Die Fotos von Christian Schulz zeigen das rebellische Leben der 1980er Jahre in West-Berlin

Die Sammlung von großen Fotobänden aus dem Lehmstedt Verlag wächst. Und nach vielen eindrucksvollen Fotobänden, mit denen Mathias Bertram als Herausgeber einige der faszinierendsten Fotografinnen und Fotografen aus dem Osten vorgestellt hat, gibt es dieser Tage eine Doppelpremiere: gleich zwei Berlin-Bildbände, einer zum Osten und einer zum Westen. Dies ist nicht der erste, der das untergegangene West-Berlin noch einmal lebendig macht.

Denn auch West-Berlin ist untergegangen im fernen Jahr 1990. Nicht sofort, aber gründlich. So wie die alte BRD, wie gerade die Befürworter der Deutschen Einheit glaubten, erhalten zu können, wenn sie sich zum schnellstmöglichen Beitritt bekennen. Ein Beitritt ohne großes Gedankenmachen, ohne die Folgen auch nur abzuschätzen. Erst die Rückschau zeigt, wie gründlich sich das Alte und eigentlich Gewollte verändert hat. Zumeist ist es verschwunden, hat sich aufgelöst wie eine Fata Morgana.

Und deswegen erzählen nun auch die Fotos von Christian Schulz von einer vergangenen Welt. Was er garantiert nicht gedacht hätte, als er in den 1980er Jahren von Frankfurt am Main nach West-Berlin umzog, um hier als Fotograf für die „Tageszeitung“ und das Stadtmagazin „Zitty“ tätig zu werden. Im Vorwort versucht der Journalist Arno Widmann diese Zeit noch einmal zu fassen und den Fotografen zu zeigen, wie er ihn damals kennenlernte als Chefredakteur der „taz“.

„West-Berlin war ein Mauerkind“, schreibt er. Abgeschottet vom Osten und vom Westen, der die Insel-Stadt über Jahrzehnte mit Milliarden subventionierte, entwickelte sich hier ein eigenes Milieu. Hier landeten Wehrdienstverweigerer und Aussteiger, Künstler und Rebellen. Menschen, denen die Bundesrepublik zu bräsig war und für die dieses eingemauerte Stück Berlin ein Testfeld für andere Lebensentwürfe war, ein Ort mit Freiräumen, der da und dort an das Leipzig erinnert, wie es ungefähr von 1990 bis 2005 war, bestenfalls bis 2010. Es gab Industriebrachen und heruntergewirtschaftete Häuser, die man einfach nur besetzen musste, um einen neuen Ort für neue Experimente zu finden.

Gerade diese Milieus hat Schulz immer wieder abgelichtet. Seine Fotos zeigen das Provisorische, Chaotische, aber auch Rebellische. Denn alle heutigen Auseinandersetzungen, die es gibt zwischen Polizei und Hausbesetzern, sind längst nur noch ferne Echos dieser Zeit, auch wenn sie zuweilen brutaler und kompromissloser geführt werden. Aber das liegt weniger an den Akteuren, als daran, dass die Freiräume seit 1990 zusehends verschwunden sind. Die Stadt wurde saturierter, was Jahrzehnte lang vor sich hin rottete, wurde saniert und konnte teuer wieder vermietet werden. Funktionierende Besetzerbiotope schmolzen dahin.

Das brachte Berlin zwar neue, durchsanierte Szeneviertel, in denen die alte Wildheit bestenfalls noch gezähmt erscheint. Aber die Stadt verlor auch ein Stück gelebter Freiheit. Wovon dann Widmann erzählt, für den die Bilder auch Bilder einer verlorenen Freiheit sind. Zumindest erzählen sie von einem verschollenen Lebensgefühl, das sich mit Namen wie Rio Reiser, Ingrid Caven, Annette Humpe verbindet. Es war nicht nur ein lebenslustiges, sondern auch ein zorniges und wildes Völkchen, das die Nischen der eingemauerten Stadt bevölkerte, eine Stadt, die ebenso wie ihr östliches Gegenstück oft mehr einem Panoptikum glich als einer Metropole, ein Weltdorf, das Manche nur besuchten, um mal einen Blick über die Mauer werfen zu können.

