Artikel zum Schlagwort Berlin

Das fünfte Buch mit „Zwiegesprächen mit Gott“

Unter der Fuchtel der Zeit: Ahne und Gott in den Jahren schwindender Schmetterlinge und besorgter Spießbürger

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAls das in Berlin mit den ganzen Lesebühnen begann, war auch Ahne einer der ersten Helden der neuen Spoken-Word-Bewegung. Und er war selber jung. Und sein berühmtester Serienheld ist ein gewisser Gott. Der wohnt in der Choriner Straße in Berlin. Und regelmäßig schneit ihm ein gewisser A. in die Wohnung, mit dem er über alles mögliche plaudert – auch über sich selbst. Weiterlesen

Wettkampf-Sonntag im Olympiastadion Berlin

Leichtathletik-DM 2019: Die goldene Revanche der DHfK-Sprinter

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserAm Samstag war die Enttäuschung im Lager der Leipziger Sprinter groß gewesen. Doch am Sonntag gaben die vier schnellen Männer mit der 4 x 100 Meter Staffel die richtige Antwort. Setzten sich eindrucksvoll gegen die Favoriten aus Wetzlar durch und holten Gold. Silber gab es zudem für Robert Farken über 800 Meter. Für ihn ein versöhnlicher Abschluss nach unangenehmen letzten Monaten. Weiterlesen

Wettkampf-Samstag im Olympiastadion Berlin

Leichtathletik-DM 2019: Drei Medaillen und einige enttäuschte Gesichter

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserUnterm Strich stehen nach dem ersten Wettkampftag der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften drei Medaillen für die Leipziger Teilnehmer zu Buche. So richtig Freude wollte aber nicht aufkommen. Vor allem die Sprinter und Kugelstoßer hatten sich mehr ausgerechnet. Bemerkenswert: Nach acht DM-Titeln in Folge musste sich David Storl im Berliner Olympiastadion diesmal mit Bronze zufrieden geben. Seine WM-Teilnahme hängt nun am seidenen Faden. Weiterlesen

Die Zeit heilt selbst solche Wunden

Gerd Danigels fotografische Zeitrevue: Berlin – damals und heute

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Leipziger kennen solche Fotobände schon: Leipzig früher und heute. Armin Kühne und Niels Gormsen haben damit beeindruckend gezeigt, wie sich Leipzig nach 1990 völlig gewandelt hat und aus einer grauen Maus ein bunter Pfau wurde. Genauso ging es Berlin. Und das kann der Berliner Fotograf Gerd Danigel eindrucksvoll zeigen. Samt einer verheilenden Wunde, die 28 Jahre lang die Stadt zerriss. Weiterlesen

Mit Anke Stelling ein letztes Mal im Berliner S-Bahn-Ring

Schäfchen im Trockenen: Der gnadenlos bissige Roman über die schönen verlogenen Reichen von heute

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserResi hätte es wissen können. So las sich das Kosthäppchen aus dem Verbrecher Verlag zur Ankündigung dieses neuen Romans von Anke Stelling. Resi ist ihre Erzählerin, von der man nicht so recht weiß: Wie viel Anke Stelling steckt eigentlich in ihr? Und wie viel Enttäuschung über Freunde, die sich entpuppen, wenn es um Geld geht und die Grenzen, die sie ziehen, wenn eine den verlogenen Schein infrage stellt? Weiterlesen

Zeitlos genaue Fotos und Texte aus dem Ost-Berlin des Jahres 1986

Hauswalds und Rathenows Kultbuch aus grauer Vergangenheit in seiner sechsten Verwandlung

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie drei so trübe dreinblickenden Herren in der U-Bahn kennen viele Liebhaber der exzellenten Doku-Fotografie schon aus Bildbänden, die im Leipziger Lehmstedt Verlag erschienen. Dort hat der Berliner Fotograf Harald Hauswald längst seinen verdienten Platz gefunden mit seinen eindrucksvollen Berlin-Fotografien der späten DDR-Zeit. Und viele von ihnen erschienen schon 1987 in diesem höchst subversiven Buch, das er gemeinsam mit dem Dichter Lutz Rathenow gemacht hat. Weiterlesen

