Wenn Amoralität die Demokratie zerfrisst

Aber wurde die Entwicklung zu immer riskanteren Finanzprodukten bewusst so eingeleitet? War kriminelle Energie am Werk, fragt sich Joris Luyendijk in seinem Buch "Unter Bankern" immer wieder. Denn damit, die Banker einfach alle zu Bestien zu erklären, wollte er sich nicht zufrieden geben. Ein Thema beunruhigte ihn schon frühzeitig: Das war das alles umfassende Schweigen rund um die Banken.
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Seine Gesprächspartner waren fast alle nur bereit mit ihm zu sprechen, wenn sie in seinen Interviews anonym blieben und auch jeder Hinweis, in welcher Bank sie arbeiten könnten, getilgt wäre. Denn jede kritische Äußerung, die mit der Bank, die sie beschäftigte, hätte in Verbindung gebracht werden können, hätte ihre Kündigung bedeutet.

Das ist zum einen verständlich: Das Renommé einer Bank beruht nun einmal auf dem Bankgeheimnis und der unbedingten Seriösität, die eine Bank nach außen ausstrahlt. Aber immer sichtbarer wurde in den Interviews, dass das Schweigegebot auch einen elementaren Hintergrund hat: In der Londoner City gibt es keinen Kündigungsschutz. Selbst gute Arbeit bewahrt die Angestellten in den diversen Abteilungen nicht davor, von einer Minute auf die andere gefeuert zu werden. Einige der befragten Banker haben sich damit abgefunden, versuchen das als wichtigsten Ansporn in einem Wettbewerb der Besten zu begreifen. Doch Luyendijk traf auch auf einige Banker, die auf solche Weise aus der Bahn geschmissen wurden. Für manchen hat das ein Umdenken ausgelöst.

Nicht jeder wird dann zum Whistleblower oder wechselt gar die Seiten in die staatliche Bankenaufsicht. Das braucht schon einen starken Charakter. Doch die Bankenwelt verändert ihre Angehörigen. Und die schlimmste Veränderung, die Luyendijk nach vielen Gesprächen feststellte, war die komplette Entsolidarisierung. Denn wenn jeder einzelne in der Abteilung jederzeit gefeuert werden kann, dann solidarisiert man sich nicht mehr. Dann gilt nur noch die Zahl, die einer „zu bringen“ hat – wie er es macht, das ist ihm selbst überlassen. Das ist der Punkt, an dem die neuen „strukturierten Papiere“ entstanden, immer neue, clevere kleine Programme, mit denen die Bank im Markt zum Eigenhändler wurde und fürs eigene Ergebnis Wetten abschloss auf Kurse, Währungen, Libor. Schon 2010, 2011 ploppten ja die nächsten „Skandale“ auf, die sichtbar machten, dass von den vollmundigen Versprechen der Regierungen aus dem Jahr 2008, den Bankensektor wieder unter Kontrolle zu bringen, nichts umgesetzt wurde. Und das, was umgesetzt wurde, war nur Kosmetik.

Und zum Ende des Buches hin verdichten sich auch noch zwei Fragen, die in der ganzen Diskussion um die europäischen Bankenrettungen (mit Steuergeldern und Staatsschulden) oft nur am Rande gestreift wurden: Welche Moral herrscht eigentlich in den Banken? Und wieso machen sie eigentlich Politik?

Das mit der Moral läuft am Ende auf ein Wort wie Amoralität hinaus. Aus Sicht der Banken ist damit nicht Unmoral gemeint, sondern eine Welt, in der nur noch die knallharten Regeln von Erfolg und Misserfolg gelten – völlig ohne moralische Wertungen. Denn wenn das Bestehen im Unternehmen nur im Abliefern der vorgegebenen Erfolgsmeldungen besteht, nur noch die gesteigerten Umsätze zählen, Kollegialität oder Skrupel gegenüber den Kunden hingegen nichts, dann bleibt nur noch eine amoralische Welt, in der bestenfalls noch die Symbole des „Erfolgs“ zählen: teure Autos, Uhren, Restaurantbesuche, Wohnungen in den besten Lagen …

Das haben auch einige von Luyendijks Gesprächspartnern tief verinnerlicht: „Die totale Freiheit. Fragen zur moralischen Verantwortung warfen mir die Abgebrühten knallhart vor: Für wen ich mich denn eigentlich halte? Einen Gutmenschen? Einen Moralapostel.“

Betont sei: Er spricht hier von den „Abgebrühten“. Er hat auch andere Charaktere in diesem Kosmos gefunden: Leidende, Mitläufer, „Stars of the Universe“, Gläubige und Zweifelnde. Und eben auch Abgebrühte, die ihren Job machen und Moral für eine Privatangelegenheit halten. Ein Unternehmen, in dem aber Amoralität die Regel ist, das interessiert sich nicht für die gesellschaftlichen Folgen seiner Handlungen. Das fragt auch nicht, ob ein Rentenfonds in die Knie geht, wenn man ihm lauter risikoreiche Papiere verkauft.

