Neun Erinnerungen an Zwangsarbeit und politische Haft im Osten

Die Berichte von Zeitzeugen muss man aufschreiben, so lange sie noch am Leben sind. Wie sehr die Diskussion in Deutschland von den westdeutschen Eliten geprägt ist, merkt man auch daran, wie emsig über die ewige Flakhelfer-Generation diskutiert wird. Da gehen die Schicksale der Opfer des Stalinismus zumeist völlig unter. Ist ja nur ein ostdeutsches Thema. Wie so oft.

Auch wenn zehntausende junger Menschen schon in den Jahren 1945 bis 1949 in den Speziallagern der sowjetischen Besatzungszone landeten. Und zwar nicht nur einstige Anhänger und Verantwortungsträger des Nazi-Reiches. Tausende sind in diesen Lagern verhungert oder an einer der um sich greifenden Seuchen gestorben. Hunderte wurden zur Zwangsarbeit nach Sibirien deportiert – auf politischer Ebene betrachtet sogar „zu Recht“, denn Stalin hatte sich von seinen Verbündeten auf Zeit nicht nur den Zugriff auf die ostdeutschen Industrieanlagen gesichert, sondern auch auf Arbeitskräfte. Und die Jagd nach jungen arbeitsfähigen Männern und Frauen begann noch in den letzten Kriegstagen, wie gleich die ersten Gesprächspartner, die Ariane Zabel und Andreas Peter Pausch interviewt haben, in dieser Broschüre erzählen.

Herausgeber ist die Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V, Landesverband Sachsen. Neun Mitglieder des Verbandes haben die Museologin und der Historiker interviewt. Das Titel-Zitat stammt aus einem Gedicht des Schauspielers Heinrich George, der schon 1946 im Speziallager Nr. 6 Sachsenhausen starb. Das Gedicht ging mit den Deportierten auf die Reise ins ferne Sibirien. Else Thomas, Wolfgang Looß und Arndt Senf erzählen aus dieser frühen Zeit der Willkür, als junge Leute mit obskuren Begründungen verhaftet, verurteilt und verschickt wurden. Doch mit der Gründung der DDR endete ja die staatliche Willkür nicht, nur dass sie sich im neu gegründeten Staat mit der ganz besonderen Paranoia der neuen Machthaber paarte, die spätestens nach dem 17. Juni 1953 geradezu hysterisch auf jede Regung eines Protestes oder der Nicht-Anpassung reagierten.

Das ist wohl die wichtigste Lehre, die man aus den Erfahrungen der DDR-Zeit gewinnen kann – nur gewinnt sie keiner, weil man die Pervertierung von Staatsapparaten immer nur anderen zuschreibt. Meist den Verlierern der Geschichte. Doch die Erfahrungen der damals jungen Menschen, die in die Mühlen der ostdeutschen Justiz gerieten, zeigen ein bürokratisiertes System, in dem die Ämter nach den herrschenden Regeln funktionieren und „Staatsfeinde“ produzieren, wo sie politisch gerade gebraucht werden. Etliche der geschilderten Urteile sind vor allem Abschreckungsurteile – ob es gegen die unerwünschten Kontakte in den Westen ging, versuchte Ausreisen aus dem Land oder auch nur den verbalen Protest gegen den Berliner Mauerbau in einer Einheit der Grenzpolizei. Die Betroffenen erlebten sehr schnell, wie gnadenlos mit allen verfahren wurde, die eben noch glaubten, einfach auch jung, unangepasst und eigensinnig sein zu dürfen. Die simpelste Äußerung einer eigenen Sicht auf die Dinge konnte als Staatshetze und konterrevolutionärer Umsturzversuch gewertet werden.

