Zeitlos genaue Fotos und Texte aus dem Ost-Berlin des Jahres 1986

Hauswalds und Rathenows Kultbuch aus grauer Vergangenheit in seiner sechsten Verwandlung

Für alle LeserDie drei so trübe dreinblickenden Herren in der U-Bahn kennen viele Liebhaber der exzellenten Doku-Fotografie schon aus Bildbänden, die im Leipziger Lehmstedt Verlag erschienen. Dort hat der Berliner Fotograf Harald Hauswald längst seinen verdienten Platz gefunden mit seinen eindrucksvollen Berlin-Fotografien der späten DDR-Zeit. Und viele von ihnen erschienen schon 1987 in diesem höchst subversiven Buch, das er gemeinsam mit dem Dichter Lutz Rathenow gemacht hat.

Oder umgekehrt. Denn Rathenow war der große Netzwerker, der die nötigen Kontakte in den Westen besaß, in den ihn die Funktionsträger Ostberlins nur zu gern ausgebürgert hätten – so wie Wolf Biermann 1976. Aber das wollte er nicht. Blieb da und ärgerte die Zensoren und Verwalter, indem er alle Register zog, die einem DDR-Bürger zustanden, die Amtshierarchie zu nerven. Mehr als nerven war ja meist nicht möglich. Die DDR-Bürokratie zwang geradezu zur Eulenspiegelei. Alles wurde reglementiert – Arbeitsort, Wohnort, Warenproduktion, Städtebau.

Das Schlimmste an der DDR war die Hybris ihrer Funktionäre, die glaubten, alles in ihrem Mini-Reich regeln, organisieren und bestimmen zu können. Der irrste Glaube, dem ein Parteiapparat je anhing. Am Ende waren sie sprachlos und versuchten einen Dialog, zu dem sie 40 Jahre lang unfähig gewesen waren.

Denn Rathenow war einer der gar nicht wenigen, die diesen Dialog suchten. Engagierte Literatur will nichts anderes. Und kluge Regierungen nehmen so einen Dialog an.

Ich sag jetzt nicht, dass kluge Regierungen allzu häufig sind.

Aber Diktatoren fühlen sich von solchen Angeboten immer gereizt und angegriffen. Denn „das Volk“ hat bei ihnen nicht mitzureden. Melden darf es sich, wenn es gefragt wird. Aber dann bitte mit vorab abgesegnetem Text. Deswegen kam es in der DDR immer zu Missverständnissen, die keine waren, fassten die Künstler (und nicht nur die) immer wieder Hoffnung, wenn der oberste Parteisekretär andeutete, die hohe Parteiriege würde jetzt wieder mehr Freiräume zulassen. Worauf Verlage, Schriftsteller, Filmemacher, Maler meist mit mutigen Experimenten reagierten, die ebenso regelmäßig verdammt, verboten und bestraft wurden.

Von den Verurteilungen Erich Loests und Walter Jankas in den 1950er Jahren über das berüchtigte XI. Plenum der SED 1965 bis zur Ausbürgerung von Wolf Biermann reicht eine einzige logische Linie. Jedes Mal ging es darum, die Mutigsten zu bestrafen und die anderen wieder zum braven Angepasstsein zu bringen und einzuschüchtern.

Doch nach der KSZE-Konferenz von Helsinki, unter deren Schlussprotokoll auch Erich Honecker seinen Erich setze, ging vieles nicht mehr so, wie es die Altstalinisten einst in Moskau gelernt hatten. Die Ausbürgerung Wolf Biermanns war der letzte Versuch, mit neuen Methoden einen Unbequemen zum Schweigen zu bringen.

Was hat das mit diesem Buch zu tun? Eine Menge. Denn viele beliebte Schriftsteller, Dichter, Sänger, Schauspieler gaben nach dieser Provokation auf. Gerade die Biermann-Affäre zeigt, wie viel Hoffnung gerade die Sensiblen und Mutigen in der DDR in Honeckers Teilnahme an der Helsinki-Konferenz gesetzt hatten. Das Foto, wie er die Schlussakte unterzeichnete, machte Eindruck. Wenn er die dort verzeichneten Versprechen auf die Gewährung normaler Menschenrechte ernst nahm, dann musste die DDR sich jetzt öffnen und verändern.

Als aber die Betonköpfe 1976 doch wieder mit Verboten, Ignoranz und Druck reagierten, begann die Ausreisewelle in den Westen. Nicht erst im Sommer 1989. Ab 1976 ging das los. Und der Staatsapparat nutzte das, auch viele von denen ausreisen zu lassen, die ihn nervten. Rathenow hätten sie genauso gern draußen gehabt wie Hauswald.

