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Kultur

In Berlin dreht sich die Weltzeituhr: Frank Castorfs satirische Version vom ‚Ring des Nibelungen’

Wagners Ring des Nibelungen spielt teils auf dem Berliner Alexanderplatz, den Bühnenbildner Aleksandar Denic für Regisseur Frank Castorf ins Bayreuther Festspielhaus gebaut hat. Real wurde dieser Tage gerade wieder an Berlins zentralem Platz gemordet. Kurzes Schweigen erbeten. mehr…


Eine Theateraufführung in Erinnerung an den Anfang des ersten Weltkriegs: "Journey's End"

Theaterplakat: Journey's End.
Die UBI Performance Group - eine Gruppe aus Laien- und Profischauspielern, bringt am 5. September im Neuen Schauspiel Leipzig das Stück von R. C. Sherriff "Journey's End" auf Englisch auf die Bühne. Das Drama ist ein gedankenvoller und menschlicher Blick in die Schützengräben des ersten Weltkriegs (1914 –1918). mehr…


Theaterbrief aus Bayreuth: Staunende Kinder bejubeln Wagners kurzen „Lohengrin“

Rund 150 Kinder und einige Erwachsene stehen vor einer Bretterbude Schlange, drinnen sitzen sich auf Tribünen die Zuschauer und das Orchester gegenüber. Dazwischen steht ein Podest, flankiert von Rahmen mit Vorhängen, mehr Bühnenbild ist nicht nötig, man kann die Kulissen-Rahmen diverse Male umparken und mit Scheinwerfern Räume bauen und Blickwinkel schaffen. Alles Spielerische schafft die hereintobende Truppe eines fast durchweg anwesenden Kinderchores. mehr…


Ab 16. August im Hof der Feinkost: Liebe oder Freiheit! Bob-Dylan-Songs mit Schillers Räubertexten

Liebe oder Freiheit!
Zwei Männer auf dem Weg Richtung Freiheit: Bob Dylan in seinen Songs und Friedrich Schiller in Form seines Alter Egos Karl Moor; dazwischen eine Frau. Simone Cohn-Vossen und Alexander Fabisch stellen in der Produktion von "Theater light“ Schillers und Dylans Freiheitsdrang den Fesseln der Liebe gegenüber. Jetzt kann die in den Räubern eher angedeutete Beziehung zwischen Karl und Amalia ausagiert werden. mehr…


Tanners Interview mit dem Autoren und Entertainer der Herzen Wiglaf Droste: Rote Bete und arbeite

Wiglaf Droste
Sachen gibt es, die gibt es gar nicht. Da lädt der streitbare kulturpolitische Sprecher der Partei Die Linke im Landtag zu Dresden Dr. Volker Külow den Satiriker und Sprachhelden Wiglaf Droste ein – und dieser kommt wirklich. Bevor nun jedoch allerorten „Das Abendland geht unter“-Geschrei einsetzt, fragt Volly Tanner den Droste selber und erfreut sich an den Antworten auf dringende Fragen. mehr…


Rauschende Erinnerungen an einen früheren Pfeffermüller: Eine CD für Edgar Külow

Edgar Külow: Texte aus fünf Jahrzehnten.
„So eitel wollte er nie sein, der Edgar“, sagt Volker Külow, „dass er seine Lebenserinnerungen aufgeschrieben hätte wie andere Leipziger Kabarettisten. Wer hätte das auch lesen wollen?“ - Darf man fragen. Eine Antwort gibt es nicht. 2012 ist Edgar Külow gestorben, einer der besten und der bissigsten Kabarettisten der DDR. Auch wenn er eigentlich aus dem Sauerland kam, 1953 sogar aus dieser zusehends ergrimmenden DDR weg ging. Zurück ins Sauerland. mehr…


Ab 31. Juli im Hof des Gohliser Schlösschens: “Romeo & Julia” von William Shakespeare

Romeo & Julia.
Wer kennt sie nicht, die wohl leidenschaftlichste und gleichzeitig traurigste Liebesromanze der Weltliteratur? - Ein alter Streit zwischen den Häusern Capulet und Montague ist Ausgangspunkt dieser Geschichte. Provoziert durch Tybalt lodert der Familienzwist aufs Neue auf und ruft Prinz Escalus von Verona auf den Plan. Er verlangt unter Androhung der Todesstrafe ein Ende der Fehde zwischen den beiden Familien. mehr…


