Im Leipziger Stadtteil Schleußig steht eine Familie vor dem Nichts. Nachdem in der vergangenen Woche ihr Wohnhaus bei einem Brand stark beschädigt wurde, ist nun eine Spendenaktion angelaufen. In der Leipziger Stadtverwaltung wird es trotz notwendiger Stellenstreichungen keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Und: Ein medizinischer Notfall zwingt eine Astronauten-Crew dazu, ihre Mission im All vorzeitig abzubrechen. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 14. Januar 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.
Spendenaktion nach Hausbrand in Schleußig
„Mit schwerem Herzen wende ich mich an euch, um Spenden für eine mir sehr nahestehende Familie zu sammeln, die in der Nacht zum 10.01.2026 durch einen verheerenden Brand nahezu alles verloren hat“, schreibt David Neumeister auf der Plattform GoFundMe.com, wo er um finanzielle Unterstützung für die Betroffenen bittet.
Das Feuer, welches im Kellerbereich des Einfamilienhauses ausgebrochen war, zerstörte das Gebäude so stark, dass es als einsturzgefährdet eingestuft wurde. Vier Personen waren mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. „Besonders schmerzhaft und kaum in Worte zu fassen ist der Verlust ihrer geliebten Haustiere, die diese Nacht leider nicht überlebt haben“, heißt es im Spendenaufruf.
Durch die Aktion sollen 11.000 Euro zusammenkommen, fast 7.000 Euro sind inzwischen geschafft. „Jede Spende – ganz gleich in welcher Höhe – hilft, die dringendsten Dinge des täglichen Lebens zu ersetzen und gibt der Familie ein Stück Hoffnung und Halt zurück“, so David Neumeister.
Aufatmen in Leipzigs Stadtverwaltung
Im Leipziger Rathaus wurde heute der Beschäftigungssicherungsvertrag zwischen Stadtspitze und Personalrat verkündet. Für die Angestellten der Verwaltung bedeute das, „dass auch beim geplanten Personalabbau keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden“, freut sich die Leipziger SPD über das von „ihrem“ Oberbürgermeister eingelöste Versprechen.
Der Leipziger Stadtrat hatte im harten Ringen um den Doppelhaushalt für 2025/26 den Abbau von 500 Stellen ab dem Jahr 2027 beschlossen. Die entsprechend eingesparten Kosten sollten zur Haushaltskonsolidierung beitragen. Eine Bedingung war dabei aber, dass betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen sind. Durch die heutige Unterzeichnung des Vertrages ist dieser Punkt nun in trockenen Tüchern.
Medizinischer Notfall im All
Bisher war es glücklicherweise noch nie erforderlich gewesen. Doch jetzt muss erstmals in der Geschichte der Internationalen Raumstation ISS eine Crew ihre Mission wegen gesundheitlicher Problemen vorzeitig abbrechen. Heute Abend um 23 Uhr macht sich die Raumkapsel mit den vier Astronauten der „Crew 11“ daher auf den Rückweg zur Erde, schreibt Tagesschau.de. Die Landung ist für morgen Vormittag um 9:40 Uhr vor der Küste Kaliforniens vorgesehen.
Um welche Erkrankung es sich konkret handelt und wer davon betroffen ist, hat die NASA nicht kommuniziert. Sie teilte aber mit, dass dessen Zustand stabil sei und eine vollständige Genesung zu erwarten ist. Die Crew war seit letztem August „oben“ und sollte eigentlich erst Mitte Februar abgelöst werden. Ob die Nachfolge-Crew nun eher „hoch macht“, ist noch offen.
Worüber die LZ heute berichtet hat:
TV-Tipp für Donnerstag, 15.01.26, 20.05 Uhr: Bundestags-TV „Antifa-Verbot“
Kommentar zur Demo in Connewitz: Kooperation mit „Freien Sachsen“ ist nur eine Behauptung
Warum die AfD weiter wächst: Ein kommunikationsanalytischer Weckruf und Kommentar
Hallo Leipzig: So startete Mittwoch, der 14. Januar 2026
Leipziger Vokalensemble: Amarcord gewinnt mit dem Album „Maria”, den ICMA 2026
Was sonst noch wichtig war:
Wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, hat die Leipziger Polizei am Vormittag in der Wurzener Straße, im Osten Leipzigs, einen Getränkeladen durchsucht.
Die Polizei war in mehreren Bundesländern gegen Schleuser im Einsatz, die in Nagelstudios illegal Ausländerinnen beschäftigt und Steuern hinterzogen haben sollen.
Nachdem der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Neuordnung von Bundesländern gefordert hatte, erntet er nun reichlich Gegenwind.
Ein schweres Zugunglück in Thailand, bei dem ein Kran auf die Schienen gestürzt war, hat nach Behördenangaben 30 Menschen das Leben gekostet.
Kurz vor seinem Treffen mit Vertretern Dänemarks und Grönlands hat US-Präsident Donald Trump erneut seinen Anspruch auf die Arktisinsel bekräftigt.
Empfohlen auf LZ
So können Sie die Berichterstattung der Leipziger Zeitung unterstützen:















Keine Kommentare bisher