Doch beide blieben da, wollten sich durch die Ausbürgerung nicht mundtot machen lassen. Auch wenn sie es im Osten eigentlich waren. Rathenow hatte keine offiziellen Veröffentlichungsmöglichkeiten – erst ganz am Ende bekam er die Zusage auf einen Gedichtband. Also veröffentlichte er seine Gedichte in Westverlagen. Auch zu Piper in München hatte er Kontakte aufgebaut und plante für 1986 einen Berlin-Band. Einen anderen Berlin-Band. Denn der 750. Geburtstag Berlins wurde ja damals in beiden Hälften der Stadt gefeiert.

Im Osten wurde er schon Jahre vorher vorbereitet und sollte ein triumphales Fest der sozialistischen Errungenschaften werden. Da erschienen auch etliche Prachtbildbände und jubilierenden Broschüren.

Ich weiß nicht, ob überhaupt eine Bibliothek den ganzen Kram aufbewahrt hat. Denn solche potemkinschen Märchen über die Wirklichkeit haben selten Bestand. Was aber bleibt, das sind die künstlerisch hochwertigen Einblicke in eine Wirklichkeit, die noch heute frappiert. Ilko-Sascha Kowalczuk geht in seinem Buchbeitrag „Ein Buch und seine Geschichten“ umfassend auf diese Vorgeschichte des Buches ein, in dem zwei Außenseiter sich zusammenfanden, die sich von nichts und niemand einschüchtern lassen wollten.

Die Bildbände im Lehmstedt-Verlag haben ja schon gezeigt, wie intensiv Hauswalds Blick auf das Ostberlin der 1980er Jahre war – unbeeindruckt zeigte er die kaputten, müden, trostlosen Rückseiten der ruhmreichen größten DDR aller Zeiten. Aber eben nicht nur das. Denn um das Bloßstellen ging es ihm nie – auch wenn ihm das die panischen Funktionäre unterstellten. Er zeigt die Berliner in ihrem richtigen Leben: beim Warten in Schlangen vorm Fleischer, beim Spielen in vermüllten Hinterhöfen, beim Sonnenbad an der trostlosen Ecke, beim Kohlenschleppen und Küssen auf der Treppe zur U-Bahn. Jenes richtige, weil scheinbar völlig unaufgeregte Leben abseits der Aufmärsche und Jubelorgien. Auch wenn Hauswald auch einige der schönsten Bilder über diese deprimierenden Aufmärsche gelangen.

Er lebte da. Der Prenzlauer Berg war damals schon das Sehnsuchtsziel aller jungen DDR-Bewohner, die so etwas wie Anarchie und Freiheit erleben wollten. Wohl wissend, dass man in Berlin trotzdem den Überwachern nicht entkam. Nur war man im Prenzlauer Berg nicht allein, sondern fand Anschluss an die unterschiedlichsten Gruppen von Aussteigern. Und man fand, wenn man sich langsam einübte in diesen Kosmos, auch die alte Bruchbude zum Wohnen, die man sich zu einem Lebensraum ganz nach eigenem Gusto umgestalten konnte.

Die Bilder Hauswalds sprechen für sich. Und das Besondere an diesem Buch, das im Grunde die sechste Variante des 1987 erschienenen „Ostberlin – Die andere Seite einer Stadt“ ist, ist die Tatsache, dass der Jaron-Verlag erstmals einen großen Bildband daraus gemacht hat. Schon vorher erlebte der Band immer wieder Anpassungen an die Zeit – 1990 etwa, als erstmals auch die Ostdeutschen die Chance hatten, dieses „Kultbuch“ im Laden zu kaufen und darin jene DDR-Wirklichkeit wiederfanden, die sie in den Ost-Bildbänden vorher nie zu sehen bekamen.

Das Buch erreichte die Herzen seiner Leser. Auch durch die Texte Lutz Rathenow, der mit viel Einfühlungsvermögen seine Ankunft in diesem scheinbar ruppigen und trostlosen Ostberlin schildert, sein langsames Heimischwerden und sein Zuhausesein in dieser neuen Welt der Rastlosen, Unangepassten und Rebellischen. Man muss sich immer wieder vergewissern, dass der Text 1986 geschrieben wurde, so viel ruhige Distanz steckt darin. Keine Anklage, kein Wehgeschrei, nicht mal Wehmut. Nur die intensiv beobachtete Wirklichkeit eines Klein-Kosmos, dessen Vergänglichkeit genauso unübersehbar war wie seine herausfordernde Unmöglichkeit.