Zwei Theaterstücke als ganz großes Kino: Knalltheater serviert im Sommertheater "Moby Dick" und "Mein Name ist Nobody"

Moby Dick.
Solche Sommer wie dieser laden geradezu dazu ein, das große Kino ins Freie zu holen. Als Freilufttheater, bei dem die da oben auf der Bühne so richtig ins Schwitzen kommen und die unten im Publikum sich fühlen wie dereinst auf knarrenden Holzstühlen im Stadtteilkino. Genauso packt es das Knalltheater an und holt schon ab dem 5. August mit "Moby Dick" eine Leipziger Version des großen Klassikers von Herrmann Melville auf die Bühne. mehr…


Neue Spielstätte fürs Schauspiel Leipzig: Linke beantragt zwei Versionen - SBB will Spielstätte Gottschedstraße erhalten

Hier bespielt das Schauspiel derzeit noch die "Baustelle".
Zur Ratsversammlung am 16. Juli legte das Planungsdezernat der Stadt seine Pläne für den Umbau der ehemaligen Diskothek Schauhaus zur neuen zweiten Spielstätte des Schauspiels Leipzig vor. Kostenpunkt: 5,85 Millionen Euro. Davon 1 Million ungefähr aus dem Verkauf der alten Neuen Szene (alias Scala) in der Gottschedstraße 16 zu finanzieren. Aber erst 2017 bauen? Das findet die Linksfraktion nicht wirklich zumutbar. So fordert einen früheren Planungsbeginn. mehr…


Ab 27. Juli im Feinkost-Gelände: Theater light spielt "Der Hund von Baskerville"

Der Hund von Baskerville.
Es ist der berühmteste Fall des Meisterdetektivs Sherlock Holmes: Die Gruselgeschichte um den Geisterhund im englischen Dartmoor, dargestellt als Jagd nach dem Sieg über die eigene Angst. Besondere Merkmale: die visuelle Umsetzung der Spielorte, das Spiel mit Masken und die musikalischen Live-Einlagen. So wirbt das Theater light für seine Variante des Stücks, das ab 27. Juli im Gelände der Feinkost zu sehen sein wird. mehr…


Premiere am 25. Juli: Cammerspiele Leipzig zeigen "Der Geizkragen" nach Molière - und Louis de Funès

Der Geizkragen.
Harpagon ist reich – stinkreich. Und alle wollen an sein Geld: der Kutscher, der Koch und seine Kinder. Alle wollen einen auf dicke Hose machen, den Jet Set leben, mit der großen Liebe durchbrennen und vor allem: nicht arbeiten müssen, denn Papa hat ja das Geld! - Wirklich dumm für sie, dass er es nicht einfach so hergeben will. mehr…


Im Zickzack durch die Welt: Ein Komödien-Klassiker in der Version des Theaters fact

Amphitryon.
Kurz und knapp: Auf der Bühne sind Trümmer zu sehen und historisch anmutende edle Gewänder, die Schauspieler erfreuen sich großer Texte und Dialoge, es geht munter hin und her, Kummer- folgen Freudentränen. Auf und ab, das Schicksal ändert Richtungen, schlägt Haken. Am Ende des Stückes ist die Welt in Ordnung. Scheint so. Es gibt Zwischenapplaus und langen Beifall am Schluss einer Repertoirevorstellung, bei der vorsichtshalber wärmende Decken ans Publikum ausgegeben worden waren. mehr…


Leipzigs Oper berappelt sich so langsam wieder: 168.000 Besucher und ein Auslastungsgrad von 70 Prozent in der Oper

Volles Haus: "Nabucco".
Am Sonntag, 13. Juli, beendet die Oper Leipzig im Opernhaus wie auch in der Musikalischen Komödie die Saison 2013/2014. Der Spielzeitabschluss für Kinder und Familien fand Sonntag 11 Uhr im Opernhaus mit der Zusatzvorstellung von „Papageno und die Zauberflöte“ statt. In der Musikalischen Komödie beendete um 15 Uhr „Die lustige Witwe“ die Saison. Und Uwe Schirmer, der das Haus seit 2011 leitet, zeigt sich stolz. mehr…


Freilufttheater in der Feinkost ab 15. Juli: "On The Road" - ein Theaterkonzert und Live-Hörspiel nach Jack London

