Artikel zum Schlagwort Stadtführer

Acht Karzer, eine Sternwarte und ein Eckchen für Günter Grass

Mit Heine, Lichtenberg und Steffi Böttger in der beschaulichen Universitätsstadt Göttingen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs gibt Städte in Deutschland, da glaubt man schon mal gewesen zu sein, wenn man sich mit Steffi Böttger einen Tag lang durch die Altstadt tummelt. Göttingen ist so eine Stadt. Natürlich war auch Goethe da. Er hätte hier nur zu gern studiert. Aber der gestrenge Papa wollte das nicht. Er musste nach Leipzig, um Jura zu pauken. Aber in Göttingen hängen eh schon über 300 Tafeln, die an berühmte Bewohner erinnern. Weiterlesen

Zwei Rundgänge und lauter Zugaben für einen Tag in der Bundesstadt

„Bonn an einem Tag“ – Mit Heine, Beethoven und Willy Brandt beim Vater Rhein

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserUnd weiter geht es mit den 2.000 Jahre alten Städten am Rhein. Diesmal Bonn, das seinen 2.000. Geburtstag just im Jahr 1989 feierte. Die Städte am Rhein haben ja Schwein: Die Römer haben oft genug schriftlich festgehalten, was sie da an namhaften Städten und Legionslagern im fernen Germanien gebaut haben – und auch genutzt, durchaus ein paar Jahrhunderte lang. 400 Jahre. Station 24 erzählt davon. Weiterlesen

Neu aufgemischt

„Weimar“ – Die Goethestadt an mehr als einem Tag samt Bauhaus und Weimarer Republik

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserStädte verändern sich. Und zehn – mittlerweile elf – Jahre reichen völlig, um selbst in die Stadtführer aus dem Lehmstedt Verlag Bewegung zu bringen und bei Herausgeber Mark Lehmstedt den Druck zu erhöhen: Den Band müssen wir jetzt aber neu machen. Denn es gibt Städte in Deutschland, da ist richtig Leben in der Bude. Zum Beispiel, weil man gerade ein richtig fettes Jubiläum vor der Nase hat. Oder zwei. So wie Weimar. Weiterlesen

Hin- und hergerissen zwischen Schinderhannes, Gutenberg und Mainzer Repubik

„Mainz an einem Tag“: Mit Narren, Römern und Jakobinern im 2.000-jährigen Mainz

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserStädte können richtig unlogisch sein. So wie Mainz, bei dem eigentlich schon vier Namen genügen, um die ganze Widersprüchlichkeit dieser 2.000 Jahre alten Stadt auf den Punkt zu bringen: Schinderhannes, Jockel Fuchs, Georg Foster und Gutenberg. Und da sind die Mainzelmännchen noch gar nicht dabei, die einen daran erinnern, dass das ZDF hier in Mainz auf dem Berge sitzt. Weiterlesen

Zwischen Neckar und Bebenhausen

„Tübingen an einem Tag“ mit Hölderlin, Uhland, Hegel und zwei altvertrauten Leipzigern

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs gibt Städte, an die denkt man gar nicht, wenn man seine Ausflüge durchs Land der Deutschen plant. Aber das passiert, weil es so viele davon gibt, dass eine immerfort die andere übertrumpft. Aber wem die deutsche Literatur am Herzen liegt und wer von Weimar schon alles gesehen hat, der fährt nach Tübingen an den Neckar. Schon am Bahnhof begrüßt einen hier ein Dichter. Weiterlesen

Das klarste Bekenntnis zur Moderne in ganz Sachsen

Was einen der Karl-Marx-Nischel in Chemnitz lehren kann

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich ward uns ein schönes Stück Land gegeben. Auch wenn man das fast vergisst bei all dem Gemaule, das derzeit durch die sächsischen Gefilde weht. Das peinlichste sind sowieso die Politiker, die mitmaulen, statt ihre Arbeit zu tun und das Beste aus diesem Stück Welt zu machen. Einige der schönsten sächsischen Städte wurden schon in Lehmstedts schlanken Stadterkundungen vorgestellt. Jetzt ist die Stadt dran, die eigentlich mitfeiern dürfte beim großen 200-jährigen Geburtstag. Weiterlesen

Das nächste Städtchen mit 2.000 Jahren Geschichte

Xanten – Der Ort, an den die Legionen des Varus nicht wieder zurückkehrten

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs gibt Städte, die sind ja vor allem wegen berühmter Sagen- und Märchengestalten bekannt: Hameln zum Beispiel durch den Rattenfänger, Kneitlingen durch Till Eulenspiegel oder Xanten durch einen sagenhaften Burschen namens Siegfried. Immerhin ist er eine der tragischen Hauptgestalten des Nibelungenliedes, das seit 200 Jahren als eine Art Nationalepos der Deutschen gilt. Weiterlesen