Der Text schien einigen Herausgebern in späteren Jahren so zeitgebunden, dass er meist nur gekürzt erschien. Aber die Zeiten ändern sich. Und mit ihnen unsere Sicht auf das Vergangene. Und so wie die Fotos der begnadeten Fotografen des Ostens inzwischen große Aufmerksamkeit bekommen, weil sie – auf ihre Weise – die DDR zeigen, wie sie wirklich war, so entpuppt auch dieser Text seine Qualitäten, auch wenn er nicht nacherzählt, was die Fotos sowieso zeigen. Da staunt auch Ilko-Sascha Kowalczuk und stellt am Ende eine Frage, die man sich eigentlich gar nicht stellt: Ist das Buch nun Rathenows Liebeserklärung an Ostberlin?

Eigentlich ist es das Gegenteil. Denn Rathenow schildert eigentlich lauter fatale, nicht auszuhaltende Zustände. Aber vor allem erzählt er von den Menschen, die er erlebte, und wie sie damit umgingen – wie sie sich ihre Würde, ihre Zuversicht und ihre Schnodderigkeit bewahrten, obwohl die Zustände so deprimierend erschienen. Und er schildert eine Welt, die seitdem verschwunden ist, die aber irgendwo doch noch in den Köpfen steckt. Auch wenn Kowalczuk zu Recht bemerkt, dass es eigentlich unvorstellbar ist, dass wir so einmal gelebt haben.

Aber wir haben so gelebt.

Und nicht jeder ist damit so rebellisch und kritisch umgegangen wie Rathenow und Hauswald. Und das heißt nun einmal auch: Das sind unsere Gespenster. Da schaut uns unsere Vergangenheit an – gelebtes und nicht gelebtes Leben. Und nicht jeder hat diese Rathenowsche Zuversicht, wenn der leere Straßenbahnwagen auf einmal irgendwo im Dunkeln stehen bleibt: Auszusteigen und froh zu sein, dass es egal ist, welchen Weg man jetzt wählt. „Ich steige aus, ein wenig enttäuscht, dass sich die Türen ohne Weiteres öffnen lassen. Abstellgleis? Wendeschleife? Ein unbekanntes Land, in das ich versehentlich gelangte?“

Klingt irgendwie sehr gegenwärtig. Höchste Zeit also, dass der ungekürzte Text zu den Fotos steht und beide sich auf eindrucksvolle Art wieder ergänzen.

Harald Hauswald; Lutz Rathenow Ost-Berlin, Jaron Verlag, Berlin 2017, 20 Euro.

Harald Hauswalds Blick auf das Ostberlin der 1980er Jahre

FotografieRezensionenBerlinDDR
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 

Kommentar schreiben



Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Das schlaflose Buch und die Frage nach dem Wertvollsten im Leben
Moni Port: Das schlaflose Buch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMan hat es beinah vergessen, denkt sich so als großer Mensch: Kindsein ist doch ganz einfach. Nicht so kompliziert wie das Leben als Erwachsener. Man futtert, spielt, macht sich schmutzig, will nicht ins Bett und – na ja – dann kann man nicht einschlafen. Weil der ganze Tag so aufregend war. Zum Beispiel. Das kennen auch die Großen. Aber was kann man tun, wenn im Kopf die Show immer weiterläuft und nirgendwo ein Aus-Knopf ist?
Ist der überforderte Hypothalamus schuld an vielen Depressionen?
Blick von der linken Schläfe aus auf den linken Hypothalamus im Zentrum des Gehirns: Bei Personen mit Depressionen und bipolarer Störung sind vermutliche einige Regionen des Hypothalamus vergrößert (rot), einige sind jedoch auch verkleinert (gelb). Foto: Acta Psychiatrica Scandinavica