Oft genug war es das MfS selbst, das die Verhafteten verhörte; Urteile waren schon fertig, bevor die inszenierten Prozesse begannen. Und in den Haftanstalten erlebten die Verurteilten dann, wie mit Menschen umgesprungen wurde, die auf diese Weise zu Staatsfeinden gemacht wurden. Kaum einer hat die Haftzeit in Bautzen oder Potsdam ohne psychische Langzeitfolgen erlebt. Aber auch die Untersuchungshaftanstalten des MfS in Leipzig oder Chemnitz haben die Betroffenen nicht vergessen. Sie schildern Haftbedingungen und Verhörmethoden. Aber die beiden Interviewer gehen auch jedes Mal auf die persönliche und familiäre Vorgeschichte ein. Denn ohne den Rückhalt der eigenen Familie hätten es viele der Betroffenen schlicht nicht überlebt. Denn mit kafkaesk ist das, was sich im ostdeutschen Bestrafungsapparat ausgebildet hatte, wohl doch nicht richtig beschrieben.

Man vergisst ja gern, dass Frank Kafkas Texte eigentlich Satiren sind, mit denen er die Grundfunktionen des späten k.u.k-Österreich beschrieb, mit hellwachem Sinn schon ahnend, wohin sich Justiz, Bürokratie und Sanktionsinstitutionen entwickeln würden, wenn sie zu Dienstmägden neuer politischer „Ideen“ werden würden. Die Mentalität der subalternen Staatsdiener, die einfach nur taten, was ihnen anbefohlen war, die kannte er ja aus eigener Erfahrung. Dass die von ihm geschilderten Deformierungen mehr als ein halbes Jahrhundert lang in Deutschland die politische Realität sein würden, das hätte er wohl selbst noch verneint.

Der Stalinismus in der DDR war eine solche Deformation. Dabei kamen oft sogar noch Gesetze aus dem alten Kaiserreich zur Anwendung, die je nach „Bedarf“ ausgelegt und angewendet wurden. Ob gegen Leute, die das unsinnige Militärregime nicht akzeptieren konnten, ob gegen die aufmüpfigen Mitglieder der Jungen Gemeinde in Jena. Und immer wieder begegnen die Betroffenen jovialen Vernehmern, Staatsanwälten, Richtern und Polizisten, die das Ganze nicht in Frage stellten. Die Maschine funktionierte nach programmierten Regeln, die stur weitergalten und „Prozesse zu Ende brachten“, wenn jemand erst einmal auf Verdacht in die Mühlen des Apparates geriet.

Und das ist eigentlich die Warnung, die in diesen Erinnerungen steckt: Wie schnell solche Apparate ein Eigenleben entwickeln und eine Gesellschaft von innen her zerfressen, weil es kein für alle gültiges Recht und keinen Persönlichkeitsschutz mehr gibt. Man sollte schon sehr hellhörig werden, wenn Innenminister und Geheimdienste wieder beginnen, Sonderrechte zu definieren und einigen politisch Missliebigen Rechte abzusprechen. Und gerade die Digitalisierung der modernen Kommunikation hat einige Politiker geradezu wieder lüstern gemacht, die Ausspähung und Überwachung der Bürger auszuweiten.

Stalinismus ist das nicht. Natürlich nicht. Der Stalinismus ist unter den Überwachungs- und Repressionsinstrumenten eines der ausgefeiltesten, das die Moderne entwickelt hat. Aber die Berichte zeigen auch, wie gefühllos und resolut ein Apparat funktioniert, der keine äußeren Kontrollen mehr hat, sondern seine Rechtfertigung nur noch aus der Einlieferung des erwünschten Solls an „Staatsfeinden“ zieht. Die, die in diese Mühle geraten sind, sind oft genug psychisch gebrochen oder leiden unter den Spätfolgen. Und sie sind mittlerweile meist hochbetagt.

Auch der sächsische Verband der Vereinigung der Opfer des Stalinismus verliert seine Mitglieder, weil die Älteren ausscheiden. Höchste Zeit also, die Erinnerungen der Lebenden festzuhalten und vielleicht auch was draus zu lernen für die Zukunft.

Ariane Zabel, Andreas Peter Pausch „Ich sah die Mühlen Spuren mahlen, den Menschen tief ins Angesicht“, Zwenkau 2014.

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