Artikel aus der Rubrik Theater

Absurde Schrecken am Rande der Gesellschaft

L-IZ-Ticketverlosung für „Der Andere“ im Neuen Schauspiel

(Foto: Tobias Rentzsch / Neues Schauspiel Leipzig 2015)

VerlosungEs gibt eine junge Theatertruppe in Leipzig, die sich um den Schauspieler Lukas Schmelmer schart. Am 13. Juni zeigt Schwelmer im Neuen Schauspiel Leipzig in der frei nach Wolfgang Borcherts Stück „Draußen vor der Tür“ entstandenen Inszenierung mit dem Titel „Der Andere“ seine Regie-Kunst. Die L-IZ winkt wieder mit Freikarten. Weiterlesen.

Konfetti wäre gar nicht nötig gewesen

Eine turbulente “Sommernacht” für Zwei im Theater fact

Foto: Theater fact

Erste Szene mit Zwischentext: "Das hat er/sie nicht gesagt." Da beginnt die Szene noch einmal. Und es gibt eine weitere Variante. Wir sind nicht im Improvisationstheater, wo das Publikum zwischen möglichen Schlüssen auswählen kann oder den Akteuren Orte und Ziele ansagt und Fallen stellen kann. Wir sind bei Dramatikern zu Besuch, bei David Greig und Gordon McIntyre und Regisseurin Ev Schreiber. Anmelden und weiterlesen.

"Wieso dürfen die und wir nicht"

Schauspiel Leipzig startet mit Shakespeare und Jelinek in die Spielzeit 2015/16

Foto: Rolf Arnold

Das Schauspiel Leipzig möchte politischer werden. Die Spielzeit 2015/16, die Intendant Enrico Lübbe am Mittwoch bei einer Pressekonferenz vorstellte, steht unter dem Motto "Wieso dürfen die und wir nicht". Das Zitat ist Elfriede Jelinkes Stück "Die Schutzbefohlenen" entnommen, das ab Oktober auf dem Spielplan stehen wird. Anmelden und weiterlesen.

Wonnige Wagner-Welten

Ab 22. Mai gibt es die zweiten Leipziger Wagner-Festtage

Foto: Tom Schulze

Leipzig braucht eigentlich keine Jubiläen. Jedenfalls nicht, wenn es um die touristische Vermarktung geht. Denn der Fest-Kalender der Stadt ist eigentlich voll genug. So voll, dass man die "Löcher" zwischen den Festen eigentlich nicht noch extra vollstopfen muss. Ab Mittwoch, 22. Mai, geht ein Festival praktisch ins Nächste über. Richard Wagner macht den Auftakt. Anmelden und weiterlesen.

The Canterville Ghost und "Pagliacci"

Gespenster-Gaudi und Bajazzo-Tragödie in Leipzigs Oper

Foto: Kirsten Nijhof

Wo sich Leute für Geschichte interessieren, werden auch Spuk und Grusel konserviert. Oscar Wildes Gespenst ist Legende aus Buch oder Film. Wildes Erzählung erschien 1887 und erlebte schon 13 Verfilmungen, fünf Theaterstücke, diverse Hörspiele, zwei Opern, nun noch eine. So weit muss es ein Geist erst mal bringen! Ruggero Leoncavallos "Pagliacci" ist Opernfreunden als "Der Bajazzo" zwar geläufig, doch Leipziger Theaterfans rätselten, wann sie in Leipzig zu sehen gewesen wäre. Anmelden und weiterlesen.

Manege frei!

L-IZ-Ticketverlosung: Circus Roncalli gastiert in Leipzig oder Es werde Circus!

Foto: Roncalli / Presse

VerlosungDer Satz „Gehen Sie nicht dahin, da werden Tiere gequält“ gilt nicht für den Circus Roncalli. Die 1975 in Wien gegründete Wander-Manege verschreibt sich allein der Artistik und Akrobatik. Die Wildtierdressur ist bei „Roncalli“ schon lange kein Thema mehr. Dafür wird „Klassischer Zirkus“ geboten. Im Juni heißt es für die Leipziger „Manege frei!“. Die L-IZ tönt mit und verlost 2x4 Familienkarten für die Vorstellung am Sonntag, den 14. Juni um 14 Uhr. Weiterlesen.

Viel vorbereitet, geprobt, genäht, gestrichen, motiviert, getröstet und gebaut

Tanners Interview mit der Mitorganisatora des Festivals “So jung kommen wir nicht mehr zusammen” Marlene Schick-Witte

Foto: Volly Tanner

Wenn junge Menschen Theater machen setzen sie sich im besten Falle mit der Jetztzeit, gesellschaftlichen Verwerfungen und ihren Bedürfnissen auseinander. Da mal hineinzuschauen und den Sachstand abzurufen ist am Wochenende ganz einfach möglich. Dafür sollte der Interessierte den Weg ins Schauspiel Leipzig finden und schauen, horchen und sich begeistern lassen. Marlene Schick-Witte erzählt dem Tanner warum. Anmelden und weiterlesen.

Es ist eine Hymne an die Fantasie und an die Freundschaft

Tanners Interview mit der Larifari-Theater-Actrice Laura Friedrich

Foto: Volly Tanner

Tanner trifft Menschen an den eigenartigsten Orten und da er auch meist seine Kamera dabei hat, macht es sofort KLICK und "Mensch-Ist-Gebannt!". Themen zum Hinterfragen gibt es ja auch eigentlich immer. Ist doch jeder Mensch wert, dass man ihn fragt, was er oder sie so macht. Laura Friedrich jedenfalls macht Theater und Kindertanz und schreibt und lacht - Tanner an. Und so entspinnt sich das Gespräch. Anmelden und weiterlesen.

