Wo die Römer badeten und Dostojewski sein ganzes Geld verspielte

Am spannendsten werden Städtereisen eigentlich, wenn man dabei guten alten Bekannten begegnet. Aber in Wiesbaden? Andrea Reidt entführt die Stadtbesucher auf die Ein-Tages-Tour durch Wiesbaden. Und dem reisenden Leipziger wird so Einiges vertraut vorkommen. Denn Wiesbaden ist eine typische Gründerzeitstadt. So wie Leipzig. Sogar mit dem ernsthaften Versuch, diese Architektur des 19. Jahrhunderts unter Weltkulturerbe-Schutz zu stellen.
Anzeige

Das hat aber nicht geklappt. Auch wenn mit Gottfried Kiesow ein Mann für den Historismus als hochwertige Baukunstepoche kämpfte, wie man ihn sich beharrlicher nicht wünschen konnte. Und in Wiesbaden hatte er die typische Historismus-Stadt vor Augen, im Grunde binnen weniger Jahre um das Jahr 1870 herum aus dem Boden gestampft und zu europäischem Ruhm gekommen als die Bäder- und Kur-Stadt schlechthin. Pilgerort für die gesamte Highsociety, so dass es nicht verwundert, dass hier lauter berühmte Leute gestorben sind und sogar Richard Wagner mal kurz hereinschneite, weil sich die Chance zu ergeben schien, dass er sein Festspielhaus hier im Nassauischen würde bauen können. Ein Jahr lang lebte er auch in Biebrich ganz in der Nähe.

Wohin man dann auch gelangt – am Ende, quasi als Abschlusslikörchen: zum Biebricher Schloss, einst Residenz der Nassauer. Wir haben sie vermisst. Aber hier waren sie zu Hause und arrangierten sich später mit den Kaisern von Preußen, denen in ihrer Sandheide noch etwas ganz Wichtiges fehlte – so etwas wie Karlsbad oder Baden-Baden, ein schönes Kurstädtchen mit schönen Bädern, gesundem Wasser und hübschen Kolonnaden.

Das bekamen sie 1866 quasi frei Haus. Deswegen stehen nicht nur ein paar alte Nassauer im Wiesbadener Stadtbild herum, sondern auch etliche Wilhelme, was die Sache mit dem Historismus auf den Punkt bringt. Denn architektonischer Historismus war in deutschen Landen wilhelminischer Protz. Seine Vorbilder suchte man sich in der Vergangenheit.

Andrea Reidt erklärt das sehr schön an der neogotischen Bonifatiuskirche des Sakralbau-Architekten Philipp Hoffmann von 1849/1866, der man als Station Nr. 6 begegnet. Quasi als Einstimmung auf den folgenden historistischen Stilmischmasch. Aber man sieht es hier: Mit Neo-Gotik fing es an. Schon sehr früh, wie man hier sieht – die erste deutsche Revolution war gerade so hübsch im deutschen Kleinklein ersoffen, Ruhe war wieder erste Bürgerpflicht (manche Bürger halten das bis heute für das 1. Gebot jedes Christen). Prof. Kiesow war es, der diese eklektizistische Kunstepoche quasi ehrenrettete, auf die man zuvor „oft verächtlich“ herabschaute, wie es in der kleinen Glosse am Rande heißt.

Von Kopierfreude ist da die Rede. Aber dass die Verachtung eher nicht der Kopierfreude galt, sondern der architekturgewordenen Rückwärtsgewandheit dieser Epoche, das hat nicht mehr in die kleine Glosse gepasst.

Aber es passte zu diesen Preußenkaisern, die alles, was nicht bei drei auf dem Baum war, in mittelalterlich überladene Retro-Kunst verwandeln ließen. Die deutschen Burgen können davon ein Lied singen. So mittelalterlich, wie die meisten aussehen, wurden sie erst zu Wilhelms Zeiten. Und diese mittelalterliche Trutzigkeit zog mit Bahnhöfen, Bankburgen, Wohnpalästen und Regierungspalazzi auch in die Gründerzeitstädte ein. Die Gründerzeit heißt ja nicht so, weil jetzt lauter Startups blühten, sondern weil die französische Kriegsbeute jetzt überall in protzige deutsche Vorzeigekunst verwandelt wurde. Die meisten Städte verloren damit nicht nur ihre letzten Reste mittelalterlicher Bebauung, sondern auch reihenweise alle Spuren aus Barock und Klassizismus.