Foto: Acta Psychiatrica Scandinavica

Für alle LeserDass viele unserer seelischen Krankheiten mit direkten Veränderungen in unserem Körper zusammenhängen, wird selbst der Forschung erst nach und nach bewusst. Ein Grund ist natürlich, dass man erst so langsam lernt, wie unser Gehirn funktioniert und welche Folgen Veränderungen in einzelnen Regionen für unser Empfinden haben. Und Depressionen haben augenscheinlich auch Ursachen in unserem Gehirn. Ein Forschungsergebnis aus Leipzig.
Drei Fraktionen beantragen mehr soziale Komponenten für die Leipziger Gästetaxe
Auch junge Familien haben in der Regel kein dickes Reisebudget. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAuch dieser Punkt war dann in der Ratsversammlung am 19. September nicht mehr unterzubringen: Punkt 21.14 „Einführung der Gästetaxe“. Auch so ein Punkt mit viel Diskussionsbedarf. Der Finanzbürgermeister hat ja bekanntlich eine neue Fassung vorgelegt. Die Fraktionen von SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen aber haben einen Änderungsantrag mit einer ganzen Latte von Änderungswünschen eingereicht.
RB Leipzig vs. FC Salzburg 2:3 – Ohne Ideen das Dosenduell verloren
Der Ex-Salzburger Ilsanker bereitete das 0:1 gegen seinen aktuellen Club vor. Foto: GEPA Pictures

Foto: GEPA Pictures

Für alle LeserEs war zweifellos ein besonderes Duell zwischen den Clubs mit den auffallend ähnlichen Vereinslogos. Durch ein Tor kurz vor dem Abpfiff setzte sich das RB-Original aus Salzburg mit 3:2 gegen die Kopie aus Leipzig durch. Während der 90 Minuten zeigte das Team von Ralf Rangnick erhebliche Abwehrschwächen und wenige Ideen im Spielaufbau.
Autorenlesung mit Gert Loschütz – „Ein schönes Paar“
Foto: Schöffling & Co.

Foto: Schöffling & Co.

Beim Ausräumen seines Elternhauses stößt der Fotograf Philipp auf einen Gegenstand, der in der Geschichte seiner Eltern eine entscheidende Rolle gespielt hat. Die beiden, Herta und Georg, waren ein schönes Paar. Philipp erinnert sich an ihr junges Liebesglück, ihre Hoffnungen und Gefährdungen, an die überstürzte Flucht seines Vaters aus der DDR in den Westen.
Sonderausschuss des Stadtrats plädiert eindeutig für das nachhaltige Mobilitäts-Szenario für Leipzig
Straßenbahnhaltestelle Goerdelerring. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Ende reichte die Zeit nicht mehr. Der Tagesordnungspunkt 21.6 „Mobilitätsstrategie 2030 für Leipzig“ musste am Mittwoch auf die nächste Sitzung des Stadtrates am Donnerstag, 27. September, verschoben werden. Wobei sich längst abzeichnet, dass der Stadtrat wohl für das Nachhaltigkeitsszenario stimmen wird. Schon aus simplen finanziellen Überlegungen. Und natürlich Überlegungen zur Attraktivität der Stadt.
Beschlüsse des Leipziger Stadtrates werden in der Fluglärmkommission regelmäßig überstimmt und vom Bund ignoriert
Protest im Rathaus gegen die kurze Südabkurvung und Lärm am Flughafen Leipzig/Halle. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserMit der Einwohneranfrage von Lars Kirchhoff war die Kurze Südabkurvung am Leipziger Flughafen am Mittwoch, 19. September, wieder Thema im Leipziger Stadtrat. Geantwortet hat das Ordnungsdezernat, das mit der Leiterin des Umweltschutzamtes die Leipziger Vertreterin in die Fluglärmkommission entsendet. Aber die Antwort spricht Bände über die Ohnmacht der Stadt und die seltsame Rolle der „Fluglärmkommission“.
Ordnungsamt soll ab 2019 um weitere zehn Mitarbeiter aufgestockt werden
Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserMit der ersten Antwort auf ihre Anfrage zu den „Auswirkungen der Aufstockung des Stadtordnungsdienstes“ war die Freibeuter-Fraktion überhaupt nicht einverstanden. Immerhin hat der Stadtrat ja gerade zwei Mal für eine weitere Aufstockung des Stadtordnungsdienstes gestimmt. Aber wie passt die Personalaufstockung nun zu den Fallzahlen? Also fragten die Freibeuter noch einmal nach. Und bekamen am Mittwoch, 19. September, umfassend Antwort.
Immortelle – Eine verschriftlichte Liebeserklärung an die Unsterbliche von Korsika
Andrea Nabert: Immortelle. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserImmortelle? Kenn ich. Jeder deutsche Dichter, der was auf sein sentimentales Gemüt hielt, hat sie bedichtet. Aber das stimmt so nicht ganz. Denn selbst die Immortelle, die Clemens Brentano im „Schnitterlied“ bedichtet, war wohl nur eine schöne bunte Strohblume. Die richtige Immortelle wächst im Süden. Auf Korsika zum Beispiel, wo Andrea Nabert ihre Liebe zu dieser duftenden Heilpflanze entdeckte.
Die eigene Bachelorarbeit schreiben lassen – ist das möglich?
Foto: Gabi3

