Die Fotos vom Rande der Schönhauser gibt’s jetzt erst mal als Pocketbuch

"Berlin - Ecke Schönhauser" hieß der prächtige Fotobildband, den der Berliner Fotograf Eberhard Klöppel 2012 im Lehmstedt Verlag veröffentlichte. Nicht ahnend, dass auch junge Bücher Schicksale haben können, die die Welt bewegen: Ein Teil der Auflage brannte seinerzeit im spektakulären Brand des Auslieferungslagers ab, in dem auch Mark Lehmstedt seine Produktion liegen hat.
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Da aber die großen Fotobände aus dem Lehmstedt Verlag nicht das sind, was in den üblichen Bestseller-Listen Deutschlands auftaucht, was sich also flott verkauft, weil tausende Leute einem als wichtig angepriesenen Titel hinterherjagen, wenn er da ist. Da greift so ein Brand im Lager tief ein ins Geschäftskonzept des Verlages. Die Fotobände (und auch viele andere aufwändig produzierte Bücher aus dem Hause Lehmstedt) sind ganz natürliche Longseller, sie sprechen sich im Lauf der Zeit unter Kennern, Liebhabern und Das-Besondere-Suchern herum. Die nun natürlich den Klöppel-Band von 2012 kaum noch finden, weil sich ein Teil der Auflage in Rauch aufgelöst hat.

Deswegen ist jetzt diese kleine Auswahl in der Reihe „photopocket“ eine Art Trostpflaster – nicht nur für Freunde der Fotografie des 1940 in Berlin geborenen Bernhard Klöppel, sondern auch für Liebhaber Berlins im Allgemeinen und des Prenzlauer Bergs im ganz Speziellen.

Klöppels Fotos unterscheiden sich auch von all den anderen Bildern, die der Lehmstedt Verlag in den letzten Jahren zu Berlin und dem Prenzlauer Berg vorgelegt hat. Das waren alles Sammelwerke der namhaften (und manchmal auch fast vergessenen) Meisterinnen und Meister der klassischen Schwarz-Weiß-Fotografie, die in der Regel auch das morbide, von der Zeit und der Verwahrlosung gezeichnete Berlin der 1960-er, 1970-er und 1980-er Jahre abgelichtet haben – ein geschundenes Motiv, das aber in der exzellenten Fotografie der Könner zum Jahrhundertbild wurde: Viele dieser Motive sind heute schon Ikonen der geteilten Zeit, des Scheiterns einer Gesellschaftsordnung, aber auch der frühen Spuren von Widerstand und widerborstigem Leben. Eben dem, wovon gerade der Prenzlauer Berg nach 1990 besonders zehrte.

Gerade diese lebendige Mischung aus alten, das Überleben trainierenden Einwohnern, und der jungen, neue Nischen zum Ausprobieren anderer Lebensstile suchenden Menschen, brachte den Stadtteil zum Brodeln – machte ihn aber binnen weniger Jahre auch attraktiv für Investoren, Gründer und – naja – Zuzügler mit dickerem Portemonnaie. Aber so ganz hat der Prenzlauer Berg seine wilde Mischung bis heute nicht verloren, auch wenn die Konflikte immer schärfer ausgetragen werden. Was Klöppel 2010 bis 2012 mit seiner Kamera eingefangen hat, ist noch immer ein Stadtteil in Übergängen. Die Verwahrlosung und der Verfall sind Geschichte. Bei Konoppke treffen sich nicht mehr nur die Ureinwohner, sondern auch die Touristen. Hinterhöfe sind saniert, genauso wie die einst verwahrlosten Garagen und Wirtschaftsgebäude.

Wer aufmerksam ist, sieht nach wie vor die sprudelnde Kreativität der Ansässigen. Sie tobt sich in Läden, Cafés und Kulturveranstaltungen aus. Noch gehört es zum Straßenbild, dass hier mit E-Gitarre ein Konzert gegeben wird, die Jungen und die Alten treffen sich zur Vorstellung im Mauerpark. Die sanierte Stadt lädt nicht mehr zu stillen, traurigen Morgenaufnahmen ein, in denen sich Dunst, Nebel und erste Sonnenstrahlen vermischen.

Klöppel nutzt sowieso längst die Möglichkeiten der modernen Farbfotografie. Und er nutzt die Gelegenheit, das abendlich illuminierte Berlin einzufangen. Es gibt ja Leute, die sich in langen Glossen darüber aufregen, dass andere es wagen, Berlin eine Weltstadt zu nennen. Aber das entscheidet ja nicht darüber, ob’s eine ist. Das entscheiden die Bewohner in ihrer Welt- und Kulturoffenheit. Und Tatsache ist: Im Prenzlauer Berg sprudelt auch nachts noch ein Leben, um das die meisten deutschen Großstädte Berlin beneiden.

Klöppel muss schon suchen, um überhaupt noch Momente des alten, zerschundenen Prenzlauer Bergs zu finden. Eher findet er proppenvolle Freisitze, in denen die Yuppies neben den Studenten sitzen und die Sonne genießen (oder die Nacht). Oder stolpert über eine dieser skurrilen Antifa-Demonstrationen, die die Bürger so erschrecken. Aber da geht es ihm wohl wie dem Betrachter der Plakate: Was will uns die junge Dame mit dem Schild „Die Welt ist Scheiße“ eigentlich sagen?

Klöppels Bilder erzählen doch die ganze Zeit davon, dass der Prenzlauer Berg ein schönes und lebenswertes Stück Welt ist. Zu teuer mittlerweile für Manchen. Aber daran ist ja die Welt nicht schuld. Warum nicht einfach zu einem Bierchen in „Höher’s Gaststuben“ gehen oder den kleinen „Kalibanis“ bei ihrer Performance zugucken? Oder diese gar nicht selbstverständlichen Blicke an der Bushaltestelle wahrnehmen, wie Klöppel es tut? Auch diese kleine Auswahl ist voller kleiner, mit Präzision eingefangener Momente, die Klöppel wie beiläufig gefunden hat bei seinen Spaziergängen durch den Prenzlauer Berg. Ist der Mann nun einsam, der da im Regen sitzt und eine Zigarette raucht? Oder wartet er nur und genießt den Augenblick?

Mit Bolle und Suse hat Klöppel sich ja sogar unterhalten, sonst wüsste er ja ihre Namen nicht. Vielleicht ist es genau das, was Klöppels Bilder so anrührend macht – dass er sich Zeit lässt und das Leben auf der Straße aus der (gemächlichen) Fußgängerperspektive erlebt. So werden für ihn die Gesichter, Szenen, Orte konkret, kann er sich den richtigen Standpunkt suchen, um alles, was wichtig ist, ins Bild zu bekommen – und dann drückt er ab. Und hat wieder ein Stück Leben im Kasten, das sich sonst schon im nächsten Moment wieder aufgelöst hätte. Es steckt auch ein feines Gespür für Zeit in diesen Bildern, das vielleicht auch viel mit dem Lebensgefühl der Menschen im Prenzlauer Berg zu tun hat. Weltstadt? Na, gut. Aber das muss ja nicht heißen, dass alle Leute jederzeit am Rasen sind. Am Durch- und Überdrehen. Es geht ja auch anders. Im Tempo des Spaziergängers, der offen ist für die Dinge, die passieren. Oder beinah passieren. Oder vielleicht auch nicht. Nur Geduld braucht man dazu. Und eine Portion Neugier auf die Welt, so wie sie ist.

Eberhard Klöppel „Am Rande der Schönhauser, Lehmstedt Verlag, Leipzig 2015, 9,95 Euro

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