Für Wiesbaden bedeutete diese Zeit den Aufstieg vom kleinen 2.000-Seelen-Nest zur Großstadt. Und alles wegen der Quellen, die dem Ort ihren Namen gaben – schon in der Zeit Karls des Großen. Seit 828 ist der Name belegt. Die Stadt aber selbst ist noch viel älter, denn dass hier heiße Quellen sprudelten, hatten auch die Römer gemerkt, die sich hier quasi ihren Erholungsort in germanisch besetzten Landen bauten. Der hieß damals noch Aquae Mattiacorum. Ruinenreste erinnern daran.

Aber es ist kein Römer, der uns in Wiesbaden begeistert, auch kein Preuße. Sondern ein Russe, der hier in der berühmten Spielbank zwei Mal sein ganzes Geld verspielte: Fjodor Dostojewski hieß der Bursche, der sich sehr wohl der Tatsache bewusst war, dass das sehr unvernünftig war. Wer hätte also so eindrucksvoll über die Besessenheit eines Spielers schreiben können, wenn nicht er? Hat er auch: Im 1866 erschienenen „Der Spieler“ ist darüber nachzulesen. Wikipedia spricht von 1867, was wieder eine eigene Geschichte ist. Denn Dostojewski hatte gerade seinen gewaltigen Roman „Schuld und Sühne“ (in der Übersetzung von Swetlana Geier „Verbrechen und Strafe“) veröffentlicht und verspielte in Wiesbaden gleich mal den Vorschuss auf sein nächstes Buch, das er noch gar nicht geschrieben hatte. Das wurde dann „Der Spieler“. Und wer glaubt, man könne sich mit der literarischen Verarbeitung von Süchten selbst heilen, der wird eines Besseren belehrt: 1871 kam Dostojewski wieder und verzockte wieder die komplette Reisekasse.

Das Problem bei Spielern ist nämlich: Sie können nicht aufhören. Bis alles alle ist.

1872 wurde dann die Spielbank geschlossen. Aber das hatte dann nichts mehr mit Dostojewski zu tun: Das neue Reich kassierte alle Spielbankkonzessionen.

Die Spielbank ist heute noch in ihrer historischen Wucht im Kurhaus zu besichtigen, das selbst ein anschauliches Beispiel von wuchtigem Historismus ist, so wie das Foyer des Theaters. Man lernt was über die Hineinredefreude von Kaisern, wenn sie sich am Ort ihrer Badefreuden allerlei prächtige Bauwerke wünschen (die sie dann aber nicht bezahlen), über ein Stadtmuseum im Untergrund und eine 120 Jahre alte kleine Bergbahn, die mit Wasserballast runter und ohne Ballast wieder rauf auf den Neroberg fährt. Aber im Kleingedruckten erfährt man dann, dass Nero niemals in Wiesbaden war, sondern die Wiesbadener selbst den Berg in ihrer späten Begeisterung für das Alte Rom umbenannten. Früher hieß er anders. Aber Wein wuchs dort schon länger. Den bekommt man dann von der hessischen Staatsregierung kredenzt, wenn man ein besonderer Staatsgast ist und sich darüber wundert, warum die Herrschaften lieber in einem alten Bäderhotel residieren als in einem schmucken Glasturm drüben in Frankfurt.

