Preenacting Europe“ entscheidet das Publikum per Live-Abstimmung die politische Richtung. Welches Zukunftsprogramm gewinnt und wird umgesetzt? Bundesweit fand die Performance bereits Anklang. Am 10. und 11. April wird es in der Residenz des Schauspiel Leipzig aufgeführt. Für die Vorstellung am 10. April verlost die L-IZ 1x2 Freikarten. Weiterlesen.

Die Late-Night-Show im Video

Livestream “Über Brücken”: Die L-IZ zu Gast im Neuen Schauspiel Leipzig

Foto: L-IZ.de

So richtig weiß zu Beginn der Show von Moderator, Late-Night-Talker und Unikum Uwe Brückner eigentlich niemand, was passieren wird. Jede Menge sinnvoller Unsinn in jedem Fall, Gäste sind auch irgendwie immer da und Publikum auch. Immer jeden zweiten Dienstag ab 21 Uhr im Neuen Schauspiel. Auch am 10. März 2015 ist die L-IZ.de mit einem Livestream vor Ort dabei. Anmelden und weiterlesen.

Leipzger Ballett im Geschwister-Scholl-Haus

Ballett-Company sucht sich Gebäude, alte Häuser finden neue Nutzer

Foto: Karsten Pietsch

Ballett – aber nicht im Opernhaus. Ohne große Extra-Dekoration, ohne Aufsehen. Drinnen sieht man eine opernvertraute Abendkassiererin und Kartenkontrolleuse. Ballett-Disponent Remy Fichet weist mit schwungvollem Arm das Publikum die Treppe hinauf, es ist eng, kaum Platz für Tanz. Stepptanz mit temperamentvollen Rufen geht auch auf der Treppe zwischen einer Wartegemeinschaft. Anmelden und weiterlesen.

Wenn man ein persönliches Problem mit der Katholischen Kirche hat, dann ist diese Inszenierungen ein unbedingtes Muss

Tanners Interview mit Lisa Byl (Regie in Ibsens Gespenster im Neuen Schauspiel Leipzig)

Foto: Volly Tanner

Tanner geht jetzt nicht wirklich oft ins Theater. Dafür hat das wahre Leben schon genug Inszenierung und Überraschung parat. Trotzdem wagt er sich doch hin und wieder in dieses Genre – und manchmal staunt er dann auch. So geschehen vor Jahren bei einer Produktion im Lofft am Lindenauer Markt – zu den Amateurtheatertagen – als ein rothaariges Koboldmädchen alle – aber wirklich alle – Beteiligten in Grund und Boden und an die Wand spielte. Anmelden und weiterlesen.