Herbert Fritschs „Ohne Titel Nr. 1“

Gastspiel der Berliner Volksbühne: Ohne Titel und mit allerhand Aus- und Mitlachen im Schauspiel Leipzig

Foto: Thomas Aurin / Schauspiel Leipzig

Na, das ist doch was: Ein Stück Berliner Theatertreffen 2014, ein Gastspiel der Berliner Volksbühne in Leipzig. Herbert Fritschs „Ohne Titel Nr. 1“. Eine Oper ist versprochen, oder das was man nun dafür hält. „Viel Glück“ wünscht der Mann im Foyer, der erklärt, dass es in der Volksbühne nie Programmhefte gäbe und einen Zettel herüberreicht. Da stehen dann doch die 14 Namen der Mitwirkenden drauf und es ist von Regisseur Herbert Fritsch ausführlich die Rede, von einer kollektiven Stückentwicklung ist nichts geschrieben. Anmelden und weiterlesen.

Welttag des Tanzes

Leipziger Oper feiert mit Leipziger Ballett + Ursula-Cain-Preisverleihung im MdbK

Foto: Kirsten Nijhof

Fast schon herrscht ein bisschen Frieden. Zumindest soll der Welttag des Tanzes genau das bezwecken. Tanz gilt als eine universelle Sprache weltweit. Der Welttanztag wurde 1982 vom Internationalen Theater Institut der UNESCO ins Leben gerufen, um den Tanz zu würdigen. Seitdem wird er alljährlich am 29. April weltweit gefeiert. Zum vierten Mal feiert das Leipziger Ballett mit. Das LOFFT lädt zur Ursula-Cain-Preisverleihung ins MdbK. Anmelden und weiterlesen.

Ehrliches Urgestein als Leipzig-Besucher

Polit-Kabarett von Helmut Schleich im academixer

Foto: Martina Bogdahn

Helmut Schleich präsentiert sein neuestes Programm und ist schon mit seinem nunmehr sechsten Solo nicht zum ersten Mal in Leipzig. Dabei ist er Fernsehzuschauern kein Unbekannter. Der Träger des Deutschen Kleinkunstpreises hat ein neues Programm in petto. „Ehrlich!“ heißt es. Die „academixer“ laden den Bayern ein. Anmelden und weiterlesen.

Ich püriere mir einmal in der Woche einen Grottenolm. Dazu Olivenöl, Ingwer und isländische Schafskötteln.

Tanners Interview mit Larsen Sechert, dem Gerno Knall vom KNALLtheater

Foto: Volly Tanner

An Gerno Knall kommt niemand vorbei, der hier in der Stadt Kinder hat. Oft reden die Kleinen begeistert am Abendbrottisch vom tollen Typen - oder Gerno knallt durch die Stadt und schauspielt oder Theater sind rammelvoll oder oder oder. Tanner traf Larsen Sechert, den Mann hinter Gerno zum Gespräch. Und erfreute sich an Sprachhumor und Weisheit. Anmelden und weiterlesen.

„Die Welt durchzog ich urweisen Rat zu gewinnen“

„Siegfried“ als Wagner-Idyll in der Oper Leipzig

Foto: Karsten Pietsch

Nach dem dritten Abend weiß man wieder nicht, wohin die Reise in Rosamund Gilmores Inszenierung noch gehen wird. Er wird nach und nach rund, der neue Leipziger "Ring des Nibelungen". In den Theatern der Umgebung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist der Zyklus komplett. In Leipzig lässt man sich von Jahr zu Jahr Zeit. Und Leipzig war einmal die erste Einstudierung nach der Bayreuther Uraufführung. Anmelden und weiterlesen.

Sachen machen, die man noch nicht gemacht hat, die einen fordern, die einen aus seiner Wohlfühlzone herausholen

Tanners Interview mit der Schauspielerin (u.a. Cammerspiele) Ina Isringhaus

Foto: Volly Tanner

Für Journalisten ist es wichtig, hin und wieder Hinweise zu bekommen. So erfuhr Tanner von Ina über Bianca, eine ihrer Freundinnen - und schnappte sie sich auch gleich, während eines Festes, im Vorbeihuschen. Beim Recherchieren wurde sie immer interessanter. Was doch hinter Menschen, die nicht nur TV schauen und Sich-Verraten-Fühlen alles zu finden sein kann. Hier erfahren die Leserschaften aus erster Hand, wie es ist, in Leipzig Schauspielerin zu sein. Anmelden und weiterlesen.

Eine Generation sächselt der nächsten was zu

„… zefrieden, ruhich un glicklich“ mit der Mundartbühne Borna

Foto: Karsten Pietsch

Ein Kaffeegespenst geht um! Wie vorausgesagt von Dichterin Lene Voigt, am Lilienstein in der Sächsischen Schweiz. So auch in Bad Lausick! Paule Borbsich aus Birne... oder kam der jetzt aus Bornä? ...war unterwegs, und traf auf den Geist in Nachthemd und Schlafmütze...! Immer wieder gibt’s Krach der Frau Ziedschen mit der Frau Biedschen. - Kaum waren die ersten Sätze gesprochen, ging das Lachen durchs Publikum. Anmelden und weiterlesen.