Aber da war es den hessischen Regierenden wohl immer etwas zu geschäftig. In Wiesbaden geht es etwas geruhsamer zu. Die heißen Quellen sprudeln noch immer. Goethe war auch mal da und hat die Gründung einer Naturaliensammlung angeregt. Man staunt einfach nur über den Mann. Das Denkmal hat dafür Schiller gekriegt. Und auch Dostojewski hat eins, ein kleines, eigentlich nur sein Kopf. Vorher ist man noch einem Leipziger begegnet – jenem Gustav Freytag, der 2016 200 Jahre alt geworden wäre. Aber das haben die Leipziger lieber vergessen, obwohl er in Leipzig noch ein kleiner revolutionärer Kopf war und unter anderem „Die Grenzboten“ herausgab. In Wiesbaden lebte er dann noch 20 Jahre im hohen Alter. Und dafür bekam er ein Denkmal im Kurpark. Wo die Tour natürlich nicht endet. Wie versprochen geht’s noch raus zum Biebricher Schloss mit schönem Park, wo ab und zu Reitturniere stattfinden. Und wenn mal wieder Zeit ist, rechtzeitig die Rheinseite zu wechseln: Hier fährt eine Fähre hinüber von April bis September.

Andrea Reidt Wiesbaden an einem Tag, Lehmstedt Verlag, Leipzig 2017, 5 Euro.

In eigener Sache: Für freien Journalismus aus und in Leipzig suchen wir Freikäufer

StadtführerWiesbadenHessen
Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

The Australian Pink Floyd Show: Erneute Terminänderung aufgrund Pandemie
Foto: Ben Donoghue

Foto: Ben Donoghue

Aufgrund der aktuellen Situation hinsichtlich der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen und behördlichen Vorgaben muss die bereits zweimal verlegte Deutschland-Tour von The Australian Pink Floyd Show ein weiteres Mal verschoben werden. Zuletzt für Januar und Februar 2021 geplant, wird die Tournee nun im Frühjahr 2022 stattfinden: Neuer Start der unter dem Motto „All That You Feel“ stehenden Tour ist der 4. März 2022 – sie endet rund einen Monat und 21. Konzerte später am 3. April 2022. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit für die neuen Termine in 2022.
Mini-Deutschland berät ab Januar über die deutsche Außenpolitik
Die ausgewählten Orte, aus denen Teilnehmer/-innen für den Bürgerrat ausgelost werden. Grafik: Mehr Demokratie e.V.

Grafik: Mehr Demokratie e.V.

Für alle LeserIm Januar und Februar werden 160 ausgeloste Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Bundesgebiet über Deutschlands Rolle in der Welt diskutieren. Auch Menschen aus Leipzig und Schkeuditz werden dabei sein, zwei der Städte aus Sachsen, die für den „Bürgerrat Deutschlands Rolle in der Welt“ in einem Zufallsverfahren ausgelost wurden. Demokratie einmal ganz anders mit Menschen, die jetzt noch gar nicht wissen, dass sie dabei sein werden.
Kesselkollektiv will Anfang 2021 am Standort Klingenstraße 22 in Plagwitz starten
Die Akteure im Kesselkollektiv. Foto: Kesselkolllektiv

Foto: Kesselkolllektiv

Für alle LeserDie Klingenstraße 22 in Plagwitz sollte man sich merken und bei nächster Gelegenheit vielleicht mal hinfahren. Denn hier entsteht einer der Punkte, an dem das erlebbar wird, was Wirtschaften in Leipzig künftig ausmachen muss. Hier entstehen die Strukturen eines regionalen und umweltfreundlichen Wirtschaftens. Mehrere kleine Leipziger Unternehmen haben sich hier als Kesselkollektiv zusammengetan. Und am 4. Dezember startet eine Crowdfunding-Kampagne. Denn da fehlt noch was.
Ab heute in der Stadtteilbibliothek Grünau: Acrylmalerei aus dem Projekt IMAGE
Der IMAGE-Kurs fand unter künstlerischer Betreuung statt. Foto: Leipziger Bündnis gegen Depression e.V.

Foto: Leipziger Bündnis gegen Depression e.V.