Es ist ja nicht so, dass Banker nicht einschätzen können, was sie verkaufen. Auch wenn selbst die Abteilungsleiter erst eine Übersetzung brauchen, wenn sie die hochkomplexen Produkte ihrer Superrechner, der „Quants“, einigermaßen verstehen wollen. Wie hoch das Risiko solcher Produkte ist, das wissen sie trotzdem. Und sie wissen auch, ob es normalsterbliche Kunden, Sparkassenangestellte oder Gemeindekämmerer in der deutschen Provinz verstehen können. Das Meiste, was da verkauft wurde, war wohl im gesetzlichen Rahmen. Aber die Moral beginnt an dem Punkt, wenn der Verkäufer um die (immer höheren) Risiken der von ihm verkauften Produkte weiß, und sie Leuten und Institutionen unterjubelt, die nicht einmal ahnen, was sie da kaufen in dem guten Glauben, die Bank hätte das Wohlergehen ihrer Kunden im Sinn. Darauf ist das in den letzten Jahrzehnten insbesondere in der Londoner City gewachsene System nicht (mehr) angelegt.

Und es hat sich seit 2008 nichts daran geändert. Denn die Staaten, die das kontrollieren wollen, sitzen am kürzeren Hebel. Sie haben es mit Universalbanken zu tun, die längst global agieren. Und dazu stellt Luyendijk die höchst berechtigte Frage: Lassen sich global agierende Banken überhaupt mit Demokratie vereinbaren? Es gibt ja niemanden, der groß genug wäre, sie zu kontrollieren und an die Kandare zu nehmen. Luyendijk: „Wie kann man ohne globale Regierung den globalen Finanzsektor wieder unter Kontrolle bekommen? Und wenn Sie meinen, dass eine solche Weltregierung unmöglich oder nicht wünschenswert ist, bedeutet das dann nicht, das global operierende Finanzinstitute im Grunde unhaltbar sind? – Das ist das leere Cockpit.“

Es kommt auch der ein oder andere Bankmanager vor im Buch, der die Reißleine gezogen hat, als er merkte, dass er gerade die Rentenversicherung seiner Eltern zerstörte.

Auch wenn Luyendijk am Ende erklärt, er habe nach all den vielen Gesprächen keine Rezepte, wie die globalisierte Finanzwelt wieder in Ordnung gebracht werden könnte. Aber er deutet zumindest an, was getan werden müsste, auch wenn er selbst daran zweifelt, dass es passiert. Denn Politiker, die eben noch für die Rettung der Banken zuständig waren und für die Entwicklung neuer Kontrollen, haben oft genug schon die Seiten gewechselt und verdienen in den Türmen der Banken ein Vielfaches dessen, was sie als Minister oder gar Regierungschef (Tony Blair) bekamen.

Man darf wohl zu recht das Gefühl haben, dass die globalisierte Finanzindustrie nicht nur die Welt verändert und zu einem Pulverfass gemacht hat, bei dem ein Crash, wie er 2008 gerade noch vermieden wurde, doch noch passiert. Sie hat auch die herrschende Moral verändert. Denn wenn globale Finanzinstitute Politik beeinflussen und kaufen können, dann können sie auch Meinung machen. Die Verachtung für Menschen, die sich noch auf moralische Werte berufen, ist ja mittlerweile zum Gemeingut geworden. Die Amoralität hat unser Denken verändert.

Oder zumindest einen großen Teil dessen, was öffentlich diskutiert wird. Dass auch Banker innerlich zerbrechen können, wenn sie dauerhaft gegen ihr Gewissen handeln, hat Luyendijk auch öfter erlebt. Das Buch bietet nicht die Lösung, aber Luyendijk hat die richtigen Fragen gestellt und regt zum Nachdenken an darüber, was passiert, wenn sich Bankinstitute zu wahren Monstern entwickeln, die selbst von Politikern als „to big to fail“ begriffen werden. Das ist der Punkt, an dem die Erfolgsmaximierer an keine Regeln mehr gebunden sind, auf nichts und niemanden mehr Rücksicht nehmen müssen. Sie haben die Macht in Händen, Staaten und ein ganzes Wirtschaftssystem in die Knie gehen zu lassen. Aber es gibt keine Instanz mehr, die ihnen Einhalt gebieten kann.

Und richtig erschrocken war Luyendijk, als er von mehreren Insidern bestätigt bekam, dass es 2008 wirklich nur am seidenen Faden hing. Und dass es jederzeit wieder passieren kann.

Joris Luyendijk „Unter Bankern. Eine Spezies wird besichtigt, Cotta’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 2015, 19,95 Euro

FinanzkriseBankenSchuldenLondon
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