Der richtige Stadtführer zum 200. Geburtstag

Auf den Spuren Kaiser Konstantins und des jungen Karl Marx durch Trier

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas hätte uns ja auch gewundert, wenn es in diesem Jahr keinen Trier-Stadtführer gegeben hätte. Denn Trier steht in diesem Jahr so im Mittelpunkt der internationalen Aufmerksamkeit, wie es 2017 Wittenberg tat. Natürlich hängt es mit den berühmten Burschen zusammen, die da wirkten bzw. ihre Kindheit verbrachten. Und Trier hat ja den 200. Geburtstag seines berühmtesten Sohnes auch noch mit der Aufstellung einer Statue gefeiert. Weiterlesen

Wo es summt und blüht und plätschert

„Leipzigs geheime Gärten“: Mit Susanne Gatz die versteckte Gartenpracht der Großstadt Leipzig entdecken

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMan stolpert regelrecht über den ersten Satz: „Leipzig gilt als die hippste Großstadt Deutschlands“. Denn eigentlich erzählt Susanne Gatz von etwas völlig anderem, nicht von dieser hippen Marketing-Blase. Sie erzählt vom stilleren Leipzig, dem, wo die vom hippen Klamauk genervten Leipziger auch mal Ruhe finden. Ähnliches hat sie auch schon für Berlin gemacht. Weiterlesen

Leipzig passt einfach nicht rein

Die Top 10 dessen, was man in Leipzig zumindest mal streifen sollte – bevor man noch mehr entdeckt

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferEs gibt viele Arten, eine Stadt zu besichtigen, wenn man nur kurz mal da ist. Eine Art ist: Man beguckt sich das Wichtigste im Schnelldurchlauf. Nur die Frage ist natürlich berechtigt: Was ist das Wichtigste? Wo muss man wenigstens mal reingeguckt haben? Was der Passage Verlag hier wieder vorlegt, ist ein Vorschlag. Einer, der auch bündelt, was Stadt und Stadtgesellschaft gerade für sehr wichtig halten. Es sind die Top 10 der Themen. Weiterlesen

A Jewish Girl, born in Frankfurt ...

Frankfurt an einem Tag auf Englisch und mit Leipziger Gedanken

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferEs gibt eine Menge Gründe, nach Frankfurt am Main zu fahren. Allein schon wegen der St. Paul’s Church oder wegen Goethe’s House. Demnächst auch wieder wegen der schönen Tower, die von der mächtigsten Banken-Stadt Europas erzählen, da ja nun die Engländer unbedingt raus wollen aus der EU. Die Londoner Banken sitzen schon auf gepackten Koffern. Und bekommen jetzt den Frankfurt-Stadtführer gleich noch auf Englisch. Weiterlesen

Mit Barlach, Johnson und drei Kriegsherren in Güstrow

Die Stadt, wo die Schweden ihre Rolle als Supermacht verloren

Foto: Ralf Julke

Für Freikäufer Es gibt Orte in Deutschland, die sind einfach da. Und erst wenn einem wieder so ein handlicher Stadtführer vor Augen kommt, sagt man sich: Na hoppla, da war ich aber auch noch nicht, das wird jetzt aber mal Zeit. Immerhin ist es Barlachstadt. Ein Schloss hat es auch. Und Uwe Johnson war auch da. Je kleiner die Städtchen, umso mehr Berühmtheiten, könnte man sagen. Weiterlesen

Ein Tag in Bremen und ein Ausflug nach Bremerhaven

Wo die Stadtmusikanten nie ankamen, der Märchendichter unglücklich war und Millionen Deutsche beim Abschied weinten

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferFangen wir heute mal mit etwas Schönem an. Einem der beliebtesten Märchen aus Grimms Hausmärchensammlung: den Bremer Stadtmusikanten. Die ja bekanntlich nie nach Bremen kamen, aber seit fast 200 Jahren trotzdem Werbung für die „unmusikalischste Stadt Deutschlands“ machen. Das soll zumindest der berühmte Stargeiger Niccolò Paganini so geschrieben haben, schreibt Steffi Böttger, die auch diese Hanse-Stadt besucht hat. Weiterlesen

Rechtzeitig zum 700. Jahr nach der Ersterwähnung

Heinz Peter Brogiato hat auch für Gohlis einen Stadtteil-Spaziergang geschrieben

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMit Plagwitz hat Heinz Peter Brogiato schon mal angefangen zu zeigen, dass es – genauso wie in Berlin – auch in Leipzig große, berühmte Stadtquartiere gibt, für die es sich lohnt, einen Extra-Tag und einen Extra-Spaziergang einzulegen, um sie zu erkunden. Sie stecken voller Geschichte und laden auch die Einheimischen ein, sich einmal aufzumachen, das Bekannte und das eher Unbekannte wiederzuentdecken. Und Gohlis drängt sich ja geradezu auf. Weiterlesen