Für alle LeserDer Leipziger Bündnis gegen Depression e. V. zeigt in Kooperation mit der Stadtteilbibliothek Grünau-Süd ab dem heutigen 1. Dezember eine Ausstellung, die im Rahmen des Projektes „IMAGE – sehen und gesehen werden“ vom Leipziger Bündnis gegen Depression e. V. initiiert wurde. Es handelt sich um Arbeiten von Betroffenen im Rahmen eines Acrylmalworkshops.
Die Redaktion: Benjamin Fredrich erzählt mit Eulenspiegel-Freude die Entstehung des Katapult-Magazins
Benjamin Fredrich: Die Redaktion. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserBeim Katapult-Magazin in Greifswald läuft so einiges anders als bei klassischen Medien. Seit 2015, seit Benjamin Fredrich seine Promotion an der Universität Greifswald erst einmal in den Pausenmodus versetzte und einfach mal loslegte und Katapult gründete. Einfach so. Was man eigentlich nicht machen sollte in Deutschland, wo selbst die Gründerberatung nichts für neue Ideen übrig hat. Wo kämen wir sonst hin?
Montag, der 30. November 2020: Sachsen macht Übernachtungsausnahmen über Weihnachten und die Zahlen steigen
Sachsen erlaubt die Überachtung in Hotels über die Weihnachtstage. Das gab das Gesundheitsministerium unter Petra Köpping (SPD) bekannt. Foto: Kerstin Pötzsch

Foto: Kerstin Pötzsch

Für alle LeserBürger/-innen, die über Weihnachten ihre Familien in Sachsen besuchen wollen, können bei der Übernachtung auch auf Hotels und Pensionen zurückgreifen. Als eines von mehreren Bundesländern weicht der Freistaat mit dieser Regelung von den gemeinsamen Beschlüssen von Bund und Ländern ab. Außerdem: Wohl kaum verwunderlich ist, dass die „Corona-Pandemie“ zum deutschen Wort des Jahres gekürt wurde. Die derzeitige Situation beeinflusste die deutsche Sprache in diesem Jahr enorm: Ein Großteil der unter die Top10 gewählten Wörter stehen im Zusammenhang mit Corona. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 30. November 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Am 1. Dezember startet das Crowdfunding für Die Anderen – das Eingewandertentheater
Das Pöge-Haus am Neustädter Markt. Quelle: Pöge-Haus e.V.

Quelle: Pöge-Haus e.V.

Für alle LeserAm morgigen Dienstag, 1. Dezember, startet das Crowdfunding für ein neues Leipziger Theaterprojekt: „Die Anderen - das Eingewandertentheater“. Wir alle leben in Zeiten der Unsicherheit. Auch die Kunst- und Kulturschaffenden in Leipzig stehen angesichts der globalen Krise durch das Coronavirus vor der Herausforderung, inmitten der Ausnahmesituation neue kreative Ideen für das Jahr 2021 zu entwickeln.
Nächtlicher Polizeihubschrauber-Lärm lässt Zahl der Lärmbeschwerden steigen
Polizeihubschrauber am Leipziger Abendhimmel. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserFlughafenanwohner wissen es schon, dass sie sich wegen nächtlichen Fluglärms beschweren können. Dass auch Stadtbewohner, die nachts durch den Lärm patrouillierender Polizeihubschrauber um den Schlaf gebracht werden, sich beschweren dürfen, ist noch nicht so bekannt. Aber die Zahl der Beschwerden steigt. Denn der Einsatz von Polizeihubschraubern auch über dem Leipziger Stadtgebiet ufert mittlerweile aus.
Ein Mann, ein Kanu und eine halbe Tonne Müll: Leipziger Paddler ist „Gewässerretter des Jahres“
Wieder zwei volle MUSS-Säcke. Foto: Falk Buder

