Am Hauptbahnhof wirbelte das Entgleisen einer Tram der Linie 14 am Morgen kurz nach dem Warnstreik erneut die Fahrpläne durcheinander. Und: Die Polizei gab die Sicherstellung von mutmaßlichem Diebesgut und Drogen bekannt. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, dem 3. Februar 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Straßenbahn entgleist: Tram wird nun in Werkstatt untersucht

Eine entgleiste Straßenbahn sorgte am Morgen für Störungen im Leipziger Berufsverkehr, nur einen Tag nach dem Warnstreik, der die bestreikten LVB gestern weitgehend lahmgelegt hatte. Die Tram der Linie 14 Richtung Plagwitz entgleiste kurz nach 07:30 Uhr am Knotenpunkt Leipziger Hauptbahnhof. Infolge des Vorfalls, der zum Glück ohne Verletzte blieb, kam es zu deutlichen Verspätungen und Umleitungen. Ein Geländer wurde beschädigt.

Nach Bergung der havarierten Tram normalisierte sich der Verkehr im Laufe des Vormittags: Ab etwa 11:00 Uhr habe sich alles wieder eingespielt, teilte LVB-Sprecher Marc Backhaus am frühen Abend auf LZ-Anfrage mit. „Wir sind froh, dass es keine Verletzten gab.“

Die betroffene Bahn selbst werde aktuell in einer Werkstatt untersucht, um die Unfallursache zu ermitteln, was geschätzt zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen könne. Am betroffenen Gleis selbst sei alles in Ordnung, so Backhaus.

Drogen und mögliches Diebesgut: Polizei wird im Südosten fündig

Wegen des Verdachts auf einen Fahrraddiebstahl wurde eine Wohnung im Zentrum-Südost durch Polizeibeamte des Reviers Zentrum durchsucht. Dabei stieß man auf Drogen und mögliches Diebesgut: Der Fund wurde bereits am vergangenen Freitag gemacht, aber erst heute öffentlich kommuniziert.

Gegen die 41 und 45 Jahre alten Wohnungsnutzer werde wegen Diebstahls ermittelt, da sie im November 2025 mutmaßlich ein Fahrrad entwendeten, so Polizeidirektionssprecher Paul Engelmann.

In der durchsuchten Wohnung gab es dann nach Angaben des Sprechers weitere Funde: Die Beamten konnten weiteres mutmaßliches Diebesgut, unter anderem Bankkarten, ein Schlüsselbund, mehrere Ausweise, eine Geldbörse, ein Fahrrad, mehrere Werkzeuge (hydraulische Spaltwerkzeuge, Bolzenschneider, Blechscheren, Zangen, Trennschleifer) und Mobiltelefone sicherstellen. Eine erste Prüfung ergab, dass verschiedene Gegenstände nach Diebstahlshandlungen zur Sachfahndung standen.

Außerdem seien Betäubungsmittel sichergestellt und daher gegen den älteren der beiden Verdächtigen auch zusätzlich Ermittlungen wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eröffnet worden.

Worüber die LZ heute berichtet hat:

Der Stadtrat tagte: Eine ziemlich verknotete Debatte um den UN-Friedenstag 21. September + Video

Neun Monate Bauverzögerung: Karlbrücke wird nun erst im Juni fertig

Neue Landtagsanfrage von Rico Gebhardt: Polizei und Staatsanwaltschaft in Sachsen versinken im Verfahrensstau

Kommentar: Viele soziale Grausamkeiten werden gefordert, muss man darüber berichten?

Hallo Leipzig: so startet Dienstag, der 3. Februar 2026

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Was sonst noch wichtig war:

Das Amtsgericht in Leipzig sprach eine Frau schuldig, die als Klinikmitarbeiterin sensible Personendaten an Linksextreme weitergegeben haben soll.

Das Bundesinnenministerium plant offenbar eine Reform der Nachrichtendienste.

Russland griff die Ukraine offenbar trotz möglicher, neuer Verhandlungen erneut massiv an und soll dabei gezielt die Energieversorgung im Visier gehabt haben. NATO-Generalsekretär Mark Rutte traf am Vormittag zu einem Überraschungsbesuch in Kiew ein, wo er selbst einen Luftalarm erlebte.

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