Hoch im Norden mit Werner und Beate

„Flensburg an einem Tag“ – In Flensburg weht einem der Wind Westindiens um die Nase

Foto: Ralf Julke

Ojemine, Flensburg! Wenn man den Namen hört, stellt man sich eine langweilige Stadt in Niedersachsen vor, irgendwo bei Wolfsburg, damit es die Autofahrer nicht so weit haben, um sich ihre Punkte abzuholen. Dabei liegt Flensburg ganz oben und ganz friedlich am Wasser der Flensburger Förde und dicht an der dänischen Grenze. Eigentlich ganz ruhig, wenn nicht gerade Werner durch die Straßen knattert. Weiterlesen

Der Stadtrundgang durch Münster wird erst schön, wenn man Münster verlässt und Annette besucht

Neun Kirchen, lauter Fürstbischöfe und die Käfige hängen noch immer an St. Lamberti

Foto: Ralf Julke

Nein, nach Münster fahre ich ganz bestimmt nicht. Jedenfalls nicht wegen Münster. Jede andere Stadt, die in Lehmstedts Ein-Tag-Stadtführer-Reihe auftauchte, hatte es etwas Vertrautes oder Herzerwärmendes. Aber Münster? Münster besteht aus lauter Kirchen. Da tun einem schon beim Lesen die Füße und der Nacken weh. Und die Käfige hängen immer noch am Turm von St. Lamberti. So etwas nenne ich überhebliches Christentum. Weiterlesen

Mit dem „Spieler“ nach Wiesbaden

Wo die Römer badeten und Dostojewski sein ganzes Geld verspielte

Foto: Ralf Julke

Am spannendsten werden Städtereisen eigentlich, wenn man dabei guten alten Bekannten begegnet. Aber in Wiesbaden? Andrea Reidt entführt die Stadtbesucher auf die Ein-Tages-Tour durch Wiesbaden. Und dem reisenden Leipziger wird so Einiges vertraut vorkommen. Denn Wiesbaden ist eine typische Gründerzeitstadt. So wie Leipzig. Sogar mit dem ernsthaften Versuch, diese Architektur des 19. Jahrhunderts unter Weltkulturerbe-Schutz zu stellen. Weiterlesen

Mal mit skeptischem Blick durch Paderborn

Jede Menge Kirchen, ein besonders kurzer Fluss, ein großer Karl und ein Friedrich, an dem man nicht vorbeigehen sollte

Foto: Ralf Julke

Es gibt Städte in Deutschland, auf die käme man nicht im Traum, wenn eine engelsgleiche Stimme fragen würde: „Und wohin fahren wir heute?“ – Paderborn gehört ganz bestimmt nicht dazu. Obwohl man hier an der Quelle ist. Zumindest, wenn man in Geschichte erfahren hat, dass deutsche Geschichte eigentlich mal mit Karl dem Großen anfing. Und den widerspenstigen Sachsen. Weiterlesen

Wilhelms Höhe und überall Kunst am Wegesrand

Auf den Spuren von Jakob und Wilhelm durch Kassel

Foto: Ralf Julke

Selbst die Beiden, die für diesen Stadtführer in Kassel unterwegs waren, äußern ganz am Anfang so einen leisen Zweifel: Lohnt es sich denn überhaupt, nach Kassel zu fahren? Ist da nicht viel zu viel zerbombt worden im 2. Weltkrieg? Und danach? War da nicht was? Warum sollte man ausgerechnet nach Kassel? Es gibt erstaunlich viele Gründe. Denn: Es war einmal ... Weiterlesen

Ein Tag wird wohl für die alte Reichsstadt nicht reichen

Im Schatten glitzernder Türme bei Goethe, Börne und den Geistesblitzern der Frankfurter Schule

Foto: Ralf Julke

Nach Frankfurt? Kann man wirklich in eine Stadt reisen, die als Bankenhauptstadt, Flughafencity und mit lauter protzigen Wolkenkratzern in den Schlagzeilen ist? Eine Stadt der Banker, manchmal auch der Demokratie und der zweitwichtigsten Einkaufsmeile? Irgendwie schon, stellt man fest, wenn man mit Ralf Zerback erst mal losgerannt ist vom Hauptbahnhof, flugs durchs Bahnhofsviertel. Da wollten wir ja auch nicht hin. Weiterlesen