Artikel aus der Rubrik Theater

fact-Sommertheater an der Hainstraße

Molières „Tartuffe“: Einer für alle. Einer nimmt alle aus.

Foto: Karsten Pietsch

Belacht und zeitweise verboten war diese Komödie Molières. Heiter erzählen lässt sie sich heute, und amüsiert konsumieren am lauen Sommerabend beim Theater fact. Schon der Titel „Tartuffe“ liest und spricht sich wie ein Markenname, Molières Komödie taucht immer mal wieder auf Theaterspielplänen auf. So zeigt sich diese „Tartuffe“-Komödie als ein Stück aus grauer Vorzeit, als Figuren auf der Bühne über Dinge verhandelten, um Unrecht oder Recht kämpften ... Anmelden und weiterlesen.

Ein Balkon in Verona in Leipzig-Lindenau und Venedig in Austria...

Mirko Mahr lässt tanzen und staunen

Foto: Andreas Pohlmann

In Leipzigs Musikalischer Komödie ist "Romeo und Julia" ein Renner geworden, denn es sollte unbedingt ein Stück für junge Leute werden. Doch dem Haus haftete der Ruf eines älteren Stammpublikums an. Das ist inzwischen anders geworden. Dieser Tage beschäftigt den Leipziger MuKo-Ballettchef Mirko Mahr "Eine Nacht in Venedig" vor der Premiere am 09.07.2015 am Neusiedler See im österreichischen Mörbisch. Anmelden und weiterlesen.

"Diese Welt ist ein Misthaufen"

Umjubelte „West Side Story“ feierte an der Oper Premiere

Foto: Ida Zenna

Das Musical-Highlight des Jahres ist 2015 in der Messestadt zu erleben. Ballettdirektor Mario Schröder inszenierte an der Oper Leipzig mit einem internationalen Solisten-Ensemble, der Ballett-Compagnie und dem Gewandhausorchester eine progressive wie bildgewaltige "West Side Story". Das Premierenpublikum spendete am Samstag anhaltenden Beifall. Anmelden und weiterlesen.

Mit tausend Wassern gewaschen

Am Karl-Heine-Kanal spielt und spült ganz Leipzig: Neue Sommertheater-Fahrt mit dem TdJW

Foto: Karsten Pietsch

Abfahrt Bootshaus, Nonnenstraße 23, so steht es auf dem Ticket. Dort finden sich in der Abenddämmerung die Teilnehmer ein, wenig Aufwand, kein Geschwätz, alles zielführend. Platz nehmen, eine Frau in Stöckelschuhen muss für fünf Begleiter noch Plätze reservieren, 22 Passagiere, das Boot MS "Sturmvogel" , die Reisetrainerin Franziska von Leipzig begrüßt Kapitän Erik und die Insassen. Sie werden die Tour über eingewiesen ins Karl-Heine-Gewässer, denn rückwärts soll ja geschwommen und getaucht werden! Da sollten aber, fordert Franziska, die Stöckelschuhe ausgezogen werden. Anmelden und weiterlesen.

Einmal mit Herbert Grönemeyer im Scheinwerferlicht

L-IZ-Ticketverlosung zum Sommertheater der Theaterakademie Sachsen in Delitzsch

Foto: BAFF Theater / Presse

VerlosungWer schon mal den Blick über den Tellerrand Leipzigs in dessen Umland gewagt hat, wird vielleicht in Delitzsch fündig. Zumindest wenn es ums Theaterspielen geht. Die Theaterakademie Sachsen des BAFF THEATER Delitzsch e.V. bespielt ein wunderschönes Gebäude - einen umgebauten preisgekrönten alten Bahnhof. Und genau dorthin will die L-IZ seine Leser schicken, insofern sie sich für Herbert Grönemeyer, Dieter Bohlen und Lady Gaga interessieren. Weiterlesen.