Jakobs Traum vom Erfolg in einer Welt der falschen Verheißungen

Geplatzte Träume in Berlin – „Banküberfall, Berghütte oder ans Ende der Welt“

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist ein widerspenstiges Buch. Nicht das erste seiner Art aus dem Verlag Voland & Quist. Was an den Leuten liegt, die bei diesem Verlag andocken – nicht nur Akteure der Spoken-Word-Szene, die große Touren durch Clubs und Tavernen auf sich nehmen, um sich ihren Unterhalt zu verdienen. Auch junge Leute, die wissen, was für ein hartes Brot es ist, sich mit Kreativität in Deutschland einen Platz an der Sonne zu erarbeiten. Afanasjew gehört dazu. Weiterlesen

Vom strammen Max bis zum Berliner Schnitzel

Eine appetitanregende Entdeckung von Berlin als kulinarische Landschaft

Foto: Ralf Julke

Für gewöhnlich denkt man bei Berliner Essgewohnheiten an solche Dinge wie Döner, Currywurst, Bulette und vielleicht noch Berliner, die es in Berlin aber nicht gibt. Denn dort heißen Pfannkuchen wie auch in Sachsen Pfannkuchen. Und sonst? Wovon leben die Berliner tatsächlich? Nur von Berliner Luft? Oder ist Berlin auch eine kulinarische Region wie die andere Fleckchen im Osten? Ist es, kann Ute Scheffler feststellen. Weiterlesen

Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt: Freilassung des vorläufig festgenommenen Beschuldigten

Der wegen des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt am 19. Dezember 2016 vorläufig festgenommene Beschuldigte ist am Abend auf Anordnung der Bundesanwaltschaft auf freien Fuß gesetzt worden. Die bisherigen Ermittlungsergebnisse ergaben keinen dringenden Tatverdacht gegen den Beschuldigten. Dieser machte in einer polizeilichen Vernehmung umfangreiche Angaben, bestritt jedoch eine Tatbeteiligung. Weiterlesen

Die letzten Jahre einer Stadt beim Warten auf den Mauerfall

Harald Hauswalds Blick auf das Ostberlin der 1980er Jahre

Foto: Ralf Julke

Den Bildband zu den rebellischen 1980er Jahren in West-Berlin hat der Lehmstedt Verlag gleichzeitig mit diesem neuen Bildband des Ostberliner Fotografen Harald Hauswald vorgestellt. Natürlich ergänzen sich die beiden Bände, denn beide fotografierten zur selben Zeit. Der eine im Westen, der andere im Osten. Hauswald sogar in Farbe, was für den grauen Osten schon außergewöhnlich genug war. Weiterlesen

Die wilden Jahre in Schwarz-Weiß

Die Fotos von Christian Schulz zeigen das rebellische Leben der 1980er Jahre in West-Berlin

Foto: Ralf Julke

Die Sammlung von großen Fotobänden aus dem Lehmstedt Verlag wächst. Und nach vielen eindrucksvollen Fotobänden, mit denen Mathias Bertram als Herausgeber einige der faszinierendsten Fotografinnen und Fotografen aus dem Osten vorgestellt hat, gibt es dieser Tage eine Doppelpremiere: gleich zwei Berlin-Bildbände, einer zum Osten und einer zum Westen. Dies ist nicht der erste, der das untergegangene West-Berlin noch einmal lebendig macht. Weiterlesen

Grüne: Politik des Stillstandes wurde in Berlin abgewählt

Der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen, Jürgen Kasek, kommentiert das Wahlergebnis der Grünen in Berlin. „Die Wählerinnen und Wähler haben die Politik des Stillstandes in Berlin abgewählt. Die Grünen in Berlin haben dazu beigetragen und haben mit Ideen und Konzepten gegen das Verwaltungschaos sowie die Ideenlosigkeit der Rot-Schwarzen Regierung überzeugen können.“ Weiterlesen

Holger Zastrow (FDP): Gratulation an Berliner FDP zum Wahlerfolg

Zu den ersten Ergebnissen der Abgeordnetenhauswahl in Berlin erklärt Holger Zastrow, Landesvorsitzender der FDP Sachsen und Präsidiumsmitglied der Bundespartei: „Wir gratulieren den Berliner Freidemokraten um Spitzenkandidat Sebastian Czaja zu ihrem starken Wahlerfolg ganz herzlich. Der Einzug der FDP ins Abgeordnetenhaus ist nicht nur ein kommunaler Erfolg, sondern strahlt auch bundesweit aus. Der Wahlerfolg in der Hauptstadt ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum erfolgreichen Comeback der FDP bei der Bundestagswahl 2017.“ Weiterlesen