Foto: Gabi3

Die Bachelorarbeit ist immer etwas, was nicht einfach umzusetzen ist. Vielen Studenten fällt es neben dem Studium und der Arbeit oftmals schwer, die Arbeit selbst zu schreiben. Doch was kann man in dem Bereich machen? Eine gute und einfache Möglichkeit ist es, wen man einfach einen Ghostwriter beauftragt. Dieser kann einem die komplette Arbeit erstellen, egal ob es sich um eine wissenschaftliche Arbeit handelt oder aber auch nicht. Der Ghostwriter hält alle Vorgaben und Wünsche ein, die der Student ihm bieten kann.
Zentrum für Pressefreiheit zählt wieder mehr Angriffe auf Journalisten
Großer Slogan, wenig Ahnung vom Leben eines Journalisten und ein dicker Wohlstandsbauch. "Ich, ich, ich" als neues Lebenselixier nicht nur bei Legida. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserJournalisten sehen sich in diesem Jahr wieder vermehrt tätlichen Angriffen von Rechtsradikalen ausgesetzt. Einen entsprechenden Bericht veröffentlichte jetzt das in Leipzig ansässige Europäische Zentrum für Presse- und Medienfreiheit. Allein in Chemnitz habe es in wenigen Tagen mehr Vorfälle gegeben als im gesamten vergangenen Jahr in ganz Deutschland.
Zwischen Überalterung und verschärftem Polizeigesetz: Der Ostdeutsche, das völlig unbegreifliche Wesen
Leipziger Zeitung Nr. 59. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDa ist sie: Diesmal mit zwei tanzenden Polizeipferden und einem originalen Steinar aus der sächsischen Provinz auf dem Titelbild. Man glaubt ja mittlerweile, die wütenden Ost-Deutschen kommen nun überall hervor und zeigen jetzt das wahre Gesicht des Ostens, wie ja nun schon reihenweise auf Expedition geschickte Kollegen größerer Zeitungen aus dem verschonten Westen meinten feststellen zu können. So bestätigen sich Bilder. So liegt man falsch.
Bauherren müssen weniger Kfz-Stellplätze vorhalten, dafür mehr Abstellplätze für Fahrräder
An der Gerda-Taro-Schule schon zu sehen: viele Fahrradbügel für viele Schüler. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserEin Blick ins Archiv: Stimmt. 2016 beschloss der Stadtrat, die Leipziger Stellplatzsatzung endlich zu ändern, nachdem sich gerade in den Ortsteilen, die unter enormem Parkdruck leiden, zeigte, dass die alte kaum hilft und für Entspannung sorgt. Und die alte Satzung animierte auch nicht dazu, einfach ganz aufs Auto zu verzichten. Jetzt möchte OB Jung per Satzung die Stellplatzpflicht bei Bauvorhaben in Leipzig neu festlegen.
Leipzig will zum Bau neuer Schulen Anleihen in Höhe von 500 Millionen Euro aufnehmen
Zum Glück jetzt fertig: die Sportoberschule in der GoyastraßZum Glück jetzt fertig: die Sportoberschule in der Goyastraße. Foto: Ralf Julkee. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas 150-Millionen-Euro-Sofortprogramm für Leipzigs Schulen wird natürlich hinten und vorne nicht reichen, genug Platz für die kommenden Schülergenerationen zu schaffen. Allein bis 2025 braucht Leipzig – rechnerisch – 80 neue Schulen. Das braucht ganz andere Finanzierungsgrößen, die im normalen Haushalt nicht abzubilden sind. Da hilft nur noch eins: Eine neue Kreditaufnahme von 500 Millionen Euro.
Die ersten Bauvorbereitungen für dringend benötigte Schulen haben begonnen
Die zuletzt gar nicht benötigte Flüchtlingsunterkunft auf dem Barnet-Licht-Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMit zwei Sofort-Paketen hat Oberbürgermeister Burkhard Jung ja in der jüngsten Vergangenheit den Stadtrat überrascht und gezeigt, dass man mit dem gemächlichen Planungs-Rhythmus im Rathaus nicht schafft, all das schnell hochzuziehen, was die wachsende Stadt dringend braucht. Das eine war das 45-Millionen-Paket für die Leipzig-Kitas, das andere das 150-Millionen-Sofortpaket für die Schulen. Ein paar dieser Schulprojekte gehen jetzt wirklich an den Start.