Artikel zum Schlagwort Fotografie

Abenteuer Abseits: Bastian Brüsecke präsentiert neue Livereportage in Leipzig

Quelle: Motoventure

Das neue Vortragsprogramm „Abenteuer Abseits – Ruhe und Wahnsinn, ein Fotografenleben in der Wüste“ wird am 11.01.2019 präsentiert. „Ich freue mich, nach der erfolgreichen Premiere im September beim Touratech-West Travelevent und Terminen wie in Münster, Braunschweig, Oldenburg und Wuppertal die Reportage nun auch in Braunschweig vorstellen zu können – und besonders auch dem jüngeren Publikum neue Wege aufzuzeigen.“ Weiterlesen

2019 – was kommt?

Eine Film- und Photoausstellung im Pöge-Haus mit Arbeiten eines besonderen Workshops

Foto: Unofficial Pictures

Für alle LeserVom 5. bis 13. Januar 2019 eröffnet im Pöge-Haus die Ausstellung „von ihnen von uns von wem?“. Sie wurde von den Teilnehmer/-innen der mehrwöchigen Werkstatt „How to publish“ gemeinsam unter professioneller Begleitung der Plattform unofficial.pictures und in Zusammenarbeit mit dem Pöge-Haus entwickelt. Die Vernissage findet am Samstag, 5. Januar, um 19 Uhr mit musikalischer Begleitung statt. Weiterlesen

Schwarz-Weiß aus Überzeugung

Die nur scheinbar beiläufigen Porträts des Norbert Bunge

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich hätte man erwarten können, dass mit dem Aufkommen der Digitalfotografie die gute alte Schwarz-Weiß-Fotografie endet. Aber bunte Farben lenken ab. Sie zeigen zwar eine farbenfrohe Welt. Und in der leben wir ja tatsächlich. Aber sie erschlagen den Betrachter oft, fixieren die Sicht aufs bunte Ganze, helfen aber nicht wirklich, den Blick aufs Wesentliche zu konzentrieren. Und auch Norbert Bunge bleibt dem Schwarz-Weiß-Film treu. Weiterlesen

Mächtige Himmel, herrliche Lichter und eine Stadt wie eine Bühne

Mit Philipp Kirschner Leipzig in einem neuen Licht entdecken

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserLeipzig ist eine Stadt aus Licht. So wie jeder andere Ort auf dieser Erde auch. Zumindest dort, wo keine versmogten Himmel verhindern, dass man die Sonne noch sieht. Und Sonnenauf- und -untergänge. Und Fotografen wie Philipp Kirschner, die auf Hausdächer krabbeln, um dieses Leuchten über der Stadt mit der Kamera einzufangen. Aber: Sieht man in Leipzig nicht immer nur dasselbe? Weiterlesen

Die Zeit heilt selbst solche Wunden

Gerd Danigels fotografische Zeitrevue: Berlin – damals und heute

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Leipziger kennen solche Fotobände schon: Leipzig früher und heute. Armin Kühne und Niels Gormsen haben damit beeindruckend gezeigt, wie sich Leipzig nach 1990 völlig gewandelt hat und aus einer grauen Maus ein bunter Pfau wurde. Genauso ging es Berlin. Und das kann der Berliner Fotograf Gerd Danigel eindrucksvoll zeigen. Samt einer verheilenden Wunde, die 28 Jahre lang die Stadt zerriss. Weiterlesen

Für den „Stern“ im Osten unterwegs

Zeitgeschichtliches Forum zeigt den Aufbruch im Osten mit den Bildern des Fotografen Harald Schmitt

Foto: Harald Schmitt

Für alle LeserDen Leipziger Feiertag am Dienstag, 9. Oktober, nutzte das Zeitgeschichtliche Forum, um eine Ausstellung zu eröffnen, die die Besucher mitnimmt in die Bild-Geschichte der Friedlichen Revolutionen. Denn wenn es in Osteuropa gärte, war ein Fotograf für den „Stern“ immer wieder mit dabei: Harald Schmitt. Aus journalistischer Fotografie wurden Ikonen der Zeitgeschichte. Weiterlesen

Menschen des (frühen) 20. Jahrhunderts in eindrucksvollem Schwarz-Weiß

Leipzigs Bildermuseum zeigt seine erste August-Sander-Ausstellung

Foto: Art Photography Fund, Courtesy Galerie Johannes Faber © Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln; VG Bild-Kunst Bonn, 2018

Für alle LeserAm Mittwoch, 12. September, eröffnete das Museum der bildenden Künste eine kleine, besondere Ausstellung, die einmal einen der wichtigsten deutschen Fotografen des 20. Jahrhunderts nach Leipzig holt. Und das auch noch mit seiner berühmtesten Bilderserie, die eindrucksvoll die arbeitenden Menschen der 1920er Jahre zeigt. Das Museum schärft mit der August-Sander-Ausstellung ganz unübersehbar sein Fotografie-Profil. Und eine kleine Leipzig-Beziehung gibt es auch. Weiterlesen

Jetzt zweisprachig in neuer Auflage

Roger Melis‘ neugieriger Blick in ein stilles, längst verschwundenes Land

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAls Roger Melis’ Fotoband „In einem stillen Land“ 2007 als Band 3 in der Reihe „Bilder und Zeiten“ bei Lehmstedt erschien, war noch nicht abzusehen, dass dieser Fotoband ein richtiger Bestseller werden würde. Obwohl Roger Melis nun wirklich kein Unbekannter war. Jedenfalls bei all jenen, die seinen genialen Fotoband „Paris zu Fuß“ von 1987 kannten. Aber war die Zeit wirklich schon reif für die wirklich gute Dokumentarfotografie aus der DDR? Tatsächlich war sie überreif. Weiterlesen