Dulig gratuliert Müller zum Regierungsauftrag in Berlin

Der Vorsitzende der SPD Sachsen Martin Dulig gratuliert dem SPD-Spitzenkandidaten Michael Müller und der SPD Berlin zum Wahlergebnis: „Ich freue mich, dass die SPD in Berlin erneut als stärkste Kraft geworden ist. Das ist ein gutes Ergebnis für Michael Müller und die Berliner SPD. In einer gesellschaftlich schwierigen Zeit haben Weltoffenheit, Zukunftsgewandtheit und Verlässlichkeit mit der SPD einen klaren Regierungsauftrag erhalten. Die SPD wird weiterhin den Regierenden Bürgermeister in Berlin stellen. Das ist gut für die Bundeshauptstadt.“ Weiterlesen

Rico Gebhardt (Linke): „Die Linke erntet Erfolg für eigene Konzepte und klare Haltung“

Zu den Ergebnissen zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin erklärt Rico Gebhardt, Landes- und Fraktionsvorsitzender der sächsischen Linken: „Die Gewinnerin des Wahlabends ist Die Linke. Als einzige im Bundestag vertretene Partei konnte sie zulegen und das mehr als deutlich. Die Linke in Berlin holt zur diesjährigen Abgeordnetenhauswahl das beste Ergebnis seit 10 Jahren. Das ist ein Grund zur Freude und zeigt: Nein, es ist kein Naturgesetz, dass bei steigender Wahlbeteiligung und dem Aufkommen der Rechtspopulisten Die Linke verlieren muss. Im Gegenteil.“ Weiterlesen

Ab heute fremd

Ahne macht sich so seine Gedanken über das Leben, die Vergänglichkeit und ein paar gute Gründe zum Bescheidensein

Foto: Ralf Julke

Wenn man ihn selber vorlesen hört - auf der beigelegten CD zum Beispiel - dann hat man von Ahne so ein Bild vor Augen: junger Lesebühnenautor, zwar schon mit einigen Schrammen im Leben durchgekommen, aber durch nichts aus der Ruhe zu bringen und mit echtem, trockenem Berliner Humor, der durch die Texte schimmert. Altwerden kann dem Burschen gar nicht passieren. Wie denn? Weiterlesen

Lesedüne mausert sich zur Bühne 36

Neuer Name, erstes Buch und immer wieder dieses Känguruh

Foto: Ralf Julke

Da waren es noch vier: Julius Fischer, Marc-Uwe Kling, Sebastian Lehmann und Maik Martschinkowsky. Vormals mit Kolja Reichert die Mannschaft der "Lesedüne". Der Kolja ist ihnen irgendwie abhanden gekommen. Da haben sie sich einfach umbenannt. Seit Dezember heißt die Truppe "Bühne 36". Klingt irgendwie sehr heftig. Hat aber nur mit dem Klub zu tun, in dem sie am häufigsten lesen: dem "SO36" in Berlin. Weiterlesen

Mord und Totschlag im Berliner Milieu

Ein paar Blitzlichter in die dunklen Abgründe Berlins in den Jahren 1914 bis 1933

Foto: Ralf Julke

Mord und Totschlag haben Menschen schon immer in ihren Bann gezogen. Das war im Mittelalter so, das war auch vor 100 Jahren so. Zeitungen berichteten ausführlich über spektakuläre Verbrechen. Polizeikommissare führten ein neugieriges Publikum in zwielichtige Kneipen oder schrieben schon damals stimmungsvolle Memoiren. Stoff genug für Regina Stürickow, ein Stück Alt-Berlin wieder zum Leben zu erwecken. Weiterlesen

Fotostreifzüge durch das Berlin kurz vorm Mauerbau

Mit Konrad Hoffmeister wird ein großer Meister der Berlin-Fotografie wiederentdeckt

Foto: Ralf Julke

Zum Glück gibt es Archive, in denen der Nachlass großer Fotografen gesammelt werden kann. Und das 20. Jahrhundert war reich an großen Fotografen. Doch nicht immer fanden und finden ihre Glasplatten, Filme und Abzüge den Weg ins Archiv. Viel zu vieles geht verloren. Und umso schöner sind dann Wiederentdeckungen, die dann auch mal echte Neuentdeckungen sein können - wie hier mit Konrad Hoffmeister. Weiterlesen