Anarchist, Rebell, Psychopath

Schauspiel zeigt Ur-Fassung von Brechts „Baal“

Foto: Rolf Arnold

1923 erblickte "Baal" in Leipzig das Licht der Welt. Dass die Uraufführung von Brechts Erstling der Auftakt der Bühnenkarriere einer Theaterlegende sein sollte, konnte damals niemand ahnen. 92 Jahre später entscheidet sich Nuran David Calis bewusst für die Aufführung der frühesten Fassung aus dem Jahr 1918. Der in ästhetischer wie konzeptioneller Hinsicht grandiose Theaterabend gefiel nicht allen Zuschauern. Anmelden und weiterlesen.

Sie wissen, wovon sie reden

Sisyphos-Arbeit wider Gift und Sucht: Das Theater Trockenbau zeigt sehr private Erinnerungen und Hoffnungen

Foto: Theater Trockenbau

Bei diesem "Trockenbau" geht es nicht um Gipskarton und Metallträger, Bauherren und Bauleute. Um Arbeits- und Gesundheitsschutz geht es denn doch. In den Theaterstücken "Wie geht's?" und "Sisyphosen" mischt sich in die Themen des Lebens ein anderes Thema ein: Alkoholkrankheit. Sie zehrt, und zerrt und plötzlich gibt sie den Ton an. Wird Bestimmer. Aus der Erkenntnis kann ein Ausweg werden. Anmelden und weiterlesen.

Kabarettkunst als Blumenstrauß

SanftWut-Abend “Alle Tassen im Schrank – das Beste in bunter Besetzung“

Foto: Waltraud Grubitzsch / SanftWut

Mit „Alle Tassen im Schrank? – Das Beste in bunter Besetzung“ macht das Kabarett SanftWut etwas ganz Neues, Verrücktes. Das Kabarett präsentiert ein Programm und bietet doch gleich mehrere zur Auswahl. SanftWut legt damit ein klares Bekenntnis zur Ensemblekunst ab und zeigt, was es zu bieten hat. Anmelden und weiterlesen.

+++Entfällt+++

Mit „Super Vision“ gegen Angela Merkel: HG. Butzko im academixer

Foto: HG. Butzko / Presse

+++ Leider entfällt die Vorstellung ersatzlos. Die Gewinner der Ticketverlosung wurden vom academixer per Mail benachrichtigt. Wir bitten den Umstand zu entschuldigen. +++ Er kommt zum fünften Mal in die Pleißemetropole. HG. Butzko, der Hirnschrittmacher des deutschen Kabaretts, ist im Juni mit seinem neuen Programm „Super Vision“ im „academixer“. Anmelden und weiterlesen.

Absurde Schrecken am Rande der Gesellschaft

„Der Andere“ im Neuen Schauspiel

(Foto: Tobias Rentzsch / Neues Schauspiel Leipzig 2015)

Es gibt eine junge Theatertruppe in Leipzig, die sich um den Schauspieler Lukas Schmelmer schart. Am 13. Juni zeigt Schwelmer im Neuen Schauspiel Leipzig in der frei nach Wolfgang Borcherts Stück „Draußen vor der Tür“ entstandenen Inszenierung mit dem Titel „Der Andere“ seine Regie-Kunst. Die L-IZ winkt wieder mit Freikarten. Anmelden und weiterlesen.

Konfetti wäre gar nicht nötig gewesen

Eine turbulente „Sommernacht“ für Zwei im Theater fact

Foto: Theater fact

Erste Szene mit Zwischentext: "Das hat er/sie nicht gesagt." Da beginnt die Szene noch einmal. Und es gibt eine weitere Variante. Wir sind nicht im Improvisationstheater, wo das Publikum zwischen möglichen Schlüssen auswählen kann oder den Akteuren Orte und Ziele ansagt und Fallen stellen kann. Wir sind bei Dramatikern zu Besuch, bei David Greig und Gordon McIntyre und Regisseurin Ev Schreiber. Anmelden und weiterlesen.