Ein Gesprächsabend über die Rolle der Fotografie in Kunst, Design und Wissenschaft

Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte: Galeriegespräch „Fotografierende Forscher – forschende Fotografen“

Es war ein ungewöhnliches Projekt: Fotografie-Studenten der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein, Halle, trafen auf Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS), um sich über ihren ganz eigenen Blick auf das Gehirn und die damit verknüpften wissenschaftlichen Methoden auszutauschen. Weiterlesen

Die unangepassten Künstler der späten 1980er Jahre und die selbstbewussten Frauen ganz früh in den 1990ern

Karin-Wieckhorst-Ausstellung im Bildermuseum eröffnet

Foto: Karin Wieckhorst

Für alle LeserEs ist eine ganz besondere Foto-Austellung, die am Dienstag, 5. Mai, im Museum der bildenden Künste eröffnet wurde: „Begegnungen“. Das sind faszinierende Schwarz-Weiß-Fotografien der Leipziger Fotografin Karin Wieckhorst. Eigentlich unpassende Fotografien für dieses Haus, in dem zumeist die Kunst-Fotografie dominiert. Doch in Wieckhorsts Fotos begegnet sich der Blick der Künstlerin mit dem dokumentarischen Moment. Weiterlesen

Ab 9. Juni im Fotomuseum und schon jetzt im Buch

Mit den Narrenbäumen zeigt Wilhelm W. Reinke unser närrisches Verhältnis zum Kosmos und zur Zeit

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 9. Juni startet im Deutschen Fotomuseum eine Ausstellung, in der es zwar lauter nackte Menschen zu sehen gibt. Aber das ist nicht das Närrische, was der in Braunschweig geborene Fotograf Wilhelm W. Reinke in seinen eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Bildern eingefangen hat. Das Närrische ist unser Verhältnis zu den Bäumen. Und das ist nicht erst seit Adam und Eva seltsam. Weiterlesen

Die Bilderwelten des Leipziger Fotografen Olaf Martens

Heimat und Tapeten oder Die lustvolle Inszenierung einer märchenhaft vertrauten Welt

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserVielleicht hat Claas Cordes in seinem Vorwort zu diesem Buch ja Recht, wenn er die „Verdruckstheit der Kritik“ beklagt, die den außergewöhnlichen Leipziger Fotografen Olaf Martens in lauter verschrobene Schubkästen steckt. Und die Einordnung nach Himmelsrichtungen sei dabei nicht einmal der größte Fauxpas. Manche Kritiker können nicht anders. Sie brauchen ihre Schubkästen. Ist eben fatal, wenn man nur ein kleines Spezialgebiet hat. Weiterlesen

Verlassene Orte in Mitteldeutschland

Christian Sünderwalds ganz besonderer Blick für das Licht, die Stille und die Vergänglichkeit

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAuch der Sutton Verlag hat zur Buchmesse ein eindrucksvolles Buch mit Fotos von „lost places“ vorgelegt. Eines, das das Thema noch einen Tick weiterdreht. Was am Fotografen liegt, der diesmal nicht aus der Gilde der Berufsfotografen stammt. Erst mit 42 Jahren, so erzählt Christian Sünderwald, habe er überhaupt erst begonnen, sich mit dem Fotografieren ernsthaft zu beschäftigen. Vorher gab’s ein Aha-Erlebnis. Weiterlesen

Zeitlos genaue Fotos und Texte aus dem Ost-Berlin des Jahres 1986

Hauswalds und Rathenows Kultbuch aus grauer Vergangenheit in seiner sechsten Verwandlung

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie drei so trübe dreinblickenden Herren in der U-Bahn kennen viele Liebhaber der exzellenten Doku-Fotografie schon aus Bildbänden, die im Leipziger Lehmstedt Verlag erschienen. Dort hat der Berliner Fotograf Harald Hauswald längst seinen verdienten Platz gefunden mit seinen eindrucksvollen Berlin-Fotografien der späten DDR-Zeit. Und viele von ihnen erschienen schon 1987 in diesem höchst subversiven Buch, das er gemeinsam mit dem Dichter Lutz Rathenow gemacht hat. Weiterlesen

Wo das Moos wächst und der Tropfen seine stete Arbeit tut

Mit Arno Specht und Uwe Schimunek in 14 ganz und gar nicht geisterhaften Orten in Sachsen, die noch auf ihre Auferstehung warten

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist ein ganzes Buchgenre, das da in den letzten Jahren entstanden ist und die Leser in seinen Bann schlägt: Mal kommt es als „Lost Places“ daher, mal als „Verlassene Orte“ oder – wie beim Jaron Verlag – als „Geisterstätten“. Angefangen hat es überall mit der Abenteuerlust von Menschen, die sich nicht nur für die morbide Schönheit verlassener Gebäude interessierten, sondern auch für ihre Geschichte. Und der Osten war mal voller solcher Gebäude. Weiterlesen

Palucca bei der Arbeit zugeschaut

Mit Rainer Dorndecks Fotos erlebt man noch einmal die Arbeit Gret Paluccas mit ihrer Meisterklasse

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferEr gehört zu den eher unbekannten Fotografen der Leipziger Schule – auch wenn der Sax Verlag jetzt schon zwei thematische Bildbände aus der Werkstatt des 2011 verstorbenen Rainer Dorndeck vorgelegt hat. Er war Werbe- und Modefotograf in Leipzig, hat aber 1978 auch ein Fotoprojekt begonnen, das in dieser Art einzigartig ist: Er hat einen Jahrgang angehender Tänzerinnen an der Palucca-Schule in Dresden mit der Kamera begleitet. Acht Jahre lang. Weiterlesen