On The Road.
Jack London berichtet in seinem autobiographisch gefärbten Roman "The Road" (1907) über seine Zeit als Tramp nach der Wirtschaftskrise gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Zufällig gerät er als Sechzehnjähriger in eine Gruppe junger Vagabunden. Beim Lauschen ihrer abenteuerlichen Erzählungen entdeckt er das Wanderblut in sich und wird in kurzer Zeit zum professionellen Landstreicher. mehr…


Leipziger Bewegungskunstpreis 2014: Nominierte spielen am 10. und 11. Juli

Cantos: friendly fire.
Am Freitag, 11. Juli, wird der Leipziger Bewegungskunstpreis in der Schaubühne Lindenfels verliehen. Zuvor sind am Donnerstag und Freitag, 10. und 11. Juli, die fünf nominierten Stücke zeitversetzt auf drei Bühnen - Lofft, naTo und Schaubühne Lindenfels – noch einmal zu sehen. Seit 10 Jahren gibt es nun schon den mit 5.000 Euro dotierten Bewegungskunstpreis in Leipzig. Der Preis ist eine der höchstdotierten Auszeichnungen für Darstellende Kunst in Deutschland und versteht sich als Förderpreis für künftige Inszenierungen. mehr…


Erfolgreicher denn je in die Zukunft des „ÜberMorgen“: Die Spielzeitbilanz des TdJW

TdJW - Seit 2003 an seinem Platz am Lindenauer Markt.
Das Theater der Jungen Welt ist mit seinen Produktionen und seinen vielfältigen Angeboten an die Zuschauer weit über die Grenzen der Messestadt und des Freistaates hinaus bekannt. Die Auslastungszahlen sprechen für sich und den Anfragen für Gastspiele kann nicht in vollem Umfang nachgegangen werden. Im heutigen Pressegespräch wurde die Spielzeitbilanz vorgestellt. mehr…


Leipziger Tanztheater feiert am 12. Juli Premiere: Einzelgänger, Mitläufer oder Anführer – Wie tickst du?

Der Sturm: Tanzstück von Bettina Werner.
Auffallen oder in der Masse mitschwimmen, herrschen oder beherrscht werden, Unrecht hinnehmen oder rächen? Diese und andere Fragen behandeln die zwei neuen Produktionen des Leipziger Tanztheaters (LTT). Die Tanzstücke „Das Karussell“ und „Der Sturm“ von Brit Böttge und Bettina Werner sind am Samstag, 12. Juli, im Schauspiel Leipzig in einem Programm zu sehen. mehr…


Am 14. Juli am Gohliser Schlösschen: Premiere für "Madame de Pompadour – Die Mätresse des Königs"

Madame de Pompadour - Die Mätresse des Königs.
Mit einem intriganten Maskenspiele feiert das Gohliser Schlösschen in diesem Jahr sein 15. Sommertheaterjubiläum. Die Vorbereitungen zur Stückentwicklung "Madame de Pompadour – Die Mätresse des Königs" laufen auf Hochtouren. Premiere ist am Montag, 14. Juli, um 20 Uhr im Schlosshof des Gohliser Schlösschen (Menckestraße 23). mehr…


Ab 10. Juli in der Mühlstraße: "Der Kleine Lord Fauntleroy" unter freiem Himmel

Der kleine Lord Fauntleroy.
Es ist Sommer. Da sprießt das Sommertheater allerorten aus Gärten, Höfen und Parks. Da zeigen auch freie Theatergruppen gern unter freiem Himmel, was sie können. So auch die Gruppen theater eumeniden und theater die waldfee, die in der Mühlstraße 14 in Reudnitz einladen zu "Der Kleine Lord Fauntleroy". Mit Ausweichvariante, was bei Sommertheater nicht selbstverständlich ist: Bei Sonne wird im Hof gespielt, bei Regen im Saal des Kulturzentrums. mehr…


Ein Theaterchen für 199 Besucher: Schauspiel Leipzig soll bis 2017 seine zweite Spielstätte bekommen

Der künftige Eingang zur zweiten Spielstätte des Schauspiels Leipzig.
Lange Zeit schien gar nichts zu gehen in Sachen Investition in Leipziger Kulturbetriebe. Im Gegenteil: Allein die Sanierungskosten drohten die Zukunft der Eigenbetriebe Kultur aus allen Angeln zu heben. Aber seit OBM Burkhard Jung die Diskussion um das Actori-Gutachten vor einem Jahr beerdigt hat, scheint auf einmal alles wieder möglich. In der Musikalischen Komödie wird weiter investiert. Und nun soll auch das Schauspiel seine gewünschte zweite Spielstätte bekommen. mehr…



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