Es fehle Vieles vom damaligen Leben in der Stadt, meint Widmann. Aber augenscheinlich hat das auch niemand bei Schulz bestellt. Manchmal prägen auch die Aufträge der Zeitungen das Bild, das Fotografen von einer Stadt hinterlassen. Sie sind nicht immer im Selbstauftrag unterwegs, auch wenn man bei Schulz die Abschweife ins Milieu der Kiezbewohner sieht. Denn die Welt gab es ja auch noch, parallel zu den Aufsehen verursachenden Auftritten der Punks. Und da denkt man unweigerlich an Bilder, die die Ostberliner Fotografen gleichzeitig auf ihrer Seite der Mauer gemacht haben, wenn sie sich in den Alltag und die Feste der sogenannten kleinen Leute begaben. Am Ende zeigen Bilder vom 9. November 1989 wieder eine andere Seite. Meist werden nur die euphorisierten Ostberliner gezeigt, wie sie jubelnd in den Westen drängten. Schulz zeigt die wartenden Westberliner am Checkpoint Charlie, die für die Grenzschützer genauso zum Problem werden.

Am 3. Oktober 1990 endete im Grunde der Traum von West-Berlin, da hat die große Vereinigungspolitik die Regie übernommen, schwarz-rot-goldene Fahnen werden geschwenkt. Eigentlich ein schwindelerregender Moment, der Politik auch für diese Inselstadt auf einmal zu einem Abstraktum machte, zu einem Heilsversprechen aus Bonn, man werde die Sache schon irgendwie deichseln.

Aber das funktioniert nicht wirklich im Lokalen. Es löst nur Veränderungsprozesse aus, in denen die Menschen selbst zu Objekten werden. In denen Freiräume und Freiheiten verschwinden und die Betroffenen sich nur anpassen können – oder verdrängt werden. Gerade deshalb ist dieses West-Berlin der achtziger Jahre verschwunden, hat sich aus der Realität verabschiedet mitsamt seinen Helden. Es ist genau dasselbe passiert wie östlich der Mauer. Mancher vermisst dieses Rebellentum, das sich so gern mit Coolness paarte, aber auch immer einen morbiden Charme ausstrahlte. Manches von dieser wilden Kreativität wurde später zu blankem (und abfallträchtigem) Kommerz. Und dass die Bilder von Christian Schulz so wirken, als wären sie aus einer weit vergangenen Zeit, hat natürlich auch damit zu tun, dass er selbst dann noch konsequent mit Schwarz-Weiß-Film gearbeitet hat, als alle anderen die schöne neue Welt in Farbe fotografierten. Schwarz-Weiß aber verstärkt Kontraste, dämpft die schreiende Umgebung, lässt selbst die Gesichter der Menschen intensiver erscheinen. Fotograf und Fotografierter treten immer wieder in Blickkontakt, manchmal so intensiv, dass es auffällt, wenn die Fotografierten den Kontakt vermeiden.

Auch so erscheinen die Bilder wie Blicke in eine untergegangene Welt. Denn wir leben zwar in Zeiten der Selfies – aber man schaut sich kaum noch in die Augen. Fahrig wird ausgewichen, wenn überhaupt noch jemand hochschaut von seinem Wunderphone.

Es ist auch ein fordernder Ernst in diesen Gesichtern der 1980er, als erwarte man etwas – auch vom Fotografen. Eine ernsthafte Beschäftigung, ein richtiges Hinschauen. Den Ernst spürt man heute nur noch selten, weil Alles in Eile ist, jeder schon fort, wenn es eigentlich um das Hier und Jetzt geht. So gesehen war dieses West-Berlin der 1980er eben kein Traum, sondern ein ernst gemeintes Projekt. Das aber 1990 genauso mittellos dastand wie die alternativen Lebensprojekte im Osten.

Der Spaß ist endlich, scheinen manche Fotos zu erzählen, feiern wir, solange es noch geht. Ohne dass die Fotografierten natürlich wussten, wie endlich das alles war. Zumindest auf diese schnöde Art. Für Manche bedeutete das Wildsein aber auch, das Leben in vollen Zügen auszukosten und dabei auch zu verbrennen. Was sie erst recht zu Ikonen dieses wilden Jahrzehnts machte, das am 9. Oktober 1990 so gründlich zu Ende ging. Die neue Freiheit wurde mit dem Verlust der alten Freiheiten bezahlt. Aber war das zu ahnen? In den Fotos von Christian Schulz tun alle so, als könnte dieses Experiment auf der Insel noch ewig so weitergehen und immer schöner werden. Sie lebten es mit Leib und Leben. Und dann öffnete jemand die Mauer. Und schön war die Zeit.

Christian Schulz; Mathias Bertram Die wilden Achtziger, Lehmstedt Verlag, Leipzig 2016, 24,90 Euro.

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