"Wieso dürfen die und wir nicht"

Schauspiel Leipzig startet mit Shakespeare und Jelinek in die Spielzeit 2015/16

Foto: Rolf Arnold

Das Schauspiel Leipzig möchte politischer werden. Die Spielzeit 2015/16, die Intendant Enrico Lübbe am Mittwoch bei einer Pressekonferenz vorstellte, steht unter dem Motto "Wieso dürfen die und wir nicht". Das Zitat ist Elfriede Jelinkes Stück "Die Schutzbefohlenen" entnommen, das ab Oktober auf dem Spielplan stehen wird. Anmelden und weiterlesen.

Wonnige Wagner-Welten

Ab 22. Mai gibt es die zweiten Leipziger Wagner-Festtage

Foto: Tom Schulze

Leipzig braucht eigentlich keine Jubiläen. Jedenfalls nicht, wenn es um die touristische Vermarktung geht. Denn der Fest-Kalender der Stadt ist eigentlich voll genug. So voll, dass man die "Löcher" zwischen den Festen eigentlich nicht noch extra vollstopfen muss. Ab Mittwoch, 22. Mai, geht ein Festival praktisch ins Nächste über. Richard Wagner macht den Auftakt. Anmelden und weiterlesen.

The Canterville Ghost und "Pagliacci"

Gespenster-Gaudi und Bajazzo-Tragödie in Leipzigs Oper

Foto: Kirsten Nijhof

Wo sich Leute für Geschichte interessieren, werden auch Spuk und Grusel konserviert. Oscar Wildes Gespenst ist Legende aus Buch oder Film. Wildes Erzählung erschien 1887 und erlebte schon 13 Verfilmungen, fünf Theaterstücke, diverse Hörspiele, zwei Opern, nun noch eine. So weit muss es ein Geist erst mal bringen! Ruggero Leoncavallos "Pagliacci" ist Opernfreunden als "Der Bajazzo" zwar geläufig, doch Leipziger Theaterfans rätselten, wann sie in Leipzig zu sehen gewesen wäre. Anmelden und weiterlesen.

Manege frei!

Circus Roncalli gastiert in Leipzig oder Es werde Circus!

Foto: Roncalli / Presse

Der Satz „Gehen Sie nicht dahin, da werden Tiere gequält“ gilt nicht für den Circus Roncalli. Die 1975 in Wien gegründete Wander-Manege verschreibt sich allein der Artistik und Akrobatik. Die Wildtierdressur ist bei „Roncalli“ schon lange kein Thema mehr. Dafür wird „Klassischer Zirkus“ geboten. Im Juni heißt es für die Leipziger „Manege frei!“. Die L-IZ tönt mit und verlost 2x4 Familienkarten für die Vorstellung am Sonntag, den 14. Juni um 14 Uhr. Anmelden und weiterlesen.

Viel vorbereitet, geprobt, genäht, gestrichen, motiviert, getröstet und gebaut

Tanners Interview mit der Mitorganisatora des Festivals „So jung kommen wir nicht mehr zusammen“ Marlene Schick-Witte

Foto: Volly Tanner

Wenn junge Menschen Theater machen setzen sie sich im besten Falle mit der Jetztzeit, gesellschaftlichen Verwerfungen und ihren Bedürfnissen auseinander. Da mal hineinzuschauen und den Sachstand abzurufen ist am Wochenende ganz einfach möglich. Dafür sollte der Interessierte den Weg ins Schauspiel Leipzig finden und schauen, horchen und sich begeistern lassen. Marlene Schick-Witte erzählt dem Tanner warum. Anmelden und weiterlesen.

Es ist eine Hymne an die Fantasie und an die Freundschaft

Tanners Interview mit der Larifari-Theater-Actrice Laura Friedrich

Foto: Volly Tanner

Tanner trifft Menschen an den eigenartigsten Orten und da er auch meist seine Kamera dabei hat, macht es sofort KLICK und "Mensch-Ist-Gebannt!". Themen zum Hinterfragen gibt es ja auch eigentlich immer. Ist doch jeder Mensch wert, dass man ihn fragt, was er oder sie so macht. Laura Friedrich jedenfalls macht Theater und Kindertanz und schreibt und lacht - Tanner an. Und so entspinnt sich das Gespräch. Anmelden und weiterlesen.