Foto: Falk Buder

Für alle LeserDa war er selbst überrascht: Falk Bruder von der Abteilung Kanu des Leipziger Sportvereins Südwest ist von der Jury der Online-Plattform www.gewaesserretter.de zum „Gewässerretter des Jahres“ bestimmt worden. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hatte zusammen mit seinen Wassersportpartnern in der Allianz Gewässerretter zur Teilnahme am Wettbewerb in drei Gewinnrubriken aufgerufen.
Bericht des Sonderermittlers im Innenausschuss: Untersuchungen zum Fahrradgate schaffen Verdacht auf Korruption nicht aus der Welt
Manchmal wird nur ein Teil des Rades geklaut. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAm Donnerstag, 26. November, informierte die Staatsregierung den Innenausschuss des Sächsischen Landtages über die ersten Ergebnisse des Berichtes des Sonderermittlers Klaus Fleischmann zu den illegalen Fahrradverkäufen bei der Polizei in Leipzig, dem sogenannten Fahrradgate. Aber nach der Sitzung war es wie so oft in Sachsen: Die einen sahen mal wieder nur Einzeltäter, die anderen ein auffälliges Führungsproblem in der sächsischen Polizei.
Autoritäre Dynamiken: Die neue Leipziger Autoritarismus-Studie 2020
Oliver Decker, Elmar Brähler (Hrsg.): Autoritäre Dynamiken. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit 2002 untersuchen die Leipziger Sozialpsychologen um Elmar Brähler und Oliver Decker die (rechts-)extremistischen Einstellungen der Deutschen. Anfangs noch unter dem Label „Mitte-Studien“, weil ihnen durchaus klar war, dass radikale Einstellungen eben nicht allein die Sache irgendwelcher versprengten Grüppchen am Rand der Gesellschaft sind, sondern bis in die Mitte der Gesellschaft hinein vorkommen. Jener Mitte, die sich gern als friedlich und staatstragend verkauft.
SC DHfK Leipzig vs. SC Magdeburg 33:29 – Ein Sieg des Willens
Nach über vier Jahren gab es für den SC DHfK endlich wieder einen Sieg gegen Magdeburg zu feiern. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserNach etwas hektischen Abschlüssen in den ersten Minuten lieferten die Leipziger am Sonntag im Ostderby eine geschlossene Mannschaftsleistung. Im Angriff waren alle Positionen gefährlich, die Abwehr zwang die Elbestädter immer wieder zu schlechten Würfen. Doch Magdeburg blieb stets präsent und die Partie so erwartungsgemäß bis zum Schluss spannend. Beide Teams konnten immer wieder einige Tore hintereinander erzielen. Dabei machten die Hausherren über 60 Minuten einen hochkonzentrierten Eindruck.
Engagement für eine zukunftsfähige Stadt: Vier Initiativen und Organisationen im Videoclip vorgestellt
Videokonferenz vom 20. November. Foto: Forum Nachhaltiges Leipzig

Foto: Forum Nachhaltiges Leipzig

Für alle LeserAm Freitag, 20. November, wurde der Leipziger Zukunftspreis vergeben. Früher hieß er mal Agenda-Preis – nach der Agenda 21, die in Rio de Janeiro 1992 beschlossen wurde. 2019 richtete sich das Leipziger Agenda-Büro neu aus und veränderte auch die Modalitäten zum Agenda-Preis, der seitdem Zukunftspreis heißt. Und weil Corona zu allerlei Neuerungen zwingt, wurde er diesmal auch nicht in einer Festveranstaltung vergeben, sondern in einer digital-analogen Hybridveranstaltung.
Paul-Robeson-Schule soll ab 2023 für 18 Millionen Euro saniert und erweitert werden
Die Paul-Robeson-Schule am Jungmannweg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNachdem die Schule am Opferweg in Wahren fertig ist, ist endlich Spielraum, die Plattenbauschule am Jungmannweg in Lindenthal bis 2026 zu sanieren und zu erweitern. Die Plattenbauschule stammt aus dem Jahr 1978 und trägt seit 1995 sogar eine experimentelle Außendämmung, die sich sogar bewährt hat.
Warum es ganz und gar nicht gut ist, die Kultur in der Corona-Zeit dauerhaft stillzulegen
Das Spiegelzelt in den Vorjahren. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Sti-ille Nacht, ein-sa-me Nacht, alles probt, niemand lacht ...“, bringt der Westflügel im Lindenfels auf den Punkt, wie heftig die verlängerten Lockdown-Maßnahmen das komplette für die Adventszeit geplante Kulturprogramm treffen. Selbst die „Gans ganz anders“ fällt aus, das schöne Spiegelzelt aus Flandern ist umsonst aufgebaut. Und der Weihnachtszirkus verschiebt seinen Leipzig-Auftritt auf März. Wenn er dann überhaupt sein Zelt aufbauen darf.